CH256249A - Musikdose mit Stimmzungenkamm und Stiftwalze. - Google Patents
Musikdose mit Stimmzungenkamm und Stiftwalze.Info
- Publication number
- CH256249A CH256249A CH256249DA CH256249A CH 256249 A CH256249 A CH 256249A CH 256249D A CH256249D A CH 256249DA CH 256249 A CH256249 A CH 256249A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- roller
- shaft
- music box
- dependent
- box according
- Prior art date
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10F—AUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
- G10F1/00—Automatic musical instruments
- G10F1/06—Musical boxes with plucked teeth, blades, or the like
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Musikdose mit Stimmzungenkamm und Stiftwalze. Vorliegende Erfindung betrifft eine Mu sikdose mit Stimmzungenkamm und Stift walze. Gemäss der Erfindung ist die vom Spielwerk der Dose getriebene, als Träger der Stiftwalze dienende Welle einerends an einem Teil des Getriebes des Spielwerkes ge lagert und mit dem andern freien Ende durch ein Glied zentriert gesichert, das ohne Lö sung von der Dose das Wellenende frei geben kann, so dass eine auf der Welle sit zende Stiftwalze ohne Demontagearbeit ge gen eine andere Stiftwalze ausgewechselt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig.1 eine Draufsicht bei geöffneter Dose, Fig. 2 eine Ansicht mit zum Teil aufge brochener Dose, Fig. 3 das Spielwerk der Musikdose von der Seite gesehen und die Fig. 4 und 5 Schnitte durch die Stift walze.
In einem dosenförmigen Gehäuse 1, das einen Deckel 2 hat und zur Erzielung einer guten Resonanz vorzugsweise aus Holz ge bildet ist, ist auf dessen Bodenteil 3 das Spieiwerk 4 der Musikdose angeordnet. Die ses Spielwerk 4 hat wie üblich einen Stimm- zungenkamm 5, das Getriebe 6 für den Antrieb einer Stiftwalze 7, das Federhaus 8 und den Griff 9 zum Aufzug ,der im Federhaus 8 un tergebrachten Feder.
Die Stiftwalze 7 ist auf eine Welle 10 aufgeschoben, die einerends am Zahnrad 11 des Getriebes 6 des Spiel werkes gelagert und von diesem Zahnrad 11 angetrieben ist. Die Welle 10 hat dabei einen Keil 12, der in einer Längsnut 13 der Walze 7 liegt, wodurch die Walze 7 unverdrehbar auf der Welle 10 sitzt.
Das Zahnrad 11 hat ein Loch 14. An einem Rahmenteil 15 des Spielwerkes 4 ist mittels einer Schraube 16 ein Federdraht 17 befestigt, dessen freies Ende zu einem Ha ken 18 gebogen und durch ein Loch 19 des Rahmenteils 15 ragt und in der Bewegungs bahn des Loches 14 gegen das Zahnrad 11 anliegt.
Ein am Rahmenteil 15 gelagerter Hand hebel 20 hat eine Keilbahn 21, die bei Schwenken des Handhebels 20 nach vorn (Fig. 3 nach rechts) hinter den Federdraht 17 tritt und ihn mit seinem Hakenende 18 von dem Zahnrad 11 abgehoben hält.
Am Spielwerk 4 ist ein Arm 22 schwenk bar gelagert, der eine Lagerschale 23 auf weist, die bei gegen die Welle 10 geschwenk tem Arm 22 das freie, etwas au der Stift walze 7 herausragende Ende der Welle 10 führt und dadurch diese in ihrer Achse blei- benrd sichert und sie gleichzeitig in ihrerLage auf der Welle hält, so dass das richtige Zu sammenwirken der Stifte der Walze 7 mit den Zungen des Stimmkammes 5 gewährlei stet ist. Eine Blattfeder 24 sichert durch Hintergreifen des Armes 22 in dessen Schliesslage an .der Welle 10 diese Lage.
Im Innenraum des dosenförmigen Ge- häuses 1 ist zwischen dem Spielwerk 4 und der Rückwand des Gehäuses am Bodenteil 3 eine Lasche 25 festgeschraubt, an der Stifte 26 sitzen, die zum Aufstecken von Reserve- walzen 7a dienen.
Wenn die beschriebene Musikdose spielen soll, wird nach Aufziehen des Spielwerkes 4 der Handhebel 20 nach vorwärts bewegt _ (Fig. 3 ausgezogen gezeichnete Stellung. Dadurch wird der Haken 18 von dem Zahn rad entfernt und das Spielwerk 4 kann ab laufen.
Soll das Spiel unterbrochen werden, so wird der Handhebel nach rückwärts be wegt, wodurch die Keilbahn 21 hinter dem Draht 17 gehoben wird und der Haken 18 an das Zahnrad 11 anzuliegen kommt. Im Laufe der Drehung des Zahnrades 11 kommt dessen Loch 14 in den Bereich des Hakens 18, und dieser fällt in das Loch 14 ein und arretiert die Walze 7 und damit das Spiel werk 4.
Die Stifte auf der Walze 7 sind so angeordnet, dass in dieser Arretierstellung keine Stifte der Walze 7 dem Stimmzungen- kaTnm 5 gegenüberliegen, das heisst, das Mu sikstück, das die Walze enthält, zu Ende ist.
Soll nun eventuell die im Spielwerk be findliche Walze 7 herausgenommen werden, etwa, um durch eine andere, ein anderes Mu sikstück enthaltende Walze 7a, ersetzt zu werden, dann wird der Arm 22 unter Über windung der Feder 24 von der Welle 10 weggeschwenkt und die Walze 7 von der Welle abgezogen, die neue Walze auf die Welle 10 aufgeschoben und der Arm 22 wie der über die Feder 24 auf,die Welle 10 einge schwenkt.
Die neue Walze 7a ist dann durch die Keilnutverbindung 12, 13 auf den An fang ihres Musikstückes und auch auf die Übereinstimmung ihrer -Stifte mit den Zun gen des Stimmzungenkammes 5 eingestellt.
Bei der beschriebenen Musikdose kann, wie aus dem Beschriebenen hervorgeht, auf die einfachste Weise ein Walzenwechsel, und unter Gewähr, dass dabei keine Beschädigung weder an den Stiften .der Walzen noch am Stimmzungenkamm vorkommen können, vor- genom@en werden, und es kann zugleich eine Reserve an Musikstücken in der Dose gehal ten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH: Musikdose mit Stimmzungenkamm und Stiftwalze, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Spielwerk der Dose getriebene, als Trä ger der Stiftwalze dienende.Welle einerends an einem Teil des Getriebes des Spielwerkes gelagert ist und mit dem andern freien Ende durch ein Glied zentriert gesichert ist, das ohne Lösung von der Dose das Wellenende freigeben kann, so dass eine auf der Welle sitzende Stiftaal'ze ohne Demontagearbeit gegen eine andere Stiftwalze ausgewechselt werden kann. UNTERANSPRüCEE 1.Musikdose nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arretier- vorrichtung für die Stiftwalze vorgesehen ist, die die Walze in einer Drehlage zum Hal ten zu bringen gestattet, in der dem Stimm- zungenkamm keine Stifte der Walze gegen überliegen. 2. Musikdose nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Stiftwalze durch eine Keil nutverbindung unverdrehbar auf der Wellc gesichert ist. 3.Musikdose nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein auf der Antriebswelle fest sitzendes, dem Antrieb der Welle dienendes Zahnrad des Spielwerkes zusammen mit einem am Rahmen des Spielwerkes vorgese henen Riegelteil die Arretiervorrichtung der Walze bildet. 4. Musikdose nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelteil durch ein von Hand zu betätigendes Glied ausser Wir kung auf das Zahnrad gehalten werden kann.5. Musikgase nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch . gekennzeichnet, dass das Zahnrad ein Loch aufweist und der Riegelteil ein Federdraht ist, der mit einem hakenartigen, freien Ende in der Bewegungsbahn des Loches gegen das .Zahnrad anliegt, wenn das von Hand zu be- tätigende Glied ausser Wirkung ,auf den Fe derdraht ist, so dass beim Drehen der Walze (las Hakenende des Drahtes in das Loch ein fällt und die Walze in der Lage arretiert, in der keine Stifte derselben dem Stimmzungen- ha-mm gegenüberliegen, das heisst am Ende des von der Walze enthaltenen Musikstückes. 6.Musikdose nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3, 4 und ä, da durch gekennzeichnet, dass das von Hand zu hetätigende Glied eine Keilbahn hat, mit der rler Federdraht von dem Zahnrad abgehoben Ifehalten werden kann. 7.Musikdose nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Spielwerk ein Arm schwenkbar gelagert ist, der eine Lager- schale aufweist, die bei gegen die Welle ge schwenktem Arm das freie Ende der Welle führt. B. Musikdose nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 7, da durch gekennzeichnet, dass der Arm in der das freie Ende der Welle führenden Lage federnd gesichert ist. 9. Musikdose nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem das Spielwerk enthaltenden Innenraum der Dose Mittel zum Halten von Reservewalzen vor gesehen sind.10. Musikdose nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 9, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittel Stifte sind, die auf einer Lasche sitzen, die am Boden des In nenraumes der- Dose befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH256249T | 1946-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH256249A true CH256249A (de) | 1948-08-15 |
Family
ID=4471571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH256249D CH256249A (de) | 1946-12-11 | 1946-12-11 | Musikdose mit Stimmzungenkamm und Stiftwalze. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH256249A (de) |
-
1946
- 1946-12-11 CH CH256249D patent/CH256249A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH256249A (de) | Musikdose mit Stimmzungenkamm und Stiftwalze. | |
| DE504466C (de) | Kombinations-Vorhaengeschloss mit zweiteiligen Zuhaltungsscheiben | |
| DE581896C (de) | Verschluss fuer Koffer, Taschen u. dgl. | |
| DE410296C (de) | Rotierender Kreisel | |
| DE591929C (de) | Registrierkasse | |
| DE463228C (de) | Schreibmaschine, Setzmaschine o. dgl. | |
| DE379375C (de) | Reklamevorrichtung an Kontrollkassen | |
| DE361584C (de) | Spielzeug mit Kreisel und Aufzugsvorrichtung | |
| DE506743C (de) | Mechanischer Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen | |
| AT84971B (de) | Akkordion. | |
| DE449048C (de) | Ausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit um eine Achse schwingenden Exzentern, deren Joche durch federnde, in einem Rahmen gelagerte Druckstifte in ihrer Arbeitslage gehalten werden | |
| DE272757C (de) | ||
| DE632254C (de) | Synchronuhr mit gleichzeitigem Antrieb von Geh- und Schlagwerk durch einen Motor | |
| DE459451C (de) | Kupplungsvorrichtung fuer zerlegbare Lafetten | |
| DE538535C (de) | Eieruhr | |
| DE416148C (de) | Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen | |
| DE183124C (de) | ||
| CH154751A (de) | Türschloss. | |
| DE328715C (de) | Antriebsvorrichtung fuer Sprechmaschinen | |
| DE479072C (de) | Kartenspielanzeigeapparat | |
| AT41596B (de) | Addiermaschine. | |
| DE590343C (de) | Aus Hakenteil und Sperrfeder bestehende aushaengbare Riemenhaken fuer den an Tragknoepfen der Zehenbacken von Ski-Bindungen angelenkten Fersenriemen | |
| DE435075C (de) | Sperrvorrichtung fuer den Antrieb von Maschinen mit Druck- oder Fuehlwerken, z. B. Registrierkassen | |
| DE497522C (de) | Unter Federwirkung stehende Kupplung zum Kuppeln der Bindevorrichtung mit der Binderwelle von Strohpressen | |
| DE500047C (de) | Fahrradglocke, besonders fuer Doppelschlag, mit einer vom Bedienungshebel bewegten, zum Anspannen und Schleudern des Kloeppels dienenden Hauptfeder |