CH221702A - Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Synchron-Generatoren. - Google Patents
Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Synchron-Generatoren.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
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Description
Einrielitung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Syneliron-Generatoren. Eine selbsttätige Spannungsregelung, also z. B. .eine Konsbanth.a-ltung .der Spannung zwischen Leerlauf und Vollaet, ist bei Syn chrongeneratoren nicht ohne weiteres mög- lieh. Entweder wird hierzu ein besonderer - im allgemeinen teurer - selbsttätiger Spa.nnungs:
regler benötigt, oder man ist auf einige Anordnungen zumeist älteren Datums angewiesen, etwa nach Blon:del oder Daniel- son, die sieh infolge erheblichen Aufwandes, an Zusatzmaschinen und Apparaten schon aus wirtschaftlichen Gründen meist von selbst verbieten und in .der Praxis wohl auch nur selten zur Anwendung gelangt sind.
Auch andere bekannt gewordene Anordnun gen haben einen zusätzlichen erheblichen Be darf an Nebenapparaten, wie Gleichriehter und Stromwandler, ohne dabei .auf eine be sondere Genauigkeit der Regelung Anspruch erheben zu können..
Die vorliegende Erfindung ermöglicht die Beseitigung der oben aufgeführten Nachteile. Die der Erfindung zugrunde liegende Einrichtung sei an dem Ausführungsbeispiel. eines Aussenpolgenerators beschrieben, das heisst einer Maschine mit feststehendem 32agnetsystem und innen rotierendem Anker. Es sei jedoch bemerkt, dass .d-er Erfindungs gedanke ohne Schwierigkeit auch auf Innen- polmaschinen (Maschinen mit rotierenden Polrädern) Anwendung finden kann.
Das beiliegende Schaltbildzeigt die prinzipielle Schaltung eines erfindungs gemässen Aus,führungsbeispiels.
Der Anker des Synchro@ngenerato@rs 1 ist in an sich bekannter Weiue mit einem Hilfs- koll;ekto,r und Hilibürsten 2 ausgestattet und trägt eine aus zwei Teilen bestehende Wicklung, deren einer Teil sowohl eine Glieichspannung, die an den Bürsten. 2 des Hilfskollekto,ns abgenommen wird, als auch eine Teilwechselspannung erzeugt, die mit .der durch den zweiten Teil;
der Wicklung er zeugten @Veehselspannung gleichphasig in Serie geschaltet ist. Die Gesamtwechselspan nung, die ein- oder mehrphasig sein kann, ist an Schleifringe 3 geführt, von denen der Be lastungsstrom abgenommen wird. Auf den Feldpolen ist ausser einer durch Neben- schlttssregler 6 einstellbaren Selbsterreger wicklung .1 noch eine Zusatzerregerwicklung 5 aufgebracht.
In Gegenschaltung zu den Hilfsbürsten 2 der Hauptmaschine befindet sich die Gleich strommaschine 7. die als Compounclgenerator ausgebildet ist, also ausser einer durch Ne- bensehlussregler 10 einstellbaren Selbst- erregung 8 noch eine Compoundwicklung 9 trägt.
Zur Inbetriebsetzung wird der Sy nehron- generato.r 1 mittels des XLebenschiussren-lers 6 zunächst so erregt, da.ss er im Leerlauf seine Nennspannung erzeugt. Wird nun die Er- regerma:
sohine 7 mittels ihres @eben^ch@uss- reglers 10 auf die gleiche Spannung gebracht, wie sie die Bürsten des Hilfskollektors ? der Hauptmaschine aufweisen, so, isst zunächst der Strom<B>7,1</B> gleich Null, das heisst durch Schliessen eines Scha.tters S (der bei der end gültigen Einrichtung wegfällt) ändert sieh die Gleichspannung an den Hilfsbürsten 2 nicht, ebensowenig die @'CTeehselspannun@,
an den Sehleifringen3. Wird jetzt derSynchron- genera.tor über die Schleifringe. mit dem Strom J belastet, so sinl,:t infolge der Anker rückwirkung einerseits und des ohmschen bezw. induktiven Spannungsabfalles ander seits zunächst die Wechselspannung E und damit auch die Gleichspannung El, an den Hilfsbürsten 2.
Die Gleiehstrommazchine, deren Span- nung E, konstant geblieben ist, _ wird _ jetzt infolge der Spannungsdifferenz E,- El, ge zwungen, einen dieser entsprechenden Strom durch die Hilfsbürsten und die Znsatz-Erre- gerwicklung <B>5</B> der Hauptmaschine zu senden.
der den Spannungsabfall wieder auszu- gleichen sucht. Allerdings könnte auf diese Weise bestenfalls eine nur teilweise Ab gleichung der Spannung erfolgen, da ja durch den Spannungsanstieg der Hilfsbürsten die Spannungsdifferenz, die den Strom J,1 erst ermöglicht hat, wieder ausgelöscht wird.
Wird jedoch erfindungsgemäss eine an sich bekannte übercompoundierte Erreger- masehine 7 verwendet, so wird diese durch den Strom J,r, der auch ihre Compound- wicklung 9 durchfliesst, in die Lage versetzt, den Sparinungsal>fal@l, der Hauptmaschine völlig auszugleichen, ja sogar, wenn er wünscht, noch eine leichte Spannungs erhöhung des Synchrongenerators bei Last zu erwirken. Zweckmässig wird noch die Erreger maschine zur Verbesserung der Stabilität.
Verminderung der Pendelneigung und zur Erleichterung der Einstellbarkeit in an sieh bekannter Weise mit. "Stabilisierungspolen" ausgeführt, das heisst mit Feldpolen" die ent weder einen magnetischen Engpass aufweisen ("Isthmris-Pole") oder auf andere Weise eine vorzeitige Krümmung der magnetischen Kennlinie erzwingen.
Der Versuch zeigt. dass bei richtiger Ab- gleichung der beiden Nebenschlussregler eine einmal eingestellte Spannung zwischen Leer lauf und Überlast völlig konstant bleibt, und dass die Regelung in einem äusserst kurzen Zeitintervall (weniger als eine Sekunde) er folgt. Beim stossweisen Einschalten der Voll- last zeigt das Voltmeter nur eine schwache aperiodische Schwankung.
Der so erzielte bemerkenswert hohe Genauigkeitsgrad in der Konstanthaltung der Spannung wird, wie aus der Beschreibung hervorgeht, mit wesent- licli einfacheren und billigeren Mitteln er reicht. als ,-ie die bisher bekannt gewordenen Einrichtungen aufzuweisen hatten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur selbsttätigen Spannungs regelung von Synchrongeneratoren, dadurch gekennzeichnet, dass eine vom Spannungs abfall' der Synchronmaschine beeinflusste Gleic.hstrom-Hilfsspannung derart in Ge genschaltung zu einer übercompoundierten Gleie.hstrommasehine liegt, dass diese bei grösser werdendem Spannungsabfall der Syn chronmaschine die Erregung der Synehron- maehine nach Massgabe dieses Spannungs abfalles verstärkt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleichstrom- HilfssTannun.gdurch eine auf dem Anker der Synchronma@s@ehine liegende, einen Teil der Hauptwicklung bildende und an einen Hilfskollektor geführte Gleichstrom-Hilfs- wicklungerzeugt wird. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Gleichstrom maschine mit Stabilisierungspolen 9,us.ge- rüs.tet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH221702T | 1941-12-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH221702A true CH221702A (de) | 1942-06-15 |
Family
ID=4452283
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH221702D CH221702A (de) | 1941-12-27 | 1941-12-27 | Einrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung von Synchron-Generatoren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH221702A (de) |
-
1941
- 1941-12-27 CH CH221702D patent/CH221702A/de unknown
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