CH261202A - Drehkondensator mit in zwei Kugellagern abgestütztem Rotor. - Google Patents

Drehkondensator mit in zwei Kugellagern abgestütztem Rotor.

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CH261202A
CH261202A CH261202DA CH261202A CH 261202 A CH261202 A CH 261202A CH 261202D A CH261202D A CH 261202DA CH 261202 A CH261202 A CH 261202A
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CH
Switzerland
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balls
bearings
bearing
rotary capacitor
ball bearings
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/38Multiple capacitors, e.g. ganged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


      Drehkondensator    mit in zwei Kugellagern abgestütztem Rotor.    Die Erfindung bezieht sich auf einen Dreh  kondensator mit in zwei Kugellagern     abge-          stützem    Rotor.  



  Es wurde bisher für vorteilhaft gehalten,  bei Drehkondensatoren mit in Kugellagern  abgestütztem Rotor mittels eines federnden  Elementes einen Druck auf die Lagerteile       auszuüben    und dadurch den überflüssigen  Spielraum aus den Lagern zu entfernen. Der  Zweck davon ist, zu verhindern, dass die     Ge-          nauigkeit    der Einstellung durch toten Gang  beeinträchtigt wird.  



  Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis,  dass der Federdruck, der wenigstens von der  Grössenordnung des     Rotorgewichtes    sein muss,  um seinem Zweck entsprechen zu können, einen  nicht zu vernachlässigenden Reibungswider  stand verursacht, der die Drehung erschwert  und dadurch zu einer neuen Ursache der Be  einträchtigung der Einstellgenauigkeit wird.  



  Bei dem Drehkondensator gemäss der Er  findung sind zur Vermeidung dieses Nach  teils erfindungsgemäss in der Verbindung  zwischen den Schalen der beiden Lager keine  federnden Elemente vorhanden, diese Lager  schalen aber in bezug aufeinander in axialer  Richtung einstellbar. Die Verbindungsteile der  Lager,     normalerweise    also das Gehäuse des       Kondensators,    müssen demnach eine so grosse  Steifheit besitzen, dass der Einfluss der Elasti  zität dieser Teile bei der Beseitigung des über-    flüssigen Spielraumes, das durch Einstellung  der Lagerschalen in     Achsenrichtung    zu besei  tigen ist,     vernachlässigbar    ist.  



  Mit diesen Massnahmen allein erhält man  jedoch noch nicht. ein befriedigendes Resultat,  indem die Gefahr besteht, dass die Lagerteile,  gerade wegen des Fehlens der Nachgiebigkeit,  einem erhöhten Verschleiss unterworfen sein  können, der dann wieder ein Lagerspiel zur  Folge hat. Um diese Gefahr zu vermeiden,  ohne übertriebene Anforderungen an die  Güte des Lagermaterials und dessen Bearbei  tung zu stellen, dient ferner     erfindungsgemäss     bei wenigstens einem der Lager, welches meh  rere Kugeln aufweist, als innere Lauffläche  für die Kugeln eine Verengung der Welle, wo  bei das Profil der Lauffläche ein Kreisbogen  ist mit einem     Krümmungsradius,    der um  höchstens 5     %    grösser als der Radius der Ku  geln ist,

   und wobei als äussere Lauffläche eine  Kegelfläche der Lagerschale mit einem Öff  nungswinkel von 38  bis 48  dient.  



  Durch die Anwendung eines solchen Ku  gellagers an sich bekannter Art, in Kombina  tion mit den vorher angegebenen Massnahmen,  wird in der Praxis der     erwünschte    geschmei  dige Lauf des Rotors ohne Spiel nicht nur  leicht erzielt, sondern auch nach vielen Um  drehungen des Rotors ohne weitere Nachstel  lung behalten.  



  Dies kann folgendermassen erklärt werden  Wenn der     Öffnungswinkel        zu    gross ist, so ist,      wegen der     umvermeidlichen    Ungenauigkeiten  der     Ausführung,    bei der     Einstellung    praktisch  ein gewisser, verhältnismässig -grosser axialer  Druck der Schale auf die Kugeln nötig, um  radiales Lagerspiel zu vermeiden. Die Folge  ist: schneller Verschleiss und baldiges Auftre  ten von Lagerspiel.

   Ist dagegen der     öffnungs-          winkel        z1    klein, so braucht der axiale Druck  zwar nicht gross zu sein, jedoch tritt bereits  bei kleinem     Axialdruck    durch Keilwirkung ein  sehr grosser Druck von     Kugeln    auf Schale auf.  Die Folge ist wiederum: schneller     Verschleiss     und     dadurch    Lagerspiel.     mir    bei der angege  benen Dimensionierung     mindestens    eines der  Lager werden dauernd     gute    Ergebnisse erzielt.  



  Das andere Lager kann von demselben       Typ    sein, aber auch von einem andern, z. B.  vom     Typ    mit einer einzigen zentralen Kugel,  auf der sich das Ende der Welle abstützt.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Drehkonden  sators nach der     Erfindung    wird nachstehend  an Hand der beiliegenden Zeichnung näher  erläutert.  



  Mit 1 ist das gegossene rahmenförmige Ge  stell eines Drehkondensators angegeben. Das  Gestell weist eine grosse Steifheit auf, d. h. es  enthält keine federnden Elemente zwischen  den beiden Lagern, welche bei     gewissen,    be  kannten Drehkondensatoren     verwendet    wer  den, -um ein axiales Lagerspiel     zu        verhindern,     und ist     mit    Löchern 2 versehen, welche dazu  dienen, die Befestigung des nicht eingezeich  neten     Ständerpakets    möglich zu machen. Bei  3 sind     Durchbohrungen    angebracht, die mit       Schraubengewinden    versehen sind.

   Darin  sind die     Stellkonusse    4 geschraubt, welche die  Lagerschalen bilden     und    in der richtigen Lage  mittels     Gegenmuttern    5 gesichert sind. Die  Lagerschalen haben     kegelige    Bohrungen 6, die  als     äussere    Laufflächen für die Kugeln 9 die  nen. Die Drehwelle 7     für    den Rotor hat an  den Stellen, wo sich die Kugeln befinden,       rillenförmige    Vertiefungen 3, die     als    innere  Lauffläche für die Kugeln dienen. Das Rotor  paket ist ebenfalls nicht mit dargestellt.  



  Um den überflüssigen     Spielraiun    der Lager  zu entfernen, werden durch das Einschrauben    der     Stellkonusse    4, also durch     Verstellung    der  Lagerschalen in     Achsenrichtung,    die Kugel  flächen mit den Kugeln in     Berührung    ge  bracht. Die Welle kann sich dann weder in  radialer noch     in    axialer Richtung bewegen,  aber die Lager werden praktisch mit keinen  andern Kräften     als    dem Gewicht der gelager  ten Teile belastet.

   Dabei verhindert dadurch,  dass die Kegelflächen entgegengesetzt zuein  ander gerichtet sind, das rechte Lager eine       Verschiebung    der Welle nach rechts     und    das       linke    Lager eine     Verschiebung    der Welle  nach links. Der eingestellte Kapazitätswert  des Kondensators kann infolgedessen nicht  durch Verlagerungen der     Rotoxwelle    geändert  werden.  



  Die als äussere Lauffläche dienende Kegel  fläche hat einen     öffnungswinkel    von 45 . Das  Profil der     rillenförmigen    Lauffläche 8 ist ein  Kreisbogen mit einem     Krümmungsradius,    der  etwas grösser ist als der Radius der Kugeln 9.  Bei einem Kugeldurchmesser von 1,587 mm ist       zum    Beispiel der     Krümmungsradius    der Ril  len 8 um 0,02     mm    grösser als der Radius der       Kugeln,    was     in    diesem Falle ungefähr 2,5  des letztgenannten ausmacht.

   Es hat sich ge  zeigt, dass bei diesem Drehkondensator die  Welle besonders leicht drehbar ist, so dass die  selbe ohne Schwierigkeiten sehr genau einge  stellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehkondensator mit in zwei Kugellagern abgestütztem Rotor, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindung zwischen den Schalen der beiden Lager keine federnden Elemente vorhanden, diese Lagerschalen aber in bezug aufeinander in axialer Richtung einstellbar sind, und dass ferner bei wenigstens einem der Lager, welches mehrere Kugeln aufweist, als innere Lauffläche für die Kugeln eine Ver engung der Welle dient, wobei das Profil die ser Lauffläche ein Kreisbogen ist mit einem Krümmungsradius, der um höchstens 5 grösser als der Radius der Kugeln ist,
    und wobei als äussere Lauffläche eine Kegelfläche der Lagerschale mit einem Öffnungswinkel von 38 bis 48 dient. UNTERANSPRüCHE: Drehkondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Lagerschalen mit äusserem Schrauben gewinde versehen und im gondensatorgehäuse verschraubbar angebracht ist.
CH261202D 1942-06-11 1943-06-09 Drehkondensator mit in zwei Kugellagern abgestütztem Rotor. CH261202A (de)

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CH261202A true CH261202A (de) 1949-04-30

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CH261202D CH261202A (de) 1942-06-11 1943-06-09 Drehkondensator mit in zwei Kugellagern abgestütztem Rotor.

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