CH265482A - Vorrichtung zum Gegeneinanderdrücken der Walzen eines Walzenpaares. - Google Patents

Vorrichtung zum Gegeneinanderdrücken der Walzen eines Walzenpaares.

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CH265482A
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Limited Platt Brothers Company
Tweedale Frank
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Platt Brothers & Company Limit
Tweedale Frank
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46Loading arrangements
    • D01H5/50Loading arrangements using springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum     Gegeneinanderdrücken    der Walzen eines Walzenpaares.    Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vor  richtung zum     Gegeneinanderdrüeken    der Wal  zen eines Walzenpaares.  



  Es ist bekannt, die Walzen z. B. von     Ka-          landern    und ähnlichen, Walzenpaare aufwei  senden Mechanismen nachgiebig zu belasten,  um den Druck zwischen den Walzen der Wal  zenpaare verändern zu können; wird dabei  der Druck auf eine Walze erhöht, so bedingt  dies eine entsprechende Erhöhung der Bela  stung der Lager der Gegenwalze und eine  Verkürzung der Lebensdauer der Lager. Des  halb müssen die Lager entsprechend stark  konstruiert sein.  



  Anderseits ist es aber aus wirtschaftlichen  Gründen meistens, z. B. bei     Kalanderwalzen     einer     Textilkrempelmaschine,        erwünscht,    die  Walzen mit möglichst grossem Druck gegen  einanderzudrücken, um z. B. ein Faservlies  in einem Arbeitsgang möglichst stark zu ver  dichten.  



  Ferner sollte z. B. bei     Kalanderaustritts-          meehanismen    die obere Walze jeweils so mon  tiert sein, dass sie, wenn     gewünscht,    leicht  und schnell aus den Lagern herausgenommen  werden kann; die Belastungsvorrichtung  sollte also diesbezüglich nicht störend wirken.  



  Gemäss der Erfindung ist nun die Vor  richtung zum     Gegeneinanderdrücken    der Wal  zen eines Walzenpaares gekennzeichnet durch  ein     wegnehmbares    klammerähnliches Glied,  dessen beide Arme von entgegengesetzten Sei-         ten    nachgiebig gegen einen Teil je einer der  beiden Walzen drücken, wobei der Druck,  ohne die Belastung der Lager der Walzen     mi     beeinflussen, verändert werden kann.  



  Das klammerähnliche Glied kann aus zwei  Hälften bestehen, die untereinander nach  giebig verbunden sind, wobei jede Hälfte  einen Arm mit einem Lagerkissen aufweisen  kann, um an den Walzen anzugreifen. Die er  wähnten Hälften können zylindrische Haupt  teile aufweisen, die axial ausgerichtet und  gegeneinander verschiebbar sind; diese zylin  drischen Teile können verschiebbar auf einem  gemeinsamen Bolzen montiert sein, und die  Mittel, die ein Verschieben dieser Teile gegen  einander gestatten, können aus einer Feder  und einem Hebel bestehen, welcher Hebel das  Spannen und Entspannen der Feder ermög  licht.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.1    zeigt im Querschnitt die Vorrich  tung in     Arbeitsstellung    an den Walzen eines       Kalanderaustrittsmechanismus.     



       Fig.    2 ist eine perspektivische Ansicht der  Teile aus     Fig.1.     



  Beim in der Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiel sind die     Kalanderwalzen    10,  11 des     Kalanderaustrittsmeehanismus    einer       Textilkrempelmaschine    in Trägern 12 gehal  ten, wobei die untere treibende Walze 11 in      nicht     gezeichneten    festen Lagern gelagert ist,  während die durch Reibung getriebene obere  Walze in vertikalen offenen Schlitzen 13 in  den Trägern 12 gleiten kann. Diese Anord  nung ermöglicht es, dass die obere     Walze    10,  wenn     erforderlich,    leicht und rasch     wegge-          nommen        werden    kann.  



  Die Mittel zur Belastung der Walzen be  stehen aus einem Paar klammerähnlicher Glie  der, die an den Wellen 14, 15 der beiden Wal  zen angreifen, und zwar an jedem Ende der  Walzen 10, 11     eine        Klammer.    Jede     Klammer     besteht     in    der Hauptsache aus einem Paar       axial    durchbohrter, gegossener Zylinder 16,  17, die auf     einem        vertikal    angeordneten Bol  zen 18 montiert sind. Die Bohrungen     16a,        17a     in den     Gusszylindern    sind     konisch,    zu einem  später beschriebenen Zweck.

   Jeder Zylinder  hat einen Arm 19, der     seitlich    absteht     und    mit  dem Zylinder aus     einem    Stück gegossen ist,  wobei der Arm des obern Zylinders 16 auf  der obern Seite desjenigen Stückes der Wal  zenwelle 14 angreift, das zwischen dem Wal  zenkörper und dem Träger 12 liegt, während  der Arm des untern Zylinders an der Unter  seite der     Walzenwelle    15 angreift. Dort, wo  die     Arme    die entsprechenden Wellen berüh  ren, sind     schmierfähige    Lagerkissen 20 vor  gesehen, deren Lagerflächen der Form der  Wellen angepasst sind und die vermittels  Schrauben 22 befestigt sind, welche in Lö  chern 21 sitzen.

   Das obere Ende der     Bohrung     des obern Zylinders ist bei 23 erweitert, um  den untern, runden Teil 24 einer     Sechskant-          Stellmutter    25     aufzunehmen,    welcher Teil 24  eine     Gewindebohrung    26 besitzt,     Lun    das     ge-          windete    Ende des vertikalen     Bolzens    18 auf  zunehmen.

   Zwischen der Stellmutter 25     lind     dem Grund     23a    der     Erweiterung    23 ist eine  Schraubenfeder 27 angeordnet, die bewirkt,  dass die Walzen 10, 11 nachgiebig     gegeneinan-          dergedrückt    werden.

   Der     Bolzen    18 ragt über  das untere Ende des     untern    Zylinders 17 hin  aus, und er ist bei 28 abgeflacht, so dass er in  das     gegabelte    Ende eines kleinen Hebels 29  passt, der     einen    Hebelarm 30 aufweist, um am  untern Zylinder 17     anzugreifen,    wenn der  Hebel 29 beim Belasten der Feder 27 in die    Richtung des Bolzens 18 gedreht     wird:

      Der  Hebel 29 hat einen Handgriff 31, der     mit    den  Fingern erfasst wird,     wenn    er in die Richtung  des Bolzens 18 gedreht wird, wie in     Fig.l     und 2 in vollen Linien dargestellt, oder wenn  er in die Stellung gemäss den     strichpunktier-          ten        Linien    in     Fig.l    gebracht wird, um die       Federbelastung        aufzuheben.     



  Bei auf die Walzen aufgesetzter     Klammer     ist zwischen dem obern und untern Zylinder  16, 17 ein Abstand vorhanden, welcher genü  gend gross ist, um die Verschiebung der Zy  linder in bezug auf den Bolzen zu ermög  lichen, wenn der Hebel 29 n1 die Belastungs  stellung geschwenkt     wird.     



  Beim beschriebenen     Kalandermechanismus     wird das gekämmte faserige Vlies durch die  Trompete 32 gezogen und durch die Walzen  10, 11 gepresst, die     untereinander    durch auf  den Walzenwellen 14, 15 montierte Zahnräder  33, 34 verbunden sind, wobei die Welle 15  durch das Zahnrad 35 getrieben wird, das von  irgendeiner geeigneten Kraftwelle angetrie  ben ist.  



  Die     Klammern    werden an je einem Ende  der Walzen 10, 11 so angebracht, dass die  Arme 19 die entsprechenden Wellen     berühren     und der Hebel 29     rechtwinklig        zum    Bolzen 18  steht, so dass die Feder 27 unbelastet ist.

         ZVenn    sodann der Hebel 29 in die Richtung  des Bolzens 18 gedreht wird, bewirkt der  Hebelarm 30, der gegen das untere Ende des  untern     Zylinders    17 stösst, dass die Zylinder  16, 17 sich nähern     und    nachgiebig auf die  Walzenwellen 14, 15 drücken, so dass der  Druck der     Walzen    vergrössert wird und das       hindurchlaiüende        Vlies    auf das erforderliche  Mass zusammengepresst wird. Der     Kalander-          druck    kann durch Betätigung der Stellmutter  25 leicht verändert werden.  



  Wenn es erforderlich ist, die     Belastungs-          klammern    zu entfernen, werden die Hebel 29  einfach rechtwinklig zu den Bolzen 18 ge  stellt, und da die konischen Löcher     16a,        17a     eine     Kippbewegung    der Zylinder 16, 17 er  möglichen, können die Arme 19 von den Wel  len 14, 15 gelöst werden.      Die Einstellung der Mutter 25 zum Ver  ändern des Walzendruckes kann ohne Stö  rung des     Kalanderaustrittsmechanismus    wäh  rend des Betriebs vorgenommen werden.  



  Es wird kein anderer Druck auf die Wal  zenlager     ausgeübt    als die Belastung     durch     (las Eigengewicht der Walzen und der Klam  mern.  



  Die Erfindung ist nicht beschränkt, auf  die Walzenpaare von     Kalanderaustrittsmeclia-          nisit)en    von     Krempelmaschinen;    sie kann über  all dort angewendet werden, wo eine     nacli-          g        iebige    Belastung von Walzenpaaren wünsch  bar ist.  



  Die beschriebenen Klammern können statt  paarweise auch einzeln angewendet werden in  Fällen, wo die beiden Walzen je zwei Walzen  körper     aufweisen,    so dass eine einzelne     Klam-          iner        zwischen    diesen Körpern an den beiden       Walzen    angreifen kann.  



  In Fällen, wo die Walzen aus Stahl oder  anderem Metall bestehen, könnten die     Klam-          inern    an den Walzenkörpern angreifen, an  statt auf den Walzenwellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Gegeneinanderdrücken der Walzen eines Walzenpaares, gekennzeich net durch ein wegnehmbares, klammerähn liches Glied, dessen beide Arme von entgegen- gesetzten Seiten nachgiebig gegen einen Teil je einer der beiden Walzen drücken, wobei der Druck, ohne die Belastung der Lager der Walzen zu beeinflussen, verändert werden kann. UNTERANTSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das klammerähn liche Glied aus zwei Hälften besteht, die je einen Arm mit einem Lagerkissen aufweisen, um an den Walzen anzugreifen. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die erwähnten Hälften zylindrische Hauptteile aufweisen, die axial ausgerichtet und gegeneinander ver schiebbar sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die zylindrischen Teile verschiebbar auf einem gemeinsamen Bolzen montiert sind und dass die Mittel, die ein Verschieben der Teile gegeneinander ge statten, aus einer auf dem Bolzen vorgesehe nen Feder und einem Hebel bestehen, welcher Hebel das Spannen und Entspannen der Fe der ermöglicht. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch Mittel zur Veränderung der Federbelastung und damit des Walzen druckes.
CH265482D 1947-01-04 1947-12-31 Vorrichtung zum Gegeneinanderdrücken der Walzen eines Walzenpaares. CH265482A (de)

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