CH233248A - Wellenabdichtung. - Google Patents

Wellenabdichtung.

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CH233248A
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CH
Switzerland
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collars
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sealed
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Inventor
Aktiengesellschaft Edu Ahlborn
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Eduard Ahlborn Aktiengesellsch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/002Sealings comprising at least two sealings in succession

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


      Wellenabdiehtung.       Die Erfindung betrifft eine Wellen  abdichtung, die wenigstens ein Paar fest  stehender Winkelmanschetten besitzt, wobei  die Dichtungsschenkel jedes Paares ein  ander zugewendet sind und wobei jedes  Manschettenpaar zwischen sich eine Schmier  kammer -     axial    begrenzt.

   Bei eine ein  zige Schmierkammer aufweisenden bekann  ten     Wellenabdichtungendieser    Art wird die  Dichtung dadurch bewirkt, dass das Schmier  mittel unter Verwendung einer besonderen  mechanischen oder hydraulischen     Pressvor-          richtung    unter Überdruck in diese Schmier  kammer     hineingepresst    wird und zwischen der  Welle und den an ihr anliegenden Schenkeln  der Winkelmanschetten einen     Schmiermittel-          film    bildet. Dies macht eine ständige Bedie  nung     bezw.    Überwachung des Betriebes er  forderlich, was die Sicherheit des Betriebes  der Maschine in Frage stellt.  



  Gemäss: der Erfindung wird die Anwen  dung einer besonderen     Pressvorrichtung    da  durch entbehrlich gemacht, dass eine  Schmierkammer mit dem abzudichtenden    Raum in     Verbindung    steht und aus diesem  Raum Schmiermittel erhält.  



  Die     erfindungsgemässe        Wellenabdichtung     kann z. B. so ausgeführt werden, dass zwei  hintereinander angeordnete Paare     Winkel-          manschetten    vorgesehen werden, von     denen     das eine eine nicht mit dem abzudichtenden  Raum in     Verbindung    stehende Schmier  kammer bildet, die von     aussen    Schmiermittel  erhält und bei     Unterdruck    im abzudichtenden  Raume nach aussen     abdichten    kann.  



  Eine solche Ausführungsart der Wellen  abdichtung eignet sich insbesondere für  Kältemaschinen, indem sie es gestattet, gegen  Über- oder Unterdruck in der Maschine  gleichmässig abzudichten.    In der Zeichnung sind     Ausführungsbei-          spiele    des Erfindungsgegenstandes in Axial  schnitten durch das Kurbelgehäuse     eines          Kältemaschinenkompressors    dargestellt.

           Fig.    1 zeigt ein erstes     Beispiel    unter An  wendung einfacher     Winkelznans.chetten,              Fig.    2 eine entsprechende Ausführungs  form, jedoch unter Anwendung doppelt ge  winkelter     3lanschetten;          Fig.    3 zeigt hierzu eine Einzelheit in an  derer Ausführung.  



  Beim ersten     Ausführungsbeispiel    gemäss       Fig.    1 dienen die beiden Winkelmanschetten  1 und 3 zur axialen Begrenzung einer  Schmierkammer, die mit dem abzudichtenden  Raum der Maschine durch den das Schmier  mittel zuführenden Kanal 6 unter Druck  steht und aus diesem Raum das Schmier  mittel erhält. Die Schmierung der Man  schetten 1 und 3 erfolgt dabei     unmittelbar     vom Kurbelgehäuse 5 aus. Die     ebenfalls     winklig profilierten zwei Manschetten 2 und  4 dienen zur axialen Begrenzung einer zwei  ten Schmierkammer, die durch einen     Kanal    7  von aussen, nämlich vom Topf 8     Schmier-          mittel,    und zwar 01 oder Fett, erhält.

   In der  Regel dichtet die Manschette 1 gegen Über  druck und die Manschette 2 gegen Unter  druck in der Maschine, während die Man  schetten 3 und 4 in der Hauptsache den  Zweck haben, das Schmiermittel zurückzu  halten. Es sind hier zwei. Paar feststehende  Manschetten vorhanden, wobei die beiden  Paare     1.,    3 und 2, 4 hintereinander     a.ngeord-          net    sind. Die Dichtungsschenkel jedes Paa  res sind einander zugekehrt.  



  Sollte die zum Abdichten gegen Über  druck bestimmte Manschette 1, auf welcher  der Innendruck des Maschinengehäuses lastet,  versagen, so kann ihre Aufgabe von der für  gewöhnlich ohne Pressung wirksamen     Man-          t'    4 übernommen werden, indem die  vom Topf 8 in den Kanal 7 führende Boh  rung verschlossen wird.  



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    2  ist die Wirkungsweise genau entsprechend,  indem in der Regel die     Manschette    11 gegen       Überdruclz    und die Manschette 12 gegen  Unterdruck in der Maschine dichtet, wäh  rend die Manschetten 13 und 14 vor allem  dazu dienen, das Schmiermittel zurückzuhal  ten. Vom Kurbelgehäuse 15 aus wird durch  den Kanal 16, vom Topf 18 aus durch den  Kanal 17 Schmiermittel in die von den Man-         schettenpaaren    11, 13     bezw.    1.2, 14 axial be  grenzten     Kammern    zugeführt.  



  Im Unterschied     zix    den einfachen Man  schetten stumpfwinkligen oder gegebenen  falls rechtwinkligen Profils beim ersten Bei  spiel besitzen     liier    die     Manschetten    11 bis 14  auch an ihrem der Welle abgekehrten Rand       einen    Schenkel,     welcher    zu dem an die Welle  anliegenden Schenkel gleichgerichtet ist, so  dass an jeder     doppeltgewinkelten    Manschette  ein     Nutring    gebildet ist. Die Manschetten  jedes Paares     bilden    einander zugekehrte Nut  ringe.

   Dabei legen sich die äussern Schenkel  der Manschetten selbsttätig dichtend gegen  die     Stopfbuehsenbohrung,    ohne dass es einer  Einspannung durch Anziehen des Deckels 19  oder     der"leiehen    bedarf. In die einander zu  gekehrten     Nutringe    jedes Manschettenpaares  11,<B>1.3</B>     bezw.    12, 1.4 ist eine als     Abstand-          ha.lter    dienende,     ain    Umfang gelochte Hülse  10 eingesetzt, welche     verhindert,    dass die  Manschetten z.

   B. durch Verkanten aus der  Lage kommen, die sie zwecks Dichthaltens       zueinander        einnehmen    müssen, wobei unter       Umständen    noch die Bohrung für den Durch  fluss des     Sehmierrnittels    verdeckt werden  könnte. Im ursprünglichen Zustand der  Manschetten besitzen     deren    Sehenkel eine  solche     Neig@@ng,        dass    sie in Gebrauchslage sich  in solcher     Vorspannung    befinden, um durch  Spreizung zu dichten. Der in der Maschine       herrschende    Überdruck oder Unterdruck  wirkt im gleichen     Sinne    wie beim ersten  Ausführungsbeispiel erklärt.  



  Während die durch die Hülsen 10 gebil  deten Abstandhalter in ihrer Länge genau       bemessen    sein müssen, ist dies bei der ge  mäss     Fig.    3 geänderten Ausführung nicht  der Fall, indem zwischen den beiden Man  schetten eines     Paares    je eine Schraubenfeder  20 als Abstandhalter eingesetzt ist, welche       ge\visse    Massunterschiede von selbst aus  gleicht.  



  Obwohl, wie an Hand der Ausführungs  beispiele beschrieben, vorzugsweise zwei hin  tereinander angeordnete Manschettenpaare       angewendet    werden,     wobei.    in der Regel das       eine    Manschettenpaar bei Überdruck und das      andere bei Unterdruck in der Maschine wirk  sam wird, könnte auch nur ein einziges  Manschettenpaar (1, 3 oder 11, 13) vorge  sehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ZVel,lenabdkhtung, die wenigstens ein Paar feststehender Winkelmanschetten be sitzt, wobei die Dichtungsschenkel jedes Paares einander zugekehrt sind und wobei jedes Manschettenpaar zwischen sich eine Schmierkammer axial begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmierkammer mit dem abzudichtenden Raum in Verbindung steht und aus diesem Raum Schmiermittel erhält. UNTERANSPRüCHE 1.
    Wellenabdichtung nach Patentan spruch, insbesondere für Kältemaschinen, mit zwei Paar Winkelmanschetten, dadurch ge kennzeichnet, dass die Paare hintereinander angeordnet sind, und das eine Paar eine nicht mit dem abzudichtenden Raum ver bundene Schmierkammer bildet, ,die von aussen Schmiermittel erhält und bei Unter druck im abzudichtenden Raum nach aussen abdichten kann. 2. Wellenabdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass derart doppelt gewinkelte Manschetten vorgesehen sind, dass die Manschetten jedes Paares ein ander zugekehrte Nutringe bilden. 3.
    Wellenabdichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den beiden Man schetten jedes Paares ein in deren Nutringe eingreifender Abstandhalter angeordnet ist. 4. Wellenabdichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass als Abstandhalter eine Schraubenfeder vorgesehen ist. 5.
    Wellenabdichtung nach Patentan spruch, insbesondere fürKältemaschinen, mit zwei Paar Winkelmanschetten, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Paare hintereinander angeordnet sind und aus doppelt gewinkel ten Manschetten bestehen, wobei die Man schetten jedes Paares einander zugekehrte Nut ringe bilden, und dass das eine eine Schmier kammer bildet, die nicht mit dem abzudich tenden Raum verbunden ist, von aussen Schmiermittel erhält und bei Unterdruck im abzudichtenden Raum nach aussen abdich ten kann.
CH233248D 1943-01-20 1943-01-20 Wellenabdichtung. CH233248A (de)

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