CH252000A - Automatischer Schalter zum Regulieren eines Druckes zwischen zwei Grenzen. - Google Patents

Automatischer Schalter zum Regulieren eines Druckes zwischen zwei Grenzen.

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CH252000A
CH252000A CH252000DA CH252000A CH 252000 A CH252000 A CH 252000A CH 252000D A CH252000D A CH 252000DA CH 252000 A CH252000 A CH 252000A
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Schaltapparate Saia Ag Fuer
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Schaltapparate Saia Ag Fuer
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0636Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane characterised by the loading device of the membrane, e.g. spring

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Description


  Automatischer Schalter zum     Regulieren    eines Druckes zwischen zwei Grenzen:--    Gegenstand der Erfindung     isst    ein     Schal-          ter    der im Titel umschriebenen Art. Es soll  ermöglicht werden, unabhängig von der       echleichenden        Antriebsbewegu@n;g,    ein     plötz-          lichesOffnen    und Schliessen     der        Kontakte    bei       Erreiohen    einer der Druckgrenzen zu erzie  len, und zwar auch :bei wenig voneinander  abweichenden Druckgrenzen.

   Zu diesem  Zweck besitzt der erfindungsgemässe Schal  ter einen elastisch mit einem auf     .den:    Druck  ansprechenden Organ verbundenen     Sehalt-          hebel    und zwei     durch        genanntes        Organ        be-          einf lusste    Sperrglieder, von .denen das eine bei  Erreichen der untern und das andere bei Er  reichen der     übern        Druckgrenze    den Sehalt  hebel freigegeben.  



  Beiliegende     Zeichnung        .stellt    ein     Auefüh-          rungabeispiel    des Erfindungsgegenstandes dar.  .     Fig.    1 ist ein     Schnitt    längs der Linie     I-1     der     Fig.    2,       Fig.2    eine Frontansicht des Schalters,       teilweise    ein Schnitt durch die Achse des auf  den Druck     ansprechenden    Organes.  



       Fig.3        veranschaulicht        den        Sehelter    in       ,perspektivischer        Darstellung.     



  Der     Schalter    weist eine     Platte-1'    auf. Kon  zentrisch zu einem aus, ihr     herausgepressten     Zylinder la ist auf derselben der tellerför  mige Flansch 2a eines     Rohrstutzens    2 be  festigt, wobei     zwischen    den     Teilen    1, 2 eine  Membrane 3, z. B.     aus    Gummi,     eingeklemmt     ist. Im Zylinder la kann sich ein     napfför-          miger    Kolben 4 mit Flansch 4a verschieben.

    Neben     .diesem    sind in der Platte 1 zwei    Stehbolzen 5     verankert    und an ihrem obern  Ende     durch    eine Traverse 6 verbunden, einer  Stützplatte 7     -als    Führung dienend. Letzt  nannte kann     mittels    einer zur Zylinder  achse koaxialen und in der Traverse 6 dreh  bar gelagerten Spindel 8 in der Höhe ver  stellt werden.. Dabei erhält eine zwischen ihr       und    dem     gol#benboden    angeordnete Schrau  benfeder<B>9</B> eine variable     Vorspannung.     



  Die Platte 1 trägt ferner zwei     Lager-          e.ehilde    10.     Auf    einer .diese     verbindenden     Achse 11     ist,ein    aus zwei     Seitenblechen        14a     und drei     diese        Seitenbleche        miteinander    ver  bindenden Wellen 14b,     1.4e    und 14d be  stehender Schalthebel     .gelagert,    wobei die  Welle 14d von     einem    Isolierrohr 14e umgeben  ist.

   An den obern Enden, der Lagerschilder  befestigte,     gegeneinander    ragende Anschlag  bolzen     10a    greifen in Löcher 14f der     Schalt-          hebelseitenbleche    14a und begrenzen .die Be  wegungsfreiheit des     Schalthebels.    Unter der  Welle     14d    mit Isolierrohr     14e    -sind auf einer       Isolierplatte    1,5 Stromschienen 16 mit fest  stehenden Kontakten 17 und federnde,

       atrom-          f        ührende    Lamellen 18     mit    Kontakten 19       montiert.    Die Lamellen 18     haben    eine     Vor-          spannung,    so dass     ihme    Kontakte 19 auf den       Kontakten    17     aufliegen,    wenn     nicht    das     Rahr     14e gegen Verlängerungen 18a der Lamellen  anstösst und sie von .den Schienen.

   16     weg-          ,drüekt.    Im vorliegenden Beispiel     sind    .drei  Gruppen     solcher    Teile 16-1'9, entsprechend  ,der     .dreiphasigen        Stro@rizzuführung    zu einem  nicht dargestellten Pumpenmotor, vorgesehen.

        Das auf den Druck ansprechende     Organ,     .der Kolben 4, und der     Schalthebel    14 sind       .elastisch        miteinander        verbunden,    und zwar  folgendermassen: auf .den Flansch 4a des,       Kolbens    4 ist ein Winkel 20     aufgenietet;,     auf dem     beidereuds    verbreiterten.

   Stiel eines  auf die Welle     14baufgeschobenen    Hakens. 21  können sieh zwei Scheiben 22 und eine     zwi-          sehen    ihnen     :angeordnete    Schraubenfeder 23  verschieben, wobei die Scheiben 2,2 in einem  Teil     eines    abgestuften     Einschnittes        20a    des  Winkels 20 geführt     sind.    -Bei     stillstehendem     Haken 21 und     sich    nach oben oder unten       verschiebendem        Kalben    4     wird    :

  die Schrau  benfeder 23     zusammengedrüsskt.    Auf an den       Lagerschildern    10     befestigten    Zapfen 216 sind       als        doppelarmige    Hebel ausgebildete     Sperr-          glieder    24 und<B>25</B> drehbar gelagert.

   Der eine,  24,     .drückt        unter    dem     Einfl'uss    einer in dar  Platte 1 eingehängten     Rückführfeder    27 mit  einem seiner Enden     24a    auf den Flansch     4a     und     -hält    mit einer     Nase        24b    an     seinem     andern Ende den     Schalthebel    1'4     zurück,     indem er seine Welle     1.4b        hintergreift,

      und  zwar     bis    -der     Kd'llbeneine    obere Endlage     er-          neieht    hat. Der andere der Hebel, 2'5, liegt  mit dem Arm 25a unter dem Einfluss einer       Rüekführfe,der    28     unten.    an einem     Mitneh-          m:er    3:

  0 an, der auf einem -am     Kolbenflansch          4a        befestigten        Schraübenböl,zen    29 verstell  bar ist, während der andere Arm sich bei  genügendem Hub des Kolbens 4 an die Welle       14b    anlehnt, um     mit    seiner     Endflanke    25b  unter diese Welle zu treten,     sobald,die    Nase       24a    .den     Sehalthebssl,    14 freigibt, und dies  soweit es ihm die     an,die    Flanke 24b angren  zende Nase     2!5c    gestattet:

   Hat der     Kolben    ein  gewisses Wegstück     nach    unten     zurückgelegt,     so betätigt der     Mitnehmer    30 den Arm     25a,     die     Flanke    schiebt sieh von der Welle 14b  weg und gibt     den        Schalter    frei.  



  Die     Arbeitsweise    des     Schalters    ist die  folgende:  Der     Rohrstutzen    2 sei an einen Behälter  angeschlossen, der von- einer- Pumpe mit  Druckmedium gefüllt werde, dessen     Druck     eine untere und eine obere Grenze     nicht    Über-         schreiten    darf. Im Stromkreis des     @umpen-          motors    liegen     die    Kontakte 1.7, 19, die beim  Öffnen das Abstellen des Motors bewirken.  Die Feder 9 sei so stark zusammengedrückt.

    .dass- ihre     Spannung    dem auf die     Membra@ne    3  wirkenden     Druok    das     Gleichgewicht    hält.  Steigt nun der     Druck,    so     bewegt    sich der  Kolben entgegen der Wirkung der Feder 9       nach    -oben, Der Schalthebel bleibt.

   vorerst  unbeweglich, da er durch den Sperrhebel     2-4          festgehalten    wird     (Fig.3).    Der Haken 21  bleibt also     gleichfalls    unbeweglich, so dass bei  der     Aufwärtsbewegung    des     Kolbens    die Feder  2.3 gespannt     wird,    wobei die obere ,der Schei  ben 22 auf dem Hakenkopf     aufliegt.    Steigt  .der Druck weiter, bis die obere     Druckgrenze     erreicht ist, so verdreht der     Kolbenllansch          4u    den Sperrhebel 24 so weit,     dass        dieser,

  den          .Schalthebel    14 freigibt. Letzterer     schnellt     unter der Wirkung der Feder 23 im     Uhr-          zeigersinn.        (F'ig.3),    bis.     @er    durch die An  schlagbolzen     1,0a    aufgehalten wird, und trennt  dabei die     Kontakte,    indem das     -hsolierrohr        14e     die Lamellen 18 wegstösst.     Gleichzeitig    ist  der Sperrhebel 2-5 eingeschnappt     und    verhin  dert die     Rückbewegung    des Schalthebels.

         Sinkt    nun     ..der    Druck, so bewegt sich der  Kolben unter     der    Wirkung der Feder 9     nach     unten; der     durch    den     .Sperrhebel   <B>25</B> fest  gehaltene Schalthebel 14 und damit .der  Haken 21     bleiben    vorerst unbeweglich, so  dass bei der Abwärtsbewegung des Kolbens  die Feder 2.3 gegen die     untere,        durch    den  Haken 21 festgehaltene Scheibe 22, gedrückt  und gespannt wird. Sinkt der Druck weiter  bis zur untern Druckgrenze, so betätigt der       Mitnehmer    30 den     Sperrhebel    25.

   Der Schalt  hebel 14 schnellt     infolg,edess.en    unter der  Wirkung der Feder 23 im Gegenuhrzeiger  sinn zurück     (Fig.    3), wobei die Kontakte 17   und 19 wieder in Berührung kommen und  den Stromkreis des Pumpenmotors.     schliessen.     Der     .gleichzeitig    eingefallene Sperrhebel 24  verhindert eine     Ö'ffnunggbewegung    des,.       Schalthebels.    Von .da weg kann dem     Bewe-          gungskreielauf    - wieder von neuem     beginnen.     



  Soll     das    Intervall     zwischen-beiden        Druck-          grenzen    geändert werden, so kann durch Ver-      stellen der Spindel ö die Spannung der Feder  9 und damit der     Ausschaltdruck,    durch Ver  stellen des:     Mitnehmers        30    auf dem Schrau  benbolzen<B>29,</B> dessen Lage gegenüber dem  Kolben 4 und damit der     Eiasehaltdruck    ge  ändert werden.  



  Der     dargestellte    und beschriebene Schal  ter ist von     einfacher    Bauart und     gestattet,     den Druck innerhalb enger Grenzen zu hal  ten. Durch die Einstellung der     obern    und  untern Druckgrenze werden die den Strom  kreis     schliessenden    Teile nicht     berührt,    und  dank der     Anschlagbolzen    10a bleiben Kon  taktdruck und Kontaktabstand unverändert.  Somit ist auch beim Regeln     innerhalb    kleiner  Druckgrenzen ein     .sicheres    Ein-     und:    Aus  schalten des zu steuernden Pumpenmotors, zu  erwarten.

   Am Schalter könnten     @schliesslich     auch Kontakte zum     Steuern    einer     Signali-          sieranlage    angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automatischer Schalter zum Regulieren eines Druckes zwischen zwei Grenzen, ge kennzeichnetdurch einen elastisch mit einem auf den Druck ansprechenden Organ verbun denen Schalthebel und zwei durch genanntes Organ beeinflusste Sperrglieder, von denen das eine bei Erreia'hen der untern und das andere bei Erreichen der obern Druckgrenze ,
    den Schalthebel freigeben. UNTERANSPRüCHE 1-. Auto@matisssher Schalter nach Patentan- spruch, gekennzeichnet durch eine zwischen einem Arm des Sehalthebelo. und .genanntem Organ eingeschaltete Schraubenfeder, die durch letzteres, bei dessen Bewegung im einen oder im andern Sinne,
    zusammenge- drückt wird und den Schalthebel bei seiner Freigabe durch eines der Sperrglieder sprung haft betätigt. 2. Automatischer Schalter nach Unter- anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das Sperrglied, das den Schalt hebel Fbei Erreichen der untern Druckgrenze freizugeben hat, durch einen verstellbar auf einem vom Organ.
    vorstehenden Bolzen be festigten MitnehmeT betätigt wird. 3. Automatischer Schalter nach Unter- anspruth 2, dadurch gehenuzeichnet, dass sich das Organ bei zunehmendem Druck entgegen einer Feder mit einstellbarer Vorspannung verschiebt und .dabei das andere Sperrglied entgegen einer Rückführfeder betätigt. 4.
    Automatischer Schalter nach Ünteran- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsfreiheit des Schalthebels d-zreb. Anschläge begrenzt ist und .dass, .die Kontakte derart getrennt vom Schalterbetätigungs- mechanismusangeordnet sind, .dass bei belie biger Einstellung der beiden Sperrglieder Kontaktdruck und Ko ntaktabstand unverän dert bleiben.
CH252000D 1946-10-29 1946-10-29 Automatischer Schalter zum Regulieren eines Druckes zwischen zwei Grenzen. CH252000A (de)

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