CH233248A - Wellenabdichtung. - Google Patents
Wellenabdichtung.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16J15/00—Sealings
- F16J15/002—Sealings comprising at least two sealings in succession
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Description
Wellenabdiehtung. Die Erfindung betrifft eine Wellen abdichtung, die wenigstens ein Paar fest stehender Winkelmanschetten besitzt, wobei die Dichtungsschenkel jedes Paares ein ander zugewendet sind und wobei jedes Manschettenpaar zwischen sich eine Schmier kammer - axial begrenzt.
Bei eine ein zige Schmierkammer aufweisenden bekann ten Wellenabdichtungendieser Art wird die Dichtung dadurch bewirkt, dass das Schmier mittel unter Verwendung einer besonderen mechanischen oder hydraulischen Pressvor- richtung unter Überdruck in diese Schmier kammer hineingepresst wird und zwischen der Welle und den an ihr anliegenden Schenkeln der Winkelmanschetten einen Schmiermittel- film bildet. Dies macht eine ständige Bedie nung bezw. Überwachung des Betriebes er forderlich, was die Sicherheit des Betriebes der Maschine in Frage stellt.
Gemäss: der Erfindung wird die Anwen dung einer besonderen Pressvorrichtung da durch entbehrlich gemacht, dass eine Schmierkammer mit dem abzudichtenden Raum in Verbindung steht und aus diesem Raum Schmiermittel erhält.
Die erfindungsgemässe Wellenabdichtung kann z. B. so ausgeführt werden, dass zwei hintereinander angeordnete Paare Winkel- manschetten vorgesehen werden, von denen das eine eine nicht mit dem abzudichtenden Raum in Verbindung stehende Schmier kammer bildet, die von aussen Schmiermittel erhält und bei Unterdruck im abzudichtenden Raume nach aussen abdichten kann.
Eine solche Ausführungsart der Wellen abdichtung eignet sich insbesondere für Kältemaschinen, indem sie es gestattet, gegen Über- oder Unterdruck in der Maschine gleichmässig abzudichten. In der Zeichnung sind Ausführungsbei- spiele des Erfindungsgegenstandes in Axial schnitten durch das Kurbelgehäuse eines Kältemaschinenkompressors dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein erstes Beispiel unter An wendung einfacher Winkelznans.chetten, Fig. 2 eine entsprechende Ausführungs form, jedoch unter Anwendung doppelt ge winkelter 3lanschetten; Fig. 3 zeigt hierzu eine Einzelheit in an derer Ausführung.
Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 dienen die beiden Winkelmanschetten 1 und 3 zur axialen Begrenzung einer Schmierkammer, die mit dem abzudichtenden Raum der Maschine durch den das Schmier mittel zuführenden Kanal 6 unter Druck steht und aus diesem Raum das Schmier mittel erhält. Die Schmierung der Man schetten 1 und 3 erfolgt dabei unmittelbar vom Kurbelgehäuse 5 aus. Die ebenfalls winklig profilierten zwei Manschetten 2 und 4 dienen zur axialen Begrenzung einer zwei ten Schmierkammer, die durch einen Kanal 7 von aussen, nämlich vom Topf 8 Schmier- mittel, und zwar 01 oder Fett, erhält.
In der Regel dichtet die Manschette 1 gegen Über druck und die Manschette 2 gegen Unter druck in der Maschine, während die Man schetten 3 und 4 in der Hauptsache den Zweck haben, das Schmiermittel zurückzu halten. Es sind hier zwei. Paar feststehende Manschetten vorhanden, wobei die beiden Paare 1., 3 und 2, 4 hintereinander a.ngeord- net sind. Die Dichtungsschenkel jedes Paa res sind einander zugekehrt.
Sollte die zum Abdichten gegen Über druck bestimmte Manschette 1, auf welcher der Innendruck des Maschinengehäuses lastet, versagen, so kann ihre Aufgabe von der für gewöhnlich ohne Pressung wirksamen Man- t' 4 übernommen werden, indem die vom Topf 8 in den Kanal 7 führende Boh rung verschlossen wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Wirkungsweise genau entsprechend, indem in der Regel die Manschette 11 gegen Überdruclz und die Manschette 12 gegen Unterdruck in der Maschine dichtet, wäh rend die Manschetten 13 und 14 vor allem dazu dienen, das Schmiermittel zurückzuhal ten. Vom Kurbelgehäuse 15 aus wird durch den Kanal 16, vom Topf 18 aus durch den Kanal 17 Schmiermittel in die von den Man- schettenpaaren 11, 13 bezw. 1.2, 14 axial be grenzten Kammern zugeführt.
Im Unterschied zix den einfachen Man schetten stumpfwinkligen oder gegebenen falls rechtwinkligen Profils beim ersten Bei spiel besitzen liier die Manschetten 11 bis 14 auch an ihrem der Welle abgekehrten Rand einen Schenkel, welcher zu dem an die Welle anliegenden Schenkel gleichgerichtet ist, so dass an jeder doppeltgewinkelten Manschette ein Nutring gebildet ist. Die Manschetten jedes Paares bilden einander zugekehrte Nut ringe.
Dabei legen sich die äussern Schenkel der Manschetten selbsttätig dichtend gegen die Stopfbuehsenbohrung, ohne dass es einer Einspannung durch Anziehen des Deckels 19 oder der"leiehen bedarf. In die einander zu gekehrten Nutringe jedes Manschettenpaares 11,<B>1.3</B> bezw. 12, 1.4 ist eine als Abstand- ha.lter dienende, ain Umfang gelochte Hülse 10 eingesetzt, welche verhindert, dass die Manschetten z.
B. durch Verkanten aus der Lage kommen, die sie zwecks Dichthaltens zueinander einnehmen müssen, wobei unter Umständen noch die Bohrung für den Durch fluss des Sehmierrnittels verdeckt werden könnte. Im ursprünglichen Zustand der Manschetten besitzen deren Sehenkel eine solche Neig@@ng, dass sie in Gebrauchslage sich in solcher Vorspannung befinden, um durch Spreizung zu dichten. Der in der Maschine herrschende Überdruck oder Unterdruck wirkt im gleichen Sinne wie beim ersten Ausführungsbeispiel erklärt.
Während die durch die Hülsen 10 gebil deten Abstandhalter in ihrer Länge genau bemessen sein müssen, ist dies bei der ge mäss Fig. 3 geänderten Ausführung nicht der Fall, indem zwischen den beiden Man schetten eines Paares je eine Schraubenfeder 20 als Abstandhalter eingesetzt ist, welche ge\visse Massunterschiede von selbst aus gleicht.
Obwohl, wie an Hand der Ausführungs beispiele beschrieben, vorzugsweise zwei hin tereinander angeordnete Manschettenpaare angewendet werden, wobei. in der Regel das eine Manschettenpaar bei Überdruck und das andere bei Unterdruck in der Maschine wirk sam wird, könnte auch nur ein einziges Manschettenpaar (1, 3 oder 11, 13) vorge sehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: ZVel,lenabdkhtung, die wenigstens ein Paar feststehender Winkelmanschetten be sitzt, wobei die Dichtungsschenkel jedes Paares einander zugekehrt sind und wobei jedes Manschettenpaar zwischen sich eine Schmierkammer axial begrenzt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmierkammer mit dem abzudichtenden Raum in Verbindung steht und aus diesem Raum Schmiermittel erhält. UNTERANSPRüCHE 1.Wellenabdichtung nach Patentan spruch, insbesondere für Kältemaschinen, mit zwei Paar Winkelmanschetten, dadurch ge kennzeichnet, dass die Paare hintereinander angeordnet sind, und das eine Paar eine nicht mit dem abzudichtenden Raum ver bundene Schmierkammer bildet, ,die von aussen Schmiermittel erhält und bei Unter druck im abzudichtenden Raum nach aussen abdichten kann. 2. Wellenabdichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass derart doppelt gewinkelte Manschetten vorgesehen sind, dass die Manschetten jedes Paares ein ander zugekehrte Nutringe bilden. 3.Wellenabdichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den beiden Man schetten jedes Paares ein in deren Nutringe eingreifender Abstandhalter angeordnet ist. 4. Wellenabdichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass als Abstandhalter eine Schraubenfeder vorgesehen ist. 5.Wellenabdichtung nach Patentan spruch, insbesondere fürKältemaschinen, mit zwei Paar Winkelmanschetten, dadurch ge kennzeichnet, dass diese Paare hintereinander angeordnet sind und aus doppelt gewinkel ten Manschetten bestehen, wobei die Man schetten jedes Paares einander zugekehrte Nut ringe bilden, und dass das eine eine Schmier kammer bildet, die nicht mit dem abzudich tenden Raum verbunden ist, von aussen Schmiermittel erhält und bei Unterdruck im abzudichtenden Raum nach aussen abdich ten kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH233248T | 1943-01-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH233248A true CH233248A (de) | 1944-07-15 |
Family
ID=4457977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH233248D CH233248A (de) | 1943-01-20 | 1943-01-20 | Wellenabdichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH233248A (de) |
-
1943
- 1943-01-20 CH CH233248D patent/CH233248A/de unknown
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