Formmasebine. Vorliegende Erfindung betrifft eine Form maschine, die einen Rüttelkolben aufweist, der von einem Presskolben getragen wird. Der Presskolben wird vor Beginn der Hubbewe gung des Rüttelkolbens beim Rütteln durch Druekluft angehoben, wodurch ein Luftpuffer gebildet wird, um die Schläge des Rüttelkol bens bei dessen Fallbewegung federnd aufzu fangen.
Die Steuerorgane der bekannten Form maschinen der beschriebenen Art sind kom pliziert gestaltet. Sie sind beispielsweise als komplizierte Ventilsteuerungen. oder als kom plizierte Kolbenschiebersteuerungen oder als komplizierte Kombinationen von Ventil- und Kolbenschiebersteuerungen ausgebildet.
Stellt sich bei derartigen Steuerungen eine Betriebs- störuno- ein, so ist es oft schwierig, die Feh lerquelle ausfindig zu mach-en. Bei diesen Steuerungen sind zwischen beweglich-en Tei- IM viele Dichtungsstellen vorhanden, was an und für siel-i unerwünsel-it ist, da jede Dich- 1 ungsstelle bei beweglichen Teilen einem Ver schleiss ausgesetzt ist.
Die der vorliegenden Erfindung entsprechende Formmaschine be sitzt einen im Boden des Gehäuses der Form maschine, befestigten, hohlen Kolbenschieber, tl(#ssen Hohlraum mit einer Pressluftleitung in Verbindung steht, im untern Teil des Presskolbens und weiter oben im Rüttelkolben abdichtend geführt ist, wobei die untere Par tie der Zylinderwandung des Kolbenschiebers Kanäle aufweist, die bei gesenkter Stellung des Presskolbens mit in dessen zylindrischer Bohrung vorgesehenen, nach der untern Stirn- seite des Presskolbens führenden Kanälen in Verbindung stehen,
während in der obern Partie der Zylinderwandung des Kolben schiebers angeordnete andere Kanäle bei ge senkter Stellung des Presskolbens von der dem Kolbenschieber als obere Führung dienenden zylindrischen Bohrung im Rüttelkolben über- d-eckt;
sind, das Ganze derart, dass beim An- lieben des Presskolbens durch Zuführung von Druckluft in das Innere des Kolbenschiebers die in der untern Partie der Zylinderwandung des Kolbenschiebers vorgesehenen Kanäle durch den Presskolben überdeckt und die in der obern Partie der Zylinderwandung des Kolbenschiebers vorgesehenen Kanäle durch den Rüttelkelben freigelegt werden.
In den beiliegenden Zeichnungen sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen Formmaschine jeweils im Vertikalschnitt dargestellt. Es zeigt: Fig. <B>1</B> eine Ausführungsform der Form maschine, in der Ruhestellung gezeichnet, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der Formmaschine, in der Ruhestellung ge- zeichnet, Fig. <B>3</B> die aus Fig. 2 ersiehtliche Ausfüh rungsform der Formmaschine, in der Rüttel stellung gezeichnet, Fig. 4 eine dritte Ausführungsform der Formmaseliine,
in der Ruhestellum, -e- zeichnet, Fig. <B>5</B> die aus Fig. 4 ersichtliche Ausfüh rungsform der Formmaschine, in der Rüttel stellung gezeichnet.
Fig. <B>6-9</B> zeigen eine vierte Ausführungs form der Formmaschine, und zwar: Fig. <B>6</B> in der Ruhestellung, Fig. <B>7</B> in der Stellung bei Beginn der Hubbewegung des Rüttelkolbens beim Rütteln, Fig. <B>8</B> in der Stellung, wo der Rüttel- holben die maximal erreichbare Höhe erreicht hat, Fig. <B>9</B> in der Stellung, wo nur der Press- kalben alleineine Hubbewegung vollführt hat wie dieses der Fall ist,
wenn eine Verdichtung des Fürmmaterials durch eine Hubbewegung des Presskolbens erfolgt.
Fig. <B>10</B> zeigt in grösserem Massstab im Viertikalschnitt; gezeichnet die bei der Form maschine gemäss Fig. <B>6-9</B> angewandte Steue rung, wobei jedocli einige Details geändert sind.
Fig. <B>11</B> zeigt im Vertikalschnitt eine Va riante einer Detailkünstruktion der durch Fig. <B>10</B> dargestellten Steuerung.
In Fig. <B>1</B> bezeichnet<B>1</B> das Gehäuse der Forinmaschine, das eine zylindrische Bohrung aufweist, in welcher der Presskolben 2 dich tend geführt ist. Der Rüttelkolben<B>3</B> von klei nerem Durchmesser ist in einer zylindrischen Bohrung des Presskolbens 2 dichtend geführt. Die Kopfplatte 4 des Rüttelkolbens<B>3</B> dient als Auflager für eine nicht dargestellte Form platte und Formkasten.
Bewegt sich der Press- kolben nach aufwärts, so wird das im Form kasten befindliehe Formmaterial gegen eine auf der Zeichnung nicht dargestellte aus schwenkbare Gegenpressplatte der Formma schine gepresst und dadurch verdichtet.
Die Gegenpressplatte der Formmaschine kann bei spielsweise an einem mit strichpunktierten Linien angedeuteten Seitenarm<B>5</B> des Ge- häus-es <B>1</B> der Formmaschine abgestützt wer den. Jm Boden des dem Presskolben 2 als Führung dienenden Zylinders des Gehäuses<B>1,</B> ist ein in der Mittelachse des, Zylinders an geordneter und nach aufwärts gerichteter, hohler Kolbenseliieber <B>6</B> verankert, dessen Oberes Ende abgeschlossen ist. Das untere ge schlossene Ende des Kolbenschiebers<B>6</B> steht mit einer Pressluftleitung <B>7</B> in Verbindung, die mit einem Absperrorgan<B>8</B> versehen ist.
Der hohle Kolbenschieber<B>6</B> ist in einer zy lindrischen Bohrung des untern Teils<B>9</B> des Presskolbens 2 und weiter oben<B>-</B> in einer zylin drischen Bohrung des Teils<B>10</B> des Rüttel kolbens<B>3</B> dichtend geführt. Die Zylinderwan dung des Kolbenschiebers<B>6</B> besitzt in der untern Partie Kanäle<B>11,</B> die bei gesenkter Stellung des Presskolbens mit Kanälen<B>12</B> in Verbindung stehen, die von der zylindrischen Bohrung des Teils<B>9</B> aus nach der untern Stirnseite des Presskolbens führen.
Die obere Partie der Zylinderwandung des Kolben schiebers<B>6</B> besitzt Kanäle<B>13,</B> die bei gesenk ter Stellung des Presskolbens von der zylin drischen Bohrung des Teils<B>10</B> des Rüttel- holbens <B>3</B> überdeckt sind. Die im Presskolben vorgesehene, für den Rüttelkolben<B>3</B> als Füli- rung dienende zylindrische Bohrung besitzt Auspufikanäle 14, die mit im Presskolben vorgesehenen, am obernEndedesPresskolbens offenen Aussparungen<B>15</B> in Verbindung ste hen.
Die Auspufikanäle 14 werden bei ge senkter Stellung des Rüttelkolbens<B>3</B> von dem letzteren überdeckt. Am obern Ende des Kolbenschiebers <B>6</B> ist ein Anschlag<B>16</B> vor gesehen, der die Hubbewegung des Presskol- bens 2 begrenzt, wenn der Presskolben infolge Undielitigkeit der Steuerung von der letzte ren nicht in einer bestimmten Hubstelluing stillgesetzt wird.
Wird durch die Druckleitung<B>7</B> in das Innere des hohlen Kolbenschiebers<B>6</B> Druck luft zugeführt, so gelangt die Pressluft dureh die Kanäle<B>11</B> und 12 unter den Boden des Presskolbens 2, so dass dieser gemeinsam mit dem Rüttelkolben<B>3</B> eine Hubbewegung voll führt, bis die Kanäle<B>11</B> von der zylindrischen Bohrung im Teil<B>9</B> des Presskolbens über deckt werden und die Hubbewegung des Press- kolbens zum Stillstand kommt.
Kurz vor te- endigu ng der Hubbewegung des Presskolbens, <B>d.</B> h. bevor die Kanäle<B>11</B> vollständig über deckt sind, werden die im Kolbenschieber<B>6</B> vorgesehenen Kanäle<B>13</B> freigelegt, so dass der Rüttelkolben<B>3</B> eine Hubbewegung voll führt bis zu einer llö'he, <B>wo</B> die im Press- kolben 2 vorgesehenen Auspuffkanäle 14 frei- gelegt werden und der Rüttelkolben nach ab wärts fällt und auf den Presskolben 2 auf schlägt.
Der Aufschlag des Rüttelkolbens ird hierbei durch das zwischen dem Press- kolben 2 und der zylindrischen Bohrung im Gehäuse<B>1</B> vorhandene Luftpolster aufgefan gen. Nach. Beendigung der gewünschten An zahl Rüttelschläge des Rüttelkolbens <B>3</B> wird das in der Leitung<B>7</B> vorgesehene Absperr organ<B>8</B> geschlossen, wobei der Presskolben 2 ,lach abwärts sinkt.
Abseits des Kolbenschiebers <B>6</B> steht mit dem Boden<B>17</B> des dem Presskolben 2 als Füh rung dienenden Zylinders der Farmmaschine eine Druekluftleitung <B>18</B> in Verbindung, die an einen Dreiw-eghahn <B>19</B> angeschlossen ist. <B>20</B> bezeichnet eine Speiseleitung und 21 eine Entleerungsleitung, die an den Dreiweghahn <B>19</B> angeschlossen sind.
Wird die Speiseleitung 20 durch entsprechende Einstellung des Drei- weghahns <B>19</B> mit der Leitung<B>18</B> in Ver bindung gebracht, so vollführt der Press- kolben <B>22</B> gemeinsam mit dem Rüttelkol- hell <B>3</B> eine Hubbewegung, wobei die in der Zeichnung nicht dargestellte, beim Press- vorgang in die Bewegungsbahn des Press- 1,-olbens eingeschwenkte Gegenpressplatte mit der Formmasse in Berührung kommt und die letztere im Formkasten verdichtet wird.
Nach Beendigung des Pressvorganges wird der Drei-weghahn <B>19</B> so eingestellt, dass die Lei <B>t</B>ung<B>18</B> mit der Entleerungsleitung 21 in Ver bindung steht, so dass der Presskolben eine Absenkbewegung vollführt; alsdann wird der Drei-weghahn <B>19</B> wieder in die aus Fig. <B>1</B> er sichtliche Schliessstellung bewegt.
Die Steuer- orga.ne, <B>8</B> und<B>19</B> können natur emäss auch züi t' <B>9</B> einem einzigen Sie-nerorgan kombiniert sein, wie dieses bei Formmaschinen, die einen Press- holben und einen Rüttelkolben aufweisen, all und für sich bekannt ist.
Die dargestellte und beschriebene, getrennte Ausführung der genannten Steuerergalle wurde nur gewählt, k# um mit einfachsten Mitteln das Funktionieren der Steuerung in anschaulicher Weise dar zustellen.
Bei der aus Fig. <B>522</B> und 3ersielltlielien Aus- führungsf orin der Formmaschine haben die ZD mit der Ausführungsform gemäss Fig. <B>1</B> über einstimmenden Teile gleiche Bezugszeichen erhalten.
Das Neue dieser Ausführungsform besteht darin, dass# sich an den Teil<B>10</B> des Rüttelholbens <B>3,</B> in der Richtung nach unten, im Rüttelkolben eine Aussparung 22 und eine zweite, ebenfalls als Führung für den Kolbenschieber<B>6</B> dienende zylindrische Boll- rung <B>23</B> anschliesst. Die Aussparung 22 stellt durch Kanäle 24 mit dem freien Stirnende des Rüttelkolbens<B>3</B> in Verbindung.
Soll dem Rüttelkolben eine Rüttelbe-,vegung erteilt werden, so wird das Absperrorgan<B>8</B> geöffnet, so dass durch die Kanäle<B>11</B> und 12 Druck luft unter den Presskolben 2 strömt und der letztere gemeinsam mit dem Rüttelkolben eine Hubbewegung vollführt.
Bevor die Ka näle<B>11</B> durch die zylindrische Bohrung im Teil<B>9</B> des Presskolbens vollständig überdeckt werden, wild bei der Hubbewegung der bei den Kolben die Verbindung zwischen den Ka nälen<B>13</B> des Kolbenschiebers<B>6</B> und der Aus sparung 22 im Presskolben 2 hergestellt, so dass nun Druckluft von der Aussparung<B>22)</B> durch die Kanäle 24 unter den Rüttelkolben<B>3</B> strömen kann und der letztere angehoben wird bis die Druckluft durch die Auspuffkanäle 14 entweichen kann (Fig. <B>3)
.</B> Die Kanäle<B>13</B> sind während der Hubbewegung des Rüttel kolbens in den Bereieli der zylindrischen Bohrung<B>23</B> des Rüttelkolbens gelangt und werden von der zylindrischen Bohrung<B>23</B> überdeekt, derart, dass nunmehr keine Druck luft -weiterhin unter den Rüttelkolben<B>3</B> zu strömen kann und der letztere nach abwärts sinkt.
Bei der AusführLingsform gemäss Fig. 4 und<B>5</B> kommt, die untere Pressluftleitung <B>7</B> mit Absperrorgan<B>8</B> in Wegfall. An die zylin drische Bohrung des Teils<B>10</B> des Rüttelkolbens <B>3</B> schliesst sich in der Richtung nach oben eine Aussparung<B>25</B> an, deren obere Begrenzung durch eine Walld <B>26</B> des Rüttelkolbens ge bildet wird, welche eine zylindrisch-e Bohrung aufweist, die ebenfalls als Führung für den Kolbenschieber<B>6</B> dient.
Mit der Aussparung <B>25</B> steht ein im Rüttelkolben vorgesehener Kanal<B>27</B> in Verbindung, an welchen eine Pressluftl-eitung <B>28</B> miteingebautern Absperr organ<B>29</B> angeschlossen ist. In der Wanduing des Kolbenschiebers<B>6</B> ist eine dritte Serie von Kanälen<B>30</B> vorgesehen, welche bei ge senktem Presskolben und Rüttelkolben die Verbindung zwischen der Aussparung<B>25</B> und dem Holilraum des Kolbenschiebers<B>6</B> her stellen.
Wird durch Offnen des Absperrerganes <B><U>99</U></B> vermittels der Pressluftleitung <B>28</B> der Aus sparung 25 Druckluft zugeführt, so strömt diese durch die Kanäle<B>30, 11</B> und 12 unter den Boden des Presskolbens 2, so dass dieser gemeinsam mit dem Rüttelholben eine Hub bewegung vollführt, bis die Kanäle<B>11</B> von der zylindrischen Bohrung im Teil<B>9</B> des Presskolbens 2 überdeckt -werden.
Kurz vor Beendigung dieser Hubbewegung werden die Kanäle<B>13</B> des Kelbenschiebers <B>6</B> freigelegt, so dass der Rüttelkolben für sieh -eine Hubbe wegung vollführt, bis die Auspufikanäle, 14 freigelegt werden (Fig. <B>5).</B> Während dieser Hubbewegung des Rüttelkolbens werden die Kanäle<B>30</B> des Kolbenschiebers von der zy- lindrisehen Bohrung des Teils<B>10</B> des Rüttel- kolbens <B>3</B> überdeckt,
so dass fernerhin unter den Rüttelkolben keine Druckluft mehr zu geführt wird und der letztere nach abwärts sinkt.<B>*</B> Bei der Ausführungsform gemäss, Fig. <B>6</B> bis<B>9</B> ist im Rüttelkolben<B>3</B> eine Ventilkammer <B>31</B> vorgesehen, die sich an das untere Ende der für den Kolbenschieber<B>6</B> im Teil<B>10</B> des Rüttelkolbens vorgesehenen zylindrischen Bohrung anschliesst.
In der Ventilkammer<B>31</B> ist ein auf dem Kolbenschieber<B>6</B> gleitendes, nach aufwärts sich öffnendes Ventil<B>32</B> an- ,geordnet, das mit seinem untern Ende bei g o esenktem Rüttelkolben auf den Presskolben '2 aufstösst und dadurch in der Offenstellung gehalten wird (Fig. <B>6)
.</B> Wird durch die Pressluftleitung <B>7</B> in den Hohlraum des Kbl- benschiebers <B>6</B> Pressluft zugeführt, so voll führt der Pressholben mit dem Rüttelkolben gemeinsam eine Hubbewegung bis die Kanäle <B>11</B> im Kolbenschieber durch die zylindrische Bohrung im Teil<B>9</B> des Presskolbens über deckt werden.
Kurz vor Vollendung dieser Ilubbewegung werden die von der zylindri- sehen Bohrung des Teils<B>10</B> des Rüttelkolbens <B>3</B> bis dahin überdeckten Kanäle<B>13</B> des Kol benschiebers freigelegt, so dass Pressluft in die Ventilkammer<B>31</B> und von hier aus bei ge öffnetem Ventil<B>32</B> unter den Rüttelkolben<B>3</B> gclangen und dieser für sich eine Hubbewe gung vollführen kann (Fig. <B>7)
.</B> Während dieser Hubbewegung des Rüttelkolbens <B>3</B> schliesst sich das Ventil<B>32</B> und die unter dem Boden des Rüttelkolbens eingeschlossene Pressluft bewirkt eine Fortsetzung der Hub bewegung des Rüttelkolbens, bis die Pressluft durch die Auspufikanäle 14 entweichen, kann Fig. <B>8).</B> Nach Beendigung des Rüttelns wird das Absperrorgan<B>8</B> geschlossen, wodurch der Presskolben und der Rüttelkolben in die Senk stellung gelangen.
Beim sogenannten Press- vorgang wird der zuvor geschlossene Drei- weghahn <B>19</B> geöffnet und die Leitung<B>18</B> mit der Pressluftleitung 20 in Verbindung ge bracht, so dass der Presskolben 2 gemeinsam mit dem Rüttelkolben<B>3</B> eine Hubbewegung vollführt, wie dies bereits bei Erläuterano, der Wirkungsweise der Ausfülirungsform gemäss Fig. <B>1</B> beschrieben wurde.
Bei dieser Ausführungsform gemäss Fig. <B>6</B> bis<B>9</B> könnte die Pressluft dem Kolbenschieber <B>6,</B> statt von unten durch die Pressluftleitung <B>7,</B> auch von oben zugeführt werden. In diesem Falle wird im Teil<B>10</B> des Rüttelkelbens <B>3,</B> dessen zylindrische Bohrung die obere Füh rung<B>f</B> ür den Kolbenschieber<B>6</B> bildet, eine Aussparung<B>33</B> vorgesehen, welche in Fig. <B>6</B> mit strichpunktierten Linien eingezeichnet ist.
Die Aussparung<B>3ä</B> steht mit einem im Rüttelkolben<B>3</B> vorgesehenen, nach aufwärts führenden und mit strichpunktierten Linien gezeichneten Kanal 34 in Verbindung, an welchen eine Pressluftleituno, <B>35</B> angeschlos sen wird. Bei gesenktem Presskolben und Rüttelkolben stehen die Kanäle<B>13</B> des Kol benschiebers<B>6</B> mit der Aussparung<B>33</B> in Ver bindung.
Bei Zuführung von Pressluft durch die Pressluftleitung <B>35</B> und Weiterleitun.-- durch Kanäle 34, Aussparung<B>33,</B> Kanäle<B>13,</B> <B>11</B> und 12 unter den Presskolben, vollführt der letztere gemeinsam mit dem Rüftelkolben eine Hubbewegung, bis die Kanäle<B>11</B> durch die zylindrische Bohrung im Teil<B>9</B> des Press- kolbens überdeckt werden.
Kurz vor Beendi gung dieser Hubbewegung werden die Kanäle <B>13</B> im Kolbenschieber<B>6</B> derart freigelegt, dass sie mit der Ventilkammer<B>31</B> in Verbindung stehen. Da bei dieser Stellung der Kanäle<B>13</B> die Verbindung zwischen der Ventilkammer <B>31</B> und der Aussparung<B>33</B> bestehen bleiben muss, so müssen die Kanäle<B>13</B> in der Achs richtung des Kolbenschiebers eine solche Länge besitzen, dass die Verbindung zwischen der Ventilkammer <B>31</B> und der Aussparung<B>33</B> nicht unterbrochen wird.
Die durch Fig. <B>10</B> dargestellte Steuerung entspricht in ihren Grundzügen der bei der Formmaschin-e gemäss Fig. <B>6-9</B> angewandten Steuerung, wobei jedoch einige Details ge ändert sind. Die Steuerung ist in der Stel lung gezeichnet, wo der Presskolben 2 und der Rüttelkolben<B>3</B> sich in der Senkstellung be finden, wie dies vollständig aus Fig. <B>6</B> er sichtlich ist.
Der hohle Kolbenschieber<B>6</B> ist in den Boden<B>17</B> des dem Presskolben 2 als Führung dienenden Zylinders der Form maschine eingesehraubt. Der Hohlraum des Kolbenschiebers<B>6</B> steht mit der in dem Boden <B>17</B> eingeschraubten Pressluftleitung <B>7</B> in Ver bindung.
Die im untern Teil des Presskolbens, <B>d.</B> h. in dessen Teil<B>9</B> vorgesehene untere Gleitführung für den Kolbenschieber<B>6</B> be sitzt eine Bohrung<B>36.</B> In der zylindrischen Bohrun-- <B>36</B> befindet sieh eine esonderte <B>Z, 9</B> Führungsbüchse <B>37,</B> deren äusserer Durch messer kleiner gehalten ist als der Durch messer der Bohrung<B>36.</B> Die Führungsbüchse <B>37</B> ist mit ihrer zylindrischen Bohrung auf dem Kolbenschieber <B>6</B> dichtend geführt.
Die Kanäle<B>19,</B> welche die Verbindung zwischen dem untern Stirnende des Presskolbüns 2 und den Kanälen<B>11</B> des Kolbenschiebers<B>6</B> her stellen, setzen sich zusammen aus Kanalteilen, die im Teil<B>9</B> des Presskolbens und aus Kanal teilen, die im Mantel der Führungsbüchse<B>37</B> vorgesehen sind.
Gegen die untere Stirnseite der Führungsbüchse<B>37</B> legt sich eine ring- förmin- gestaltete, in den Boden des Press- kolbens 2 eingesehraubfe Verschlussmutter <B>38,</B> deren Bohrung im Durchmesser grösser ge halten ist als der Aussbndurchmess:
er des Kol benschiebers<B>6.</B> Die Stirnenden der Führungs büchse<B>37</B> und die Stirnwand der Bohrung <B>36</B> sowie die der Führungsbüchse<B>37</B> zuge kehrte Stirnseite der Verschlussmutter <B>38</B> sind genau bearbeitet, derart, dass die einander berührenden Flächen dichtend wirken, jedoch derart, dass eine radiale Verschiebung der Führungsbüchse<B>37</B> gegenüber den dieselbe in der Achsrichtung haltenden Teilen der Gleit- führung möglich ist.
Die im Rüttelkolben<B>3</B> für den Kolbenschieber<B>6</B> vorgesehene obere Gleitführung besitzt eine Bohrung<B>39,</B> in wel- eher sieh eine gesonderte Führungsbüchse 40 befindet. Der äussere Durchmesser der Füh- rungsbüehse 40 ist kleiner gehalten als der Durchmesser der Bohrung<B>39.</B> Die Führungs büchse 40 legt sich mit ihrem untern Stirn ende gegen die Stirnwand der Bohrung<B>39.</B> Gegen das obere Stirnende der Führungs büchse 40 legt sich eine in den Rüttelkolben<B>3</B> eingesehraubte, ringförmig gestaltete Ver- schlussmutter 41.
Die Stirnenden der Füh- rungsbüelise 40 und die Stirnseite der Boh rung<B>39</B> sowie die der Führungsbüchse 40 zugekehrte Stirnseite der Verschlussmutter 41 sind genau bearbeitet, derart, dass die einander berührenden Flächen dichtend wirken, jedoch derart, dass eine radiale Verschiebung der Führungsbüchse 40 gegenüber den dieselbe in der Aelisrichtung haltenden Teilen der Gleit- i führung möglich ist. Die Führungsbüchse 40 ist mit ihrer zylindrischen Bohrung auf dem Kolbenschieber dichtend geführt.
Der Durchmesser der Bohrung der ringförmigen Verschlussmutter 41 ist grösser gehalten als der Durchmesser des Kolbenschiebers<B>6.</B> Auch die Durchmesser der Bohrungen in der Zwi schenwand 42 des Presskolbens '-) und<U>der</U> Zwischenwand 43 des Rüttelkolbens<B>3</B> sind grösser gehalten als der Durchmesser des Kol- i benschiebers <B>6.</B>
Durch diese beschriebene Gesamianord- nung wird erreicht, dass auch bei gewissen Ungenauigkeiten in der Bearbeitung der ein zelnen Teile ein geringer Gleitwiderstand zwischen den Führuno-sbüchsen <B>37</B> und 40 tn einerseits und dem Kolbenschieber<B>6</B> ander seits sichergestellt ist. Die im Rüttelkolben<B>3</B> in der Richtung nach unten an die Gleit-füll- rung des Kodbenschiebers sieh anschliessende Ventilkammer<B>31</B> ist an ihrem untern Ende durch eine ringförmige Verschlussmutter 44 abgedeckt.
Die obere Stirnseite der ringförmi gen Verschlussmutter 44 dient als Ventilsitz für das in der<U>Ventilkammer</U><B>31</B> vorgesehene, nach aufwärts sich öffnende Ventil<B>32,</B> das durch eine Feder 45 belastet ist. Das Ventil <B>32</B> besitzt eine zylindrische Bohrung und ist auf dem Kolbenschieber<B>6</B> dichtend geführt.
Der nach abwärts gerichtete, hohlzylinder- förmige Schaft 46 des Ventils<B>32</B> ist im Durchmesser kleiner gehalten als der Durch messer der Bohrung der ringförmigen Ver- schlussmutter 44, derart, dass zwischen den genannten Teilen ein Ringkanal 47 bestellt, durch welchen die Druckluft bei geöffnetem Ventil<B>32</B> unter den Rüttelkolben<B>3</B> gelangen kann.
Bei der durch Fig. <B>11</B> dargestellten Va riante einer Gleitführung ist eine mit Aussen- flanse,li 48 versehene Führungsbüchse 49 vor- gesellen, die auf dem Kolbenschieber <B>6</B> dich tend gleitend geführt ist und beispielsweise für die Überdeckung und Freilegung der Ka näle<B>13</B> des Kolb#enschiebers <B>6</B> dienen kann. In einer zylindrischen Bohrung<B>50</B> des Rüttel kolbens<B>3</B> sind zwei aus Gummi bestehende Dichtungsringe<B>51</B> von verhältnismässig gro sser Dicke vorgesehen, die, sieh gegen die Stirnseiten des Flansches 48 der Führungs büchse 49 anlegen.
Gegen die obere Stirnseite des über dem" Flansell 48 befindlichen Gummiringes<B>51</B> legt sich ein Zwisch-enring und gegen diesen legt sich oben eine ring förmige Verschlussmutter <B>52,</B> die in den Rüt telkolben<B>3</B> eingeschraubt ist.
Der Aussen durchmesser des Flansches 48 ist kleiner ge halten als der Durchmesser der Bolirung <B>50.</B> Ebenso ist der Durchmesser der Führungs büchse 49 kleiner gehalten als der Durch messer der Bohrung der ringförmigen Ver- schlussmutter <B>52</B> und der Innendurchmesser der Gummiringe<B>51,</B> das Ganze derart, dass eine dichte Verbindung in der Achsriehtung zwischen dem Rüttelkolben<B>3</B> und der Füli- rungsbüchse 49 besteht, jedoch eine radiale Verschiebung der Führungsbüchse 49 gegen über dem Rüttelkolben<B>3</B> möglich ist.