CH248331A - Verfahren zum Umschalten einer Gleichrichteranlage auf Wechselrichterbetrieb und umgekehrt. - Google Patents

Verfahren zum Umschalten einer Gleichrichteranlage auf Wechselrichterbetrieb und umgekehrt.

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CH248331A
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/006Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output using discharge tubes

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Description


  Verfahren zum Umschalten einer     Gleichrichteranlage    auf     W        echselrichterbetrieb\     und umgekehrt.         Die    umschaltbaren     Gleichrichteranlagen,     die zeitweise auch als Wechselrichter betrie  ben werden können, sind z. B. bei Bahnanla  gen mit Energierückgewinnung, beim Brem  sen, bei Förderanlagen usw. von Bedeutung.  Als Nachteil der umschaltbaren Anlagen gilt  immer noch der Umschaltvorgang, der ins  besondere bei Belastungen, die oft und rasch  von Gleichrichter auf Wechselrichter wech  seln,     Schwierigkeiten    sowohl für die Anlage  wie für den     Energiebezüger    bietet.

   Es ist be  kannt, diese Schwierigkeiten dadurch zu ver  meiden, dass zwei     Gleichrichtergefässe,    eines  für Gleichrichter- und     eines    für     Wech.selrich-          terbetrieb,    verwendet werden. Das ist aber  eine verhältnismässig teure Lösung, die jedoch       betrieblich    voll befriedigt.  



  Gemäss dem den Gegenstand vorliegender  Erfindung bildenden Umschaltverfahren wird  bei einer     Gleichrichteranlage    mit mindestens  zwei voneinander trennbaren Kathoden zuerst  nur ein Teil der Anoden auf Wechselrichter  betrieb umgeschaltet, während der restliche  Teil der Anoden den     Gleichrichterbetrieb          sicherstellt.     



  Der betreffende Anodenteil wird zweck  mässig vor der Umschaltung     mittels    Gittern  gesperrt, damit die Umschaltung stromlos  erfolgen kann. Um unnötige Energieverluste  zu vermeiden, kann man die     Wechselrichter-          gruppe        mittels    Gittern bis zum Augenblick  des     Wechselrichterbetriebes    sperren.    Die Umschaltung auf Gleichrichter erfolgt  erst wieder, wenn der     Gleichrichteranodenteil     die Last allein nicht mehr bewältigen kann.

         Es.        kann.    nötigenfalls auch der Gleichrichter  teil auf Wechselrichter umgeschaltet werden,  falls grosser und lang andauernder Wechsel  betrieb vorliegt; jedoch ist dies meistens nicht       vonnöten,    ausser z. B. bei Anlagen für unmit  telbare     Energieaustauschung    zwischen zwei  Netzen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist bei  der Verwendung von     Einanodenventilen    be  sonders vorteilhaft, da diese eine elektrisch  einfache Trennung der Anodengruppen erlau  ben und eine     Graetzschaltung    eine bessere       T'ransformatorausnützung    ergibt und zudem  keine besondere     Wechselrichterwicklung    be  nötigt.  



  In der beiliegenden Zeichnung     ist    ein Aus  führungsbeispiel einer Einrichtung zur: Durch  führung des Verfahrens gemäss der Erfin  dung     ,schematisch    dargestellt,     und    zwar mit  zwölf     Einanodengefässen    in     Graetzschaltung.     1 ist der Transformator, 2 und 6 sind die bei  den     Ventilgruppen,    4 ist der Umschalter, 5  eine Zusatzwicklung am Haupttransformator,  die im     Wechselrichterbetrieb    abgeschaltet  wird, da     in        diesem        Falle    die Spannungsabfälle  von der Gleichstromseite her gedeckt werden.

    Die Drossel ,6 wirkt als Energiespeicher, um  den wechselnden     Unterschied    der Leistungen  auszugleichen. Der Umschalter 4 kann im       Gleichrichterbetrieb    bei kleiner Last umge-      legt werden, wodurch die Vorbereitung. für  den     Wechselrichterbetrieb    bereits getroffen  und eine stossfreie     Lastübernahme    ermöglicht  wird.

   Zweckmässig lässt man die Umschaltung  auf     Wechselrichterbetrieb        beim    Absinken der  Gleichstrombelastung unter eine minimale  Grenze und die Rückschaltung auf reinen       Gleichrichterbetrieb    erst bei     Überschreitung     einer     maximalen        Gleichrichterbelastung    selbst  tätig erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Umschalten einer Gleich richteranlage mit mindestens zwei voneinander trennbaren Kathoden auf Wechselrichterbe- trieb und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst nur ein Teil der Anoden auf Wech- selrichterbetrieb umgeschaltet wird, während der restliche Teil der Anoden den Gleichrich- terbetrieb sicherstellt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Teilumschaltung noch während des Gleichrichterbetriebes, und zwar beim Absinken der Belastung unter eine minimale Grenze, und die Rückschaltung auf reinen Gleichrichterbetrieb erst bei Über schreitung einer maximalen Gleichrichter belastung selbsttätig erfolgen lässt.
CH248331D 1945-03-12 1945-03-12 Verfahren zum Umschalten einer Gleichrichteranlage auf Wechselrichterbetrieb und umgekehrt. CH248331A (de)

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