CH257539A - Einrichtung an Dampfkesseln zur Verbindung der Feuerbüchse mit der Stehkesselwandung durch Gelenkstehbolzen. - Google Patents

Einrichtung an Dampfkesseln zur Verbindung der Feuerbüchse mit der Stehkesselwandung durch Gelenkstehbolzen.

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CH257539A
CH257539A CH257539DA CH257539A CH 257539 A CH257539 A CH 257539A CH 257539D A CH257539D A CH 257539DA CH 257539 A CH257539 A CH 257539A
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Wiesner Edgar
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Wiesner Edgar
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B7/00Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body
    • F22B7/16Component parts thereof; Accessories therefor, e.g. stay-bolt connections

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Description


  Einrichtung an Dampfkesseln zur     Verbindung    der Feuerbüchse  mit der     Stehkesselwandung    durch     Gelenkstehbolzen.       Gegenstand der Erfindung ist. eine     Ein-          i'icshtung    an Dampfkesseln zur Verbindung  der Feuerbuchse mit der     Stehkesselwandung     durch     Gelenkstehbolzen.     



  Bei allen bisher bekannt gewordenen sol  chen Einrichtungen war     feuerbüchsseitig    kein  Gelenk vorhanden. Die Anordnung     eines          feuerbiichsseitigen    Gelenkes hat wegen der       durch    neue Untersuchungen erkannten     zii-          sü.tzlichen    Schrägstellung der     Feuerbiichs-          anschlussstellen    den Vorteil, dass die hier auf  tretenden Biegemomente auf den Stehbolzen  und die Wandung geringer     --erden.    Dieser  Vorteil tritt sowohl für solche     Gelenksteh-          Lolzen    ein,

   welche einen Gelenkkopf nur       feiierbüchsseitig    aufweisen oder die. mit einem       ,solchen    auch     stehkesselseitig    ausgestattet sind.  Für die letztgenannten Bolzen ergibt sieh der  weitere Vorteil einer Spannungsentlastung  auch auf     tler        Stehkesselseite.    Im ersteren       Falle,    kann das Biegemoment     feuerbüchsseitig     nicht. grösser sein als das     Reibungsmoment    im  Gelenk. und im letzteren Falle gilt dasselbe       fair    beide Gelenke.  



  In der Zeichnung     sind        zwei        Ausführungs-          beispiele    des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar zeigt     Fig.    1 eine Einrichtung  mit einem     feuerbiichsseitigen    Gelenk und       starrein    Anschluss an der     Stehkesselwanduiig     und Fi<B>el</B> o-. ? eine     Einrichtung    mit     beiderseiti-          g0in        CTelenk.     



       Untersuchungen        an    zahlreichen     Lokonioiiv-          kesseln    in den letzten Jahren haben neben    theoretischen Berechnungen gezeigt, dass  ausser den früher bekannten Beanspruchungen  durch Zug und seitliche Verschiebung der bei  den     Stehbolzenköpfe    eine Schrägstellung der       Stehbolzenanschlussstellen    auftritt, die eine  wesentlich andere Beanspruchung der Steh  bolzen zur Folge hat, als bisher angenommen  wurde.

       L\rsachen    der     Schrägstellung    sind       hadienänderungen    in gewölbten     rieuerbüchs-          teilen    -wie z. B. in der gewölbten     Feuerbüehs-          deche    und in der Nähe des Feuerloches, Aus  dehnungen benachbarter senkrecht stehender  Wandteile wie z. B. der     Feuerbüchsdecke    be  züglich der     obern    Teile der     Feuerbüchsseiten-          wände    und Z     erwellungen    besonders hoch er  hitzter     Feuerbüchsteile    infolge Wärmestau.

    Derartige Schrägstellungen an der Feuer  büchse werden bei Verwendung eines     feuer-          büch:sseitigen    Gelenkes nur bis zur Höhe des  Reibungsmomentes auf die Stehbolzen über  t_agen. Die Feuerbüchse selbst wird ebenfalls       v-eniger    beansprucht;

   denn bei festen Steh  bolzen ist sie an ihren Ausdehnungsbestre  bungen durch     Einspannmomente        gehindert.     Die bisher allein     bekannten        Gelenkstehbolzen     mit     stehkesselseitigem    Gelenkkopf sind nicht  in der Lage, diese zusätzlichen     Bea.nspru-          ehungen    abzubauen. da. derartige Stehbolzen  in die     Feuerbüchse    fest     eingespannt        ,sind    und  deshalb den zusätzlichen Schrägstellungen       zum    Teil folgen     müssen,    zum Teil die Schräg  stellung behindern.

        Bei der     Anordnung    eines     feuerbüchs-          seitigen    Gelenkes ist auf die erhöhte Erwär  mung Rücksicht zu nehmen. Es darf nicht  in den Feuerraum hineinragen,     um    eine über  mässige     Erwärmung    und     Kesselsteinbildung     bzw.     Vermauerung    des Gelenkkopfes zu     ver-          rneiden.    Das Gehäuse ist daher     möglichst    weit  in den Wasserraum hineinzubauen.  



  In     Fig.    1 ist der     feuerbüchsseitige    Steh  bolzengelenkkopf mit 1 bezeichnet; er liegt  als Kugelkopf in einer Pfanne 2 des     Ge-          bäuses    3, das so tief in den Wasserraum 4 ein  gebaut ist, dass das Gehäuse 3 mit seinem  Deckel 5 genau oder     ungefähr    bündig mit der  Wandung der     r4euerbüehsie,    6 und     damit    von  besonders hoher Erwärmung geschützt ist.  Das Gehäuse 3 samt dem Deckel 5 und die  Feuerbüchse 6 sind durch eine Schweissnaht 7  miteinander verbunden, die gleichzeitig den  Deckel 5 vor     Abbrand    schützt.

   Das Gehäuse  3 hat oben und unten (nur in     Fig.    2 dar  gestellt) Bohrungen 10, durch die ein Wasser  umlauf im Gehäuse gewährleistet wird. Ein  solcher Wasserumlauf ist zur Kühlung des  s Deckels 5 und zur Verringerung der     Kessel-          steinbildung    im Gehäuse erforderlich.

   Das  G     ehäuse    3 wird nach Pressen des Kugelkopfes  1. auf den zylindrischen Schaft 8 des Steh  bolzens     geschoben.    Der Durchmesser der       wasserseitigen    Öffnung 9 ist dabei wohl grö  sser als der Durchmesser des Schaftes 8, aber  kleiner als der Durchmesser 1.3 des     stehkessel-          seitigen        Stehbolzenkopfes    12. Dieser zweite  Kopf 12 sowie der Übergangsteil 11 des  c Schaftes werden erst anschliessend gestaucht.  



  Gemäss     Fig.    2 ist auch an der Stehkessel  seite ein Gelenk vorhanden; das     feuerbüchs-          seitige    Gelenk ist dabei gegenüber dem nach       Fig.    1 unverändert. Auf der     Stehkesselseite     > ist das Gehäuse 14 auf die     Stehkesselwandung     aufgeschweisst und enthält die Pfanne 15, an  die die Ringmutter 16 des     stehkesselseitigen          Stehbolzenkopfes    17 bis zur festen Anlage  geschraubt wird. Diese     Konstruktion    ist an  und für sich bekannt.  



  Statt dessen kann auch das     stehkessel-          seitige    Gehäuse mit Gewinde versehen und in  die     Stehkesselwandung    so eingeschraubt sein;    dass seine Pfanne an dem     stehkesselseitigen          Kugelkopf    zur Anlage kommt. Das     steh-          kesselseitige    Gehäuse ist dann auch zwischen  beiden     Pressvorgängen    auf den Schaft aufzu  schieben. In diesem Falle kann an Stelle der  aufgeschraubten     Kugelringmutter    eine feste  Kugel oder Halbkugel gewählt sein. Das steh  kesselseitige Gehäuse kann sonst gleich gross  sein wie das     feuerbüchsseitige    Gehäuse.

   Durch  eine in der     Stehbolzenrichtung    verstellbare  Anordnung des auf den Schaft aufgescho  benen,     stehkesselseitigen    Gehäuses wird aber  ein     Gelenkstehbolzen    mit zwei festen     Kugel-          kipfen    ermöglicht, wodurch die Nachteile der       Kugelringmutter    vermieden werden. Das     steh-          kesselseitige    Gelenk kann auch als Kreuz  gelenk ausgeführt sein.  



  Beim Stehbolzen mit     beiderseitigen    Ge  lenkköpfen ist der Schaft durchwegs zylin  drisch. Ferner sind Vorkehren getroffen,  welche die     Seitenbewegung    der Köpfe be  schränken; denn erfahrungsgemäss heben sich  während des     Anheizens    die     Gelenkstehbolzen-          köpfe    aus ihren Pfannen ab, so dass der     Ge-          lenkstehbolzen    bei zu starkem seitlichem  Spiel aus der zentrischen Lage herausfällt und  bei steigendem Druck aussermittig zur Anlage  kommen würde.

   Um dieser Gefahr zu be  gegnen, dürfen die     Kugelköpfe    in ihren seit  lich hochgezogenen Pfannen nur ein geringes  seitliches Spiel haben bzw. die     Ringmutter     muss so verlängert sein, dass sie auch     beim     Abheben nur eine geringe seitliche Bewegung  in. der Pfanne erlaubt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Dampfkesseln zur Ver bindung der Feuerbüchse mit der Stehkessel wandung durch Gelenkstehbolzen, gekenn zeichnet durch einen feuerbüchsseitigen Ge lenkkopf dieser Stehbolzen. UNTERANSPRüCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der feuerbüchs- seitige Gelenkkopf in einem so tief in den Wasserraum eingebauten Gehäuse unterge bracht ist, dass dessen Deekel mit der Feuer- hiieliswandung wenigstens annähernd bündig ist. ?.
    Einrichtung nach Patentanspruch und 1 'utei@iinspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass rla>; feuerbiiclisseitigv Gehäuse oben und unten zur Kühlung des Deckels und zur Ver- iliinderung des Kesselsteinansatzes durch- ;j. Einrichtung nach Patentanspruch, ge- kcnnzeichnet durch einen Gelenkkopf auch @i ui s1 chhcsselseitigeii Ende der Stehbolzen.
    Einrichtung nach Patentanspruch und 1 "ntcra.nspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der stehkesselseitige Gelenkkopf in einem in der Stelibolzenricht.ung verstellbaren, auf den Schaft aufgeschobenen Gehäuse unter gebracht ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Feuerbüchse mit dem Gehäuse samt Deckel durch eine Schweissnaht verbunden ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Vorkehren zur Beschränkung einer Seiten bewegung beider Gelenkköpfe zwecks Vermei dung einer exzentrischen Lage bezüglich der Gelenkpfannen getroffen sind.
CH257539D 1947-02-10 1947-02-10 Einrichtung an Dampfkesseln zur Verbindung der Feuerbüchse mit der Stehkesselwandung durch Gelenkstehbolzen. CH257539A (de)

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