CH249256A - Verstärkerschaltung mit einer Magnetronröhre. - Google Patents
Verstärkerschaltung mit einer Magnetronröhre.Info
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description
Verstärkerschaltung mit einer Magnetronröhre. Zur Verstärkung eines Stromes oder einer Spannung ist es bekannt. eine Ma gnetronröhre mit einem Steuergitter zwischen Anode und Kathode zu verwenden, wobei die zu verstärkende Grösse die Spannung des Steuergitters beeinflusst.
An Stelle dieser sogenannten Gittersteuerung ist auch eine Magnetfeldsteuerung anwendbar, bei der die zu verstärkende elektrische Grösse das <B>1</B> ac n etfeld der Röhre beeinflusst. Diese Ma- gnetfeldsteuerung bietet den Vorteil,
da.ss sehr grosse Potentialdifferenzen zwischen dem Steuerkreis und dem Anodenkreis zu lässig sind, so dass die Magnetronröhre mit Magnetfeldsteuerung sich besonders zur Ver wendung als Verstärker in IHochspannungs- anlagen eignet.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die mit. Magnetronröhren mit Magnetfeldsteue rung erreichbare Verstärkung zu steigern. Nach der Erfindung wird dieses Ziel da durch erreicht, dass mindestens ein Gitter derartig angeordnet ist, dass das Verhältnis des Gitter-Kathodenabstandes zum Anoden- Kathodenabstand mindestens 0,6 beträgt.
Die Verstärkung einer Verstärkerröhre der üblichen Art, z. B. einer Triode, mit zy lindrischen Elektroden ist von der Steilheit und vom Verstärkungsgrad der Röhre ab hängig. Die Steilheit lässt sich dadurch ver- ;rössern, dass das Steuergitter näher bei der Kathode angebracht wird. Daraus ergibt sich gleichzeitig eine Zunahme des Verstär- kungsgrades, da letzterer durch das Verhält nis zwischen dem Durchmesser des Anoden zylinders und dem Durchmesser der Zylin derfläche, in der das Gitter gelegen ist, be dingt wird.
Wie aus nachstehendem hervorgehen wird, ist dagegen bei einer Magnetronröhre mit Magnetfeldsteuerung die Verstärkung um so grösser, je näher das Gitter an der Anode angeordnet wird.
In Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung ist eine Verstärkerschaltung mit einer Ma gnetronröhre dargestellt. Diese Röhre, die mit 1 bezeichnet ist, enthält eine Kathode 2, ein Gitter 3, dem mittels einer Spannungs quelle 4 eine Spannung Y,. gegeben ist, eine Anode 5, und eine Wicklung 6 zur Erzeu gung eines Magnetfeldes 4 im Raum zwi schen der Anode und der Kathode.
Die Wick lung 6 wird von einem konstanten Strom, der von einer Spannungsquelle 7 geliefert wird, und vom zu verstärkenden Strom, der von einer Spannungsquelle 8 herrührt, erregt. Im Anodenkreis ist eine Impedanz Z eingeschal tet, in. der ein verstärkter Strom erzeugt wird oder an der eine verstärkte Spannung auftritt. Ferner liegt im Anodenkreis eine Spannungsquelle 9, die der Anode eine gegen über der Kathode positive Spannung erteilt.
Wenn der zu verstärkende Strom eine Änderung des Magnetfeldes dH herbeiführt, tritt im Änodenkrels eine Stromänderung di auf, die durch die Beziehung
EMI0002.0006
gegeben ist, in der SA die Steilheit der Kenn linie, welche den Anodenstrom als. Funktion des Magnetfeldes darstellt, und Ri den innern Widerstand der Magnetronröhre darstellt.
Die Verstärkung ist daher grösser, um so grösser das Produkt SHRi ist. Um zu prüfen, auf welche Weise dieses Produkt durch die Wahl des Abstandes zwischen Gitter und Anode beeinflusst werden kann, betrachten wir die in Fig. 2 dargestellten Kennlinien,
die den Anodenstrom i als Funktion des Feldes H für zwei verschiedene Werte FT und Y + dY der in der Gitterfläche wirk samen Steuerspannung darstellen. Diese Steuerspannung ist durch den Ausdruck:
Y = V, + <I>D</I> Vj, gegeben, in dem Y,. die Gitterspannung, Y, die Anodenspannung und D den Durchgriff der Anode durch das Gitter ist.
Wenn der Anodenstrom i als Funktion der Steuerspan nung Y und das Magnetfeld H durch i <I>= f</I> (Y, <I>H)</I> dargestellt wird, so ist
EMI0002.0044
Um die mit einer Erhöhung der Steuer spannung dY einhergehende Anodenstrom änderung di auszugleichen, muss das Magnet feld um
EMI0002.0049
vergrössert werden.
Wenn, nun der der Span nung Y entsprechende Wert der Feldstärke, bei dem der Anodenstrom. gerade abgegriffen ist, die sogenannte kritische Feldstärke H, ist, so ist (siehe Fig. 2) mit guter Annähe rung dH <I>=</I> dH,.
Zwischen H, und Y besteht die bekannte Beziehung: .
EMI0002.0066
in der R der Radius der Gitterfläche und C eine Konstante ist, so dass also gilt:
EMI0002.0067
Hiermit kann die Gleichung (2) in Form von
EMI0002.0068
geschrieben werden, oder nach erfolgter Sub stitution der Gleichung (3)
EMI0002.0071
Hiermit ist nachgewiesen, dass das Pro dukt SHRi, das für die Verstärkung mass gebend ist, bei Zunahme des Radius der Gitterfläche grösser wird.
Wird der Radius des Anodenzylinders als gegeben angenom men, so bedeutet dies, dass das Gitter mög lichst nahe bei der Anode angebracht werden muss. Das Verhältnis des Gitter-Kathoden- abstandes zum Anoden-Kathodenabstandsoll mindestens 0,6 betragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verstärkerschaltung mit einer Magnetron- röhre mit wenigstens einem Gitter zwischen der Anode -und der Kathode, wobei die zu verstärkende elektrische Grösse das Magnet feld der Röhre steuert, dadurch gekenn zeichnet, dass das bezw. die Gitter derartig angeordnet ist bezw. sind, dass das Verhältnis des Gitter-Kathodenabstandes zum Anoden Kathodenabstand mindestens 0,6 beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL249256X | 1944-03-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249256A true CH249256A (de) | 1947-06-15 |
Family
ID=19781002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249256D CH249256A (de) | 1944-03-30 | 1946-02-18 | Verstärkerschaltung mit einer Magnetronröhre. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE463258A (de) |
| CH (1) | CH249256A (de) |
-
0
- BE BE463258D patent/BE463258A/xx unknown
-
1946
- 1946-02-18 CH CH249256D patent/CH249256A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE463258A (de) |
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