CH273291A - Ventil für Türschliessvorrichtung in Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Ventil für Türschliessvorrichtung in Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen.

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CH273291A
CH273291A CH273291DA CH273291A CH 273291 A CH273291 A CH 273291A CH 273291D A CH273291D A CH 273291DA CH 273291 A CH273291 A CH 273291A
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CH
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valve
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shut
vehicles
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Inventor
Gmbh Robert Bosch
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Gmbh Robert Bosch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0644One-way valve
    • F16K31/0655Lift valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description


  Ventil für     Türschliessvorrichtungen    in Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen.    Die Erfindung betrifft ein Ventil für     Tür-          sehliessvorrichtungen    in Fahrzeugen, insbeson  dere Kraftfahrzeugen. Dieses Ventil besitzt  Absperrglieder, die sowohl durch eine Hilfs  kraft, in der Regel einen Elektromagneten,  als auch von Hand     betätigbar    sind und den  Ein- und     Auslass    eines     Druickmittels    zu     bzw.     von der     Türschliessvorriehtung    bestimmen.  



  Bei bekannten Ventilen sind die Absperr  glieder starr zusammenhängende Teile, die  gegenüber ortsfesten Sitzen bewegt werden  können. Sie sperren in den     EndsteIlLingen    den       Einlass-        bzw.        Auslasskanal    ab, lassen aber wäh  rend ihres ganzen Hubes beide Kanäle offen.  Bei jedem Hub der zusammenhängenden<B>Ab-</B>  sperrglieder kann somit Druckmittel aus dem       Einlasskanal    unmittelbar über den gleichzeitig  offenen     Auslasskanal    ins Freie     entweiehen.     Dieser Mangel bekannter Ventile ist vielleicht  tragbar, solange das Ventil nur ruckartig,  z.

   B. mit Hilfe eines Elektromagneten betätigt  wird, und also der Übergang von der einen  in die andere Endstellung sich so rasch voll  zieht,     dass    ein nennenswerter Druckverlust  nicht eintritt. Wenn jedoch     zusätzlieli    auch  noch die Möglichkeit besteht, das Ventil lang  sam zu betätigen, z. B. von Hand, so besteht  die Gefahr,     dass    beachtliche Mengen an Druck  mittel nutzlos verloren gehen, und dadurch  nicht nur das ordnungsgemässe Arbeiten der       Türsehliessvorriehtung,    sondern auch noch die  in der Regel mit der letzteren verbundene       Driiekmittelbremsa-n-lage    gefährdet wird.

   Au  sserdem bedingt der erhöhte Druckmittelver-    brauch eine verstärkte Tätigkeit des     Druck-          mittelerzeugers    (Verdichters), so     -dass    dessen  Leerlaufzeiten und damit, auch seine Lebens  dauer verkürzt werden.  



       Um    diesen Mangel zu beheben, sieht die  Erfindung ein Ventil vor, bei dem die<B>Ab-</B>  sperrglieder sowohl bei deren Betätigung  durch die Hilfskraft als auch von Hand den       Druckmitteleinlass    erst öffnen nach     Abschluss     des     -Druckmittelauslasses    und umgekehrt den       Druckmittelauslass    erst öffnen, nachdem der       Druckmitteleinlass    geschlossen ist..  



  Ein Ausführungsbeispiel des Ventils nach  der Erfindung für eine     elektro-magnetisc'h        be-          tätigIte        Druckluittürschliessvorrichtung    in       Kraftf        ahrzeugen    ist in der Zeichnung im  Schnitt dargestellt.  



  Mit<B>1</B> ist ein Ventilgehäuse, bezeichnet.  Eine Bohrung 2, an deren äusserem -Ende eine       Druckluftzuleitung   <B>3</B> angeschlossen ist, mün  det in eine Kammer 4. Eine Schraube<B>5</B>  schliesst diese Kammer nach aussen ab und  nimmt zugleich eine Feder<B>6</B> auf, :die einen  beweglichen Ventilteller<B>7</B> gegen einen festen  Sitz<B>8</B> drückt. In einer vom Sitz<B>8</B> wegführen  den Gehäusebohrung<B>9</B> ist eine Hohlspindel<B>10</B>  geführt, deren Längsbohrung<B>11</B> an ihrem  obern Ende in eine Querbohrung 12 im Kopf  der Spindel     inündet.    Der Kopf der Spindel  hat einen Bund<B>13,</B> an dem sich das eine<B>E *</B>     nde     einer Feder 14 abstützt, während das andere  Ende     auf    dem Gehäuse<B>1</B> aufliegt.  



  Das untere Ende der Spindel<B>10</B> besitzt  einen geringeren Durchmesser als die Bohrung      <B>9</B> Lind bildet mit dieser eine Ventilkammer<B>15,</B>  von der aus eine Leitung<B>16</B> zu einem nicht  dargestellten Zylinder     fühit#        ddssen    Kolben  die Tür bewegt.  



  Die Querbohrung 12 im Kopf der Spindel  mündet in einen mit der     Aussenluft    durch eine  Bohrung<B>17</B> verbundenen Raum<B>18,</B> über dem  eine Magnetspule<B>19</B> aufgesetzt ist. Ein Anker  20 in der Spule hat einen'- in den Raum<B>18</B>  hineinragenden Ansatzbolzen 21, der in der  gezeichneten Ruhelage auf dem     Ko   <B>f</B> der'       p     durch die Feder 14 nach oben     gedrüekten     Spindel<B>10</B> ruht, wobei der Anker nur teil  weise in die Magnetspule     einta-Licht.    Der Anker  kann statt durch Einschalten des Stromkreises  durch Niederdrücken von Hand betätigt wer  den.  



  Wird das Steuerungsorgan 20, 21 durch die  Spule<B>19</B> oder von Hand nach unten bewegt,  so drückt der Ansatzbolzen 21 die in     Längs-          aehsrichtung    vor das Steuerorgan geschaltete  Spindel<B>10</B> entgegen der Kraft der  Feder 14 nach unten. Nach einer be  stimmten kurzen Abwärtsbewegung legt  sich das -untere Ende der als erstes<B>Ab-</B>  sperrglied dienenden Spindel<B>10</B> gegen den  als- zweites     Absperrglied    dienenden Ventil  teller<B>7</B> -Lind     trenntdadurch    die Ventilkammer  <B>15</B> von der Aussenluft, wodurch der     Druck-          luftauslass,    steuerbar ist.

   Die     -Lmtere    Stirnseite  der Spindel<B>10</B> bildet also einen beweglichen  Sitz<B>23</B> zu dem Ventilteller<B>7.</B> Beim -weiteren       Abwärtshub    der Spindel nimmt diese den Ven  tilteller<B>7</B> mit und liebt ihn von seinem festen  Sitz<B>8</B> ab, so     dass        Druckluft    von der Leitung<B>3</B>  über die Ventilkammer<B>15</B> der zum Türzylin  der führenden Leitung<B>16</B> zufliessen und     da-          mit,der        Drucklufteinlass    gesteuert werden kann.

         I    Wird der Stromkreis unterbrochen oder       lässt    der Druck der Hand nach, so schiebt die  Feder. 14 die Spindel<B>10</B> samt dem Anker 20  nach oben, bis diese Bewegung, z. B. durch  einen Bund 22 am Ansatzbolzen 21, aufgehal  ten wird.

   Dabei gelangt zunächst der Teller<B>7</B>  wieder     auf    seinen festen Sitz<B>8</B> und unter  bricht den     Druckmittelzustrom.    Beim Weiter  gang des     Anker &     hebt sich der Sitz<B>23</B> am un  tern     -Spinffelende    vom zurückbleibenden Ven-         tilteller   <B>7</B> ab, so     dass    die in der Leitung<B>16</B> vor  handene     Druckluft    durch die Bohrungen<B>11</B>       und    12 der     Spindef    und die     GehäusebohrLing     <B>N</B> entweichen kann.  



  Während des Hubes der Spindel<B>10</B> ist also  stets nur entweder der     Druckluftauslass    über  die Bohrungen<B>11.,</B> 12 oder der     Druckluftein-          lass    beim Sitz<B>8</B> geöffnet, das heisst der     Druck-          lufteinlass    wird erst geöffnet nach     Abschluss     des     -Druckluftauslasses    und umgekehrt.  



  Der Ventilteller<B>7</B> ist also von der Art  eines     Doppelsitzventiltellers,    indem er die zwei  in der Mittelstellung zueinander     konzentri-          sehen        und    in einer Ebene liegenden Sitze,  -nämlich der bewegliche Sitz<B>23</B> am     Spindel-          ende    und der<B>f</B>este Sitz<B>8</B> am Ventilgehäuse<B>1</B>  überdeckt und mit ihnen zusammenarbeitet.  An Stelle eines Tellers könnte bei     entspre-          ehender    Ausbildung der Sitzflächen auch ein  abgesetzter oder     kegeliger    Teil verwendet wer  den.

   Der Teller<B>7</B> ist     jedoeh    besonders vorteil  haft, weil er ein. kurzes Ventilgehäuse und  einen besseren     Abschluss    in der Mittelstellung  ergibt und weil durch     Überschleiien    der ebe  nen     TeHersitzfläehe    die     Diehtstellen    für beide  Sitze stets rasch wieder instand gesetzt werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ventil für Türschliessvorriehtungen in Fahrzeugen, insbesondere Kraftf ahrzeugen, init. durch eine Hilfskraft und von Hand be- tätigbaren Absperrgliedern für den Ein- -und Auslass eines Druckmittels züi bzw. von der Türschliessvorriehtung, dadurch gehennzeieh- net,
    dass die Absperrglieder bei deren Betäti gung durch,die Hilfskraft und von Hand den Druckmitteleinlass erst öffnen nach Abschluss des Druckmittelauslasses und umgekehrt den Druckmittelauslass erst öffnen, nachdem der Dr-Liekmitteleinlass geschlossen. ist.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Ventil nach Patentanspriieh, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch die Hilfskraft und von Hand in Aehsriehtung bewegbares Steuerungsorgan auf ein erstes, diesem Organ in Längsriehtung vorgesehaltetes, bewegliches Absperrgliecl mit einem Ventilsitz einwirkt, welches nach einem bestimmten Hub sieh ge- ( gen ein zweites,
    mit ihm zusammen den Druck- mit telauslass steuerndes Absperrglied legt und bei Fortsetzung seines Hubes dieses Absperr gliedes von einem feststehenden Ventilsitz ab hebt und dadurch den Druckmitteleinlass steuert. <B>2.</B> Ventil nach Patentansprue,11-und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, idass als zweites Absperrglied ein ebener Ventilteller dient, der die beiden konzentrisch zueinander angeordneten Ventilsitze überdeckt.
CH273291D 1948-12-14 1948-12-14 Ventil für Türschliessvorrichtung in Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen. CH273291A (de)

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