CH242011A - Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken und nach diesem Verfahren hergestellter Kühlschrank. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken und nach diesem Verfahren hergestellter Kühlschrank.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken und nach diesem Verfahren hergestellter Kühlschrank. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kühlschrän ken sowie einen nach diesem Verfahren her gestellten Kühlschrank.
Zur Ausschaltung der infolge Baustoff schwund vor allem bei den bekannten aus Holz angefertigten Kühlschränken auftreten den Fugen an den Kühlschrank-Aussenwan- dungen wurde vorgeschlagen, das ganze ka- stenförmige Gehäuse aus einem in einer ent sprechenden Form gepressten, mit Bindemittel vermischten lockeren Isolierstoff, z. B. Kork schrot Torfmull oder einem ähnlichen körni gen bezw. faserigen Stoff herzustellen und den so vorgeformten Schrank innen und aussen z.
B. mit keramischen Platten zu ver kleiden oder aber, ein hölzernes Kühlschrank gerippe mit Kunststoffplatten, z. B. Hart pappebahnen, zu überziehen. Beim erst genannten Verfahren sind für jede Grösse und Ausführungsform derartiger Kühlschränke besondere Pressformen erforderlich, wobei zu dem der so gebildete Schrank verhältnis mässig .schwer und transportempfindlich ist. Das zweitgenannte Verfahren schafft wohl eine Überdeckung der Stossfugen des Holz körpers, ergibt aber ebenfalls eine relativ umständliche und teure Konstruktion.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Her stellung eines billigen, bruchsicheren, riss festen Kühlschrankes in einfachem Verfah rensgang, gemäss welchem insbesondere eine leichte, z. B. an einer Wand aufhängbare Ausführung erzielbar ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass vorgeformte, aus wärmeisolieren dem Material bestehende, formhaltige Bau elemente zu einem Kasten zusammengefügt werden, worauf man die Konturen dieses rohen Kastens mindestens teilweise mit einem Rahmen umgibt und zwischen Rahmenteilen liegende rohe Aussenflächen sowie die rohen Innenflächen des Kastens mit einer als Ver kleidung bezw. Auskleidung dienenden Deck schicht versieht.
Der Kühlschrank gemäss der Erfindung kennzeichnet sich durch einen aus formhalti- gen, wärmeisolierenden Bauelementen zusam- mengefü.gten Kasten und einen mindestens teilweise dessen Konturen umgebenden Rah men, der aus einem Material gebildet ist, das fester ist als das der Bauelemente.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Kühlsahrankes ,gemäss der Erfin dung dargestellt und es wird im nachfolgen den das Verfahren beispielsweise erläutert.
Zur Herstellung des rohen kastenförmigen Gehäuses werden vorgeformte Bauelemente in Form von, vorzugsweise aus Korkschrot und einem bituminösen Bindemittel gebilde ten, ungefähr 10 cm dicken, sogenannten Pressplatten a1, a2 verwendet, welche nicht nur wärmeisolierend, sondern auch formhal- tig sind, so dass sie bei den auftretenden Be lastungen praktisch ihre Form nicht ändern.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, werden die die beiden Seitenwände und die Rück wand des Kühlschrankes bildenden Platten a1 auf eine entsprechend dem Kühlschrank grundriss bemessene .gleichartige Bodenplatte kantenbündig gestellt und eine zur Boden platte konforme Presskorkplatte u.@ darüber gelegt. Die Platten werden dann miteinander zu einem Kasten vereinigt und zur Verbindung der Platten dient zweckmässigerweise ein ähn liches Bindemittel wie bei .der Herstellung der Presskorkplatten, z. B. durch Erwärmung viskos gemachtes Erdpech.
Um dieses ruhe kastenförmige Gehäuse a wird ein vorgeform ter, z. B. aus Eisenblech gebildeter Rahmen gelegt. Der Rahmen weist einen an der die Türöffnung bildenden Stirnseite in sich ge- sahlossenen Rahmenteil b1 auf, welcher die die Türöffnung umgebenden Flächen der Korkplatten überdeckt.
Dieser ist mit einem die rückwärtige Kastenkontur umgebenden, ebenfalls in ,sich geschlossenen, mit Durch lüftungsschlitzen versehenen Rahmenteil b2 durch zum Rahmen ,gehörende Querstreben c verbunden, welche die rechtwinklig zu den Rahmenteilen b1, b2 verlaufenden Kanten der Platten a1, a2 umgeben und aus mit dem Rah menteil b2 verschweissten Profilblechleisten bestehen. Die Querstreben c bilden Armierun gen für ,die senkrecht zur Stirnseite .gerichte ten Kastenkanten.
Der stirnseitige Rahmen- teil b1 weist ringsum nach innen rechtwinklig abgebogene Ränder bi' und b," auf, welche die vordern. Kanten der Korkplatten umfas sen.
Der hintere, den beispielsweise zur Un- terbringung eines Absorptionskälteerzeu- gungs-Aggregates bestimmten Raum um gebende Rahmenteil b2, weist einen recht winklig einwärts abgebogenen Rand b2' auf, an welchem eine den seitlich vom Teil b2 be grenzten Apparateraum abschliessende Deck platte befestigt werden kann.
Zur Erleich terung der Verbindung des vor der Montage des Kühlschrankes mit den vier Kantenleisten c versehenen hintern Rahmenteils b2 mit .dem vordern Rahmenteil b1 dienen vier an den innern Eckfläohen des stirnseitigen Rahmen teils b1 befestigte, beim Aufsetzen dieses Rahmenteils auf den Kastenrohling dessen vordere Eckstellen umfassende Blechlaschen d, - welche drei rechtwinklig aneinanderlie- gende Flächen dl,
d2 und d2 aufweisen. Zur Anbringung des beschriebenen Rahmens wer den die vor der Montage des Kühlschrankes miteinander verbundenen, z. B. verschweissten Teile b2 und c von hinten und der stirnseitige Rahmenteil b1 von vorne auf das aus den Presskorkplatten a gebildete Rohgehäuse auf geschoben und diese Teile an den Ecklaschen d, z. B. mittels Schrauben e, vereinigt.
Zur Verkleidung dieses rohen Kühl schrankgehäuses werden die zwischen den Rahmenteilen b1, b2 und c liegenden Aussen flächen mit einer Deckschicht f aus hart abbindendem Gips, wie etwa sogenannten Estrichgips, flächenbündig mit den diese Plattenaussenseiten begrenzenden Rahmen teilen also. entsprechend der Blechdicke ; versehen. Auf diese Decksehieht, sowie auf die Rahmenteile wird vorzugsweise noch ein passender Farbanstrich aufgetragen.
Zur Auskleidung des Kasteninnern sind beim dar gestellten Ausführungsbeispiel glasierte ke- , ramische Platten h verwendet, die an den Presskorkplatten in bekannter Weise mit einem geeigneten Bindemittel, z. B. Verputz mörtel, befestigt sind.
Zur Ausschaltung von bei keramischer Auskleidung unvermeid- , liehen Fugen zwischen dieser Auskleidung und der metallischen B,ahmenwand b,', wird der zwischen Auskleidung und Wand bl' liegende Wandungsteil der Korkplatten ebenfalls mit einem aufstreichbaren Überzug f', z. B. aus Gips, versehen und auf diesen ein passender Farbanstrich aufgetragen. Durch .die Auskleidung werden die Stoss fugen der Bauelemente unsichtbar gemacht.
Selbstverständlich können die Konturen des Kastens auch nur teilweise vom Rahmen. umgeben sein und für die Deckschicht bezw. für die Auskleidung desselben kann anstatt Gips auch ein anderes hydraulisches Binde mittel, z. B. Sorelzement, Sikkaverputzmör- tel usw., oder aber ein Flächengebilde, wie Linoleum und anderes verwendet sein, das mittels dem Rahmen am Kastenrohling be- festigt ist.
Die in bekannter Weise am Kasten anzubringende Türe ist zweckmässigerweise ebenfalls aus einer entsprechend verkleideten Isolierplatte hergestellt.
Der in einfachem, billigem Verfahrens gang herstellbare, einen in sich geschlossenen Rahmen aufweisende Kühlschrank weist dank der dabei vorwiegend verwendeten statisch mittragenden wärmeisolierenden Platten nicht nur ein relativ geringes Gewicht auf, sondern ist auch wenig transportempfindlich, da die Kastenkonturen durch ein solides, die Festig keit des Kastens erhöhendes rahmenartiges Beschläge geschützt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Kühl schränken, dadurch gekennzeichnet, dass vor geformte, aus wärmeisolierendem Material bestehende, formhaltige Bauelemente zu einem Kasten zusammengefügt werden, wor auf man die Konturen dieses rohen Kastens mindestens teilweise mit einem Rahmen um gibt und zwischen Rahmenteilen liegende rohe Aussenflächen sowie die rohen Innenflä chen des Kastens mit einer als Verkleidung bezw. Auskleidung dienenden Deckschicht versieht.1I. Nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I hergestellter Kühlschrank, da durch gekennzeichnet, dass er einen aus form- haltigen wärmeisolierenden Bauelementen zusammengefügten gasten und einen minde stens teilweise dessen Konturen umgebenden Rahmen aufweist, welcher Rahmen aus einem Material gebildet ist, das fester ist als das,der Bauelemente. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als wärmeisolie rende Bauelemente Korl-,schrotpresslinge ver wendet werden und dass für den Rahmen Blech verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verkleidung des Kastens ein hydrau lisches Bindemittel verwendet wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das hydraulische Bindemittel nach Anbringung des Rahmens auf die zwi schen Rahmenteilen liegenden äussern Flä chen der isolierenden Bauelemente entspre chend der Blechdicke aufgetragen wird. 4. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Kasten innere .derart mit einer Auskleidung versehen ist, dass durch dieselbe Stossfugen der isolie renden Bauelemente unsichtbar gemacht sind..5. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er an der die Türöffnung-bildenden Stirnseite einen in sich geschlossenen Rahmenteil aufweist, der mit einem die rückseitige Kastenkontur umgeben den, ebenfalls in sich geschlossenen Rahmen teil durch zum Rahmen gehörende Querstre ben verbunden ist, wobei diese Querstreben Armierungen für die senkrecht zur Stirnseite gerichteten Kastenkanten bilden. 6.Kühlschrank nach Patentanspruch II dadurch gekennzeichnet, dass er eine aus einem flächenförmigen Baustoff ,gebildete Verkleidung aufweist, welche durch die Rah. menteile am rohen Kasten gehalten ist.
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