CH280548A - Verfahren und Einrichtung zum Vervielfältigen von magnetischen Tonaufzeichnungen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Vervielfältigen von magnetischen Tonaufzeichnungen.

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CH280548A
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/86Re-recording, i.e. transcribing information from one magnetisable record carrier on to one or more similar or dissimilar record carriers

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  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung zum Vervielfältigen von magnetischen Tonaufzeichnungen.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Verfahren zum Vervielfältigen von magne  tischen Tonaufzeichnungen, das heisst die Ver  stellung von magnetischen Kopien von einem  Mutterband.  



  Bisher war es üblich, vom Mutterband für  jedes zu kopierende Band eine neue Auf  nahme zu machen, wobei das Mutterband und  die Kopierbänder gewöhnlich einen gemein  samen Antrieb hatten. Der Nachteil dieses  Verfahrens besteht darin, dass die Anferti  gung einer Kopie ebenso lange dauert wie die  Aufnahme, also unter Umständen bis 1 Stunde.  Dieses Verfahren ist daher unwirtschaftlich.  



  Nach dem Verfahren gemäss vorliegender  Erfindung werden von einem Mutterband  mehrere identische Tonspuren nebeneinander  auf einem     Magnettonband    der vielfachen  Breite des Mutterbandes mittels einer Auf  zeichnungsvorrichtung gleichzeitig aufgezeich  net, wobei letztere von den durch Abtasten des       Mutterbandes    gewonnenen     Tonfrequenzströ-          men    gespeist wird und ein magnetisches Auf  zeichnungsfeld erzeugt, dessen quer zum Band       gemessene    Ausdehnung der Zahl der durch  dieses Magnetfeld gleichzeitig aufzuzeichnen  den Tonspuren angepasst ist, und dass dieses  breite Tonband nach seiner magnetischen Be  schriftung in Einzelbänder von der ge  wünschten Breite geschnitten wird.  



  Die Erfindung betrifft ferner eine Ein  richtung zur Durchführung des erfindungs  gemässen Verfahrens, welche Einrichtung eine  Vorrichtung zum Aufzeichnen mehrerer Ton-    spuren auf ein     Magnettonband    von der viel  fachen Breite des Mutterbandes, eine Trans  portvorrichtung für die Bewegung des Ton  bandes durch die Aufzeichnungsvorrichtung  und eine     Sehneidvorrichtung    zum Trennen  des Tonbandes nach dessen Beschriftung in  Einzelbänder von der gewünschten Breite auf  weist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur       Durchführung    des erfindungsgemässen Ver  fahrens sowie eine Variante dargestellt.  



       Fig.1    ist eine Seitenansicht einer Ein  richtung zum Vervielfältigen von magneti  schen Tonaufzeichnungen.  



       Fig.    2 ist ein     Grundr        iss    zu     Fig.1.          Fig.    3 ist ein Blockschema.  



       Fig.    4 ist eine     Seitenansicht    eines Sprech  kopfes.  



       Fig.    5 ist ein Schnitt durch eine     Sprech-          kopfgruppe    einer Variante der Einrichtung,  und       Fig.    6 ist eine Draufsicht auf ein durch die       Sprechkopfgruppe    nach     Fig.    5 magnetisiertes  Tonband.  



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 eine Achse,  auf welche eine ein Mutterband 2 tragende  Rolle 3 und eine ein zu beschriftendes breites  Magnettonband 4 tragende Rolle 5 aufgesetzt  sind. 6 und 7 sind zwei Transportwalzen, von  welchen die obere 6 an zwei Armen 8 gelagert  ist, so dass sie durch ihr Eigengewicht oder  durch Federn gegen die untere Walze 7 an  liegt. Zwischen diesen Walzen 6, 7 gehen die      Bänder 2, 4 hindurch.     Zwischen    den Trans  portwalzen 6, 7 und weiteren Walzen ist ein  Wiedergabekopf 9 und ein Sprechkopf 10 vor  gesehen, welche je einen Spalt 11 aufweisen,  über welchen die Bänder 2, 4 hinweggehen.  Ferner sind die Köpfe 9, 10 mit     Wicklungen     12 versehen.

   Die Bänder 2, 4 gehen dann  zwischen zwei Antriebswalzen 13, 14 hindurch,  von welchen die obere Walze 13 an Armen 15  schwenkbar angeordnet ist, während die  untere Walze 14 durch einen Motor 16 ange  trieben wird     und    mit einem Schwungrad 17  verbunden ist. Es folgen dann     vier    auf eine       vVelle    18 aufgesetzte Scheibenmesser 19, durch  welche     das    breite Band 4 in fünf Einzelbänder  getrennt     wird.    Die Welle 18 wird durch einen  Motor 20 angetrieben. Die getrennten Bänder  4 durchlaufen zwei weitere Transportwalzen  21, 22, von welchen die obere wiederum an  Armen 23 schwenkbar angeordnet ist.

   Auf  einer Welle 24 sitzen dann eine     Aufspulrolle     25 für das Mutterband 2 und eine     Aufspul-          rolle    26 für das eine der getrennten kopierten  Bänder. Die Welle 24 wird über Reibräder  27, 28 von einer Antriebswelle 29 aus ange  trieben. Diese Welle 29 treibt ferner über wei  tere Reibräder 27, 28 und Wellen 30, 31, 32  und 33 weitere     Aufspulrollen    34, 35, 36,<B>337</B>  für die andern kopierten Bänder an. Diese  Rollen 34-37 sind zueinander und zur ersten       Aufspulrolle    26 versetzt.  



  Im Blockschema nach     Fig.3    bezeichnet 9  den Wiedergabekopf für das Mutterband. Die  Wicklungen dieses Kopfes sind an einen Vor  verstärker 38 angeschlossen, der über einen       Entzerrer    39 mit einem Pol eines Umschalters  40 verbunden ist. Der andere Pol. dieses Um  schalters 40 ist über eine Leitung 41 an ein  Mikrophon, Radio oder dergleichen ange  schlossen, um mit der Einrichtung eine Be  schriftung ohne Mutterband ausführen zu  können. 42 ist ein Kontrollverstärker und 43  ein zugehöriger Lautsprecher.

   Ferner ist 44  ein     Verzerrer,    45 ein Aufnahmeverstärker und  46 ein     Überlagerungs-Hochfrequenz-Generator.     Dieser Generator 46 und der Verstärker 45  sind an den     Aufnahme-Magnetkopf    10 ange  schlossen.    Beim Betrieb der Einrichtung läuft     dm     Mutterband 2 und das zu beschriftende  Magnettonband 4 mit genau gleicher     Ce-          sehwindigkeit    am Wiedergabekopf 9 bzw.  Sprechkopf 10 vorbei.

   Im Wiedergabekopf 9  werden entsprechend den Aufzeichnungen  des Mutterbandes 2 elektrische     Spannungen     erzeugt, die über den Vorverstärker 38, den       Entzerrer    39, den     Verzerrer    44 und den Auf  nahmeverstärker 45 auf den     Sprechkopf    10  einwirken, wodurch das Band 4 in gleicher  Weise beschriftet wird wie das Mutterband 2.  Da sich der Spalt des Sprechkopfes 10     über     ,die ganze Breite des Tonbandes 4 erstreckt,  wird dieses Band 4 über die ganze Breite  gleich magnetisiert, und es sind alle Kopien  nach dem Trennen des Bandes genau gleich.

    Bei diesem Kopier- und     Schneidvorgang    kön  nen das Mutterband 2 und das Magnettonband  4 mit grösserer Geschwindigkeit bewegt wer  den als das Mutterband bei der ursprüng  lichen Aufnahme.  



  Statt des Sprechkopfes 10 von der Breite  des zu beschriftenden     iNTagnettonbandes    4 kön  nen bei der Ausführungsform nach     Fig.5     mehrere einzelne Sprechköpfe     zii    einer  Gruppe zusammengebaut werden. Nach     dieser     Figur sind die Sprechköpfe 47 vorgesehen,  zwischen welchen sich Eiseneinlagen 48 befin  den, die magnetisch gegen die Köpfe isoliert  sind und das Auftreten von Streufeldern ver  hindern. Das Tonband 50     wird    somit durch die  in     Fig.    5 dargestellte     Sprechkopfgruppe    nur  streifenförmig magnetisiert, wie aus     Fig.    6  hervorgeht.

   Es können     zwei    zueinander ver  setzte     Sprechkopfgruppen    bei einer Einrich  tung vorhanden sein, von welchen die erste,  in     Fig.    5 dargestellte, das Band 50 in der in       Fig.    6 gezeigten Weise magnetisiert, während  die Sprechköpfe und Aussparungen der zwei  ten Gruppe so angeordnet sind, dass die durch  die erste Gruppe nicht. magnetisierten Streifen  durch die     Spreehköpfe    der     zweiten    Gruppe  magnetisiert. werden.

   Auf diese Weise ist es  möglich, gleichzeitig eine Anzahl Einzelbänder  von 6,5 mm normaler Breite mit     zwei    Ton  spuren von je 3 mm Breite herzustellen, zum  Beispiel für stereophonische Aufnahmen oder      für musikalische Aufzeichnungen, wobei die  Aufzeichnungsrichtung der beiden Spuren  entgegengesetzt ist, damit das Rückspulen  wegfällt.  



  An Stelle der     Gruppe    von     Sprechköpfen     entsprechend     Fig.    5 kann auch ein der     Fig.4a     ähnlicher Sprechkopf 51 mit gemeinsamer  Wicklung 52 und Aussparungen des Spaltes  53 treten. Diese Aussparungen sind durch  massives Eisen ausgefüllt, das magnetisch  gegen die Pole der Sprechköpfe isoliert ist, so  dass eine     Magnetisierung    dieser Stelle des  Bandes nicht erfolgt. Ein zweiter gleicher  Kopf ist dann, wie vorstehend beschrieben, in  der Laufrichtung versetzt angeordnet, der       äesteuert    wird von einem zweiten Wieder  gabekopf, Verstärker usw., der also die zweite  Gruppe von Tonspuren     aufkopiert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Vervielfältigen von magnetischen Tonaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, da.ss von einem Mutterband mehrere identische Tonspuren nebeneinander auf einem Magnettonband der vielfachen Breite des Mutterbandes mittels einer Auf zeichnungsvorrichtung gleichzeitig aufgezeich net werden, wobei letztere von den durch Ab tasten des Mutterbandes gewonnenen Tonfre- quen7strömen gespeist wird und ein magne- tisehes Aufzeichnungsfeld erzeugt, dessen quer zum Band gemessene Ausdehnung der Zahl der durch dieses Magnetfeld gleichzeitig auf zuzeichnenden Tonspuren angepasst ist,
    und dass dieses breite Tonband nach seiner magne tischen Beschriftung in Einzelbänder von der gewünschten Breite geschnitten wird. Il. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn- zeichnet durch eine Vorrichtung zum Auf zeichnen mehrerer Tonspuren auf ein Magnet tonband von der vielfachen Breite des Mutter bandes, durch eine Transportvorrichtung für die Bewegung des Tonbandes durch die Aufzeichnungsvorrichtung, und durch eine Schneidvorrichtung zum Trennen des Ton bandes nach dessen Beschriftung in Einzel bänder von der gewünschten Breite. UNTERANSPRÜ?CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Magnettonband beim Kopier- und Schneidvorgang mit grösse rer Geschwindigkeit bewegt wird als das Mutterband bei der ursprünglichen Auf nahme. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeich nungsvorrichtung einen Sprechkopf mit einer Spaltlänge von der Breite des zu besprechen den breiten Magnettonbandes aufweist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzeich nungsvorrichtung mehrere nebeneinander liegende Sprechköpfe für je eine Tonspur aufweist, welche Sprechköpfe an einen ge meinsamen Verstärker angeschlossen sind. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zwei Gruppen von Sprechköpfen vorgesehen sind, mittels welchen zwei verschiedene Programme registriert wer den können. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sprechkopf gruppen in der Fortbewegungsrichtung des Magnettonbandes zueinander versetzt sind.
CH280548D 1949-11-30 1949-11-30 Verfahren und Einrichtung zum Vervielfältigen von magnetischen Tonaufzeichnungen. CH280548A (de)

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