CH237286A - Verfahren zur Trägerfrequenzverstärkung in einem auf eine Mehrzahl von Wellen einstellbaren Hochfrequenzsender. - Google Patents
Verfahren zur Trägerfrequenzverstärkung in einem auf eine Mehrzahl von Wellen einstellbaren Hochfrequenzsender.Info
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- H03F1/04—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers
- H03F1/06—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in discharge-tube amplifiers to raise the efficiency of amplifying modulated radio frequency waves; to raise the efficiency of amplifiers acting also as modulators
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Description
Verfahren zur Trägerfrequenzverstärkung in einem auf eine Nehrzahl von Wellen einstellbaren Hoehfrequenzsender. Bei mehrstufigen, auf eine Mehrzahl von Wellen einstellbaren Hochfrequenzsendern, insbesondere bei solchen, bei denen die Mo dulation mit der zu übertragenden Nachricht in der Endstufe erfolgt, ist es bisher üblich gewesen, entweder alle Verstä;rkerstufen auf die gewünschte Hochfrequenz abzustimmen oder aber aperiodische Verstärk erstufen zu verwenden.
Beim erstgenannten Verfahren ergibt sich ein sehr hoher Aufwand an Ab stimmitteln, unter Umständen verbunden mit einem grossen Zeitaufwand zum Einstellen derselben. Eine Fernabstimmung einer sol chen Anzahl von Schwingungskreisen lässt sich praktisch überhaupt nicht mehr ein wandfrei durchführen. Aperiodische Verstär- kerstufen hingegen haben einen schlechten Wirkungsgrad.
Dem erfindungsgemässen Verfahren liegt die Aufgabe zugrunde, in einem mehrstufi gen, auf eine Mehrzahl von Wellen einstell baren 1-lochfrequenzsender eine Trägerfre- quenzverstärkung von gutem Wirkungsgrad und zugleich eine einfache Abstimmöglieh- keit, eventuell mittels Fernsteuerung, zu ver- wirkhchen. Hierbei soll unter "Trägerfre- quenzverstärkung" auch die Verstärkung eines modulierten Trägers verstanden sein.
Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die gewünschte Trägerfrequenz durch Mischung mit einer Hilfsfrequenz, die um ein Mehrfaches höher als die höchste vorgesehene Trägerfrequenz ist, in ein höher im Frequenzspektrum gele genes Frequenzgebiet transponiert wird, und dass hernach die Verstärkung des transponier ten Trägers in einer oder mehreren Hoch frequenzverstärkerstufen erfolgt, welche auf ein die beiden aus der Transponierung resul tierenden Seitenfrequenzen umfassendes Fre quenzband fest abgestimmt sind.
Ein Hoch frequenzsender, der zur Durchführung dieses Verfahrens eingerichtet ist, zeichnet sich demnach aus durch das Vorhandensein einer Modulationsstufe, in welcher eine Ililfshoch- frequenz, die um ein Mehrfaches höher als die höchste vorgesehene Trägerfrequenz ist, durch .die gewünschte Trägerfrequenz modu liert wird, und einer oder mehrerer Hoch frequenzverstärkerstufen, welche auf ein Hochfrequenzband fest.
abgestimmt sind, das für jede gewünschte Trägerfrequenz die bei den bei dem Modulationsv orga.ng entstehen den Seitenfrequenzen umfasst.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungs gemässen Verfahrens wird an Hand der Fi guren erläutert. Es bedeutet: Fig. 1 ein Blockschema eines Hochfre- quenzsenders, der zur Durchführung- des Ver fahrens nach der Erfindung eingerichtet ist, Fig. \? ein Schaltschema, das hauptsäch- lich die zur Transponierung dienende 1Todu- lations- und die Endstufe zeigt,
Fig. 3 eine Darstellung der Vorgänge in der zur Transponierung dienenden Modula- tionsstufe, Fig. 4 die Form der im7,#lodulatorausgang auftretenden und den nachfolgenden Verstär- kerstufen zugeführten transponierten Welle.
Im Blockschema der Fig. 1. stellt<B>0,</B> den Generator für die gewünschte Trägerfre quenz f, dar. Dieser Generator ist auf eine 3lehrzahl von Wellen einstellbar, zum Bei spiel stetig innerhalb eine;
gegebenen Fre quenzbereiches. 0.> ist die Generator:stufe für die Hilfshochfrequenz f.,. Diese ist um ein '-N ehrfaches höher als die höchste vorgesehene Trägerfrequenz.
Zweckmässig ist ein Verhält nis
EMI0002.0042
In der 2Alodulationsstufe @1I, er folgt die Transposition der Trägerfrequenz f, in einen Frequenzbereich in der Unigebung, von f,. Bei diesem @llodulationsvorgan g ent stehen im w-esentliehen die beiden Seitenfre quenzen<B>f,<I>-</I></B> f,, f\ 4- f, sowie die FrecIuen- zen f, und<I>f</I> r,
Die Hilfshochfrequenz f_. sowie die beiden Seitenfrequenzen f 2 -@ f, und fa- f, liegen im Frequenzband (f,- f, bis (h, -[- f,_nln,). In den Hoehfrequenzvei-stär- kerstufen I', welche auf dieses Band abge stimmt sind, werden die Modu.lationspro- dukte verstärkt.
In der Endstufe E, welche zweckmässig in Anodengleichrichterschaltung betrieben wird, wird die verstärkte Träger- frequenz zurückgewonnen. Hier erfolgt auch zweckmässig die Modulation der Trägerfre quenz mit. der Niederfrequenz, falls es sieh um einen Telephoniesender oder einen tönen den Telegraphiesender handelt. Die modu lierte Trägerfrequenz wird dann auf die An tenne A gegeben.
Für die Modu.lations.stufe 31 kann an sich eine beliebige bekannte -,Modulationsschaltung verwendet werden. Aua Energieersparnis gründen wählt man vorteilhaft eine '.#ladu- lationsschaltung, welche eine Elektronen röhre enthält, die mindestens während der negativen. Halbwelle der Trägerfrequenz ge sperrt ist, so dass die in ihrem Ausgang er scheinende Hoclifrecluenz in Form von Im pulsen auftritt, die im Takte der positiven Ti,ä"-eifi,ecluenzhal'bw,ellen getastet sind.
Die IHoclifrequeiizvei@stirl@erstufen führen dann nur während der Dauer der Impulse einen Anodenstrom und sind daher nur schwach belastet. Ein Ausfülirungs'beispiel einer solchen Modulationsselialtun- ist in Fig. 2 darge stellt.
Die Hilfshochfrequenz f z wird dem Ste Tiergitter g,, die gewünschte Trägerfre- chtenz f, dein von der Kathode aus gesehen dritten Gitter g;, der Penthocle P zugeführt.
Das Schirmgitter g.. liegt an einer konstanten Gleichspannung + Lt- In Fig. 3 ist Clr. die Kennlinie, welche den Anodenstrom .l_@ in Abhängigkeit von der Sliannung L'1::, an dem von der Kathode aus besehen dritten Gitter (Fanggitter) darstellt.
Der. Arbeitspunkt befindet sich zum Beispiel ain untern Knick dieser Kennlinie. Wenn rain die dem Fanggitter zugeführte Träger- spannung so gross ist, dass bei der Amplitude der Trägerwelle das Gitter gerade positiv wird, so treten ini Anodenkreis im Takte f, die dargestellten Hoclifrequenzimpulse der Frequenz f-, auf, deren hinhüllende mehr oder weniger die Form der Träge,rwwelle f, auf weist.
Der Wechselstromanteil dieser Im- pul,se besitzt die in Fig. 4 dargestellte Form und wird in den darauffolgenden Ilochfre- quenzverstärkerstufen I', die in Fig. 2 durch das Rechteck Y dargestellt sind, verstärkt und schliesslich dem Eingang der Endstufe F, aufgedrückt. Die einzelnen Verstärkerstu- fen können unter sich und mit der Endstufe E durch gleich abgestimmte Schwingungs kreise oder durch Bandfilter gekoppelt sein.
Soll der Sender mit Trägerwellen arbei ten, die sich vom Langwellenbereich bis hin unter zu Mittelwellen von 200 Meter erstrek- ken und wählt man beispielsweise die Hilfs hochfrequenz f,=60 MHz, so genügen zur Übertragung des bei der Modulation mit der kürzesten Welle entstehenden Frequenzban des von einer Breite von 3 MHz Kopplung - schwingkreise mit einem normalen Gütefak tor C@ = 20.
Bei Verwendung von Bandfilter kopplung kann entweder ein noch breiteres Frequenzband übertragen oder mit einer nie drigeren Hilfshochfrequenz gearbeitet wer den. Die bei der Modulation entstehenden Modulationskomponenten höherer Frequenz (höhere Harmonische) werden vom Verstär ker nur begrenzt durchgelassen.
Das beschriebene Modulationsverfahren hat den Vorteil, dass der Verstärker nicht er regt wird, wenn demModulator keineTräger- frequenz fl, sondern nur die Hilfshochfre quenz<B>f:,</B> zugeführt wird. Dies bedeutet einen Schutz für die in Anodengleichrichtersehal- tung arbeitende Endstufe E.
Die Endstufe E ist in Fig. 2 als Pentho- denstufe R2 dargestellt. Im Ausgang liegt ein Schwingungskreis<B>8</B>, der auf die Trägerfre quenz f, abgestimmt ist. Für die Komponente der Hilfshochfrequenz f, bedeutet dieser Schwingkreis einen kapazitiven Kurzschluss. Die modulierte oder unmodulierte Trägerfre quenz kann dann über eine mit der Schwing kreisspule gekoppelte Spule dem Belastungs widerstand (Antenne) zugeführt werden.
Anstatt die Hilfshochfrequenz f. ledJg- lich zur Frequenztransponierung,der Träger welle f, bei der Trägerverstärkung zu ver wenden, kann sie auch zusätzlich als Träger welle für Signale, die im Kurz- oder Ultra kurzwellengebiet zu übertragen sind, benutzt werden.
Claims (1)
- -PATFNTANSPRüCHE: I. Verfahren zur Trägerfrequenzver.stär- kung in einem auf eine Mehrzahl von Wellen einstellbaren Hochfrequenzsender, dadurch gekennzeichnet, dass die gewünschte Träger frequenz durch Mischung mit einer Hilfsfre quenz, die um ein Mehrfaches höher als die höchste vorgesehene Trägerfrequenz ist, in ein höher im Frequenzspektrum gelegenes Frequenzgebiet transponiert- wird,und dass hernach die Verstärkung des transponierten Trägers in einer oder mehreren Hochfrequenz- verstärkerstufen erfolgt,. welche auf ein die beiden aus der Transponierung resultierenden Seitenfrequenzen umfassendes Frequenzband fest abgestimmt sind.II. Einrichtung an einem auf eine Mehr zähl von Wellen einstellbaren Hochfrequenz sender zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass eine Modulationsstufe vorhanden ist, in welcher eine Hilfshochfrequenz, die um ein Mehrfaches höher als die höchste vorgesehene Trägerfrequenz ist, durch die gewünschte Trägerfrequenz moduliert wird, und dass mindestens eine Hochfrequenzverstärkemtufe vorhanden ist,welche auf ein Hochfrequenz band fest abgestimmt ist, das für jede ge wünschte Trägerfrequenz die beiden bei dem Modulationsvorgang entstehenden Seitenfre quenzen umfasst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Trans ponierung :dienende Modulationsstufe eine Elektronenröhre enthält, welche mindestens während der negativen Halbwelle der auszu sendenden TrägeTfre.quenz gesperrt ist, so dass die in ihrem Ausgang erscheinende Hochfrequenz in Form von Impulsen auftritt, die im Takte der positiven Trägerfrequenz halbwellen getastet sind. 2.Einrichtung nach UnteranspTUCh 1, da-, durch gekennzeichnet, dass die Elektronen röhre eine Penthode ist, deren Steuergitter die Hilfshochfrequenz und -deren von der Kathode .aus gesehen drittem Gitter die ge wünschte Trägerfrequenz zugeführt wird. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Penthode am untern Knick derjenigen Kennlinie betrieben wird, welche die Abhängigkeit des Anoden stromes von der dem dritten Gitter aufge drückten Vorspannung angibt. . Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch bel"ennzeichnet, dass die Endstufe des Senders in Anodeng;leichrichterschaltung; betrieben ist. 5.Einrichtung nach ITnteransprueh 4, da durch gekennzeichnet, dass in den Ausgang der Endstufe ein auf die gewünschte Träger frequenz abgestimmter Schwingungtl@reis ge schaltet ist, welcher für die Hilfshochfre quenz als kapazitiver Kurzschluss wirkt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärker stufen unter sieh und mit der Endstufe des Senders durch Bandfilter gekoppelt sind.7. Einrichtung; nach Patentanspruch 11, dadurch gelennzeiehnet, dass die Hilfshoch ftequenz zusätzlich als Trägerfrequenz für Signale benutzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH237286D CH237286A (de) | 1943-09-18 | 1943-09-18 | Verfahren zur Trägerfrequenzverstärkung in einem auf eine Mehrzahl von Wellen einstellbaren Hochfrequenzsender. |
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- 1943-09-18 CH CH237286D patent/CH237286A/de unknown
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