CH247995A - Korrosionsschutzverfahren für Rohrleitungen. - Google Patents

Korrosionsschutzverfahren für Rohrleitungen.

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CH247995A
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pipelines
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L58/00Protection of pipes or pipe fittings against corrosion or incrustation
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Korrosionssehutzverfahren    für Rohrleitungen.    Die Erfindung bezieht sich     auf    ein     Kor-          rosionsschutzverfahren    für Rohrleitungen,  deren Oberfläche     örtliell    durch Reibung be  ansprucht ist. Das Verfahren nach     der    Er  findung besteht darin,     dass    die durch Rei  bung beanspruchten     Oberflächenteile    der  Rohrleitungen verbleit werden.  



  Zum Schutz gegen Korrosion werden  Rohrleitungen meist mit einem Schutzüber  zug aus einer     bitumenhaltigen    Masse     ver-          sellen    oder mit     Üffarbe    oder dergleichen ge  strichen. Diese     VorsicUtsmassregel    ist in er  höhtem Masse bei     sollehen    Rohrleitungen am  Platze, die im Freien verlegt werden, z. B.  bei Druckleitungen von Wasserkraftwerken.

         Solehe    Leitungen sind     na-türlichen    Dehnun  gen, beispielsweise durch Erwärmung, aus  gesetzt,     weslialb    sie an ihren     Befestigungs-          stellen    beweglich gelagert sein müssen. Da,  die Leitungen in der Regel aus einer grossen  Anzahl von Einzelrohren zusammengesetzt  sind, müssen diese Einzelrohre wenigstens  zum Teil so ineinander befestigt sein,     dass    die  Verbindungsstellen gegenüber den     natür-          lieben    Dehnungen nachgiebig sind. Infolge  der Dehnungen entsteht durch die gegen  seitige Bewegung der Rohre ineinander an  den Verbindungsstellen Reibung.

   Die Rohre  weisen     gewöhnlicli    ein beträchtliches Ge  wicht auf, so     dass    es nötig wird, sowohl  die     Verbindungs-    wie auch die     Befesti-          "ungsstellen        Cr        zur        Reibungsverminderung        zu     schmieren.  



  Bekanntlich sind die erwähnten Schutz-         überzüge    öllöslich, so     dass    sie bei Schmierung  der durch Reibung beanspruchten Lager-.  und Verbindungsstellen dort in kurzer Zeit  zersetzt werden. Überdies wird der 'nicht  metallische Schutzüberzug durch die     Rai-          bung    der Leitungsteile aneinander abge  scheuert und das blanke Metall der Rohr  leitung der Korrosion ausgesetzt. Diese Nach  teile überbrückt die vorliegende Erfindung  dadurch,     dass    an Stelle     der        niehtmetallischen          Seliutzüberzüge    ein Bleiüberzug tritt.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes werden an Hand der  schematischen Zeichnung erläutert.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Längsschnitt durch ein       Expausionsrohr    einer Druckleitung,       Fig.    2 einen Querschnitt, durch eine Rohr  leitung mit Tragsattel,       Fig.   <B>3</B> einen     Teillängssehnitt    der Rohr  leitung nach der     Fig.    2 und       Fig.    4 die durch Reibung beanspruchte  Berührungsstelle zwischen Rohr und Sattel  nach     Fig.    2 in grösserem Massstab.  



  Zwischen dem Expansionsgehäuse<B>1</B>     (Fig.   <B>1)</B>  und dem Degenrohr 2 ist die Brille<B>3</B> der  Stopfbüchse angeordnet. Die     Paekung    4 der       Stopfbüehse    kann aus verschiedenen Zöpfen  mit irgendeinem Schmiermittel, z. B.     Un-          Schlitt,    bestehen. An die     Stopfbüchspackung     4 anschliessend sind dichtende Ringe<B>5</B>     zwi-          sehen    Gehäuse und Degenrohr eingelegt und  gegen den Ring<B>5'</B> gedrückt, welcher durch  Schweissnähte<B>6</B> mit dem Gehäuse<B>1</B> verbun  den ist.

        Das Expansionsgehäuse<B>1</B> und der Ring<B>5'</B>  <B>n</B>  sind an der Innenfläche<B>T,</B>     da-s    Degenrohr 2  dagegen ist an der Aussenfläche<B>7</B> mit Blei  überzogen, während die Brille<B>3</B> an ihrer gan  zen     Oberfläclie    verbleit ist. Dehnt     siell    nun       da-s    Expansionsgehäuse<B>1</B> z.

   B. infolge von  Erwärmung in     Aclisrielltung    aus, so schiebt  sieh das Degenrohr -weiter in das Gehäuse  hinein, wodurch     zwischen-Brille    und Degen  rohr sowie an der Berührungsstelle zwischen  dem letzteren und dem Ring<B>5'</B> Reibung     ent-          sieht.    Durch diese Reibung würde jeder     An-          striell    in kurzer Zeit zerstört.

       Iherzu    kommt  noch die Zersetzung des     Anstrielies    durch  das Schmiermittel, mit welchem die Packung  4 getränkt ist, so     dass    die durch Reibung be  anspruchten Flächen     der    Korrosion     zugäng-          lieli    werden. Durch die     Verbleiung    sind die  Flächen<B>7', 7</B> gegen Korrosion geschützt, da  auch bei starker Abnützung mindestens ein  Bleifilm bestellen bleibt.  



  Im Beispiel nach F     ig.    2 bis 4 ist das  Rohr<B>10</B> einer Leitung auf einem Betonsockel  21 gelagert. Der Sockel ist zur Aufnahme  des Rohres mit einem     Sattelbleeli   <B>16</B> ver  sehen, welches mittels Ankerblechen<B>20</B> am  Beton befestigt ist. Durch ein Röhrchen<B>19,</B>  welches in die     Sarn-rnelnut   <B>11</B> mündet, kann  der Lagerstelle     Sahmiermittel    zugeführt wer  den. Die Oberfläche des Rohres<B>10</B> ist im  Bereich der Lagerstelle, wo sie durch Rei  bung beansprucht ist, mit einer     Bleischiellt          15        (Fig.    4) überzogen.

   Eine     Zinkschicht    14  dient zur Verbesserung der Haftung zwi  schen dem Baustoff des Rohres und der       Bleischiclit   <B>15.</B> Entsprechend ist auch das  Sattelblech<B>16</B> mit einem     Zinküberzug   <B>17</B>    und darüber mit einer Bleischicht<B>18</B> ver  sehen.  



  Bewegt sieh nun das Rohr<B>10</B> gegenüber  dem Sattelblech<B>16,</B> so gleiten die verbleiten  Oberflächen 12 und<B>13</B> aufeinander, wobei  die Reibung durch Schmierung herabgesetzt  werden kann. Die guten     Gleiteigensehaften     des Bleis sind aus Erfahrungen im     Gleit-          lagerbau    bekannt. Durch die     Verbleiung    der  durch Reibung beanspruchten     Oberfläclien-          teile    von Rohrleitungen werden diese     gutei)          Gleifeigenschaften    des Bleis ausgenützt, wo  bei der Bleiüberzug gleichzeitig die Rohr  oberfläche gegen Korrosion schützt.  



  Es sind unter den die Reibung     verur-          sacUenden    Bewegungen selbstverständlich  nicht nur solche grösseren Ausmasses zu ver  stehen. Auch kleinste Verschiebungen, wie  sie beispielsweise durch Erschütterungen  verursacht werden, können schon zur all  mählichen Zerstörung eines nichtmetallischen       Scliutzfiberzuges    führen, während die ver  bleiten     Oberfläelienteile,    insbesondere durch  die gefahrlose Anwendungsmöglichkeit von  Schmiermittel, in jedem Falle einen wirk  samen     Korrosionsseliiutz    für den Baustoff  der Rohrleitungen bilden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Korrosionsschutzverfahren für Rohrlei tungen, deren Oberfläche örtlich durch Rei bung beansprucht ist, dadurch gekennzeieli- net, dass die durch Reibung beanspruchten Oberfläclienteile der Rohrleitungen verbleit werden.
CH247995D 1944-10-05 1944-10-05 Korrosionsschutzverfahren für Rohrleitungen. CH247995A (de)

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CH247995T 1944-10-05

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CH247995A true CH247995A (de) 1947-04-15

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ID=4466587

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