AT118514B - Befestigung für Reibbeläge auf Metallträgern mit Hilfe von Nieten od. dgl. - Google Patents
Befestigung für Reibbeläge auf Metallträgern mit Hilfe von Nieten od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Befestigung für Reibbeläge auf Metallträgern mit Hilfe von Nieten od. dgl. Die Befestigung von Reibbelägen auf ihren Trägern für Bremsen, Kupplungen usw. erfolgt in üblicher Weise mit Hilfe von Metallnieten oder durch autogenes Aufkleben des Reibbelages. Die Befestigung durch Nieten hat den Nachteil, dass die Nieten nach einer gewissen Abnutzung mit der Trommel in Berührung kommen, wodurch Beschädigungen und Geräusche entstehen. Die Befestigung durch autogenes Aufkleben beschränkt sich auf diejenigen Materialien, deren Bindemittel in der Lage ist, sich mit dem Metall des Trägers zu verschmelzen, und es beschränkt sich um so mehr, als die Materialien, welche diese Eigenschaft besitzen, gewöhnlich nicht die gewünschten Reibeigenschaften besitzen. Gemäss der Erfindung erzielt man eine Befestigung, welche diese Nachteile nicht hat, indem man Nieten oder Splinte benutzt, welche aus Materialien bestehen, deren Beschaffenheit von derjenigen des Reibstoffes abweicht oder mit ihm keinen einzigen Klotz bilden und die durch Polymerisation gehärtet werden können und auf diese Weise eine genügende mechanische Festigkeit erlangen, um als Befestigung des Reibbelages auf dem Träger benutzt werden zu können. Sollen auf einem gleichen Metallträger zwei Beläge befestigt werden, welche zueinander symmetrisch liegen, so benutzt man Nieten, welche aus zwei Teilen mit kegligem Kopf bestehen und welche sich jeweils gegen die beiden Beläge legen und derart eingerichtet sind. dass sie fest ineinandergreifen. Die hiezu vorzugsweise benutzten Stoffe können aus Asbestfasern, die mit Kunstharz getränkt sind oder aus besonderen Agglomeraten von geeigneter Gestalt bestehen, in welche passend angeordnete Metallteile eingebettet werden können. Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung dargestellt. Abb. 1 ist ein Schnitt durch einen Belag, welcher auf seinem Träger gemäss der ersten Ausführung befestigt ist. Die Fig. 2 und 3 sind jeweilige Schnitte, welche sich auf zwei andere Ausführungen beziehen. Gemäss Fig. 1 ist die Befestigung durch Zapfen 1 bewirkt, welche beispielweise aus gezopften Asbestfasern bestehen, die mit Kunstharz getränkt sind und welchen (durch Kaltpressen) eine genügende Dichte und Festigkeit gegeben ist. Diese Zapfen werden auf die gewünschte Länge abgeschnitten und in passende Löcher eingetrieben, die sich im Reibbelag 2 und im Träger 3 befinden. Die Länge ist derart bemessen, dass während der Polymerisation unter Druck der Zapfen einen Kopf bilden kann, welcher den versenkten Teil des Loches des Reibbelages ausfüllt ; gleichzeitig wird ein Gegenkopf auf der gegenüberliegenden Seite des Trägers gebildet. Das Ganze wird zu diesem Zwecke einem Warmpressen unterworfen, welches zunächst das Material erweicht und die Bildung der Köpfe gestattet und welches alsdann die Zapfen polymerisiert und ihnen die gewünschte Härte gibt. Man kann auf diese Weise beliebige Beläge auf einem abnehmbaren Träger aus Blech oder jedem andern Metall von passender Dicke befestigen, welches Blechstück auf der Backe durch Nieten oder durelb Schrauben befestigt wird, welche auf keinen Fall mit der Trommel oder einem andern Metallstück reibend in Berührung kommen können. Diese Ausführung kann insbesondere für die Befestigung zweier Beläge auf beiden Seiten eines Trägers für eine Kupplung dienen. <Desc/Clms Page number 2> Gemäss Fig. 2 und 3 benutzt man Nieten, welche aus einem ähnlichen Material bestehen und die nach dem Einbetten eines Reibungsteiles in ihre Masse polymerisiert werden. Bei der Ausführung nach Fig. 2 besitzt die Niete 4 eine geeignete Gestalt, um in die entsprechende Vertiefung des Belages eintreten zu können. Ein Sclnilteransatz 5 der Niete stützt sich gegen den äusseren Teil des Metallträgers 3 derart, dass sein Gleiten unter der Einwirkung des Trommeldruckes verhütet EMI2.1 des Trägers umgeschlagen sind, wobei der eingebettete Teil nicht über den Schulteransatz hinausgeht, so dass bei vollkommener Abnutzung des Belages keine Beschädigung der Reibteile eintreten kann. In Fig. 3 ist eine ähnliche Befestigungsvorrichtung dargestellt. Der geschlitzte Stift 6 ist hier durch eine Metallbüchse 7 ersetzt, welche eingebettet und derart mit Gewinde versehen ist, dass sie eine Schraube 8 mit flachem Kopf aufnehmen kann, welch letzterer sich gegen die äussere Fläche des Trägers stützt. Da das benutzte Material genügende Reib eigenschaften besitzt und die Befestigungsteile die Löcher gänzlich ausfüllen, ist es möglich, nach Belieben die Anzahl der Nieten zu vergrössern, ohne dadurch in merklicher Weise die Reibung zwischen den Reibflächen zu vermindern. . PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Befestigung für Reibbeläge auf Metallträgern mit Hilfe von Nieten od. dgl., dadurch gekenn- zeichnet, dass die Nieten aus einem Stoff bestehen, welcher einen hohen Reibungskoeffizienten besitzt und eine grosse Festigkeit hat.
Claims (1)
- 2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nieten aus Faserstoffen hergestellt sind, welche mit Kunstharz getränkt sind.3. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Kunstharz bestehenden Nieten nach ihrem Einsetzen warm gepresst werden, wodurch sie sich ihrem Loch anpassen und einen Gegenkopf bilden, wonach sie durch Polymerisation des Harzes gehärtet werden.4. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nieten im voraus geformt und gehärtet werden und mit einem abnehmbaren Metallteil versehen werden, welcher zur Befestigung auf dem Träger dient und der nicht über die äussere Fläche des Trägers hinausgeht.5. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für zwei symmetrisch angeordnete EMI2.2 der beiden Beläge gegenüberliegen und durch eine geeignete Verbindung miteinander gekuppelt werden.6. Befestigung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Niete aus zwei Teilen aus plastischer Masse besteht, welche sich ineinanderschrauben lassen. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR118514X | 1928-10-18 |
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| AT118514B true AT118514B (de) | 1930-07-25 |
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|---|---|---|---|
| AT118514D AT118514B (de) | 1928-10-18 | 1929-08-26 | Befestigung für Reibbeläge auf Metallträgern mit Hilfe von Nieten od. dgl. |
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| AT (1) | AT118514B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3718147A1 (de) * | 1987-05-29 | 1988-12-15 | Fichtel & Sachs Ag | Kupplungsscheibe fuer eine reibscheibenkupplung |
| DE19740597A1 (de) * | 1997-09-15 | 1999-03-18 | Goldbach Automobile Consulting | Scheibenbremse |
-
1929
- 1929-08-26 AT AT118514D patent/AT118514B/de active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3718147A1 (de) * | 1987-05-29 | 1988-12-15 | Fichtel & Sachs Ag | Kupplungsscheibe fuer eine reibscheibenkupplung |
| DE19740597A1 (de) * | 1997-09-15 | 1999-03-18 | Goldbach Automobile Consulting | Scheibenbremse |
| DE19740597B4 (de) * | 1997-09-15 | 2008-03-27 | Goldbach Automobile Consulting Gmbh | Scheibenbremse |
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