CH242011A - Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken und nach diesem Verfahren hergestellter Kühlschrank. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken und nach diesem Verfahren hergestellter Kühlschrank.

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CH242011A
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Stierlin Hans
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Stierlin Hans
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls
    • F25D23/062Walls defining a cabinet
    • F25D23/063Walls defining a cabinet formed by an assembly of panels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Kühlschränken    und nach diesem     Verfahren     hergestellter Kühlschrank.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung von Kühlschrän  ken sowie einen     nach    diesem Verfahren her  gestellten Kühlschrank.  



  Zur Ausschaltung der infolge Baustoff  schwund vor allem bei den bekannten aus  Holz angefertigten Kühlschränken auftreten  den Fugen an den     Kühlschrank-Aussenwan-          dungen    wurde vorgeschlagen, das ganze     ka-          stenförmige    Gehäuse aus einem in einer ent  sprechenden Form gepressten, mit Bindemittel  vermischten lockeren Isolierstoff, z. B. Kork  schrot Torfmull oder     einem    ähnlichen körni  gen     bezw.        faserigen    Stoff herzustellen und  den so vorgeformten Schrank     innen    und  aussen z.

   B. mit keramischen Platten zu ver  kleiden oder aber, ein hölzernes Kühlschrank  gerippe mit     Kunststoffplatten,    z. B. Hart  pappebahnen, zu überziehen. Beim erst  genannten Verfahren sind für jede Grösse und  Ausführungsform     derartiger    Kühlschränke  besondere     Pressformen    erforderlich, wobei zu  dem der so gebildete Schrank verhältnis  mässig .schwer und transportempfindlich ist.    Das zweitgenannte Verfahren schafft wohl  eine     Überdeckung    der Stossfugen des Holz  körpers, ergibt aber     ebenfalls    eine relativ  umständliche und teure Konstruktion.

   Die  vorliegende Erfindung ermöglicht die Her  stellung eines billigen, bruchsicheren, riss  festen Kühlschrankes in einfachem Verfah  rensgang, gemäss welchem insbesondere eine  leichte, z. B. an einer Wand     aufhängbare     Ausführung erzielbar ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht  darin, dass vorgeformte, aus wärmeisolieren  dem Material bestehende, formhaltige Bau  elemente zu einem Kasten zusammengefügt  werden, worauf man die Konturen dieses  rohen Kastens mindestens teilweise mit einem  Rahmen umgibt und zwischen     Rahmenteilen     liegende rohe Aussenflächen sowie die rohen       Innenflächen    des Kastens mit einer als Ver  kleidung     bezw.    Auskleidung dienenden Deck  schicht versieht.  



  Der Kühlschrank gemäss der Erfindung  kennzeichnet sich durch einen aus     formhalti-          gen,        wärmeisolierenden    Bauelementen zusam-           mengefü.gten    Kasten     und    einen mindestens  teilweise dessen Konturen umgebenden Rah  men, der aus einem Material gebildet ist, das  fester ist     als    das der Bauelemente.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des     Kühlsahrankes    ,gemäss der Erfin  dung dargestellt und es wird im nachfolgen  den das Verfahren beispielsweise     erläutert.     



  Zur Herstellung des rohen kastenförmigen  Gehäuses werden vorgeformte Bauelemente  in Form von, vorzugsweise aus Korkschrot  und einem bituminösen Bindemittel gebilde  ten, ungefähr 10 cm dicken,     sogenannten          Pressplatten        a1,    a2     verwendet,    welche nicht  nur     wärmeisolierend,        sondern    auch     formhal-          tig    sind, so     dass    sie bei den auftretenden Be  lastungen praktisch ihre Form nicht ändern.

    Wie aus der Zeichnung ersichtlich, werden  die die beiden Seitenwände und die Rück  wand des Kühlschrankes     bildenden    Platten       a1    auf eine entsprechend dem Kühlschrank  grundriss bemessene .gleichartige Bodenplatte  kantenbündig gestellt und eine zur Boden  platte konforme     Presskorkplatte        u.@    darüber  gelegt. Die Platten werden dann miteinander  zu einem Kasten vereinigt und zur Verbindung  der     Platten    dient     zweckmässigerweise    ein ähn  liches Bindemittel wie bei .der Herstellung  der     Presskorkplatten,    z. B. durch Erwärmung  viskos gemachtes Erdpech.

   Um dieses ruhe       kastenförmige    Gehäuse a wird ein vorgeform  ter, z. B. aus Eisenblech gebildeter Rahmen  gelegt. Der Rahmen weist einen an der die  Türöffnung bildenden Stirnseite in sich     ge-          sahlossenen        Rahmenteil        b1    auf, welcher die  die Türöffnung umgebenden Flächen der  Korkplatten überdeckt.

   Dieser ist mit einem  die rückwärtige Kastenkontur     umgebenden,     ebenfalls in     ,sich    geschlossenen, mit Durch  lüftungsschlitzen versehenen Rahmenteil     b2     durch zum Rahmen     ,gehörende    Querstreben c  verbunden, welche die rechtwinklig zu den  Rahmenteilen     b1,        b2    verlaufenden Kanten der  Platten     a1,        a2    umgeben und aus mit dem Rah  menteil     b2    verschweissten     Profilblechleisten     bestehen. Die Querstreben c bilden Armierun  gen für ,die senkrecht zur     Stirnseite    .gerichte  ten Kastenkanten.

   Der     stirnseitige    Rahmen-    teil     b1    weist ringsum nach innen rechtwinklig  abgebogene Ränder     bi'    und     b,"    auf, welche  die     vordern.    Kanten der Korkplatten umfas  sen.

   Der hintere, den beispielsweise zur     Un-          terbringung    eines     Absorptionskälteerzeu-          gungs-Aggregates    bestimmten Raum um  gebende Rahmenteil     b2,    weist einen recht  winklig einwärts abgebogenen Rand     b2'    auf,  an welchem eine den seitlich vom Teil     b2    be  grenzten Apparateraum abschliessende Deck  platte befestigt werden kann.

   Zur Erleich  terung der Verbindung des vor der Montage  des Kühlschrankes mit den vier     Kantenleisten          c        versehenen        hintern    Rahmenteils     b2    mit .dem  vordern Rahmenteil     b1    dienen vier an den  innern     Eckfläohen    des     stirnseitigen    Rahmen  teils     b1    befestigte, beim Aufsetzen dieses  Rahmenteils auf den Kastenrohling dessen  vordere Eckstellen umfassende Blechlaschen  d, - welche drei rechtwinklig     aneinanderlie-          gende    Flächen     dl,

          d2    und     d2    aufweisen. Zur       Anbringung    des     beschriebenen    Rahmens wer  den die vor der Montage des Kühlschrankes  miteinander verbundenen, z. B. verschweissten  Teile     b2    und c von     hinten    und der stirnseitige  Rahmenteil     b1    von vorne auf das aus den       Presskorkplatten        a    gebildete Rohgehäuse auf  geschoben und diese Teile an den Ecklaschen  d, z. B. mittels     Schrauben    e, vereinigt.  



  Zur Verkleidung dieses rohen Kühl  schrankgehäuses werden die zwischen den  Rahmenteilen     b1,        b2    und c liegenden Aussen  flächen mit einer Deckschicht f aus hart  abbindendem Gips, wie etwa     sogenannten          Estrichgips,    flächenbündig mit den diese  Plattenaussenseiten begrenzenden Rahmen  teilen also. entsprechend der     Blechdicke    ;  versehen. Auf diese     Decksehieht,    sowie auf  die Rahmenteile wird vorzugsweise noch ein  passender Farbanstrich aufgetragen.

   Zur  Auskleidung des Kasteninnern sind beim dar  gestellten Ausführungsbeispiel glasierte     ke-    ,       ramische    Platten     h    verwendet, die an den       Presskorkplatten    in bekannter Weise mit  einem geeigneten Bindemittel, z. B. Verputz  mörtel, befestigt sind.

   Zur Ausschaltung von  bei keramischer Auskleidung     unvermeid-    ,  liehen Fugen zwischen dieser Auskleidung      und der     metallischen        B,ahmenwand        b,',    wird  der zwischen Auskleidung und Wand     bl'     liegende     Wandungsteil    der Korkplatten  ebenfalls mit einem     aufstreichbaren    Überzug  f', z. B. aus Gips, versehen und auf diesen  ein passender     Farbanstrich    aufgetragen.       Durch    .die     Auskleidung    werden die Stoss  fugen der Bauelemente unsichtbar gemacht.  



  Selbstverständlich     können    die     Konturen     des Kastens auch nur teilweise vom     Rahmen.     umgeben sein und für die     Deckschicht        bezw.     für die Auskleidung desselben kann anstatt  Gips auch ein anderes hydraulisches Binde  mittel, z. B.     Sorelzement,        Sikkaverputzmör-          tel    usw., oder aber ein Flächengebilde, wie  Linoleum und anderes verwendet sein, das       mittels    dem Rahmen am Kastenrohling     be-          festigt    ist.

   Die in bekannter Weise am Kasten  anzubringende Türe ist     zweckmässigerweise          ebenfalls    aus einer     entsprechend        verkleideten          Isolierplatte    hergestellt.  



  Der in einfachem, billigem Verfahrens  gang     herstellbare,    einen in sich geschlossenen  Rahmen aufweisende Kühlschrank weist dank  der dabei vorwiegend verwendeten statisch  mittragenden wärmeisolierenden Platten nicht  nur ein relativ geringes Gewicht auf, sondern  ist auch wenig transportempfindlich, da die       Kastenkonturen        durch    ein solides, die Festig  keit des     Kastens    erhöhendes rahmenartiges  Beschläge geschützt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Kühl schränken, dadurch gekennzeichnet, dass vor geformte, aus wärmeisolierendem Material bestehende, formhaltige Bauelemente zu einem Kasten zusammengefügt werden, wor auf man die Konturen dieses rohen Kastens mindestens teilweise mit einem Rahmen um gibt und zwischen Rahmenteilen liegende rohe Aussenflächen sowie die rohen Innenflä chen des Kastens mit einer als Verkleidung bezw. Auskleidung dienenden Deckschicht versieht.
    1I. Nach dem Verfahren gemäss Patent anspruch I hergestellter Kühlschrank, da durch gekennzeichnet, dass er einen aus form- haltigen wärmeisolierenden Bauelementen zusammengefügten gasten und einen minde stens teilweise dessen Konturen umgebenden Rahmen aufweist, welcher Rahmen aus einem Material gebildet ist, das fester ist als das,der Bauelemente. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als wärmeisolie rende Bauelemente Korl-,schrotpresslinge ver wendet werden und dass für den Rahmen Blech verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verkleidung des Kastens ein hydrau lisches Bindemittel verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das hydraulische Bindemittel nach Anbringung des Rahmens auf die zwi schen Rahmenteilen liegenden äussern Flä chen der isolierenden Bauelemente entspre chend der Blechdicke aufgetragen wird. 4. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Kasten innere .derart mit einer Auskleidung versehen ist, dass durch dieselbe Stossfugen der isolie renden Bauelemente unsichtbar gemacht sind..
    5. Kühlschrank nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass er an der die Türöffnung-bildenden Stirnseite einen in sich geschlossenen Rahmenteil aufweist, der mit einem die rückseitige Kastenkontur umgeben den, ebenfalls in sich geschlossenen Rahmen teil durch zum Rahmen gehörende Querstre ben verbunden ist, wobei diese Querstreben Armierungen für die senkrecht zur Stirnseite gerichteten Kastenkanten bilden. 6.
    Kühlschrank nach Patentanspruch II dadurch gekennzeichnet, dass er eine aus einem flächenförmigen Baustoff ,gebildete Verkleidung aufweist, welche durch die Rah. menteile am rohen Kasten gehalten ist.
CH242011D 1944-08-11 1944-08-11 Verfahren zur Herstellung von Kühlschränken und nach diesem Verfahren hergestellter Kühlschrank. CH242011A (de)

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