CH258129A - Variabler Kondensator. - Google Patents
Variabler Kondensator.Info
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- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G5/00—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
- H01G5/04—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode
- H01G5/06—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture using variation of effective area of electrode due to rotation of flat or substantially flat electrodes
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- H01G5/00—Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
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Description
Variabler Kondensator. Bei variablen Kondensatoren für hohe Span nungen und hohe Frequenzen werden häufig die Ströme so ;ross, dü.ss die Stromzuleitung nach den beweglichen Kondensatorplatten be deutende Schwierigkeiten verursacht.
Bei Hochfrequenz lässt sich eine annähernd gleich- inässig Verteilung des Stromes über eine grö ssere Kontaktflä:che wegen. .der Stromzusam- mendrä.nbunag nicht erreichen. Auch die Zu führung über mehrere Kontakte bringt meist nicht den vollen Erfolg, da die Stromvertei- l:ungsehr ungleichmässig ist. besonders, wenn die weitere Leitunbsfü]1,1-ung nicht streng symmetrisch zu den Kontakten liegt.
Vorliegende Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten, und es ist mit ihr in3beso.n- dere möglich, den Strom auf mehrere Strom zuleit.ungskontakte zu verteilen.. Die Erfin dung betrifft einen variablen Kondensator, insbesondere für hohe Strombelastung.
Sie besteht darin, dass dlie bewegliche Elektrode -des variablen Kondensators in min destens zwei .gegen die feste Elektrode des Kondensators annähernd kapazitäbsgleiche Teilelektroden unterteilt ist und dh.ssdiese unter sich und gegenüber dem gemeinsamen Traborgan isoliert sind und da.ss zu jeder Teilelektrodie mindestens ein Stromzuleitun:
gs-- organ führt, welches. von einem ortsfesten Teil der einen Ko:ndensatiorzuleitung her kommt, wo alle Stro:mzuleitungso,rgane par allel geschaltet sind.
Der Vorteil dieser Erfindung besteht darin, dass die Sttronmverteilung auf die be- weglichen Kondensatorplütten nicht mehr auf unübersehbaren, zufälligen Stromwegen erfolgt. Jede Teilelektrode nimmt einen ge mäss ihrer Teilkapazität aufgeteilten Teil des Iiondensatorstromes, auf.
Die einzelnen Stromzuleitungsorgane naelh den Teil,elektro- den erhalten so ihre zum voraus bestimm- baren Anteile .des Gesamtstromes. Auf diese VVeise ist es möglich, die Stromverteilung und damit die Erwärmung bleichmässig zu gestalten. Auch die gesamten :Stromwärme- verluste werden dadurch auf ein Minimum redniziert.
Die Erfindung wird nun an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1a und, 1b zeigen Vorder- und Seiten ansicht eines Drehplattenkondensators. Zwi- schenden festen Koudensatorp.latten 1, welche unter sich in bekannter Weise mittels Bolzen 2 und Distanzstücken 3 zusammengehalten sind, werden .die drehbaren Platten 4 auf der Drehachse 5 in der Weise starr angeordnet,
da.ss sie sich mit entsprechendem Luftabstand zwischen die festen Platten hinein:drehen Ias- sen. Jede Platte der hewegli,#hen Elektrode bildet eine Teilelektrode, denn die Drehplat ten 4 sind isoliert auf der Drehachse 5 ange ordnet. Das. kann in der Weise geschehen, dass die D.rehachs.e selber aus Isoliermaterial besteht. Dafür eignet sieh z. B. keramisches Material.
Die Achse kann auch aus Metall bestehen, wobei die Drehplatten mittels iso lierender Zwischenstücke auf ihr befestigt sind. In vorliegendem Beispiel besteht die Achse 5 aus Isoliermaterial, wobei zwischen den Drehplatten zur Einhaltung eines rich tigen Abstandes Distanzringe 6 aufgeschoben sind, die durch Scheiben 11 aus Isoliermate rial voneinander getrennt sind. Die Strom- zuführun"o,
nach jeder einzelneu Drehplatte erfolgt mittels federnden Kontaktstücken 7, welche an ihrem einen Ende 7a auf den Drehplatten schleifen und, an ihrem andern Ende 7b mittels. eines Metallbolzens und lei tenden Distanzstücken 9 zusammengehakten sind.
Hier ist :der ortsfeste Teil :dies. Anschlus- ses der einen Kandensatorzüleitung. Der Stromfluss verteilt sich gleichmässig auf die einzelnen Drehplatten, so :d'ass auch die Über gangsstellen 7a gleichmässige Strombelastun gen aufweisen.
Fig. 2ä und 2b zeigen. in Vorder- und Sei tenansicht ein anderes Ausführungsbeispiel eines Drehplattenkondensators. Zwischen :
den festen Platten 1 sind in ähnlicher Weise wie bei den Fing. la und 1b die Drehplatten 4 an geordnet. Es ist leicht einzusehen, dass, ohne dass sich an der gleichmässigen @Stromv:ertei- lun@g auf :den einzelnen Stromleitungsorganen etwas ändert, es:
zulässig ist, je zwei (oder mehr) benachbarte Drehplatten. über eine ge meinsame Zuleitung zu speisen. Es :darf nur die Belastbarkeit der Stromzuleitungsorgane nicht überschritten werden. Im Beispiel Fig. 2a und 2b sind zwischen je zwei benach barten Platten. 4'a un:d 4'b, resp. 4"a und- 4"b metallische Distanzringe 9 angebracht, so dass jene unter sich paarweise verbunden sind.
Die Stromzuführung zu ihnen erfolgt gemein sam über :die beiden Schleiffedern 110-, die die zylindrischen Distanzstücke 9 stromschlüssig berühren. Zwischen den Platten; 4'b und 4"a ist das isolierende Distanzstück 11 ange bracht.
Das hat zur Folge, :dass die Ströme über die Platten 4'a und<I>4'b</I> res.p. 4"a und 4"b und über die jeweils zu,gehöri@gen Strom zuleitungsorgane. 10 fliessen. Die Zuleitungs- organe 1<B>0</B> sind mittels. Schrauben auf dem ortsfesten Stromzuleitu ngsteil 12 'befestigt.
In der Fig. 3, ist rein schematisch :darge stellt, wie bei einem Türplattenkond@ensator .die Stromzuführung erfolgt. Der festen Kon- densa.torp'latte 1 steht die um die Achse 3 in der Pfeilrichtung sichwerikbare Kou:.densator- elektrode gegenüber.
Die ;schwenkbare Kon- densatorele'ktrode besteht aus einzelnen Teil elektroden, nämlich von unter sich isoliert an geordneten Platten 2a. Die Platten 2a sind mittels. Leisten 5 aus Isoliermaterial zusam mengehalten. Jede einzelne Platte ist elek trisch mittels geeigneter Verbindungen 14 mit :der Schwenkachse verbunden.
Diese Ver bindungen 1,4 köLnen als Schleifkontakte aus gebildet sein, oder es können :dafür flexible z,. B. zu einer Spirale gewundene Bänder oder Hoehfrequenzlitze in bekannter Weise ver wendet werden. Die Schwenkachse 3 bildet den ortsfesten Teil der Kondensatorzuleitung, über den die streifenförmigen Teilplatten 2a parallel geschaltet sind.
Als 8tromzuleitungsorgan kann auch ein Rollkontakt gemäss den Fig.4a und 4b die nen. Auf .der Schwenka bse 3 sind Kontakt ringe 1,5 angebracht. Konzentrisch zu :diesen Ringen isst je ein weiterer @dmehbarer Kontakt ring 116 vorgesehen, :an welchem jeweils. eine bewegliche Teilelektrode: 2a angeordnet ist.
Der äussere Ring 16 ist über konische Rollen paare 17 mit .dem innern Ring in Verbindung b bracht, (derart, dass beide Ringe gegenein ander :drehbar sind. Mittels Federn werden die Rollen paarweise gegeneinander gedrückt, so :dass ein spielfreier metallischer Übergang von Ring zu Ring zustande kommt.
Der erfindunb gemässe variable Kond:en- satar eignet sich besonders als Abstimmkon- densator für Schwiaigkreio.e für sehr kurze Wellen bei Sendern sehr grosser Leistung. Hier sind die Kondensatorströme bereits. sehr gross, in der Grössenordnung 100 Ampere und:
mdhir. Der Strom läss@ .sich gleichmässig auf die Stromzulcitungsorgane nach den ein- ze'.lnen beweglichen Elektroden verteilen, und eine Stromüberlastung derselben wird ver- mied-en. Die Einrichtung lässt sich aber auch .da mit Vorteil benützen, wo es auf Kl:ein- haltung :
des Verlustwiderstandes. an sich an kommt, z. B. bei Messeinrichtungen usw.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Variabler Kondensator, dadurch gekenn zeichnet, dass die bewegliche Elektrode in mindestens zwei<B>gegen</B> die feste Elektrode des Kondensators annähernd kapazitätsgleiche Teilelektroden unterteilt ist, und dass diese unter sich und gegenüber dem gemeinsamen Tragorgan isoliert sind und @dass zu jeder Teilelektrode mindestens ein Stromzuleitungs- organ führt,welches. von einem ortsfesten Teil -der einen Kondensatorzuleitung her kommt, wo alle Stromzuleitung o.rgane par- alle'1 .geschaltet sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Kondensator nach Patentanspruch, da durch b kennzeichnet, dass die Teilelektroden aus einzelnen Platten bestehen, welche unter sich isoliert sind unid von denen jede minde stens ein Stromzuleitung Organ aufweist.2. Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da3 jede Teilelektrode aus mindestens zwei Platten besteht. 3. Kondensator nach. Patentanspruch, 4a- durch gekennzeichnet, dass die Stromzulei- tungsorgane Schleifkontakte sind.4. Kondensator nach Patentanspruch, da durch :gekennzeichnet, .dass -die Stromzu'lei- tungsorgane flexibel. sind. b. Kondensator nach Unteranspruch 4, cla- durch gekennzeichnet, dass die flexible Ver bindung aus Hochfrequenzlitze besteht. 6.Kondensator nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die flexible Ver bindung ein zu einer Spirale gewundener bandförmiger Leiter ist. 7. Kondensator nach Patentanspruch, .da- .durch re1,-ee1dass die -Stromzulei- tungporgane Ro11'kontakte sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH258129T | 1947-09-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH258129A true CH258129A (de) | 1948-11-15 |
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ID=4472493
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH258129D CH258129A (de) | 1947-09-08 | 1947-09-08 | Variabler Kondensator. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH258129A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2723348A (en) * | 1951-06-19 | 1955-11-08 | Telephonics Corp | High frequency resonant circuits |
| DE974396C (de) * | 1949-06-01 | 1960-12-15 | Saba Gmbh | Hochfrequenz-Trimmerkondensator |
-
1947
- 1947-09-08 CH CH258129D patent/CH258129A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974396C (de) * | 1949-06-01 | 1960-12-15 | Saba Gmbh | Hochfrequenz-Trimmerkondensator |
| US2723348A (en) * | 1951-06-19 | 1955-11-08 | Telephonics Corp | High frequency resonant circuits |
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