CH229902A - Hochfrequenzanlage. - Google Patents

Hochfrequenzanlage.

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CH229902A
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CH
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switch
circuit
generator
load
excitation
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Inventor
Aktiengesellsch Edelstahlwerke
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Deutsche Edelstahlwerke Ag
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Hoelifr        equenzanlage.            Hochfrequenzanlagen,    bei welchen der Von  einem umlaufenden Generator oder einem  Röhrengenerator     erzeugte        Hochfrequenzstrom     über     Transformatoren    oder unmittelbar     einer          Verbraucherstelle    zugeführt     wird,    sind an  sich bekannt. So werden     beispielsweise    An  lagen zum elektroinduktiven     Erhitzen    in der  oben     ;gekennzeichneten    Weise betrieben.

   Diese  Anlagen :dienen in Verbindung mit nachge  schalteten     Induktoren    - dem durchgehenden  oder oberflächlichen Erhitzen von Werk  stücken, wobei für Zwecke des     Härtens    an  schliessend an das Erhitzen ein Abschrecken  erfolgt. Bei den letztgenannten Anlagen     sind     die     Aufhei:zzeiten    im     allgemeinen    sehr kurz  bemessen und sie liegen etwa in der Grössen  ordnung von Sekunden.

   Um bei der     DeUhan:d-          lung        grösserer    Serien von Werkstücken stets  gleiche Verhältnisse zu .gewährleisten, ist es  erforderlich,     d:ass    die kurz bemessenen Zeiten,  während derer die     hochfrequenten    Ströme auf  das Werkstück einwirken,     genauestens    einge  halten werden.

   Es ergeben sich     infolgedessen            Schaltsohwierigkeiten,    :die vornehmlich da  durch bedingt     sind,    dass am Lastschalter     im     Hauptstromkreis ein nicht oder     nur    schwer  zum Erlöschen zu bringender Funken     bezw.          Lichtbogen        auftritt.     



  Im allgemeinen werden bei derartigen  Anlagen für das Zu- und Abschalten der ;       Hochfrequenzleistung    Luft- oder     Ölschalter     verwendet. Infolge der grossen Schalthäufig  keit     tritt    ein erheblicher Verschleiss der be  wegten     Teile    ein. Es     isst    schon     vorgeschlagen     worden, mehrere     Luftschütze    in     Reihen-          schaltung    vorzusehen. Trotzdiener Massnahme  lässt es sich nicht verhindern, dass beim Aus  schalten ein Schaltlichtbogen entsteht, dessen  Löschung infolge der hohen Frequenzen       Schwierigkeiten    bereitet.

   Die Luftschütze,  die in     verhältnismässig    grosser Zahl vorge  sehen werden     müssen,    erfordern einen erheb  lichen Aufwand an Werkstoffen und Raum,  und da     der    Lichtbogen vielfach aufrecht er  halten bleibt, wird     :die    Zeit der Einwirkung  der     hochfrequenten        Ströme    an der Verbrau-           cherstelle    in nicht zu übersehender Weise  über die     beabsiehtibte        Einwirkungszeit    hin  aus verlängert.

   Bei Anlagen, die     beispiels-          weise    dem Oberflächenhärten von Werk  stücken durch induktives Erhitzen und an  schliessendes     Abschrecken    dienen, führt dies  zu     Ungleichmässigkeiten    in der     Belra.adltuib     der     Werkstücke,    so zu     übermässi-    tiefem Ein  härten, Verbrennen der     Oberfläche    oder der  gleichen.  



  Um diesen     Schwieri--keiten    zu     begegnen,     wird gemäss der     Erfindung    für     1-loclifre-          quenzanlagen.    bei welchen der von einem  Generator     erzeugte        Hochfrequenzstrom    einer  oder mehreren Verbraucherstellen zu     #@        eführt     wird, vorgeschlagen,

   einen bei     Beendigung     der Stromeinwirkung auf die Verbraucher zu  schaltbaren     niedri-ohmigen        Lastwiderstand     im     Nebenschluss    zum Hauptstromkreis anzu  ordnen und ein Schütz im     Erregerstromkreis     vorzusehen, das den Erregerstromkreis unter  bricht.

   Die Klemmen dieses     niedribohmigen     Lastwiderstandes     befinden    sieh vor     dem          Hauptlastschalter        bezw.    dem     Verbraiieher-          scha.lter,        falls    solche Schalter     vorgesehen     sind. Entsprechend der Charakteristik des       verwendeten        Hochfrequenzerzeugers    ist die       Widerstandsgrösse    des     Nebenschluss-Last-          ividerstandes    zu bemessen.

   In vielen Fällen       kann    eine Kurzschliessung der Sammelschie  nen     erfolgen,    falls die Streuspannung des  Generators so bemessen ist, dass die Kurz  schlussstromwerte auf ein erträgliches Mass  beschränkt sind. Es kann auch der im Neben  schluss liebende Lastwiderstand     induktiven     oder     ohmig-induktiven    Charakter haben.  



  Um das Abklingen der Energie im Haupt  stromkreis über den Lastwiderstand zu be  schleunigen, kann bei vor- oder     bleichzeitiger     Öffnung des Schalters im     Erregerstromkreis     die Erregerwicklung     des    Generators     dui-cli     einen weiteren Schalter     kurzgeschlossen    wer  den.  



  Im nachfolgenden wird die     Erfindung    an  Hand des     Schaltungsschema:s        der        Zeiehnun;b,     das eine     beispielsweise        Atisführungsforni        dar-          stellt,    näher erläutert.

           Voll        cineixi    Generator 1, der die Form  eines     umlaufenden        (C,renerators    oder eines     Fun-          kenstreeken-        bezw.        Röhrengenerators    anneh  men kann, wird über einen Transformator 2  die     induktive        11eIzeinrichtunb    3 bespeist.     Bei     Verwendung eines unilaufenden     Generators     wird die     Streiiinduktivität    durch den Reihen  kondensator 4     l;

  ompensiei-t.        Zur    Kompen  sation des Tran     sforniatoi@s    2 oder     l)ei    d     irelcter          Stromzuführung    zur     I3eizspiile    sind     Parallel-          kondensaloren    5     ui)d    6 vorgesehen,     wobei        jo          nach    (kn     vorliegenden        @etriebsbedinun@en     einer der     Kondensatoren    6 über den     Sehalter     16 zu- und     abschaltbar    ist.

   Wenn     mehrere          Verbraueher    an die     Hochfrequeiizstromquelle          angesehlosisen        werden        sollen,    :so können     Wa.hl-          trennsehalter    15 vorgesehen sein, die die be  treffende     Verbraucherstelle    zu- oder     abschal=          ten.    Die weiteren     Verl>r < iizelierstelleii    können,  wie bei 17 angedeutet,     angeschlossen    werden.

    Statt; über den     Transformator    2     kann-dieHeiz-          einrichtnng;    3     auch        unmittelbar    von dem  Generator 1     gespeist    werden.  



  Bei     derarti.-en        üblichen        Schaltungsanord-          nungen    ist für die     Schaltung    im allgemeinen  ein     Hauptla.stschaltei-    7     vorgesehen,    so dass  das Zu- und     A.bsclnilten    der Verbraucherstel  len     und7oder        Kondensatoren    über die Schalter  1:5     und    16     iin        stroiilosen    Zustand erfolgen       mann.     



  Gemäss der Erfindung ist im     Nebenschl'uss     in den     Hauptstromkreis    ein     niedrigohmiger     Lastwiderstand 9     gelebt.    Die Zu- und     Ab-          sehaltung    dieses     Widerstandes    9     erfolgt    über  den Schalter B.

   Die Klemmen dieses Neben  schlusses liegen vor den     Reihenkondensatoren     4; sie     können    ,jedoch auch,     wie    bei 9a     bezw.          8a        angedeutet,    hinter den     Reihenkondensato-          ren    lieben, falls auf eine völlige     Kompensie-          rung    der     Streuinduktivität    verzichtet ist.  



  Das Erregerfeld 10     des        Generators    1     wird     von einer     Stromquelle    18     bespeist.    Der Er  regerkreis ist mit einem Sehalter 12 ver  sehen, der eine Trennung von der Stromquelle  1.3     ermöglicht.    Ferner ist eine     Kurzschluss-          brücke        vorbeseben,    die     mittels    Schalter 11     be-          tätibt    wird.

   Ferner kann es     zweclzmässib    sein,  einen     Schutzwiderstand    14 im     Erregerkreis         vorzusehen, der die Entstehung von Über  spannungen im Erregerfeld durch die Schalt  vorgInge verhindert.  



  Im Betriebe wird die Schaltung wie folgt  bedient:     Essoll    mittels des Induktors 3 bei  spielsweise ein     Werketückerhitzt    werden.  Im stromlosen Zustand werden die     Schalter          1'5    und 16 geschlossen. Der     Schalter    8     bezw.          8a        bleibt    geöffnet. Der Generator 1 ist über  den     Schalter    12 auf einen bestimmten Leer  laufspannungswerterregt.     BeimSchliessendes          Hauptlastschalters    7 beginnt das Aufheizen.

    Ist .die     Aufheizzeit    beendet, so wird der  Schalter 8     bezw.    8a geschlossen und somit der       ni@e-drigohmige    Lastwiderstand 9     bezw.        9a     zugeschaltet. Vor- oder gleichzeitig mit dem       Zuschalten    dieses Nebenschlusses wird der  Erregerstromkreis des     Generators    unterbro  chen,     indem        zunächt    mittels Schalter 12 das  Erregerfeld 10 von der Stromquelle 13 ge  trennt und anschliessend der     Kurzschlusssc.hal-          ter    11     geschlossen    wird.

   Die im Erregerfeld  10 noch vorhandene Energie wird im Last  widerstand 9 vernichtet, und es ist daher  durch diese Schaltvorgänge die Leistungs  zufuhr zum Induktor 3 praktisch unterbro  chen. Nunmehr     kann,    auch der     Ilaupt-Iais!t-          schalter    7 unterbrochen werden, und da die  Leitung praktisch stromlos ist, erfolgt diese  Schaltung ohne jegliche Funken- oder     Licht-          bogenbildunb.     



  Wie aus den Darlegungen     ersichtlich,     kann bei der dargestellten     Scha.ltungsano@rd-          nung    der     Hauptlastschalter    7 entfallen, wor  auf die einzelnen     Schalter    15 die     Rolle    des       Haupblastsahalters        übernehmen.    Ist nur ein       Verbraucher    vorhanden,     @so    kann auch     dem     Schalter 15 entfallen.  



  Um wieder eine Zufuhr zu einer Verbrau  cherstelle zu ermöglichen, wird der     Schalter     8     bezw.    8a unterbrochen, der Schalter 11 ge  öffnet und der Schalter 12 geschlossen. Da  der Schalter 8     bezw.        8a    ebenfalls stromlos  ausgeschaltet w     ird,        ausserdem    die strommässige    Belastung nur sehr kurze Zeit auftritt, kann  er     ehr    klein bemessen werden.  



       Die    Schalter 11 und 12 können mach  durch     gittergesteuerte    Röhren ersetzt sein,       beispielsweise    dann,     wenn    eine Röhrenstoss  erregung vorgesehen ist. Das     Kurzschliessen     ,des     Erregerfeldes    erfolgt in diesem Falle über  ein     O-Rohr,    d. h. über ein Rohr, über wel  ches die Energie des     Erregerfeldes    abklingt,  während durch die Sperrung der Röhrengit  ter der Speiseröhren die     Erregerwicklung    von  dem     Erregerstromquelle    13 getrennt wird.  



  Mit .einer Schaltungsanordnung     gemäss,der     Erfindung     wird    im Gegensatz zu den be  kannten Anordnungen erreicht, dass bei ge  ringstem Aufwand an Werkstoff für Schal  ter,     Schütze    und dergleichen ein stets     funken-          und        lichtbogenfreies    Abschalten bei     genauer     Einhaltung der Arbeitszeiten, zum Beispiel  Glühzeiten,     .gewährleistet    ist.

   Beschädigun  gen der Kontakte und     Schalteinrichtungen     durch     Lichtbögen    .sind     vermieden,    und es ent  fällt daher das Erfordernis, die     gon        taktflä-          chen    laufend nachzuarbeiten. Der     Werksto-ff-          aufwand    für den     niedrigoh        migen        Lastwid@er-          stand    9     bezw.    9a ist bering, da seine Aus  masse klein gehalten werden können.

   Die je  weils auftretende     Dauerleistung    in diesem       Widerstand    .ist gering und entspricht ledig  lich dem     Energieinhalt    des Erregerfeldes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ho-chfrequenzanlage, bei welchem der von einem Generator erzeugte Hochfrequenzstrom einer oder mehreren Verbraucherstellen zuge führt wird, gekennzeichnet durch einen bei Beendigung der Stromeinwirkung auf die Verbraucher im. Nebenechluss zum Haupt stromkreis zuschaltbaren niedrigohmigen Lastwiderstand und ein Schütz im Erreger stromkreis, das,den Erregerstromkreis unter bricht.
CH229902D 1942-04-29 1942-04-29 Hochfrequenzanlage. CH229902A (de)

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