CH258705A - Elektrische Vorrichtung mit thermischen Mitteln zum Einstellen der Lage eines in einer gasdichten Hülle eingeschlossenen Teils derselben. - Google Patents

Elektrische Vorrichtung mit thermischen Mitteln zum Einstellen der Lage eines in einer gasdichten Hülle eingeschlossenen Teils derselben.

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CH258705A
CH258705A CH258705DA CH258705A CH 258705 A CH258705 A CH 258705A CH 258705D A CH258705D A CH 258705DA CH 258705 A CH258705 A CH 258705A
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CH
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heating
tuning
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Ltd Electric Musica Industries
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Emi Ltd
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path
    • H01J21/06Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only
    • H01J21/08Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only with movable electrode or electrodes

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Description


  Elektrische Vorrichtung mit thermischen Mitteln zum Einstellen der Lage  eines in einer gasdichten Hülle eingeschlossenen Teils derselben.    Die Erfindung betrifft eine elektrische  Vorrichtung mit einem in einer     gasdieUten     Hülle eingeschlossenen, eine Lageeinstellung  erfordernden Teil.  



  Es gibt eine grosse Anzahl verschiedener       elektriseher    Vorrichtungen, welche einen in  einer gasdichten, insbesondere evakuierten       1fülle    eingeschlossenen Teil aufweisen, der  von aussen her in seiner Lage einzustellen ist.  Eine Vorrichtung, auf welche die vorliegende  Erfindung anwendbar ist, ist beispielsweise  eine     Elektronenentladungsvorrichtung,    mit  ,einem     Hohlraumresonator,    durch welchen ein       Elektronenbündel        hindurchtritt,    wobei das  ,ganze Elektronensystem samt dem     Hohlraum-          iesonator    in einer evakuierten Hülle einge  schlossen ist.

   Bei solchen Vorrichtungen ist  ,es oft erforderlich, die Abstimmung des     Hohl-          raumresgonators    zu verändern, was häufig  durch Deformation oder Verstellung einer  Wand des     Resonators    erfolgt. Es wurden  zahlreiche Vorschläge für die Einstellung der       Resonatorwand    von ausserhalb der Hülle<B>ge-</B>  macht, und diese Vorschläge enthalten ge  wöhnlich die Verwendung metallischer, an  der Hülle angebrachter Bälge, so     dass    eine  mechanische Kraft von ausserhalb der Hülle  auf die     Resonatorwand    übertragen werden  kann, um die Lage der Wand ändern zu kön  nen.

   Ein anderes Beispiel einer elektrischen  Vorrichtung, bei welcher es erforderlich sein       hann,    die Lage eines in der Hülle eingeschlos-         senen    Teils zu ändern, ist ein in einer gas  dichten Hülle, eingeschlossener elektrischer  Kondensator, wobei, um die Kapazität des  Kondensators zu ändern, die eine Elektrode  des Kondensators relativ zur andern von  ausserhalb der Hülle bewegt werden     muss.    Da  alle Teile der Vorrichtungen, welche durch  die Hülle     hindurehtreten,    gasdicht mit der  Hülle verbunden sein müssen, ist es nicht  ohne weiteres möglich, die Lage von Teilen  innerhalb der Hülle zu ändern, wenn nicht  die Verwendung metallischer Bälge zu Hilfe  genommen wird,

   was zu praktischen     Sellwie-          rigkeiten    Veranlassung gibt. Anderseits wurde  bei     Elektronenenfladungsvorrichtungen    mit       Hohlraumresonatoren    angeregt, den     Resonator     durch Bewegen einer Wand durch thermische  'Mittel abzustimmen. Beispielsweise wurde vor  geschlagen, eine mit der     Resonatorwand    ver  bundene Stange zu erhitzen und dadurch aus  zudehnen, oder ein mit einer Stange, die ihrer  seits mit der     Resonaforwand    verbunden ist,  verbundenes     bügelförmiges    Glied zu erhitzen.

    Diese früheren Vorschläge haben jedoch den  Nachteil,     dass,    wenn es auch möglich ist, eine  Einstellung der Wand durch     thermisahe    Aus  dehnung der Stange oder des     bügelförmigen     Gliedes zu bewirken, die Einstellgeschwindig  keit in entgegengesetzter Richtung durch die  Geschwindigkeit der Abkühlung der Stange  oder des bügelförmigen Gliedes begrenzt ist.

    Ferner     muss    die für die thermische Ausdeh-           nung    verwendete Temperatur hoch sein, um  eine genügende Abkühlungsgeschwindigkeit  zu     erlialten,    so     dass    die bei Erhitzung,     er-          ZD     reichte Lage der     Resonatorwand    sich in einiger  Entfernung von ihrer Lage befinden     muss,     wenn die Stange oder das bügelförmige Glied  kalt ist, und es wurde in der Praxis gefunden,       dass    dieser Abstand etwa das zwei- bis drei  fache der Strecke betragen     muss,

          übe#r    welche  das Abstimmungsglied sich für einen be  stimmten Abstimmungsbereich bewegen     muss.     



  Die<B>-</B> Erfindung bezweckt eine elektrische  Vorrichtung zu schaffen, welche mit verbes  serten thermischen Mitteln für die Einstellung  der Lage eines in der Hülle befindlichen Teils  ,derselben versehen ist.  



  Gemäss der Erfindung ist die Vorrichtung  in der Weise ausgebildet,     dass    die     tliermi-          sehen    Mittel. wenigstens zwei     thermiscU    aus  dehnbare Glieder aufweisen, wobei eine Ka  thode für die Erwärmung der Glieder durch  Elektronenaufprall vorgesehen ist,     dass    Mit  tel zur Regelung der diesen Gliedern zuge  führten Elektronenströme vorhanden sind,  um die     Erwä.rmung    der Glieder einzeln zu  regeln, wobei diese Glieder mit dem die Lage  einstellung erfordernden Teil gekuppelt und  so angeordnet sind,     dass    die thermische Aus  dehnung des einen Gliedes eine Bewegung des  Teils in der einen Richtung,

   und die ther  mische Ausdehnung des andern Gliedes die  Bewegung des Teils in der entgegengesetzten  Richtung bewirkt, so     dass    die Einstellung des  Teils in irgendeiner der beiden Richtungen  durch verschiedene     Erltitzung    der genannten  Glieder erfolgen kann. Es ist ersichtlich,     dass     bei einer solchen Anordnung eine Änderung  der Lage des einzustellenden Teils in jeder  Richtung durch stärkeres Erhitzen des einen  Gliedes als des andern bewirkt werden kann.

         Zweekmässigerweise    sind die beiden thermisch  ausdehnbaren Glieder derart angeordnet,     dass     eine Änderung der Lage des Teils nur dann  eintritt, wenn die beiden Glieder auf ver  schiedene Temperatur erhitzt sind, so     dass     die Lage des einzustellenden Teils im kalten  Zustand der Glieder praktisch die gleiche ist,    wie wenn     "",    Glieder auf gleiche Tempera  tur erhitzt sind.  



  Die Erfindung ist nicht nur für die<B>Ab-</B>  stimmung von     Hohlraumresonatoren    bei ihrer  Verwendung bei geschwindigkeitsgesteuerten       Elektronenentladungsvorriehtungen    verwend  bar, sondern     %ue'h    bei andern elektrischen  Vorrichtungen, wo es infolge der     Verwen-          duno-    von evakuierten oder     gasdiehten    Hüllen  <B><I>kn</I></B>  nicht einfach möglich ist, die Lage eines Teils  einzustellen.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.       el          Fig.   <B>1</B> zeigt im Längsschnitt eine Ausfüh  rungsform einer     Elektronenentladungsvor-          richtung    mit     Hohlraumresonator.     



       Fig.    2 zeigt schematisch eine andere     Aus-          :Z          führungsfarm    der thermischen Mittel.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.   <B>1</B> ist  der im Schnitt dargestellte     Hohlraumresona-          tor   <B>1</B> einer geschwindigkeitsgesteuerten     Elek-          tronenentladungsvorrielitung    in einer     eva-          huierten    Hülle 2 angeordnet. In der Nähe des       Resonators   <B>1</B> ist eine Kathode<B>3</B> in einem  Kathodenschild 4 angeordnet.

   Der     Resonator     <B>1</B> ist mittels mehrerer Stangen<B>5</B> gehalten, von  denen zwei dargestellt sind,     undder    Schild 4  ruht auf einer isolierenden Scheibe<B>6,</B> welche  ebenfalls an den Stangen<B>5</B> befestigt ist. Die  Stangen<B>5</B> stützen sich mittels Stangen<B>8,</B> von  denen eine auf der Zeichnung dargestellt ist.,       auf    den     Quetschfuss   <B>7</B> der Hülle.

   Die darge  stellte Vorrichtung dient als selbsterregter  Schwingungsgenerator, und der     Resonator   <B>1</B>  ist mit einem     Beschleunigungsgi-Her   <B>9</B> und  einem Gitterpaar<B>10</B> versehen, wodurch die  aus der Kathode<B>3</B> austretenden Elektronen  durch das Gitter<B>9</B> beschleunigt und     veranlasst     werden,  durch die Gitter<B>10</B>     hindurchzutreten,     wodurch. die Elektronen geschwindigkeits  moduliert werden, worauf sie zu einer reflek  tierenden Elektrode<B>11</B> gelangen, an welcher  sie reflektiert werden und     durohdie    Gitter<B>10</B>  zurückkehren.

   Die von dem     Seltwingungs-          generator    erzeugten Schwingungen werden  von dem     Resonator   <B>1</B> durch ein konzentrisches  Kabel 12 abgeleitet.      Zur Abstimmung des     Resonators   <B>1</B> ist  seine obere Wand<B>13</B> verstellbar, zu welchem  Zwecke thermische Mittel vorgesehen sind.  Diese weisen zwei thermisch ausdehnbare  Glieder 14,<B>15</B> in Form gebogener Streifen  auf, welche von<B>je</B> einem starren, rechteckigen  Träger<B>16</B>     bzw.   <B>17</B> getragen werden. Diese  Träger sind an ihren     Enden:durch    Halter<B>18,</B>  <B>19</B> miteinander verbunden.

   Die gebogenen  Streifen 14,<B>15</B> sind an ihren Enden an den  Trägern<B>16, 17,</B> welche mit     längliahen    Schlit  zen 20, 21 versehen sind, befestigt, z. B.     in-          ,-esehweisst.    Der Streifen 14 ist mit einer       I     Stange     22)-    verbunden, deren oberes Ende an  einer starren Scheibe<B>23</B> befestigt ist, welche       vn    den obern Enden der Stangen<B>5</B> angebracht  ist, während der Streifen<B>15</B> mit einer Stange  <U>24</U> verbunden ist, welche mit einer Hülse<B>25</B>  in Verbindung steht, die an der Wand<B>13</B>  des     Resonators   <B>1</B> befestigt ist.

   Die Hülse     2,5     dient zugleich als Träger für die reflektie  rende Elektrode<B>1.1,</B> welche an einer isolieren  den Scheibe<B>26</B> angebracht ist. Die Streifen  14 und<B>1.5</B> weisen die gleiche Krümmung auf       und    sind so zueinander angeordnet,     dass    der  Abstand zwischen ihnen über ihre ganze  Länge der     gleiche-ist.    Jeder Streifen kann  für sich erwärmt werden. Die     Erwärmuno,          k#          erfoh,t    durch Bombardement mit Elektronen,       ,velche    aus der länglichen Kathode<B>27</B> aus  treten, die zwischen den.

   Streifen 14,<B>15</B> an  geordnet ist, wobei die Elektronenemission aus  <B>D</B>  der Oberfläche der Kathode<B>27</B> gegen jeden  Streifen 14,<B>15</B> einzeln durch Steuerelektroden  <B>28, 29</B> geregelt wird. Falls gewünscht, können  anstatt einer Kathode<B>27</B> mehrere Kathoden       -eo:rdnet    sein.  



  Wenn der Streifen<B>15</B> erhitzt wird und  sich ausdehnt, biegt er sich stärker durch und  sucht dabei die Wand<B>13</B> nach oben zu be  wegen, und wenn der Streifen 14 erhitzt,  wird, dehnt er sieh ebenfalls aus, biegt sich  stärker durch und ist bestrebt, die Wand<B>13</B>  abwärts zu bewegen.

   Wenn beide Streifen 14,  <B>15</B> auf die     cleiche    Temperatur gebracht     wer-          n          den,    tritt keine Änderung der Lage der Wand  <B>kn</B>  <B>13</B> ein, so     dass    die Wand, wenn die Streifen       14,        15        kalt        sind,        sieh        in        der        gleichen        g    mitt-         leren    Arbeitslage befindet, wie wenn beide  Streifen gleich stark erwärmt sind.

   Sobald  jedoch eine verschiedene Erwärmung der  Streifen 14 und<B>15</B> erfolgt, wird der Wand<B>13</B>  eine Bewegung erteilt, welche von der     Ver-          echiedenheit    der     Erwärmung,    abhängt. Beim  Betrieb der Vorrichtung wird der     Resonator     gewöhnlich auf einem positiven Potential  gehalten, welches auf die Streifen 14,<B>15</B>  Übertragen wird, da alle Teile metallisch und  nicht voneinander isoliert sind, so     #dass    die  Streifen die bombardierenden Elektronen aus  der Kathode<B>27</B> sammeln.

   Wenn die Streifen  14,<B>15</B> nicht mit dem     Resonator   <B>1</B> elektrisch  verbunden sind, werden getrennte, Leitungen  erforderlich, durch welche die Streifen     14-.     <B>15</B> auf geeigneten Arbeitspotentialen erhalten  werden. Um den Grad der Erwärmung jedes  Streifens 14,<B>15</B> zu regeln, werden die im Be  trieb den Steuerelektroden<B>28, 29</B> zugeführ  ten Spannungen geändert,     um,die        Elektronen-          en-iission    und dadurch die Stärke des Bombar  dements der Streifen 14,<B>15</B> zu regeln.  



  Durch die dargestellte und beschriebene  Anordnung kann die Bewegung der Wand  <B>190</B> durch verschiedene Erwärmung der  Streifen 14 und<B>15</B> bewirkt werden, wodurch  der erwähnte Nachteil derjenigen Anordnung  vermieden wird, bei     welclier    die Einstellung  des Teile in der einen Richtung durch<B>Ab-</B>  kühlung bewirkt wird.  



  Die dargestellte Ausführung der Vorrich  tung ist besonders für die Verwendung bei  automatischer     Frequenzregelung    geeignet, wo  bei die passende Frequenz durch geeignete       Vorspannung    der Steuerelektroden<B>28, 29</B>  erhalten wird, und die     Vorspannungen    dann  automatisch von dem Ausgang eines     Diskrimi-          nators    mit einem     Rührenpaar    in     Gegentakt-          sehaltung    gesteuert werden.

   Die     Vorspan-          nungen    können auch mit Unterbrechungen  an die Steuerelektroden<B>28, 29</B> angelegt wer  den, wobei die     Tastfrequenz,    mit welcher die  Spannungen angelegt werden, gesteuert wird,  um die Abstimmung des     Resonators   <B>1</B> zu  regeln.  



  Anstatt ein Paar gebogener Streifen 14,<B>15</B>  anzuwenden, können auch andere Mittel     zum         genannten Zweck verwendet werden.     Bei-          ,spielsweise    ist bei der Ausführungsform nach       Fig.    2 die Stange 24 an einem Ende     eine-          starren    Schiene<B>30</B> befestigt, anderen anderem  Ende rechtwinklig zu ihr im Abstand von  einander zwei parallele, thermisch     ausdehn-          -bare    Glieder<B>31, 32</B> befestigt sind, die an  einem starren Träger<B>33</B> angebracht sind und  in analoger,

   jedoch nicht dargestellter Weise  wie in     Fig.   <B>1</B> voneinander verschieden er  wärmt werden können. Wenn das Glied<B>31</B>  erwärmt wird, neigt die Schiene<B>30</B> dazu, um  ,das Ende des andern Gliedes<B>32</B> nach unten  zu schwenken, und wenn das Glied<B>32</B> erhitzt  wird, neigt die Schiene<B>30</B> dazu,     umdas    Ende  des Gliedes<B>31</B> nach oben zu schwenken, wo  bei die Bewegung des entgegengesetzten  Endes der Schiene<B>30</B> auf die Stange 24 über  tragen wird.

   Die in     Fig.   <B>9,</B> dargestellte An  ordnung ist nicht so vorteilhaft wie     #diejenige     nach     Fig.   <B>1,</B> da sich aus     Fig.    2 ergibt,     dass     beim Erwärmen der Stangen<B>31</B> und<B>32</B> eine  Bewegung der Schiene<B>30</B> eintritt, während  beider Anordnung nach     Fig.   <B>1</B> keine Bewe  gung der Stange 24 eintritt, bis die Streifen       1.4"   <B>15</B> voneinander verschieden erwärmt  werden.  



  Die Erfindung ist nicht auf die Verwen  dung bei     Elektronenentladungsvorrichtungen     mit     Ilohlraumresonator    beschränkt, vielmehr  ist sie an beliebigen andern elektrischen Vor  richtungen anwendbar, die in einer gasdichten  Hülle einen Teil aufweisen, der eine Ein  stellung erfordert. Ferner kann die Erfin  dung bei     Elektronenentladungsvorrichtungen     mit     Hohlraumresonator    verwendet werden,  .bei welchen die Abstimmung des letzteren  mittels eines oder mehrerer Kolben erfolgt.  Falls gewünscht, können für die     thermi-seh     ausdehnbaren Glieder     Bimetallstreifen    ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrische Vorrichtung mit einem in einer gasdichten Hülle befindlielien, eine Lageeinstellung erfordernden Teil, wobei .thermische Mittel für die Einstellung der Lage diesee Teils vorgesehen 3iitd, dadurch gekennzeichnet, dass die tliermischen Mittel wenigstens zwei thermisch ausdehnbare Glie der aufweisen, wobei eine Kathode für die Erwärmung der Glieder durch Elektronen aufprall vorgesehen ist, dass Mittel zur Rege lung der diesen Gliedem zugeführten Elek tronenströme vorhanden sind,
    um die Erwär mung der Glieder einzeln zu regeln, wobei diese Glieder mit dem die Lageeinstellung er fordernden Teil gekuppelt und so angeordnet sind, dass die thermische Ausdehnung des einen Gliedeseine Bewegung des Teils inder einen Richtung, und die thermische Ausdeh nung des andern Gliedes die Bewegung des Teils in der entgegengesetzten Richtung be wirkt, so dass die Einstellung des Teils in irgendeiner der beiden Richtungen durch ver schiedene Erhitzung der genannten Glieder erfolgen kann.
    <B>UNTERANSPRüCHE.-</B> <B>1.</B> Elektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, welche durch eine Elektronen- entladungsvorrichtung mit einem Hohlraum- resonator gebildet ist, der in einer evakuierten Hülle angeordnet ist, wobei Mittel zur Ein stellung der Abstimmung des Hohlraum- resonators vorhanden sind,
    dadurch gekenn- zeichnet"dass die thermische Ausdehnungdes einen Gliedesdie Abstimmungdes Hohlraum- resonators in einer Richtung und die ther mische Ausdehnung des andern Gliedes die Abstimmung des Hohlraumresonators in der entgegengesetzten Richtung bewirkt, so dass die, Einstellung der Abstimmung des Hohl- raumresonators durch verschiedene Erhitzung der genannten Glieder erfolgen kann. 2.
    Elektrische Vorrichtung nach Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die thermisch ausdehnbaren Glieder mit einer ver stellbaren Wand des Hohlraumresonators ver bunden sind, welche durch verschiedene Er- bitzung der beiden Glieder verstellt werden kann.<B>-</B> <B>3.</B> Elektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die thermi#ell ?#usdelmbqren Glieder #o angeord- iiet sind, dass eine Bewegung des Teils nur erfolgt,
    wenn die beiden Glieder auf verschie dene Temperatur erhitzt werden. 4. Elektrische Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die thermisch ausdehnbaren Glieder durch ein Paar in gleicher Weise gebogene Streifen ge bildet sind, deren Enden an starren Teilen befestigt sind.
    <B>5.</B> Elektrische Vorrichtung nach Patent- an,sprue,h, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode zwischen den thermisch ausdehn baren Gliedern angebracht und ein Paar Steuerelektroden vorgesehen ist, um den Elek- tronenetrom von der Kathode zu den ther- mise,h ausdehnbaren Gliedern und somit den Grad der Erhitzung derselben regeln züi können.
CH258705D 1945-02-27 1947-06-13 Elektrische Vorrichtung mit thermischen Mitteln zum Einstellen der Lage eines in einer gasdichten Hülle eingeschlossenen Teils derselben. CH258705A (de)

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