CH257559A - Schmelzsicherungspatrone. - Google Patents
Schmelzsicherungspatrone.Info
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/04—Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
- H01H85/05—Component parts thereof
- H01H85/143—Electrical contacts; Fastening fusible members to such contacts
- H01H85/15—Screw-in contacts
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Description
Schmelzsicher ungspatrone. Die Erfindung bezieht sich auf geschlossene Sehmelzsicherungspatronen, bei welchen der Schmelzleiterkanal auf beiden Seiten durch ,j- c#itr NTetalll@äppchen abgeschlossen ist. Diese Metallkappen dienen sowohl als Abschluss des in der Regel mit Quarzsand gefüllten Schmelz.. leiterka.nals sowie auch als Kontaktkappen zur übertragtung des Stromes.
Diese Metallkappen werden bei bekannten Patronen auf Ansätze des aus Porzellan oder Steatit bestehenden Patronenkörpers gepresst. Die Ansätze sind leicht konisch und etwas grösser als der Durchmesser der Metallkappen. .#o dass letztere nur unter Anwendung eines ce ,issen Druckes angepresst werden können.
Es hat. sich nun gezeigt, da.ss die Durchmesser der keramischen Patronenkörper, auf welch, die Metallkappen aufgepresst werden, ziemlich sta rh variieren, so dass in einem Fall die Me- tallka.ppen nicht oder doch nur ungenügend festsitzen, und im andern Fall ein derart gro sser Pressdruck aufgewendet werden muss, da.ss die Metallkappen auseinandergesprengt werden oder der Patronenkörper zerbricht.
Durch die sen Übelstand entstehen oft Ausfälle von 1i1 bis 20 77o.
Dieser Nachteil wird gemäss vorliegender IPrfindung dadurch behoben, dass die auf bei den Seiten des Patronenkörpers aufzupressen- d.en Metallkappen so ausgebildet werden, da ss sie sich möglichst stark ausdehnen können, ohne Anwendung eines zu hohen, für die Me iallkappen oder für die Patronenkörper schäd lichen Pressdruck. Dieser Zweck wird da- durch erreicht, dass der Mantel der Metall kappen beim Aufpressen nicht mehr auf Zug, sondern auf Biegung beansprucht wird.
Zu diesem Zwecke weisen die Metallkappen irn Querschnitt, wenigstens auf einem Teil ihrer Länge, eine vom Kreis abweichende Form auf. Der Querschnitt kann ein reguläres Viel eck, eine zickzack- oder wellenförmige Linie sein. In allen Fällen ist. der Zweck der, dass sich der Querschnitt vergrössern, das heisst dem Patronenkörper anpassen kann, durch Be anspruchung des Materials auf Biegung statt auf Zug. Durch diese Massnahme können die Metallkappen mit mässiger Kraft auf die Pa tronenkörper aufgepresst werden.
Der Durchmesser der so geformten Metall kappen wird vorteilhaft entsprechend den Kleinstmassen der Patronenkörper so bemes sen, dass die Kappen gerade noch festsitzen. Die Dehnbarkeit der Kappen ist bei geeig neter Ausbildung dann so gross, dass bei den Patronenkörpern mit. den Grösstmassen ein Aufpressen möglich wird. Es ist nicht not wendig, dass die Kappen auf ihrer ganzen Länge eine vom Kreis abweichende Form haben.
Je nach Stromstärke, für welche die Si cherungspatrone bestimmt ist, gibt es bisher zweierlei Ausführungsarten für die Befesti gung der Schmelzleiter an den Metallkappen. In einem Fall wird der Schmelzleiter direkt zwischen Porzellan und llfetallkappe gepresst. und im andern Fall wird der Schmelzleiter auf ein sogenanntes Zwischenteil gelötet oder geschweisst, und die Metallkappe wird über dieses Zwischenteil gepresst. Da im letzteren Fall das Zwischenteil direkt auf den Por zellan aufgepresst wird, ist es zweckmässig. diesen Zwischenteil dehnbar auszubilden. statt die Metallkappe.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt, es zeigt: Fig. 1 eine Schmelzsicherungspatrone in Axialschnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 4-q der Fig. 1, Fig. 3 einen Teil der Schmelzsicherungs- patrone gemäss dem zweiten Ausführungs beispiel,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie L' T3 der Fig. 3.
An jedem Ende eines zylindrischen Pa tronenkörpers 1 ist ein kurzes, leicht koni sches Endstück.2 von kleinerem Durchmesser vorgesehen. Auf jedem Endteil 2 sitzt fest. ein metallisches Zwischenstück 3, das einen ,!Mantel 4 besitzt. Letzterer ist mit axial ge richteten Wellen 5 versehen. Über das Zwi schenstück 3 ist die Kontaktkappe 8 gestützt.
Der Mantel 4 des Zwischenstückes 3 und der Mantel 9 der Kappe 8 sind konisch, so dass beide Teile 4 und 9 leicht auf das Endstück 2 aufgebracht werden können. Der Mantel 4 wirkt als Feder; er kann in axialer Richtung geschlitzt sein.
Der .Querschnitt des Mantels 4 kann ein Vieleck sein. Der Schmelzdraht 6 ist vorzugs weise zwischen Endstück 2 und Hülse 3 fest geklemmt.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 kommt die Hülse 3 in Wegfall, weshalb der Mantel 9 im Querschnitt wellen- oder zick- zackförmig oder vieleckig ausgebildet ist. Der Schmelzdraht 6 ist zweckmässig an der Kappe 8 angelötet, oder wird durch das Aufpressen der Kappe mit ihr elektrisch leitend ver bunden.
Eine Kombination aus Fig.. 1 und 3 er gibt die Möglichkeit einer weiteren Ausfüh rung, nämlich, dass oben die äussere und unten die innere Kappe eine vom kreisrunden Quer schnitt abweichende Form besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherungspatrone, dadurch gekennzeich net, dass die auf beiden Seiten des Patronen körpers aufgepressten, dem Abschluss des Schmelzleiterkanals und der Stromübertra gung dienenden Metallkappen, im Schnitt quer zur Patronenachse, wenigstens auf einem Teil ihrer Länge vom Kreis abweichende Form besitzen. UNTERANSPRüCHE 1. Sicherungspatrone nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die äussern Me tallkappen im Querschnitt vom Kreis abwei chende Form haben. 2. Sicherungspatrone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die innern Me tallkappen im Querschnitt vom Kreis abwei chende Form haben. 3. Sicherungspatrone nach Patentanspruch.dadurch gekennzeichnet, dass auf der einen Seite der Patrone die äussere, auf der andern Seite die innere Metallkappe im Querschnitt vom Kreis abweichende Form hat.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH257559T | 1947-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH257559A true CH257559A (de) | 1948-10-15 |
Family
ID=4472236
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH257559D CH257559A (de) | 1947-03-13 | 1947-03-13 | Schmelzsicherungspatrone. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH257559A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE844479C (de) * | 1950-07-04 | 1952-07-21 | Jean Mueller O H G Elektrotech | Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherung |
| WO1985001149A1 (en) * | 1983-08-23 | 1985-03-14 | Hughes Aircraft Company | Surface-metalized, bonded fuse with mechanically-stabilized end caps |
-
1947
- 1947-03-13 CH CH257559D patent/CH257559A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE844479C (de) * | 1950-07-04 | 1952-07-21 | Jean Mueller O H G Elektrotech | Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherung |
| WO1985001149A1 (en) * | 1983-08-23 | 1985-03-14 | Hughes Aircraft Company | Surface-metalized, bonded fuse with mechanically-stabilized end caps |
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