CH273293A - Energieübertragungsanlage auf Fahrzeugen mittels Drehstrom höherer Frequenz. - Google Patents
Energieübertragungsanlage auf Fahrzeugen mittels Drehstrom höherer Frequenz.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
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Description
Energieübertragungsanlage auf Fahrzeugen mittels Drehstrom höherer Frequenz. Die Vorteile der Energieübertragung auf Fahrzeuge vom Motor auf die Triebachse mittels Drehstroms höherer Frequenz als nor maler Industriefrequenz in bezog auf Gewicht, Preis und Wirkungsgrad sind allgemein be kannt. Besonders die Verwendung von kapa- zitiv erregten Asynchrongeneratoren bietet hier grosse Vorteile infolge einfacher Bauart und demzufolge zulässig hoher Umfangsge schwindigkeiten.
Ferner ist die Verwendung von polum schaltbaren Kurzschlussanker-Motoren für den Achsantrieb eine sehr vorteilhafte Lösung, wo bei vorgeschlagen worden ist, diese Motoren in unerregtem Zustand direkt mit dem Generator elektrisch zu verbinden und die Überkompen sation der induktiven Komponente der Anlage mittels Kondensatoren derart vorzunehmen, dass sich das System erregt und die Energie übertragung erlogt.
Fig.1 der beiliegenden Zeichnung zeigt schematisch diese bekannte Anordnung, in welcher 1 den Triebmotor bedeutet, der ent weder ein thermischer oder ein elektrisch durch eine Fahrleitung gespeister Motor ist. 2 ist der Asynchrongenerator, 3 sind die pol umschaltbaren Kurzachlussanker-Triebmotoren und 4 die Polumschalter. 5 ist die regulierbare Kondensatorenbatterie.
Es liegt in der Art der Kurzschlussanker- Motoren und -Generatoren, dass diese beim Anfahren eine viel grössere wattlose Kom ponente benötigen als in der Nähe der syn chronen Tourenzahlen. Dies bedingt somit nur für die Anfahrt eine sehr grosse Konden- satorenbatterie, welche die Wirtschaftlichkeit der Anlage in Frage stellt.
Man kann eine kleinere Kondensatoren batterie für die Kompensation der wattlosen Leistung der Kurzschlussanker-Motoren und die Erregung des Generators wählen, wenn man gemäss vorliegender Erfindung Mittel vorsieht, die erlauben, wenigstens während der Anfahrt und des Polzahlwechsels die Span nung der Kondensatoren kurzzeitig über die normale Betriebsspannung der Kondensatoren zu erhöhen. Bekanntlich können die Konden satoren kurzzeitig ohne Gefahr derartig hohe Spannungen aushalten, falls die Dauerspan nung niedriger gewählt wird.
Als Richtlinie für die Regulierung kann der wattlose Erregerstrom des Generators oder der mit diesem praktisch proportionale Flux des Generators benutzt werden. Beide Werte sind sehr leicht elektrisch erfassbar, der erste mittels eines kapazitiv oder induktiv erregten Wattmetersystems und der zweite Wert mit tels eines von der Wechselspannung des Gene- rators erregten Magnetsystems mit vernach- lä,ssigbarem Ohmachem Widerstand.
Ein weiterer Vorteil dieser Anlage ist, dass falls zum Anfahren die Tourenzahl des An triebsmotors 1 reduziert wird und damit die Frequenz und die Generatorspannung\ sinkt, die Regelung davon unberührt wird. Das Ab senken der Frequenz bei gleichbleibendem Flux hat bekanntlich eine Reduktion der watt losen Komponente der Kurzschlussanker-Moto- ren zur Folge.
Insbesondere bei Verwendung dieser Massnahme ist aber die Erhöhung der Spannung an den Kondensatoren notwendig; da bei dieser ja sowohl die Spannung als auch die Frequenz des Gdnerators absinkt und so mit die kapazitive Abgabe der Konderisatoren- batterie nach Fig.1 im Verhältnis ab nimmt, wobei fl die Normalfrequenz
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und fli die Anfahrfrequenz bedeuten.
Die Regulie rung der Kondensatorspannung kann mittels bekannter Mittel, wie Stufentransformatoren, Autotransformatoren, Induktionsregler, oder durch Vorschalten von Induktivitäten erfol gen.
Eine weitere Massnahme zur Verbesserung der Anfahrverhältnisse einer derartigen An lage kann in der gleichzeitigen Reduktion der Spannung der- Triebmotoren bestehen. Hierzu lässt sich entweder ein Autotransfor mator verwenden, wobei dieser mit dem Auto transformator für die Erhöhung der Konden- satorenbatterie identisch sein kann, oder es können induktive Impedanzen den Motoren vorgeschaltet werden.
Es können diese Mittel für das Anfahren auch während der Umschaltung der Stufen der Triebmotoren verwendet werden, was eine Umschaltung ohne Unterbruch erlaubt. Dies ist besonders der Fall, wenn die Motoren mit zwei oder mehreren Wicklungen versehen sind und jede Wieklung eine separate, induk tive Impedanz für die Anfahrt und Umschal- tung erhält.
Das System erlaubt, ohne Pol- umsehaltung des Generators (was ja für den Antrieb einen Unterbruch bedeuten würde] bei Verwendung polumschaltbarer Kui!zschluss- anker-Motoren, vorzugsweise solcher mit zwei Wicklungen und jede für 4-6-16 und 6- 12-24 Pole umschaltbar, und bei Frequenzen in der Höhe von 100 bis 200 Per/sek und mehr, gut regulierbare, einfache und robuste Übertragungen für Dieselfahrzeuge,
Gas- und Dampfturbinenlokomotiven und solche, deren Antriebsmotor über Fahrleitungen mit gegen- über Industriefrequenz höherer Frequenz ge speist wird, zu erzielen. Die angegebenen Pol zahlen ergeben Geschwindigkeitsstufen von 20, 30, 40, 60, 80 und 120 km/h.
Die Fig.2 zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Prinzipschema einer der artigen Energieübertragungsanlage. Es bedeu tet 1 der Antriebsmotor des Asynchrongenera- tors, 2 und 3 die Triebmotoren mit pol umschaltbaren Wicklungen 15, 16 und den zugehörigen Polumschaltern 4, 4'. 8 ist die Spannungsregeleinrichtung mit den Reglern 9 und 10 für die Kondensatoren 5. 11 und 12 sind Impedanzen in den einzelnen Motor kreisen, die mit Schaltern 13, 14 im Normal betrieb überbrückt werden.
Die Regulierein richtung 8 ist als Autotransformator dar gestellt mit Anschlüssen 17, 18 und. 19 für den Generator, die Kondensatoren bzw. die Moto ren. Durch Verschieben dieser Anschlüsse können die gewünschten Spannungen für jene Teile eingestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Energieübertragungsanlage auf Fahrzeu gen mittels Drehstroms mit gegenüber Indu striefrequenz höherer Periodenzahl, unter Ver wendung von Kurzschlussanker-Induktions- generatoren mit kapazitiver Erregung und mit diesen verbundenen polumschaltbaren Kurzschlussanker-Motoren, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die er lauben,wenigstens während der Anfahrt und des Polzahlwechsels die Spannung der Kon densatoren kurzzeitig über die normale Be- triebsspannung der Kondensatoren zu er höhen. UNTERANSPRUCH: Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Regulierung der Kondensatoren ein Autotransformator vor gesehen ist, der auch zur Regulierung der Motorspannung und der Generatorspannung dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH273293T | 1949-04-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH273293A true CH273293A (de) | 1951-01-31 |
Family
ID=4479188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH273293D CH273293A (de) | 1949-04-01 | 1949-04-01 | Energieübertragungsanlage auf Fahrzeugen mittels Drehstrom höherer Frequenz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH273293A (de) |
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1949
- 1949-04-01 CH CH273293D patent/CH273293A/de unknown
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