CH232103A - Schuhwerk. - Google Patents

Schuhwerk.

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CH232103A
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footwear according
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Ley Emil
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Ley Emil
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/12Sandals; Strap guides thereon
    • A43B3/128Sandals; Strap guides thereon characterised by the sole

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Schuhwerk.       Die an Schuhen verwendeten Sohlen müs  sen. eine     starke    Biegsamkeit aufweisen, damit  sie beim Gehen die abrollende     Bewegung    des  Fusses möglichst leicht mitmachen und den  Fuss an dieser abrollenden Bewegung mög  lichst wenig hindern. Am besten entsprechen  diesem Erfordernis dünne     Ledersohlen    oder  auch vor allem Gummisohlen. Dagegen     ist     bereits bei sehr dicken Ledersohlen die Flexi  bilität so gering, dass der Fuss in seiner natür  lichen Bewegung beim Gehen behindert wird  und daher häufig durch das Tragen der  artiger Schuhe Fussbeschwerden eintreten.  Ganz ungünstig sind die in neuerer Zeit zur  Verwendung kommenden dicken Kork- und  Holzsohlen.

   Man hat sich insbesondere bei  Holzsohlen, die in einer Dicke von 1 bis 2 cm  zur Verwendung kommen, dadurch zu helfen  versucht, dass in der Mitte der Sohlenfläche  ein Scharnier angeordnet wurde. Selbstver  ständlich kann durch diese Aufteilung der  Sohle in zwei starre, unbiegsame Teile und  gelenkige Verbindung dieser beiden Teile  .auch nicht     annähernd    die Bewegung des    Fusses beim Gehen mitgemacht werden. Zu  dem nützt sich das Scharnier, wie die     Praxis     zeigt, sehr rasch ab.  



  Die vorliegende     Erfindung    ermöglicht nun,  ein Schuhwerk so auszubilden, dass auch bei  Verwendung von Materialien, die in der er  forderlichen Sohlendicke keine oder keine  wesentliche     Flexibilität    mehr besitzen wür  den, eine ausreichende Flexibilität der Sohle  gewährleistet wird.  



  Die     Erfindung    besteht     'darin,    dass die  Schuhsohle mindestens eine biegsame Platte       aufweist,    die nur an einer Stelle     an.    dem  übrigen Schuhteil befestigt, dagegen in der  Längsrichtung des Schuhes im übrigen  Schuhteil gleitend gelagert ist. Die Schuh  sohle kann zweckmässig mehrere     aufeinander-          geschichtete,    biegsame Platten aufweisen, die  untereinander     und    mit dem übrigen Schuh  teil nur an einer     Stelle    befestigt und in der       Längsrichtung    des Schuhes unter sich und  gegenüber dem übrigen Schuhteil gleitend  gelagert sind.

   Dabei erfolgt zweckmässig die  Befestigung der     einzelnen    aufeinanderge-      schichteten Platten unter sich und mit dem  übrigen Schuhteil an der Spitze des Schuhes,  wogegen die einzelnen Platten im Absatz des  Schuhes unter sich und gegenüber dem übri  gen Schuhteil gleitend gelagert sind.  



  Es hat sich     überraschenderweise    gezeigt,  dass, falls mehrere dünne Platten eines in der  erforderlichen Dicke nicht mehr flexiblen  und schmiegsamen Stoffes, die infolge ihrer  dünnen Ausbildung die notwendige Flexibili  tät besitzen, aufeinander angeordnet werden,  diese Flexibilität dann erhalten bleibt, wenn  nämlich den einzelnen Platten eine Bewe  gung unter sich gestattet wird.

   1 bis 2 cm  dicke Holzsohlen, die aus 5 bis 10 dünnen  Holzplatten,     beispielsweise        Sperrholzplatten,     bestehen,     weisen,    wenn sie nur an einer Stelle  befestigt sind und im übrigen aber unterein  ander und am     übrigen    Schuhteil gleitend ge  lagert sind, eine Flexibilität auf, die derjeni  gen einer Ledersohle in der gleichen Dicke  noch überlegen ist.  



  Die Erfindung kann daher nicht nur für  Holzsohlen Verwendung finden, sondern ge  nerell für alle Stoffe, die in der gewöhn  lichen Dicke nicht mehr die notwendige  Flexibilität aufweisen. So ist     beispielsweise     denkbar, dass auch Korksohlen aus zahl  reichen biegsamen Platten aufgebaut werden,  dass sogar Ledersohlen aus mehreren Leder  schichten nicht mehr in der üblichen     Weise     starr miteinander verbunden werden, ja dass  sogar biegsame Metallplatten oder Kunst  stoffplatten     übereinandergeschichtet    als Soh  len Verwendung finden können. Zweckmässig  werden     zwischen    den einzelnen Platten die  Gleitreibung vermindernde Zwischenschich  ten oder auch schalldämpfende Zwischen  lagen angeordnet.  



  Das Auswechseln der untersten abgelau  fenen Platte ist bedeutend einfacher als bei  den üblichen Sohlen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist in den       Fig.    1     bis    4 eine beispielsweise Ausführungs  form der Erfindung dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen Schuh in Ansicht,       Fig.    2 einen Schuh in der beim Gehen  eingenommenen gebogenen Stellung,         Fig.    3 eine aus mehreren Schichten auf  gebaute Sohle,       Fig.    4 eine Draufsicht auf die Sohle nach       Fig.    3.  



  An dem Schuh 1 ist eine Sohle 3, die  aus mehreren biegsamen Platten besteht, an  der Spitze durch     Neiten    7 in üblicher Weise  befestigt. Die Sohle ist in einer     Ausnehmung     4 im Absatz 2 gleitend gelagert. Diese La  gerung geschieht zweckmässig dadurch, dass  jede einzelne Sohlenplatte einen zungenför  migen Ansatz 5 besitzt, der in eine entspre  chende Aussparung 4 im Absatz eingreift.  Die Sohlenplatten werden so     vorgebogen,     was beispielsweise bei Holzsohlen durch Vor  pressen geschehen kann, dass sie der Form des  Schuhes entsprechen, das heisst bei hohen Ab  sätzen wird der hintere Teil stark nach oben  abgebogen werden, wogegen bei flachen Ab  sätzen eine weniger starke     Vorbiegung    er  forderlich ist.

   Zwischen den einzelnen Plat  ten kann eine die Gleitreibung der Platten  vermindernde Zwischenschicht 6 angeordnet.  werden.  



  In     Fig.    2 ist ersichtlich, wie die einzelnen  Platten sich beim Gehen     gegeneinander    ver  schieben.  



  Das gezeigte Ausführungsbeispiel könnte  selbstverständlich durch zahlreiche weitere  Beispiele ergänzt werden. Insbesondere wäre  es auch möglich, falls die heute übliche Form  bei Damenschuhen, bei denen Sohle und Ab  satz in einer Fläche liegen, ohne dass dazwi  schen eine     Ausnehmung        vorgesehen    ist, bei  behalten wird, einzelne der     verschiebbaren     Platten nicht. bis zur Spitze des Schuhes  durchgeführt werden, sondern im Sohlenteil  auslaufen, so dass die notwendige Erhöhung  des Absatzteils auf der Innenfläche des  Schuhes erreichbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubsohle mindestens eine biegsame Platte aufweist. die nur an einer Stelle an dem übrigen Schuhteil befestigt und in der Längsrichtung des Schuhes im übrigen Schuhteil gleitend gelagert ist. UNTERANSPRüCHE 1. Schuhwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schuhsohle mehrere aufeinandergeschichtete biegsame Platten aufweist, die untereinander und mit dem übrigen Schuhteil nur an einer Stelle befestigt und in der Längsrichtung des Schu hes unter sich und gegenüber dem übrigen Schuhteil gleitend gelagert sind. 2.
    Schuhwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinandergeschichteten biegsamen Platten unter sich und mit dem übrigen Schuhteil an der Spitze des Schuhes befestigt und im Absatz des Schuhes unter sich und gegenüber dem übrigen Schuhteil gleitend ge lagert sind. 3. Schuhwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen aufeinanderge- schichteten Platten die Gleitreibung der Plat ten vermindernde Zwischenschichten ange ordnet sind. 4.
    Schuhwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schühsohle mehrere aufeinandergeschichtete biegsame Holzplatten aufweist. 5. Schuhwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schuhsohle mehrere aufeinandergeschichtete biegsame Sperrholzplatten aufweist. 6. Schuhwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schuhsohle mehrere aufeinandergeschichtete biegsame Korkplatten aufweist. 7. Schuhwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schuhsohle mehrere aufeinandergeschichtete biegsame Kunststoffplatten aufweist. B.
    Schuhwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schuhsohle mehrere aufeinandergeschichtete biegsame Metallplatten mit schalldämpfenden Zwi schenlagen aufweist.
CH232103D 1942-07-23 1942-07-23 Schuhwerk. CH232103A (de)

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