CH225519A - Vorrichtung zur Erzeugung einer Absaugewirkung in Luft- und Gasableitungskanälen. - Google Patents
Vorrichtung zur Erzeugung einer Absaugewirkung in Luft- und Gasableitungskanälen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
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Description
Vorrichtung zur Erzeugung einer Absaugewirkung in Luft- und Gasableitungskanälen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Absaugewirkung in Luft- und Gasableitungs- kanäIen, wie Entlüftungskanälen, Schorn steinkanälen und dergleichen,
.mit einer über .der Ausmündung des Ableitungskanals an geordneten und nach Art eines Ejektors wir kenden Haube, die aus zwei konisch zulau- fenden, übereinandergreifenden Mänteln be steht.
Nach der Erfindung ist dabei mindestens der äussere Haubenmantel mit radial nach aussen, von ihm abstehenden Windfangrippen besetzt, die in Richtung .der Strömung in der Ausmündung der Haube verlaufen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorrichtung für .die Entlüf tung von Räumen, wie Ställen und .derglei- ehen. im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 3, Fig. 2 ,die Vorrichtung von innen,
in-Rich- tung des in Fig. 1 ,eingezeichneten Pfeils II gesehen, in einer andern BetriebsateIlung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in. Fig. 1 und Fig. 4 die Vorrichtung zur Hälfte in der Vorderansicht und zur Hälfte im Schnitt.
In dem dargestellten Beispiel ist nät 1 die Mauer z. B. eines Viehstalles. bezeichnet, in welchem eine :Öffnung 2 ausgenommen ist. An einem in .die Öffnung 2 eingefügten Me tallrahmen 3 sind zwei Klappen 4 und 5<B>um</B> eine Drehachse 6 versehwenkbar gelagert. Mit 7 und 8 sind zwei am Rahmen 3 befestigte Gleitbleche bezeichnet,
welche mit an -den Klappen 4 und 5 befestigten Gleitbacken 9 und 10 in Wirkungsverbindung stehen. Die Gleitbacken 9 und 10 liegen dabei mit eini ger Pressung an den Gleitblechen 7 und 8 an, so dass zwischen diesen Teilen Reibungs- schluss besteht, mit dessen Hilfe,die Klappen 4 und 5 in jeder beliebigen ,Stellung arretiert werden können.
Auf der Aussenseite,der Mauer 1, über der Ausmündung <I>23</I> des .durch die Manerdureh- brechung \? gebildeten Ga@sableitungska.na.ls, ist eine Entlüftungshaube angeordnet. Diese weist einen innern Mantel 11 auf, welcher einen halbkreisförmigen Querschnitt besitzt und nach oben konisch zuläuft.
Im Innern des Mantels 11 ist eine mit einer Öffnung 12 vemsehene Querwand 13 angeordnet, welche den vom Mantel 11 umschlossenen Raum in zwei Teile unterteilt. Der obere Teil dieses Mantele ist von .einem -weiteren Mantel 14 umgeben, welcher ebenfalls einen halbkreis förmigen Querschnitt aufweist und nach oben hin konisch zuläuft.
Während der innere Haubenmantel 11 in dem dargestellten Bei spiel aus einem einzelnen Stück besteht, ist der äussere Haubenmantel 14 durch sieben Segmente 14a, 14b, 14e, 14d, 1.4e, 14f und 14<B>9</B> gebildet. Zwischen je zwei dieser Seg mente ist eine als Windfangrzppe dienende Platte 15 bezw. 16, 17, 18, 19 und 20 ange ordnet, welche Platten linnen am Hauben mantel 11 anliegen und radial nach aussen vom Mantel 14 abstehen,
-wobei diese Wind- fangrippen in Richtung des Stromes in der Ausmündung 23 der Haube verlaufen.
In dem -dargestellten Beispiel sollen die Segmente 14a bis 14g des äussern Hauben mantels sowie des innern Haubenmantels 11 aus Blech bestehen, wogegen,die Windfang rippen 15 bis 20 zweckmässig durch Bretter aus Lärchenholz gebildet sind. Durch die Segmente 14a bis 14g, welche mit den Wind fangrippen 15 bis 20 verschraubt sind, wer den diese letzteren in der aus der Zeichnung ersichtlichen Stellung festgehalten.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz folgende: Zur Belüftung des von der Mauer um schlossenen Stalles, Kellers, Lagerraumes und dergleichen werden die Klappen 4 und 5 soweit als erforderlich geöffnet und dadurch die Maueröffnung 2 mehr oder weniger frei gelegt.
Bei Luftbewegungen im Bereiche der durch die Mäntel 11 und 14 gebildeten Haube wird ein Teil der bewegten Luft von :den in den Luftstrom hineinragenden Windfangrip- pen 15 bis 30 aufgefangen und in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils B ab gelenkt und durch die von den Haubenmän teln 11 und 14 und den Windfangrippen be grenzten Luftkanäle 21 geleitet.. Dieser Luft strom B tritt auf der Haubenoberseite in der in
Fig. 1 angedeuteten Richtung aus und erzeugt durch seine Strömung eine Luftver dünnung in dem über der Querwand 13 ge legenen Raume des Mantels 11. Da dieser Raum durch die offene .Klappe mit dem zu belüftendem Raume in Verbindung steht, wird verbrauchte Luft aus diesem letzteren Raume abgesaugt und durch den Mantel 11 ausgeworfen, wie dies in Fig. 1. durch Pfeil C angedeutet ist.
Gleichzeitig dringt durch den unter der Querwand 13 des Mantels 11 gele genen Raum Frischluft nach, entsprechend der durch Pfeil D angedeuteten Str@imun(l;. und der innerhalb der Mauer 1 gelegene Raum wird dadurch gelüftet.
Ein weiterer Teil der im Bereiche der Haube strömenden Aussenluft wird von den in diesen Luftstrom hineinragenden Wind fangrippen 15 bis 20 aufgefangen und in der durch Pfeil E angedeuteten Richtung umge lenkt und über die Ausmündung 23 der Haube geleitet und dadurch die Li"tft.verdün- nunb, der Sog, im Raume über der Quer wand 13 im innern Mantel noch erhöht und die Belüftung damit verstärkt.
Statt -wie gezeichnet und beschrieben wäre es im Rahmen der Erfindung natürlich auch möglich, einzelne Teile anders auszubil den und z. B. nicht nur für die Windfang rippen, sondern auch für die Haubenmäntel einen andern Baustoff, z. B. Holz, zu ver wenden.
Auch wäre es möglich, den äussern Hau benmantel 14, statt aus einzelnen Segmenten zusammenzusetzen, gleich wie den innern Mantel 11 .aus einem einzigen Stück herzu stellen. In diesem Falle wären dann die Windfangrippen 15 bis 20 im Bereiche des äussern Haubenmantels 14 mit in :
der Mantel richtung verlaufenden Längsschlitzen ver- .sehen und die Windfangrippen würden beim Zusammenbau der Vorrichtung am Mantel <B>11</B> anliegend (in Fig. 1) von unten her gegen den Haubenmantel 14 geschoben, wobei der Haubenmantel 14 in die in den Windfang rippen ausgenommenen Längsschlitze zu lie ben kommt. Durch Holzschrauben könnten die Windfangrippen einerseits am Hauben mantel 11 befestigt und durch Winkelstücke weiter auch noch mit dem Haubenmantel 14 verbunden ,sein.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung eignet sich aber nicht nur für die Entlüftung von geschlossenen Räumen, sondern kann mit gu tem Erfolg auch als, Zugverstärker für Schornsteine oder sonstige längere oder kür zere und mehr oder weniger schräg anstei gende oder auch senkrechte Kanäle, Schächte usw. verwendet werden. In allen diesen Fäl len sind an Stelle der halbkreisförmigen Hauben im Querschnitt geschlossene und ringsum mit Windfangrippen besetzte, über dem Dach angeordnete Hauben zu verwenden.
Für diese Fälle kämen sodann auch die Re- gulierklappen sowie rlas Zwischenblech 13 in Wegfäll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzeugung einer Ab saugewirkung in Luft- und Gasableitungs- kanälen, mit einer über der Ausmündung des Ableitungskanals angeordneten und nach Art eines Ejektors wirkenden Haube, die aus zwei konisch zulaufenden, übereinandergreifenden Mänteln besteht, dadurch gekennzeichnet,dass mindestens der äussere Haubenmantel mit in Richtung der Strömung in der Ausmündung der Haube verlaufenden und radial von ihm nach aussen abstehenden Windfangrippen be setzt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Windfang- rippen durch Holzplatten .gebildet sind.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Windfang- platten bis zum innern Haubenmantel reichen und dass,der äussere Haubenmantel durch zwi schen je zwei Windfangplatten angeordnete und an diesen befestigte Segmente gebil det ist. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der äussere und der innere Mantel durch je einen zusammen hängenden konischen Mantel. gebildet sind und dass die Windfangrippen mit Längs schlitzen versehen, sind, in die der äussere Mantel eingesetzt ;ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Regulierung des Durchfluss-Querschnittes des Ableitungs- kanaJe verschwenkbare Klappen vorgesehen sind. 5. Vorrichtung na th Unteranspruch 4, -da durch .gekennzeichnet, dass die Klappen durch Reibungssehluss in .den verschiedenen Stel lungen arrretierbar sind. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Hau benmäntel :eine im Querschnitt geschlossene Form aufweisen und ringsherum mit Wind fangrippen besetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH225519T | 1942-04-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH225519A true CH225519A (de) | 1943-02-15 |
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ID=4454074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH225519D CH225519A (de) | 1942-04-17 | 1942-04-17 | Vorrichtung zur Erzeugung einer Absaugewirkung in Luft- und Gasableitungskanälen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH225519A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2647477A (en) * | 1950-08-04 | 1953-08-04 | Lone Star Gas Co | Vent protecting and draft equalizing device |
| DE1264016B (de) * | 1963-11-13 | 1968-03-21 | Karl Meier | Geraet zum Be- und Entlueften von Raeumen |
| DE3103458A1 (de) * | 1981-02-02 | 1982-09-02 | Friedrich 8000 München Bürcher | Mauerkasten |
-
1942
- 1942-04-17 CH CH225519D patent/CH225519A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2647477A (en) * | 1950-08-04 | 1953-08-04 | Lone Star Gas Co | Vent protecting and draft equalizing device |
| DE1264016B (de) * | 1963-11-13 | 1968-03-21 | Karl Meier | Geraet zum Be- und Entlueften von Raeumen |
| DE3103458A1 (de) * | 1981-02-02 | 1982-09-02 | Friedrich 8000 München Bürcher | Mauerkasten |
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