CH234841A - Bremsbelag aus harzimprägnierten Stoffen. - Google Patents

Bremsbelag aus harzimprägnierten Stoffen.

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CH234841A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D69/00Friction linings; Attachment thereof; Selection of coacting friction substances or surfaces
    • F16D69/02Composition of linings ; Methods of manufacturing
    • F16D69/021Composition of linings ; Methods of manufacturing containing asbestos
    • F16D69/022Composition of linings ; Methods of manufacturing containing asbestos in the form of fibres

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Bremsbelag aus harzimprägnierten Stoen.    Bremsbeläge von starrer Beschaffenheit  aus harzimprägnierten Stoffen werden be  kanntlich bisher hauptsächlich in zwei Aus  führungsarten hergestellt, indem man ent  weder harzimprägnierte Gewebe, zum Beispiel  Asbestgewebe, bei geeigneten Temperaturen  und Drucken zu den bekannten sogenannten  "gewebegepressten" Belägen formt, oder  indem harzimprägnierte lose Fasern, zum       Beispiel    Asbestfasern, in geeigneten Formen  unter ähnlichen Arbeitsbedingungen zu den  sogenannten "fasergepressten" Belägen ge  presst werden.  



  Die "gewebegepressten" Beläge zeichnen  sich zufolge ihrer gewobenen Struktur durch  hervorragende Elastizität, Bruch- und Split  terfestigkeit aus, was für ihre mechanische  Bearbeitung und das Aufnieten von grosser  Wichtigkeit ist.  



  Die "fasergepressten" Beläge hingegen, die  auf der Grundlage derselben Imprägnier  harze in Gegenwart beispielsweise von losen  Asbestfasern hergestellt sind, leiden unter  dem Nachteil einer wesentlich geringeren,    insbesondere für die Befestigung des Belages  in Betracht kommenden Widerstandsfähig  keit gegen mechanische Einflüsse     infolge    ihrer  grösseren Sprödigkeit.

   Obwohl man durch ge  eignete Zusätze zum Imprägnierharz, wie       beispielsweise    Kautschuk und andere Weich  machungsmittel, die Sprödigkeit herabzuset  zen bestrebt ist, erweisen sich diese Zusätze  jedoch infolge Erweichung oder gar Zerset  zung in manchen Fällen als sehr nachteilig  und dies insbesondere dann, wenn bei hohen  Bremsdrucken und starken     Geschwindigkei-          ten    Temperaturerhöhungen über 200' auf  treten.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft nun       einen    Bremsbelag von solcher Beschaffen  heit, dass er die für die Befestigung des Be  lages fehlende mechanische Festigkeit der  "fasergepressten" Beläge ohne Zuhilfenahme  von     temperatur-    und druckempfindlichen Zu  sätzen nicht aufweist.  



  Der Bremsbelag nach vorliegender Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass er ein  harzimprägniertes Fasergebilde und ein harz-      imprägniertes Gewebe in gepresster Form der  gestalt aufweist, dass das den Belag armie  rende harzimprägnierte Gewebe mindesten  die Nietstellen auf der Befestigungsseite des  Belages bildet und die Bremsfläche durch das  harzimprägnierte Fasergebilde gebildet wird.  



  Das harzimprägnierte Gewebe besteht  zweckmässig aus temperaturbeständigem harz  imprägniertem Asbestgewebe oder einem Ge  webe aus Schlackenwolle, Glaswolle oder  Textilien, wie zum Beispiel Baumwolle,  Kunstseide, Zellwolle, Kamelhaar und der  gleichen, wobei auch ein Gemisch dieser  Stoffe verwendet werden kann.  



  Die Mängel der mechanischen Eigenschaf  ten der "fasergepressten" Beläge zeigen sich  bekanntlich hauptsächlich beim Bohren der  Nietlöcher und beim Vernieten der Beläge bei  der Montage auf den Bremsbacken. Ausser  dem sind diese Beläge bei starker Beanspru  chung nicht widerstandsfähig, so dass bei for  ciertem Bremsen dieser Belag zufolge seiner  Sprödigkeit leicht beschädigt wird. Um den  erstgenannten Nachteil zu vermeiden, werden  daher erfindungsgemäss die Nutstellen des  Belages dadurch "besonders" bruch- und  splitterfest gestaltet, dass sie aus harzimpräg  niertem Gewebe gebildet werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



  Fig. 1 stellt eine perspektivische Ansicht  einer Bremsbacke mit aufgenietetem Brems  belag dar, während  Fig. 2 und 3 je einen Schnitt der beiden  Beispiele entsprechend der Linie II-II von  Fig. 1 darstellen.  



  Erfindungsgemäss werden die Nieten nicht  in die spröde Masse des harzimprägnierten  "fasergepressten" Belagteils 1, sondern in den  elastischen, ebenfalls harzimprägnierten "ge  webegepressten" Belagteil 2 verlegt, indem  derjenige Teil des Belages, der auf den  Bremsbacken 3 aufgenietet wird, aus einer  entsprechend dicken Lage eines harzimprä  gnierten Gewebes 2 hergestellt wird. Selbst  verständlich kann der Belag auf seiner Be-    festigungsseite durchwegs beispielsweise aus       imprägniertem    Asbestgewebe bestehen,     wie     dies in Fig. 3 veranschaulicht wird, oder nur  örtlich mit imprägniertem Gewebe an den  die Nieten 4 umschliessenden Stellen ver  sehen sein. Diese letztere Ausführungsform  ist in Fig. 2 ersichtlich.  



  Die "Armierung" mittels der gewebe  gepressten Masse weist übrigens gegenüber  andern, bis anhin     verwendeten    Verstärkun  gen, wie zum Beispiel Metallnetze, Textil  gewebe, Glasgewebe und dergleichen, wesent  liche Vorteile auf, so insbesondere den glei  chen Ausdehnungskoeffizienten der "faser  gepressten" sowie der "gewebegepressten" Be  lagmasse, infolge ihrer grundlegend gleichen  chemischen Zusammensetzung, wodurch einer  seits Spannungen vermieden werden, ander  seits aber eine hervorragende Bindung zwi  schen den beiden Belägen, Unzerstörbarkeit  der Armierung unter den auftretenden  Druck- und     Temperaturbeanspruchungen    ge  währleistet  -erden.

   Schliesslich können die  Herstellungskosten des erfindungsgemässen       Bremsbelages    bedeutend niedriger gehalten  werden als diejenigen für die Herstellung der  bis heute bekannten gewebegepressten Beläge.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremsbelag aus harzimprägnierten Stof fen, dadurch gekennzeichnet, dass er ein harz imprägniertes Fasergebilde und ein harz imprägniertes Gewebe in gepresster Form dergestalt aufweist, dass das den Belag armie rende, harzimprägnierende Gewebe minde stens die Nietstellen auf der Befestigungs seite des Belages bildet und die Bremsfläche durch das harzimprägnierte Fasergebilde ge bildet wird. LTN TERANSPRüCHE 1.
    Bremsbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er harzimprägnier tes Asbestgewebe nur an den Nietstellen des Belages aufweist, während der übrige Teil des Belages durch harzimprägnierte Asbest fasern gebildet wird. z. Bremsbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das harzimprä gnierte Gewebe aus temperaturbeständigem, harzimprägniertem Mischgewebe besteht. 3. Bremsbelag nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das harzimprä- gnierte Gewebe aus temperaturbeständigem, harzimprägniertem Mischgewebe mit Asbest als einem Anteil besteht.
CH234841D 1942-10-24 1942-10-24 Bremsbelag aus harzimprägnierten Stoffen. CH234841A (de)

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