CH221237A - Schneeschleuder. - Google Patents

Schneeschleuder.

Info

Publication number
CH221237A
CH221237A CH221237DA CH221237A CH 221237 A CH221237 A CH 221237A CH 221237D A CH221237D A CH 221237DA CH 221237 A CH221237 A CH 221237A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
snow
air
wind
dependent
wind blades
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Klima Rudolf
Original Assignee
Klima Rudolf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klima Rudolf filed Critical Klima Rudolf
Publication of CH221237A publication Critical patent/CH221237A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/04Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material
    • E01H5/08Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements
    • E01H5/09Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels
    • E01H5/098Apparatus propelled by animal or engine power; Apparatus propelled by hand with driven dislodging or conveying levelling elements, conveying pneumatically for the dislodged material dislodging essentially by driven elements the elements being rotary or moving along a closed circular path, e.g. rotary cutter, digging wheels about horizontal or substantially horizontal axises perpendicular or substantially perpendicular to the direction of clearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Schneeschleuder.    Die bekannten Schneeschleudern mit       Schaufel-    oder     Frästrommeln    haben nicht  nur den     Nachteil,        dass    die Schleuderweite  und die seitliche     .Sdhneeablenkung    infolge  der ungünstigen, reibungsvollen Richtungs  änderung eine viel kleinere als bei den Ra  dialschleudern ist,     sondern    weisen auch den  weiteren Mangel auf, dass ein im Trommel  innern leicht entstehender Unterdruck in  kurzem zu einer Verstopfung dem Trommel  und des     Schachtes    und damit zum Versagen  der Schleuder führen kann.  



  Diese Übelstände, welche zugleich die  Erzielung einer halbwegs befriedigenden       Schleuderweite    verhindern, sollen nach der  Erfindung dadurch vermieden sein, dass  zwecks besserer     Schnee-schleuderung    zusätz  liche winderzeugende     Mittel    vorgesehen sind.  Hierfür können Windflügel, Luftpressen  oder andere Einrichtungen zur Erzeugung  eines künstlichen Windes oder eines in der  Richtung des Schneestrahls wirkenden Luft  umlaufes Verwendung finden.  



  In der Zeichnung zeigen:    F-. 1 den     Querschnitt    durch eine     Stra:          ssenschneeschleuder    mit auf der     Welle        ge-          lagerten    Windflügeln,       F'ig.    2 eine Einzelheit in Vorderansicht,       Fig.        ä    die Vorderansicht bei geteilten,  getrennt angetriebenen Windflügeln,       Fig.    4 den Querschnitt durch eine     Fräs-          trommel    mit auf der Welle gelagerten Wind  flügeln,

         Fig.    5 den     Querschnitt    durch eine Fräs  trommel mit am Trommelgehäuse befestigten  Windflügeln,       Fig.    6 die     Ausblaseäffnungen    an der  Trommeloberfläche,       Fig.    7 den Querschnitt durch eine     press-          luftführende    Lenkweiche,       Fig.    8 eine mechanisch verstellbare  Schleuder,       Fig.    9 und 10 Schaufeln in Zahnform  und       Fig.    11 und 12 federnd nachgiebige  Schaufelkanten.  



       Gemäj3        Fig.    1 und 2 sind im Hohlraum  des offenen Schaufelrades 1 auf der Rad-      welle 2 mit einer erhöhten Drehzahl, um  laufende Windflügel 3 gelagert, die bei  ihrem Umlauf die Aussenluft durch die in  den seitlichen, festen Wandverschalungen 4  ausgesparten, eventuell bis in den     Scluie,

  -          schaufelbereich    verlängerten Luftschlitze 5  einsaugen und den dabei erzeugten Wind  gemeinsam mit dem Schnee durch den     Aus-          wurfschacht    6 ins Freie     drücken.    Der als  Schneeträger dienende Windstrom verhindert  dadurch eine satte Berührung und somit eine  grössere Reibung zwischen dem Schnee     einer-          seits    und der Wandung sowie der     Lenk-           -eiche    anderseits und verleiht dem Schnee  eine höhere     Geschwindigkeitsenergie    und  eine grössere Schleuderweite.

       3n    den seit  lichen Wandverschalungen angebrachte Luft  taschen 7 mit hochgelegenem     Saut-mund    ver  hindern das Verstopfen der Luftschlitze 5  beim Durchfahren hoher Schneelagen und  damit ein etwaiges Versagen der     Wind-          erzeugungseinrichtung.     



  Um den Windstrom und damit die.  Schleuderweite regeln und nach der Schnee  beschaffenheit ändern zu können, kann man  in den Taschen 7 die mit Deckkappen 8     ver-          sehenen,    je durch einen Zahnantrieb 9 v     er-          schwenkbaren    Scheiben 10 anordnen, mit  denen man die Luftschlitze 5 mehr oder  weniger öffnen und schliessen kann.

   Der An  trieb der Windflügel: 3, die zu beiden Seiten       des    Schaufelantriebes, beispielsweise eines  aus Kurbelwelle 11, Gelenkwelle 12, Schnecke  13 und     Sohneckenrad    14 bestehenden An  triebes, angeordnet sind, erfolgt über die       Vorge.legeräder    15, 16 und die beiderseitigen       Schnecken    17 und Schneckenräder 18, vor  zugsweise mit einer übersetzten Drehzahl.

    Bei     Verwendung    von mit gleicher Drehzahl  wie das Schaufelrad umlaufenden Wind  flügeln empfiehlt es sieh, diese als innere       Fortsetzung    der Schneeschaufeln an den seit  lichen Wandungen und Speichen der     Troin-          niel    zu befestigen,     wa,s    eine paarweise Hin  tereinanderlagerung von Schnee- und von       Luftschaufeln    ergibt.  



  In     Fig.    3 sind zwei an den innern und  äussern Wellenenden gelagerte, von seitlich         -eordneten    Kraftantrieben in     Umdrehun-,     <B>i</B>     -inL-   <I>n</I>  versetzte Windflügel ersichtlich, die vor  nehmlich längs der über ihnen befindlichen  Lenkweichen eine     Blaswirkung    ausüben. Da  bei ist eine von der Anordnung nach     Fig.    1  und 2 verschiedene Lagerung der     Schnee-          ,schaufeln    und     Windfliigel    vorgesehen.

   Wäh  rend nach     Fig.    1 und 2 die Schneeschaufeln  mit: den äussern Wellenenden fest verbun  den und von dort aus angetrieben sowie mit  ihren     innern    freien Enden auf den innern       Abcclilusswa.ndungen    der Windflügel gela  gert sind und die Windflügel durch den  ganzen innern Hohlraum reichen, sind nach       Fig.    3 die     Sehneesehaufeln        innenseitig,    mit.  der     Radwelle    verbunden und die Windflügel  nur an den     innern    und äussern Enden der  Wellen und der     Sehnee.schaufeln    angeordnet.  



  Eine andere Art der Erzeugung eines       künstlichen    Schachtwindes besteht nach       Fig.    1 und 7 in der Zuleitung der von einem       Luftpresser    kommenden Druckluft durch die  Leitung 19 in das Innere der hohlen       Sehwenkwrelle    21 der     Lenkweiche        22    oder       über    ein Knierohr 23 an die Schneide der  L     enkweiclie.    Dabei können die in der     -#Van-          dung    der     Holil -elle    ?1     bezw.    des     Kni±rohres     ?3     angesparten    

  Schlitze     :.i0    und die in den       zugehörigen    eingeschobenen Steuerrohren 24  vorgesehenen Sehlitze beim     Umschwenken     der      Teiche        ??    durch die sinngemässe Ver  drehung der Zahnräder 25 und 26 so über  einander gelegt werden, dass in beiden  Schwenkstellungen der 'Weiche nur die       jeweils        sühneebeaufsehlagten    Flächen von der  Pressluft getroffen und dadurch von einem  den     Schnee    tragenden und     mitablenkenden,     reibungslosen Luftpolster bestrichen werden.  



  Die beiden     gescliilclerten        @Viiiderzeu-          giingsarten    können auch zusammenwirkend  an einer Schleuder Verwendung finden und  ferner kann die Pressluft auch an einer an  dern Stelle des Schachtes oder der Trommel  eingeführt     werden.     



  Die     F'ig.    4 zeigt eine     Frästrommel,    auf    deren Welle Windflügel 3 gelagert sind,  die mit grösserer Drehzahl als die Trommel  delle angetrieben werden, während nach           Fig.    5 die Windflügel 27 in     fester    Verbin  dung und mit gleicher Drehzahl mit der  Trommel umlaufen und die Luft durch  äussere feste     Waudverseha.lungen    einsaugen.  In beiden Fällen verlässt die Pressluft -durch  entsprechend gross zu bemessende Öffnun  gen     (Fig.    6) an .den     Schneeaustritts;stellen     mit dem Schnee die Trommel.  



  Zur Erzielung einer wirksamen Ent  lastung des Fahrzeugrahmens und einer be  quemen Höheneinstellung der     Schneidkanten     sowie einer leichten     Lenkbarkeit    der Schleu  der ist diese gemäss     Fig.    1 auf frei einschlag  baren Bodenrollen 29 z. B. mittels je einer  hydraulischen Pumpe 28 abgestützt und  durch einen senkrechten Zapfen 29' am Fahr  zeugrahmen schwenkbar geführt. Die Pumpe  28 kann, wie     Fig.    8 zeigt, auch am Fahr  zeugrahmen gelagert und durch eine Kette  30 mit dem Halter der zugehörigen Boden  rolle 29 verbunden sein. Die Bodenrollen 29  sind dabei nach     Fig.    8 in Schrägschlitzen 31  ihrer Halter verschiebbar und durch Quer  wellen 32 miteinander verbunden.

   Die An  ordnung der Pumpen 28 und der Rollen 29  nach     Fig.1    ergibt eine vollkommene Rahmen  entlastung, während -die Ausführung nach       Fi.g.    8 nur eine, teilweise Entlastung des  Fahrzeugrahmens ermöglicht.  



  Die     Fig.    9 und 10 veranschaulichen an  den Kanten zahnförmig ausgebildete Schau  feln. welche alle die Vorteile der Spitz  hacke gegenüber der Breitschneide auf  weisen. Gemäss     Fig.    11 und 12 sind an den  festen Schaufelkanten 33 besondere, an Fe  dern 35 abgestützte     Schneidkanten    36 vor  gesehen, die in Zylindern 34 mittels Kolben  entgegen der Wirkung der Federn 35 ge  führt sind und den Anstoss der Schaufeln  auf ein festes Hindernis elastisch und daher  schonend für die     Schaufeln    und die ganze  Schleuder gestalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schneeschleuder, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks besserer Schneeschleuderung zu sätzliche winderzeugende Mittel vorgesehen sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schneeschleuder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schleu derwelle (2) Windflügel (3) gelagert sind. 2. Schneeschleuder nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass im Innern .der durch seitliche Verschalungswände (4) ab geschlossenen Schleudertrommel Windflügel (27) angebracht sind.
    3. Schneeschleuder nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass, zum Einsaugen der Luft in den seit lichen Wandverschalungen (4) im Bereich der Windflügel Luftöffnungen (5) vorhan den sind. 4. Schneeschleuder nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, Jass die Luftschlitze (5) durch Lufttaschen (7) geschützt und mittels dreh barer Deckel (8) regelbar sind. 5. Schneeschleuder nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Luftöffnungen (5) zur Verstärkung .des Windes bis in den Schnee schaufelbereich verlängert sind. 6.
    Schneeschleuder nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die auf der Schleuderwelle gelager ten Windflügel mit einer höheren Drehzahl. als diese angetrieben sind. 7. Schneeschleuder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Stelle des Auswurfschachtes Pressluft durch eine Leitung (19) zugeführt wird, derart, dass sie die schneebeaufschlagten Flächen der Lenk deichen (22) bestreicht. B. Schneeschleuder nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, .dadurch gekennzeich net, dass die Umsteuerung der Pressluf t selbsttätig mit der Umstellung der Lenk weichen (22) erfolgt.
    9. Schneeschleuder nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die festen Schauf el'kanten (33) mit abgefederten Schneidkanten (36) versehen sind.
CH221237D 1940-06-08 1941-06-12 Schneeschleuder. CH221237A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE221237X 1940-06-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH221237A true CH221237A (de) 1942-05-31

Family

ID=5838912

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH221237D CH221237A (de) 1940-06-08 1941-06-12 Schneeschleuder.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH221237A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097463B (de) * 1953-05-23 1961-01-19 Ries Adolf Fa Raeumvorrichtung eines Schneepfluges

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097463B (de) * 1953-05-23 1961-01-19 Ries Adolf Fa Raeumvorrichtung eines Schneepfluges

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1459661A1 (de) Einrichtung mit angetriebener Walzenbuerste,insbesondere Kehrmaschine
DE1939182A1 (de) Bodenbearbeitungsmaschine mit mindestens einer drehbaren Walze zum Festdruecken der Erde
DE3513887C2 (de)
DE3040782A1 (de) Vorrichtung fuer den schutz einer stroemungsmittel-einlassoeffnung vor verstopfung
DE102012101109B4 (de) Geräteträger für Reinigungsgeräte mit Mittenantrieb zum Frontanbau
DE7413508U (de) Steinbrechvorrichtung
DE3638283C2 (de)
DE29619433U1 (de) Ferngesteuerte, selbstfahrende Brechmaschine, die in Gruben betrieben werden kann
CH221237A (de) Schneeschleuder.
DE19739915C2 (de) Bankettefräsaggregat
DE2902484C2 (de) Füll- und Entnahmevorrichtung für runde Silos
DE2535701C3 (de) Vorrichtung zum Abtragen, Transportieren und Austeilen von Silagefutter aus Fahrsilos, Mieten o.dgl. zu Futterstellen (sog. Silofräse)
DE8915800U1 (de) Sammelgut-Behälter mit flexibler Rohrleitung
DE1938818A1 (de) Werkzeug fuer einen Drehkopf einer im Dauerbetrieb arbeitenden Bohr- oder Abbaumaschine
DE2427177A1 (de) Feldhaecksler
DE2136127C3 (de) Einrichtung zum Verdrehen der Schrägscheibe einer Axialkolbenmaschine
DE2652738C2 (de) Fahrbare oder stationäre Dosier- bzw. Entladevorrichtung für Halm- oder Blattgut
DE1002549B (de) Drehkoerper an Pfluegen, insbesondere zum Wenden des von einem Pflug ausgehobenen Erdbalkens
DE698349C (de) Kollergang
DE2630102A1 (de) Schaufelradladr
DE2053963A1 (de) Maschine zum Reinigen von Flachen, insbesondere zum Reinigen von mit Schnee bedeckten Flachen, vorzugsweise nach Art eines Schneepfluges
CH669417A5 (de) Schneeschleuder.
AT164901B (de) Schneeschleudermaschine
DE6606622U (de) Vorrichtung zum maehen von verschiedenem schnittgut
DE813781C (de) Kartoffelroder