CH239772A - Handharmonika. - Google Patents
Handharmonika.Info
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Description
Handharmonika. Es sind bereits schon in Handharmonikas Einrichtungen eingebaut worden, um unter Benutzung von Druckluft eine Tremolowir- kung erzielen zu können. Der Einbau solcher Einrichtungen ist nicht immer gut möglich; in jedem Fall sind damit grössere Kosten ver bunden.
Zweck vorliegender Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu beheben, und zwar wird dies erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass auf die Handharmonika ein mechanisch angetriebener Vibrator zur Einwirkung ge bracht wird. Der Vibrator kann von an sich bekannter Bauart sein; er kann mittels Feder triebwerk, elektrisch, eventuell durch Schnur zug, Kabelzug (Saite) mit einem Pedal usw. angetrieben werden. Es kann zum Beispiel auch der Balgauszug dazu benutzt werden, eine Feder zu spannen, welche zum Antrieb des Vibrators verwendbar ist.
Ferner können Hilfsmittel vorgesehen sein, um den Vibrator leicht ein- und ausschalten zu können und um die Stärke und die Zahl der Vibrationen per Zeiteinheit ändern zu können. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Schaubild einer Handhar monika; Fig. 2 zeigt die Verbindung eines Vibra- tors mit der Handharmonika zum Teil im Schnitt.
Auf dem Rahmen 1 der Handharmonika ist ein Vibrator 2 aufsteckbar und lösbar an geordnet. An einem Gehäuse 3. ist an dessen Boden eine Lamelle 4 befestigt, deren freies Ende abgebogen ist und federnd unter einen Stift greift. Letzterer ist am Rahmen der Handharmonika angeordnet. Das Gehäuse 3 besitzt am Boden einen Zapfen 6, mit dem der Vibrator auf dem Rahmen der Hand harmonika aufruht. Vibrationen, welche das Gehäuse 3 aufnimmt, werden also durch den Zapfen 6 auf die Handharmonika übertra gen. Im Gehäuse 3 ist ein Federtriebwerk an geordnet, das zum Beispiel nach Art eines Grammophontriebwerkes gebaut sein kann.
Auf einer vom Federtriebwerk angetrie- benen Welle sitzen radial verstellbare Ge wichte (Pendel), welche ungleich schwer sind, derart, dass beim Drehen dieser Welle Vibra- tionen entstehen, die auf das Gehäuse 3 und durch den Zapfen 6 auf den festen Rahmen der Handharmonika übertragen werden. Das Federtriebwerk besitzt einen Stift 7, der von Hand erfasst werden kann, um dadurch das Federtriebwerk in und ausser Gang setzen zu können. Das Federtriebwerk kann mit einer an sich bekannten Gangregulierung versehen sein.
Zum Verstellen des Stiftes 7 kann eine Einrichtung vorgesehen sein, die leicht lösbar am Rahmen der Handharmonika anzuordnen ist und welche durch eine in der Nähe des Griffbrettes liegende Taste betätigt werden kann, so da.ss der Spielende den Vibrator ein- und ausschalten kann, ohne die Hand vom Griffbrett nehmen zu müssen.
Der Vibrator kann leicht von der Hand harmonika entfernt und rasch wieder betriebs bereit eingestellt werden.
Statt einem Federtriebwerk könnte auch ein Elektromotor vorgesehen sein, welcher mittels Kabel und Stecker an eine Batterie oder einen Akkumulator oder an ein Licht netz anzuschliessen ist. Der Vibrator kann auch im Innern der Handharmonika angeord net sein. Zur Regelung der Frequenz des Vibrators können zum Beispiel die bekann ten regulierbaren Fliehgewichtbremsen und andere an sich bekannte Hilfsmittel Anwen dung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Handharmonika mit Einrichtung zur Er zielung des Tremolos, gekennzeichnet durch einen mechanisch angetriebenen, seine Vibra- Honen auf den Rahmen der Handharmonika übertragenden Vibrator. UNTERANSPRÜCHE: 1. Handharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Vibrator aufsteckbar und lösbar am Rahmen befestigt ist.'). Handharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zum Ein- und Ausschalten des Vibrators vor gesehen ist. 3. Handharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrich tung zum Regeln der Vibration vorgesehen ist. 4. Handharmonika nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net-, dass Mittel zum Regeln der Stärke der Vibrationen vorgesehen sind. 5.Handharmonika nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass Mittel zum Regeln der Zahl der Vibrationen per Zeiteinheit vorgesehen sind. 6. Handharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem auf steckbaren Gehäuse ein durch ein Federtrieb werk abzutreibender Vibrator angeordnet ist. 7. Handharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem auf steckbaren Gehäuse ein an eine Lichtleitung anschliessbarer Elektromotor als Antriebs organ für den Vibrator vorgesehen ist.B. Handharmonika nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb, zum Ein- und Ausschalten des Vibrators ein Pedal vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH239772T | 1944-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH239772A true CH239772A (de) | 1945-11-15 |
Family
ID=4461416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239772D CH239772A (de) | 1944-01-27 | 1944-01-27 | Handharmonika. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239772A (de) |
-
1944
- 1944-01-27 CH CH239772D patent/CH239772A/de unknown
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