CH257556A - Drahtgewickelter elektrischer Widerstand. - Google Patents

Drahtgewickelter elektrischer Widerstand.

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CH257556A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C3/00Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids
    • H01C3/02Non-adjustable metal resistors made of wire or ribbon, e.g. coiled, woven or formed as grids arranged or constructed for reducing self-induction, capacitance or variation with frequency

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
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Description


      Drahtgewickelter        elektrischer        Widerstand.       Die Erfindung bezieht sich auf einen aus  Draht gewickelten elektrischen Widerstand  mit kleinem Phasenwinkel, wie er in Hoch  frequenz-Fernmeldeanlagen häufig Verwen  dung findet.  



  Bekannte Verfahren zur Herstellung eines  solchen Widerstandes bedienen sich       n)        bifila.rer    Wicklungen,  b) einer Wicklungsart, bei welcher jede  Schicht in einem der Wickelrichtung der     be-          naehba.rten    Schichten entgegengesetzten Sinn  gewickelt ist, und       e)    einer Kombination von<I>a</I> und<I>b.</I>  



  Im Falle der     bifilaren    Wicklung werden  zwei Drähte nebeneinander auf den Wick  lungskörper gelegt und die innern Enden     zu-          sammengefügt.    Dadurch besitzt die eine  Hälfte der Wicklung entgegengesetzten Wick  lungssinn in     bezug    auf die andere Hälfte,  und wenn die beiden parallelen Drähte genau       nebeneinanderliegen,    ist die     Induktivität    der  Wicklung Null.  



  Bei der unter b erwähnten Methode wird  ein einzelner Draht aufgewickelt und die  Wicklungsrichtung am Ende jeder Schicht  gewechselt, so dass, wenn die Anzahl der  Windungen genau gleich ist, die     Induktivität     der ungeraden Schichten durch die der     ge-.          raden    Schichten aufgehoben wird. In den  genannten beiden Fällen hat die Wicklung  jedoch eine gewisse Kapazität, ausser wenn  im Fall b eine ungerade Anzahl Schichten    aufgebracht wird, wobei die letztere Schicht  induktiv ist und die     kapazitive    Komponente  der andern     Wicklungsschichtpaare    ganz oder  teilweise neutralisiert.  



  Bei der Herstellung von Wicklungen mit.  entgegengesetzt verlaufenden Wicklungs  schichten (Wicklungsart b) ergibt sieh der       -Nachteil,    dass der Wicklungsdraht am Ende  jeder Schicht auf dem     Wicklungskörper    be  festigt werden muss; der     Körper    muss darauf  bin aus der Wicklungsmaschine herausgenom  men und     umgekehrt    eingespannt werden.

   Es  ist ein Verfahren bekannt, bei welchem eine  flache Karte als     Körper    benutzt wird und  zwei     nebeneinanderliegende    Kerben in der  Kante der Karte angebracht werden, so dass  der Draht am Ende jeder Schicht um den  Zahn zwischen den beiden Kerben gelegt wer  den     kann,    wodurch eine weitere     Befestigung     dahinfällt. Es bleibt jedoch die Notwendig  keit, die Karte neu einzuspannen.  



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist die  Schaffung eines drahtgewickelten Widerstan  des, dessen Phasenwinkel bei vorgegebener Fre  quenz praktisch Null ist, wobei der Wider  stand trotzdem praktisch leicht     hergestellt     werden kann.'  Der erfindungsgemässe Widerstand weist  einen ersten Wicklungsteil aus einer Anzahl       bifilarer,    auf einen Wicklungskörper     gewik-          kelten        Windungen    auf, welcher elektrisch in  Reihe mit einem zweiten Wicklungsteil, be-           stehend    aus einer Anzahl auf den gleichen       Wicklungskörper    aufgebrachter,

   nicht     bifi-          larer    Windungen, verbunden ist, dadurch ge  kennzeichnet,     .dass    die     Windungszahl    .der bei  den Wicklungsteile so gewählt ist, dass der       Phasenwinkel    der     kombinierten    Wicklung  für eine vorgegebene Frequenz     praktisch    Null  ist, wobei die     bifilaren    und die nicht     bifilaren     Windungen den     gleichen.    Wicklungssinn auf  weisen.  



  Das eine Ende der     bifilaren    Wicklung  kann einer Klemme zugeführt werden, wäh  rend das andere Ende     eindrahtig    in gleicher  Richtung weitergeführt wird, ohne den Kör  per neu     einzuspannen    oder die Drehrichtung  der Maschine zu ändern, so dass die Kapazi  tät der     bifilaren    Windungen bei der Frequenz,  bei welcher der Widerstand verwendet werden  soll, durch die     Induktivität    .der     eindrähtigen     Windungen     praktisch    neutralisiert wird. Das  freie Ende     dieses    induktiven Teils der Wick  lung kann dann der zweiten     Anschlussklemme     zugeführt werden.

      Zum besseren Verständnis ist nachfolgend  ein Ausführungsbeispiel des erfindungsge  mässen Widerstandes an Hand der beigelegten       Zeichnung    beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt eine schematische Darstel  lung eines     induktionsfreien    Widerstandes.  und die       Fig.    2 bis 5 zeigen die Einzelheiten eines  Widerstandes gemäss     Fig.    1.  



  In     Fig.    1     bezeichnet    leinen zylindrischen  Wickelkörper, in welchem drei Löcher 2', 3'  und 4 gebohrt sind. Die     Anschlussklemmen     2 und 3 sind in die Bohrungen 2' und 3' ein  geführt, während die dritte Bohrung 4 dazu  verwendet wird, die Endschleife des     bifilaren     Drahtes 5 zu verankern, der dann in Rich  tung der     Anschlussklemme    2 aufgewickelt  wird. Der     Einzeldraht    7 wird über die       bifilaren        Windungen    gewickelt, ohne dass       die        Drehrichtung    der Wickelmaschine ge  ändert wird.

   Das Ende des     Einzeldrahtes    7  wird, wie dargestellt, an die     Anschlussklemme     3 angeschlossen. Die Wicklung kann dann    mit einem Überzug zum Schutze gegen Feuch  tigkeit versehen werden.  



  In den     Fig.    2 bis 5 wird als besonderes  Ausführungsbeispiel ein Widerstand von  600 Ohm, der für die Prüfzwecke in     Hoch-          frequenz-Übertragungseinrichtungen        Verwen..     Jung findet, gezeigt. Gleiche Teile sind     in     den Figuren mit denselben     Hinweisungs-          zeichen    versehen.  



  In der     Fig.    4, die einen     Seitenriss        darstellt.     ist 1 der     Wicklungskörper,    2     und    3 sind die       Anschlussklemmen    und 8 die Wicklung.       Fig.    5 ist ebenfalls ein     Seitenriss    und zeigt die  Form der     Anschlussklemme    3, während die       Fig.    2 und 3 den     Körper        darstellen,    wie er  für den im folgenden beschriebenen Wider  stand verwendet wird.  



  Der     Wert    des Widerstandes liegt für den  vorliegenden     Verwendungszweck    innerhalb    1 % des Gleichstromwiderstandes, und     der          Phasenwinkel    soll bei 150     kHz    unter 1  liegen.  Für     einen    Phasenwinkel unter     1a    beträgt die       Reaktanz    weniger als 10,5 Ohm und kann bei  der gegebenen Frequenz als positive oder  negative     Ersatzinduktivität    (      ,uH)    ange  geben werden.

   Für den     vorliegenden.    Verwen  dungszweck soll .der Widerstand kleine Ab  messungen aufweisen, so dass die Dimensionen  des Wickelkörpers mit 6,4 mm Durchmesser  und 20 mm Länge gewählt werden.  



  Um die Kapazität der     Windungszahl    so  niedrig als möglich zu .halten, wird ein       Chromnickel-Widerstandsdraht    mit verhält  nismässig hohem     spez.    Widerstand verwendet.  Beim     verwendeten    Draht von 0,061 min  Durchmesser variierte der Widerstand     voTi     verschiedenen Proben von 324 bis 400     Ohin     pro     Meter,    so dass Versuche mit Draht maxi  malen und     minimalen    Widerstandes angestellt  werden mussten,

   um die Anzahl der zuerst  aufzutragenden     bifilaren        Windungen    und die  für jeden Wert auftretenden Grenzwerte des  Totalwiderstandes zu bestimmen.  



  In der folgenden Tabelle werden die Re  sultate der vorgenommenen Versuche     ä.ng.e-          geben,    wobei eine     bifilare        Windung    aus zwei       nebeneinandergelegten    Drähten besteht.

      
EMI0003.0001     
  
    Wicklungsdaten <SEP> Induktivität
<tb>  bei <SEP> 150 <SEP> kHz
<tb>  1. <SEP> Einfache <SEP> induktive <SEP> Schicht <SEP> mit <SEP> 85 <SEP> Windungen <SEP> @- <SEP> 15 <SEP> ,uH
<tb>  2. <SEP> Einfache <SEP> bifilare <SEP> Schicht, <SEP> mit <SEP> 42 <SEP> Windungen <SEP> - <SEP> 9 <SEP> AH
<tb>  3. <SEP> 28 <SEP> bifilare <SEP> Windungen <SEP> '-, <SEP> 18 <SEP> induktive <SEP> Windungen <SEP> aus
<tb>  Draht <SEP> mit <SEP> 400 <SEP> Ohm/Meter <SEP> - <SEP> 2,5 <SEP> ,UH
<tb>  4. <SEP> 28 <SEP> bifilare <SEP> Windungen <SEP> ;-- <SEP> 32 <SEP> induktive <SEP> Windungen <SEP> aus
<tb>  Draht. <SEP> mit <SEP> 324 <SEP> Ohm/_Meter <SEP> -;

  - <SEP> 2,0 <SEP> yH       Alle     diese    Wicklungen wurden mit einer       CTena.uigkeit    von - 1     %    für den     geforderten          (lleichstromwiderstandswert    von 600 Ohm        < iosgeführt,    und in der Tabelle wurden für die       I.,        älle    1 und 2 die beiden Grenzwerte der In  duktivität und der     Kapazität    (das heisst nega  tive     Induktivität)    dargestellt, während in den  Fällen 3 und 4 gezeigt wird, wie durch eine  wechselnde,

   von dem spezifischen Widerstand  des benutzten     Drahtes    abhängige Anzahl in  duktiver Windungen die     Induktivität    bzw.       liapazität    nahezu neutralisiert werden kann.  



  Es ist anzunehmen, dass die     Induktivität     Null gewesen wäre, wenn Draht mit einem       MTiderstand    von 364     Ohm/Meter    verwendet       und        2:)    induktive Windungen hinzugefügt  worden wären.  



  Es kann also irgendeine Spule derart     ge-           wickelt    werden,     da.ss    praktisch keine Phasen  verschiebung stattfindet, wobei die     handels-          iibliche    Ungleichmässigkeit des Drahtwider  standes die Herstellung eines vollkommen  induktionsfreien Widerstandes verhindert. Die       Herstellungsgenauigkeit    des     Wicklungskör-          pers    hat ebenfalls einen Einfloss, welcher  jedoch im vorliegenden Beispiel wegen der  Kleinheit des Durchmessers des Wicklungs  körpers nicht. berücksichtigt wurde.  



  Auf diese Art können selbstverständlich  ebenfalls Widerstände mit     Mehrlagenwiek-          lung    hergestellt werden. In diesem Falle  wird die Anzahl der induktiven Windungen       vergrössert,    um die Kapazität zwischen den  einzelnen Schichten der Wicklung zu neu  tralisieren. Ausserdem kann der induktive       ZU"iel@lungsteil    neben den     bifila.ren        Windun-.     gen aufgebracht werden. Ein weiterer Faktor,  der die Anzahl der Windungen bestimmt, ist    die     Dielektrizitätskonstante    der für die Im  prägnierung des Widerstandes     verwendeten     Masse.

   Im beschriebenen Beispiel wird die  Anzahl .der     bifilaren    Windungen auf 25 redu  ziert und die Anzahl der induktiven Windun  gen entsprechend erhöht, da der Widerstands  draht mit einem die Feuchtigkeit abstossenden       Vberzug    versehen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drahtgewickelter elektrischer Widerstand. welcher einen ersten Wicklungsteil aus einer Anzahl bifilarer auf einen Wicklungskörper gewickelten Windungen aufweist, welcher elektrisch in Reihe mit einem zweiten Wick lungsteil. bestehend aus einer Anzahl nicht.
    bifilarer, auf denselben Wicklungskörper ge wickelten Drahtwindungen, verbunden ist, da durch gekennzeichnet, dass die Windungszahl der beiden Wicklungsteile so gewählt ist, dass der Phasenwinkel der kombinierten Wicklung für eine vorgegebene Frequenz praktisch Null ist. wobei die bifila.ren und die nicht bifilaren Windungen denselben Wicklungssinn auf weisen. UNTERANSPRÜUCHE 1. Widerstand nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wicklungs körper zylindrischen Querschnitt besitzt. 2.
    Widerstand nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der aus den nicht bifilaren Windungen bestehende induktive Wicklungsteil auf demselben Wicklungs körper neben dem aus den bifilaren Windun gen bestehenden kapazitiven Wicklungsteil angebracht ist und mit diesem eine Spule mit nur einer Wicklungslage bildet. 3.
    Widerstand nach Unteranspruch 1"da- durch gekennzeichnet, dass der aus den nicht bifilaren Windungen beistehende induktive Wicklungsteil auf demselben Wicklungskör per über dem aus den bifilaren Windungen be- stehenden, kapazitiven Wicklungsteil ange bracht ist und mit diesem eine mehrlagige Spule bildet.
CH257556D 1943-07-14 1946-01-30 Drahtgewickelter elektrischer Widerstand. CH257556A (de)

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