CH233641A - Verfahren zur Schmierung von laufenden Maschinenteilen, insbesondere von Zahnrädern. - Google Patents

Verfahren zur Schmierung von laufenden Maschinenteilen, insbesondere von Zahnrädern.

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CH233641A
CH233641A CH233641DA CH233641A CH 233641 A CH233641 A CH 233641A CH 233641D A CH233641D A CH 233641DA CH 233641 A CH233641 A CH 233641A
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CH
Switzerland
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gas
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machine parts
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dependent
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/30Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the oil being fed or carried along by another fluid
    • F16N7/32Mist lubrication

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Description


  Verfahren zur Schmierung von laufenden Maschinenteilen, insbesondere von  Zahnrädern.    Das Schmieren von laufenden Maschinen  teilen, insbesondere von Zahnrädern, mit Fett       bezw.    Öl hat zum Zwecke, einerseits die Bil  dung eines Ölfilms zwischen den sich berüh  renden Flächen zu gestatten und anderseits  die von der Reibung erzeugte Wärme stetig       abzuführen,    was in den meisten Fällen zur  Benutzung einer Kühlvorrichtung zwingt.  



  Zur Bildung des Ölfilms ist. nur eine sehr  geringe Menge<B>01</B> notwendig. Dagegen ist  die zusätzliche Ölmenge, die zur Erhaltung  des laufenden Maschinenteils auf einer zu  lässigen Temperatur nötig ist, bedeutend  grösser.  



  Es ist bekannt, zur Schmierung der  Verzahnung von in geschlossenen Gehäu  sen untergebrachten Zahnrädern ein fettes  Schmiermittel zu verwenden, welches durch  besondere Düsen auf die Berührungslinie der  Räder gespritzt wird oder mit dem     Rä.der-          vorgelege    durch Eintauchen der Räder in  einen von dem untern Teil des Gehäuses ge-    bildeten Behälter in Berührung tritt. Die  von der Reibung erzeugte Wärme wird von  dem Schmiermittel aufgenommen und dann  diesem Schmiermittel mit Hilfe von meist zur  Verfügung stehendem Wasser als Kühlmittel  in einem Kühlapparat entzogen. Bei den  Zahnrädern, die nur kleine Leistungen über  tragen, genügt die Wärmeabgabe durch  Wärmeleitung und Konvektion, -um das  Ganze auf -einer zulässigen Temperatur im  Gleichgewicht zu erhalten.  



  Da Zahnräder sich im Betrieb ähnlich wie  zwei aufeinander gleitende und rollende  Flächen verhalten, so ergibt sich die Dicke  des Häutchens der als Schmiermittel verwen  deten Flüssigkeit aus -den Theorien von       Osborne-Reynolds.     



  Die kleinste Dicke des sich bei einer ge  gebenen Gesamtbelastung bildenden Ölfilms  ist der Viskosität des Öls verhältnisgleich,  was gestattet, die je Einheit der Zahnbreite           übertragene    Leistung in     Abhängigkeit    der  Viskosität zu vergrössern.  



  Es ist also ersichtlich,     da.ss    es von grossem  Interesse ist, zur Schmierung der Verzah  nung ein Schmiermaterial zu wählen, dessen  Viskosität möglichst gross ist. Jedoch kann  dieses Mittel mit den bisher bekannten Vor  richtungen nicht voll ausgenützt werden, da  das     verwendete    Schmiermaterial ebenfalls zur  Schmierung der Lager dienen     muss,    welche  dagegen bei schnellaufenden Maschinen mit  einem Schmiermaterial schwacher Viskosität  günstiger arbeiten.

   Zwecks Erzielung einer  vollkommeneren Ausnützung ist bereits ein  System mit zwei     Kühlapparaten    verwendet  worden, wovon der eine bis zu einer tieferen  Temperatur kühlt und von dem zur Schmie  rung der     Vorgelegeräder    dienenden     0l    durch  flossen wird. In :dieser Richtung ist man  jedoch bei der Erhöhung der Viskosität des  Öls durch die Temperatur des zur Kühlung  zur Verfügung stehenden Wassers begrenzt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Verfahren zur Schmierung lau  fender Maschinenteile, insbesondere von  Zahnrädern; dieses Verfahren besteht darin,  dass das vorher zerstäubte und gekühlte  Schmiermaterial in sehr dünner Schicht auf die  Berührungsstellen der zusammenarbeitenden  Maschinenteile, also z. B. bei Zahnrädern auf  die Berührungslinie der Zähne     bezw.    in die  Nähe dieser Berührungslinie, geblasen wird,  wobei diese     Zerstäubung    und     Kühlung    durch  Entspannung eines unter Druck stehenden,  vorher abgekühlten Gases stattfindet. Als  Druckgas kommt im allgemeinen Luft in Be  tracht; diese durch ihre Entspannung ab  gekühlte Luft gestattet, eine Temperatur zu  erreichen, die niedriger ist als diejenige des  Kühlwassers.

   Das Schmiermaterial wird  durch die entspannte Luft gekühlt und in  dünner Schicht und mit einer seiner neuen  Temperatur entsprechend hohen Viskosität  auf die Zahnfläche geblasen; infolgedessen  kann ebenfalls eine Verminderung des Ge  räusches im Betrieb erwartet werden.  



  Die oben erwähnte     Zerstä.ubung    des  Schmiermittels kann durch irgendwelche be-    kannte Mittel bewerkstelligt werden. Die in  dem geblasenen Öldunst vorhandene Luft  entweicht z. B. durch im obern Teil des Ge  häuses vorgesehene Löcher und durchfliesst  gegebenenfalls eine zur Wiedergewinnung  des mitgerissenen Öls dienende     Filtriervor-          riehtung.    Diese Luft kann übrigens, falls es       gewiinscht        wird,        zum    Saugstutzen des Ver  dichters     zurückgeführt    werden zwecks Schaf  fung eines Betriebes in geschlossenem Kreis  lauf.  



  Das zur Schmierung der Räderverzah  nung verwendet( Schmiermaterial kann  anderer Qualität sein als dasjenige, welches  zur Schmierung der Lager dient; es kann  aber auch dasselbe sein; in diesem letzteren  Falle     geniesst    man den Vorteil, dass der     Öl-          rücklauf        finit    einem genau so beschaffenen  Schmierkreis in ein und dasselbe Ölgehäuse  stattfinden kann.  



  Um die Luft     geniigend    abzukühlen. kann  es notwendig sein. dieselbe stärker zu ent  spannen, als es zur     Zerstäubung    und zur       Mitnahme    des Öls eigentlich nötig wäre, und  sogar diese Luft zur Abgabe einer äussern  Nutzarbeit heranzuziehen. So kann z. B. das  Entspannen der Luft ganz oder teilweise in  einer Luftturbine geschehen, welche mittelbar  oder unmittelbar dazu dient,     enweder    den  die     Zerstäubungsluft.    liefernden Verdichter  oder jede beliebige andere zur Aufnahme       bezw.    Nutzbarmachung der verfügbaren Lei  stung geeignete Vorrichtung anzutreiben.

   Der  Überdruck     ain    Abgasstutzen der Turbine soll  so eingestellt werden, dass er genügt, um die       Zerstäubung    des Öls zu gewährleisten.  



  Anstatt Druckluft kann selbstverständ  lich jedes     andere    Gas oder Gasgemisch zur  Verwendung kommen, welches die Zusam  mensetzung des benutzten Öls nicht, es sei  denn im Sinne einer Veredelung, zu ändern  vermag. Die Anwendung des erfindungs  gemässen Verfahrens ist nicht auf die  Schmierung der Zahnräder allein beschränkt:  dasselbe erstreckt sieh vielmehr ohne weiteres  auf die Schmierung der Gleit-     bezw.        Roll-          lager,    welche in schnellaufenden Wärnie-      kraft-     bezw.    andern Maschinen zur Verwen  dung kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Schmierung laufender Ma schinenteile, insbesondere von Zahnrädern, dadurch gekennzeichnet, dass das vorher zer stäubte und gekühlte Schmiermaterial in sehr dünner Schicht auf die Berührungsstellen der zusammenarbeitenden Maschinenteile gebla sen wird, wobei diese Zerstäubung und Küh lung durch Entspannung eines unter Druck stehenden, vorher abgekühlten Gases statt findet. UNTERANSPRtICHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Zerstäubungs- gas Luft verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein Teil der durch die Reibung der Zahnräder entwickelten Wärme durch die entspannte Luft nebst dem bei niederer Temperatur geblasenen Schmier mittel aufgenommen und abgeführt wird. ä. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das entspannte Gas vor seiner Entweichung in die Atmo sphäre filtriert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das entspannte Gas vor seiner Rückgewinnung filtriert wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das entspannte und filtrierte Gas zum Saugstutzen des Ver dichters zwecks Schaffung eines Betriebes in geschlossenem Kreislaufe zurückgeführt wird. 6.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass eine Entspannung des Gases zwecks Erzielung einer wirksame ren Kühlung unter Abgabe äusserer Arbeit erfolgt. 7. Verfahren nach Unteransprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Entspan nung der Luft in einer Luftturbine statt findet, welche zum Antrieb des die Zerstäu- bungsluft liefernden Verdichters beiträgt.
CH233641D 1941-12-04 1942-11-28 Verfahren zur Schmierung von laufenden Maschinenteilen, insbesondere von Zahnrädern. CH233641A (de)

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