CH265338A - Vorschaltgerät für Fluoreszenzröhren. - Google Patents
Vorschaltgerät für Fluoreszenzröhren.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/02—Details
- H05B41/04—Starting switches
- H05B41/06—Starting switches thermal only
Landscapes
- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
Vorschaltgerät für Fluoreszenzröhren. Bei den heutigen Fluoreszenzröhren han delt es sich durehwegs um Quecksilber-Nieder- drucklampen mit warmen Kathoden. Eine sol che Röhre kann bekanntlich unter Zwischen schaltung einer Drosselspule zur Strombegren zung an das Wechselstromnetz angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme erfolgt derart, dass im Moment des Einschaltens die Röhre durch den Ruhekontakt e des Starters (z. B. eines der im Patent Nr. <B>250766</B> beschriebenen Starter) kurzgeschlossen wird.
Der Strom nimmt dann seinen Weg vom Netz über die Drossel, die beiden Röhrenkathoden und zu rück zum Netz. Um ein sauberes Zünden zu gewährleisten, muss die Drossel so dimensio niert sein, dass dieser Kurzschlussstrom etwa den<B>1,5-</B> bis 1,7fachen Wert des Röhrennenn- stromes annimmt. Die Röhrenelektroden er reichen dann eine Temperatur vonetwa 80011 K, was den Vorschriften der Röhrenlieferanten entspricht.
Nachdem sieh der Ruhekontakt e, unter dem Einfluss des Hitzedrahtes H, in der bekannten Weise öffnet, entsteht an der Dros- .sel <B>D</B> durch die plötzliche Stromabnahme eine relativ hohe Induktionsspannung, die das Zün den der Fluoreszenzröhre einleitet. Ein saube res, flaekerfreies Zünden kann jedoch nur er folgen, wenn die Kathoden genügend vorge heizt sind.
Bei Röhren mit einer Brennspannung von etwa<B>100</B> Volt lässt die Bedingung der Drossel: Kurzschlussstrom Ik <B>= (1,5</B> bis<B>1,75)</B> X Nenn strom Ip durch richtige Wahl des Arbeitspunk- tes auf der Magnetisierungskurve bei einer Netzspannung von 220 Volt leicht erfüllen.
Fig. <B>1</B> zeigt das entsprechende Vektordia- gramm. I, stellt den Röhrennennstrom dar, der bekanntlich aus den beiden Komponenten Magnetisierungsstrom Iy und Eisenverlust- strom Iv besteht, UR die Röhrenspannung, UD die Drosselspannung, wobei der Ohmsche Spannungsabfall der Drossel in der Röhren spannung enthalten ist, und U, entspricht der Netzspannung.
Beim Anschluss von Röhren mit einer Brennspannung von 40 bis<B>60</B> Volt, die haupt sächlich amerikanischer Herkunft sind, und dementsprechend für eine Netzspannung von <B>110</B> Volt dimensioniert sind, lässt sich die obige Bedingung beim Anschluss an 220 Volt nicht erfüllen. Fig. 2 zeigt das entsprechende Dia gramm. Ein Vergleich mit Fig. <B>1</B> zeigt folgen des: Bei kurzgeschlossener Röhre liegt in bei den Fällen an den Drosseln eine. Spannung von 220 Volt.
Im Betriebszustand. beträgt<B>je-</B> doch bei Verwendung einer Röhre mit einer Brennspannung von etwa<B>100</B> Volt die Span- nuing auf der Drossel etwa,<B>165</B> Volt, während die Drossel beim Anschluss einer Röhre mit einer Brennspannung von 40 bis<B>60</B> Volt eine Spannung von etwa 200 bis 210 Volt aufweist. Um bei diesem kleinen Spannungsunterschied zwischen Drosselspannung vor der Zündung und nach der Zündung der Röhre das wün schenswerte Verhältnis zwischen Kurzschluss- strom und Betriebsstrom von<B>1,5</B> bis<B>1,75</B> zu erreichen, müsste die Induktion im Eisen sehr hoch gewählt werden.
Die Eisenverluste wür den derart hohe Werte erreichen, die im Inter esse eineswirtschaftlichen Betriebes nicht trag bar sind. Man begnügt sich deshalb mit einem kleineren Kurzschlassverhältnis und nimmt das unsichere, mit Flackern verbundene Zün den der Röhre in Kauf.
Die vorliegende Erfindung behebt den er wähnten Nachteil. An Hand von Fig. <B>3</B> soll der Aufbau und die Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Vorsellaltgerätes erläutert werden.<B>D</B> stellt eine Eisendrossel mit den beiden Wicklimgen _W, und W, dar. R ist die Fluoreszenzröhre mit den beiden Kathoden Ki und K,. e ist der Ruhekontakt und H der Heizdraht eines der im Patent Nr. <B>250766</B> beschriebenen Starter.
<B>0,</B> stellt einen Radiostörschutzkondensator dar, der die bei der Gasentladung auftretenden, hoehlrequenten Ströme kurzschliesst.
Im Betriebszustand, bei geöffnetem Kon takt e, bleibt die Gegenwicklung _W, stromlos. Die Windungszahl W., wird derart gewählt, dass sieh beim Nennstrom der Röhre im Eisen eine Induktion einstellt, die zUlässige Eisen verluste ergibt.
Im Einschaltmoment, bei ge schlossenem Kontakt e, durchfliesst der Strom die Wieklung _W" Kathode K" Gegenwicklung -W, und Kathode K, Die Wicklung 2 ist ge genüber Wicklung<B>1</B> gegensinnig gewickelt und ihre Wind-angszahl so gewählt, dass sich der gewünschte Kurzschlussstrom einstellt. Die hohe Induktion im Eisen, die sich dabei ein stellt, und grosse Eisenverluste verursacht, ist dabei belanglos, denn diese Verhältnisse be stehen nur während dem kurzen Einschalt moment von etwa<B>1</B> Sekunde.<B>-</B>
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorschaltgerät für Fluoreszenzröhren, bei denen der Unterschied der Drosselspannung bei brennender und bei kurzgeschlossener Röhre zu klein ist, -um mit einer für die Be triebsverhältnisse der Röhre dimensionierten Drossel einen für die Aufheizung der Röhren elektroden genügend grossen Kurzschlussstrom zLL erreichen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Drossel zusätzliell zar Hauptwicklung noch eine Gegenwicklung angebracht ist, die bei brennender Röhre stromlos ist,während sie im Einsehaltmoment, bei kurzgeschlossener Entladungsstrecke der Röhre, vom Haupt strom derart durchflossen wird, dass ein ma- gnetiseher Fluss entsteht, der dem Hauptflass entgegengerichtet ist, wodurch eine Verkleine rung der Induktivität eintritt, die eine, Ver grösserung des Kurzschlussstromes bewirkt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH265338T | 1948-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH265338A true CH265338A (de) | 1949-11-30 |
Family
ID=4475673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH265338D CH265338A (de) | 1948-08-06 | 1948-08-06 | Vorschaltgerät für Fluoreszenzröhren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH265338A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010171B (de) * | 1952-10-06 | 1957-06-13 | Lumalampan Aktienbolag | Zuendschaltung fuer mindestens zwei elektrisch in Reihe liegende Entladungslampen bzw. -Roehren mit vorgeheizten Elektroden |
-
1948
- 1948-08-06 CH CH265338D patent/CH265338A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010171B (de) * | 1952-10-06 | 1957-06-13 | Lumalampan Aktienbolag | Zuendschaltung fuer mindestens zwei elektrisch in Reihe liegende Entladungslampen bzw. -Roehren mit vorgeheizten Elektroden |
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