CH236128A - Zahnbohrer. - Google Patents

Zahnbohrer.

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CH236128A
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dental
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carbides
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Lohmann Willi
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Lohmann Willi
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/02Tooth drilling or cutting instruments; Instruments acting like a sandblast machine

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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


  



  Zahnbohrer.



   Die für zahnärztliche Arbeiten   benötig-    ten Bohrer wurden bis heute durchwegs aus Stahl hergestellt und dann nach   verschiede-    nen Verfahren   gehörtet.   



   Bei der Benutzung in der Hand des Zahnarztes wurden diese bisher bekannten Bohrer sehr schnell stumpf, weil das   Zahn-    bein die   Sohneiden    der Bohrer sehr stark abnutzt. Auch Versuche, an   Stalle    von verschiedenen Silber-und Werkzeugstählen   Schnellschnittstähle zu verwenden, führten    zu keinem. grösseren Erfolg.

   Auch Versuche, Schneiden aus   Wolfram-Carbid-Plättchen    auf   die Bohrersohneiden    mit   Kupfer aufzu-    l¯ten, scheiterten, weil bei der Benutzung solcher Bohrer sich infolge des Speichels des Mundes galvanische Elemente bilden, die zu einer schnellen Zerstörung der   Lotungen    f h  ren,    und die durch die Aufl¯sung des   Kup-    fers   grouse    gesundheitliche Schädigungen her   beiführen können, was die Verwendung sol-    cher Bohrer von vornherein verbietet.



   In der Praxis besteht aber ein   dringendes    Bedürfnis für auf lange Zeit   scharfbleibende    Bohrer, weil es erwiesen ist,   dass schaffe    Bohrer nicht nur schneller arbeiten, sondern auch Schmerzen vermeiden, die von hei¯   werden-    den Bohrern verursacht werden.



   Die vorstehend angegebenen MÏngel werden dadurch beseitigt,   dlass    der Zahnbohrer nach der   Erfindung aus gesintertem Hart-    metall besteht.



   Die Herstellung der erfindungsgemässen   Zahnbohrer    kann nach an sich in der Metallverarbeitung üblichen Arbeitsweisen erfolgen, beispielsweise indem   Hartmetallpulver, bei-    spielsweise Wolfram-Carbid fein pulverisierter Form, beispielsweise mit Vaseline, angezeigt und da) Ganze in eine Form gepreBt   w@rd, die die negative Form des gew nschten    Zahnbohrers hat. Der Pre¯ling wird dann zweckmϯig im Ofen vorgesintert und darauf durch Drehen, FrÏsen und Schleifen bearbei  tek    und hernach im Ofen hoch-, das hei¯t fer  ti,    gesintert.



   Es hat sich bei der Verwendung des   er-       findungsgemässenZahnbohrersgezeigt,dass,    trotzdem die Carbide an sich schlechte  Wärmeleiter sind, die beim Bohren am Zahn auftretende Wärme genügend schnell abgeleitet wird. Dies ist bekanntlich von   Bedeu-    tung beim Bohren der Zähne, um dem zu be  handelnden Patienten keine    zu grossen Schmerzen zu bereiten. Es hat sich aber gezeigt, da. es möglich ist, selbst bei Bohrern aus besonders schlecht wärmeleitenden Carbiden, zum Beispiel   Silicium-Carbiden,    beim Bohren eine Temperatur von 60-65¯ ziem  lich    genau einzuhalten.

   Diese Temperatur gewährleistet eine weitere   Sehmerzherabset-    zung, weil hierbei die im Dentin   eingebette-    ten feinen   Nervenstränge    anästhesiert werden. Es wird also durch   Verwendung'von    besonders schlecht wärmeleitenden Carbiden zur Herstellung von Zahnbohrern die Be  nutzung teurer und komplizier@er    Apparate zur   Wärmeanästhesie    überflüssig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zahnbohrer, dadurch gekennzeichnet, dal3 er aus gesintertem Hartmetall besteht.
CH236128D 1943-07-27 1943-07-27 Zahnbohrer. CH236128A (de)

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CH236128T 1943-07-27

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