CH238902A - Kolben mit Pleuelstange für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Zweitakt-Brennkraftmaschinen. - Google Patents
Kolben mit Pleuelstange für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Zweitakt-Brennkraftmaschinen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16J1/00—Pistons; Trunk pistons; Plungers
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Description
Kolben mit Pleuelstange für Br ennkraftmasghinen, insbesondere für Zweitakt-Brennkraftmaschinen. Die Erfindung betrifft einen Kolben mit Pleuelstange für Brennkraftmaschinen, ins besondere für Zweitakt-Brenrikraftmaschinen, der über einen Kugelgelenkteil (Kopf oder Pfanne) und ein dazu konzentrisches Halte lager auf einem Kugelgelenkteil (Pfanne oder Kopf) der Pleuelstange gelagert ist, wobei das kolbenseitige Pleuelstangenende und der Kolben Mittel aufweisen,
die die Winkel ausschläge der Pleuelstange aus ihrer Mittel lage während einer Kurbelwellenumdrehung als schwingende Drehbewegung des Arbeits kolbens um seine Längsachse auf diesen über tragen.
Die Erfindung besteht darin, dass der Kugelgelenkteil der Pleuelstange seitlich im Umfang so geformt ist, dass seine Projektion parallel zur Pleuelstangenlängsachse unge fähr eine Ellipse bildet, deren längere Achse ungefähr rechtwinklig zur Bewegungsebene der Pleuelstange liegt, und dass die kugelige Fläche des Haltelagers des Kolbens eine in ihrer Form dieser Projektion ungefähr ent- sprechende @Öffnung aufweist, deren kleinere Achse ungefähr rechtwinklig zur Bewegungs ebene der Pleuelstange liegt, das Ganze der art,
dass die Pleuelstange durch axiales Ein schieben ihres Kugelgelenkteils in um unge fähr 90 aus ihrer Betriebslage um ihre Längsachse verdrehter Lage durch die Öff nung des Haltelagers hindurch in die entspre chende kugelige Lagerfläche des Kolbens gebracht, durch Zurückdrehen um ungefähr <B>90'</B> um ihre Längsachse und durch in Ein griffbringen der die Winkelausschläge der Pleuelstange aus ihrer Mittellage als schwin gende Drehbewegung des Kolbens um seine Längsachse von der Pleuelstange auf den Kolben übertragenden Mittel im Kolben montiert und gesichert werden kann.
Die Fig. 1 zeigt beispielsweise einen er findungsgemässen Arbeitskolben mit aus wechselbarem Kugelkopf und einem Kolben bodenrand, der nach einer -Raumkurve ge krümmt ist, im Längsschnitt durch die grosse Achse der elliptischen Öffnung des Halte- lagers. Die Pleuelstange mit im Grundriss ebenfalls elliptischer Kugelpfanne ist in An sicht dargestellt, wie sie in entsprechender Lage durch die elliptische Öffnung des Halte lagers in ihren Sitz auf den Kugelkopf ge schoben wird.
Fig. 2 zeigt denselben Kolben mit Pleuel stange in derselben Lage zueinander wie Fig. 1, in Ansicht von unten mit abgeschnit tener Pleuelstange.
Fig. 3 zeigt dieselbe Pleuelstange in der selben Lage im Längsschnitt durch das seit liche exzentrische Auge und denselben Kol ben im Längsschnitt, aber in bezug auf die Pleuelstange um 90 in die Betriebslage ge dreht, im Eingriff mit dem Haltelager.
Fig. 4 zeigt den so montierten Kolben mit Pleuelstange in Ansicht von unten, die Pleuel stange durch das Auge des Kolbendrehzap- fens geschnitten.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungs firm des Kolbens, der Pleuelstange und des Kurbelzapfens im Längsschnitt, mit grösstem Betriebsausschlag der Pleuelstange.
Fig. 6 zeigt den Kolben und die Pleuel stange in demselben Betriebsausschlag von unten im Querschnitt durch das Auge des Kolbendrehzapfens.
Die F'ig. 1 bis 5 zeigen zwei verschiedene Beispiele von Ausführungsformen von Ar beitskolben, bei denen der Erfindungsgedanke in einfachster Form zur Anwendung gelangt. In allen drei Ausführungsformen besteht der Kolben 1 auf dem eigentlichen Kolbenkörper A, dem Kugelkopf B, den Dichtungsringen F und den Olabstreifringen G. Die Pleuel stange 2 trägt an ihrem kolbenseitigen Ende die Kugelpfanne P, in einem zum Kugelzen trum exzentrischen Auge den Kolbendreh zapfen C und auf diesem den zylindrischen Gleitstein D.
Aus Fig. 1 und 3 ist ersichtlich, dass der Kugelkopf B durch die elliptische Öffnung A2 des zum Kugelkopf konzentrischen, ku geligen Haltelagers Ai hindurchgeschoben werden kann, um in seinen zylindrischen Presssitz As gebracht zu werden. Dasselbe gilt für die Kolbenausführungsform nach Fig. 5 und 6. Der Kugelkopf oder seine Lauf fläche wird aus einem Material hergestellt, das gute Laufeigenschaften in der Kugel pfanne der Pleuelstange aufweist. Vorzugs weise wird der Kolbenkörper mit dem Kugel kopf aus Leichtmetallegierung, Grauguss oder Stahlguss in einem Stück hergestellt.
Der Kugelkopf steht dann vorzugsweise nur über die Rippen A4 in Fig. 1 und 3 mit dem Kol benkörper A in Verbindung, während der Kegelboden As zwischen den gestrichelten Linien wegfällt. An Stelle eines Kugelkopfes im Kolben kann daselbst eine Pfanne ange- oi dnet sein. Die Pleuelstange muss dann an Stelle der Pfanne mit einem Kugelkopf ver sehen sein.
Aus Fig. 1 und 2' ist auch ersichtlich, wie die Kugelpfanne P der Pleuelstange 2 mit ihrer elliptischen Umrisslinie P3 durch die um weniges grössere elliptische Öffnung A2 des zum Kugelkopf konzentrischen Haltelagers <B>Al</B> auf den Kugelkopf B geschoben werden kann.
Aus Fig. 3 und 4 ist im weiteren ersicht lich, dass die Pleuelstange 2 mit der Kugel pfanne 0 nun noch um 90 gedreht werden muss, um die Pleuelstange 2 mit der Kugel pfanne P einerseits, mit dem Arbeitskolben- körper A anderseits über die kugeligen Flä- cLen Bi, Pi und Ar, P2 miteinander in Ein griff zu bringen.
Dieser Eingriff wird hier auf dadurch gesichert, dass man die Mittel am kolbenseitigen Pleuelstangenende und am Kolben, die die Winkelausschläge der Pleuel stange aus ihrer Mittellage als schwingende Drehbewegung auf den Kolben übertragen; miteinander in Eingriff bringt. Im vorliegen den Beispiel geschieht das dadurch, dass man den zylindrischen Gleitstein D in seine zy lindrische Gleitbahn As bringt und durch die zylindrische Bohrung Di des Gleitsteines D den Kolbendrehzapfen C steckt und ihn im Auge der Pleuelstange 2 durch Presssitz festschraubt und sichert.
Fig. 5 und 6 zeigen, wie sich der Kolben A mit seinem Haltelager<B>Al</B> und dessen ellip tischer Öffnung A2 und der zylindrischen Gleitbahn As relativ zur Kugelpfanne P mit elliptischer Umrisslinie P3 und dem Gleit- stein D beim grössten Pleuelstangenausschlag verdreht.
Man sieht, dass bei dieser grössten betriebsmässigen Verdrehung noch eine genü gende Überdeckung Ü zwischen der kugeli gen Lauffläche P2 der Kugelpfanne P und der kugeligen Lauffläche Ai des Haltelagers im Kolbenkörper A vorhanden ist, um die Verbindung zwischen Kolben 1 und Pleuel stange 2 zu sichern.
Die Ellipse Ei zeigt die Bewegungsbahn des Durchdringungspunktes E eines Kolben durchmessers durch die golbenlauffläche, .während die Ellipse E2 die Bewegungsbahn der Achse des exzentrischen Pleuelauges, das den Kolbendrehzapfen C aufnimmt, darstellt.
In den Fig. 1, 3 und 5 ist die obere gante Ao des Kolbens als eine Raumkurve dar gestellt, mit deren Hilfe nicht nur die hin- und hergehende Bewegung, sondern auch die Drehschwingungsbewegung des Kolbens zur Steuerung der Ein- und Auslasssehlitze im Zylinder herangezogen wird.
Da diese Raum kurve die äussere Begrenzungslinie des Kol benbodens bildet, muss sie auch Forderungen in bezug auf eine gute Auspuff- und Spül strömung im Zylinder, guten Wärmeabfluss aus dem Kolbenboden in den gekühlten Zy linder, kleinste .Spalt- und Wirbelverluste während der Verdichtung, günstige Form des Verbrennungsraumes zur Gemischbildung und Flammenausbreitung, kleinstmögliche Verschmutzung durch Ansatz von Verbren nungsrückständen und relativ einfache und genaue Fabrikation erfüllen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kolben mit Pleuelstange für Brennkraft maschinen, insbesondere Zweitakt-Brennkraft- maschinen, der über einen Kugelgelenkteil (B) und ein dazu konzentrisches Haltelager (A1) auf einem Kugelgelenkteil (P) der Pleuelstange (2) gelagert ist, wobei das kol- benseitige Pleuelstangenende und der Kolben (l.) Mittel aufweisen, die die Winkelaus schläge der Pleuelstange (2) aus ihrer Mittel lage während einer Kurbelwellenumdrehung als schwingende Drehbewegung des Arbeits- kolbens (1) um seine Längsachse (Z)auf die sen übertragen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelgelenkteil der Pleuelstange (2) seit lich im Umfang so geformt ist, dass seine Pro jektion parallel zur Pleuelstangenlängsachse (Z) ungefähr eine Ellipse (P3) bildet, deren längere Achse ungefähr rechtwinklig zur Be wegungsebene der Pleuelstange (2) liegt, und dass die kugelige Fläche des Haltelagers (A1) des Kolbens (1) eine in ihrer Form dieser Projektion ungefähr entsprechende Öffnung (A2) aufweist, deren kleinere Achse unge fähr rechtwinklig zur Bewegungsebene der Pleuelstange (2) liegt, das Ganze derart, dass die Pleuelstange (2)durch axiales Einschie ben ihres Kugelgelenkteils in um ungefähr 90<B>'</B> aus ihrer Betriebslage um ihre Längs achse (Z) verdrehter Lage durch die Öffnung (A2) des Haltelagers (A1) hindurch in die entsprechende kugelige Lagerfläche (Bi) des Kolbens (1) gebracht, durch Zurückdrehen um ungefähr 90<B>'</B> um ihre Längsachse (Z) und durch in Eingriffbringen der die Winkel ausschläge der Pleuelstange (2) aus ihrer Mittellage als schwingende Drehbewegung des Kolbens um seine Längsachse (Z) von der Pleuelstange (2) auf den Kolben (1)über tragenden Mittel im Kolben montiert und ge sichert werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kolben mit Pleuelstange nach Patent anspruch, bei dem der Kugelgelenkteil im Kolben auswechselbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass der kleinere Durchmesser der Öffnung (A2) im Haltelager (Ai) im Kolben gross genug ist, dass durch diese Öffnung (A2) hindurch der Kugelgelenkteil (B) des Kol bens in seine Zentrierung (Aa) und Auflage rung im Kolben geschoben werden kann. 2.Kolben mit Pleuelstange nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieser mit seinem Kugelgelenkteil (B) und zugehö rigem konzentrischem Haltelager (A1) in einem Stück hergestellt ist.
Applications Claiming Priority (3)
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| CH238902D CH238902A (de) | 1943-05-22 | 1944-03-09 | Kolben mit Pleuelstange für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Zweitakt-Brennkraftmaschinen. |
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1944
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1945
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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