Schneeschleuder. Die bekannten Schneeschleudern mit Schaufel- oder Frästrommeln haben nicht nur den Nachteil, dass die Schleuderweite und die seitliche .Sdhneeablenkung infolge der ungünstigen, reibungsvollen Richtungs änderung eine viel kleinere als bei den Ra dialschleudern ist, sondern weisen auch den weiteren Mangel auf, dass ein im Trommel innern leicht entstehender Unterdruck in kurzem zu einer Verstopfung dem Trommel und des Schachtes und damit zum Versagen der Schleuder führen kann.
Diese Übelstände, welche zugleich die Erzielung einer halbwegs befriedigenden Schleuderweite verhindern, sollen nach der Erfindung dadurch vermieden sein, dass zwecks besserer Schnee-schleuderung zusätz liche winderzeugende Mittel vorgesehen sind. Hierfür können Windflügel, Luftpressen oder andere Einrichtungen zur Erzeugung eines künstlichen Windes oder eines in der Richtung des Schneestrahls wirkenden Luft umlaufes Verwendung finden.
In der Zeichnung zeigen: F-. 1 den Querschnitt durch eine Stra: ssenschneeschleuder mit auf der Welle ge- lagerten Windflügeln, F'ig. 2 eine Einzelheit in Vorderansicht, Fig. ä die Vorderansicht bei geteilten, getrennt angetriebenen Windflügeln, Fig. 4 den Querschnitt durch eine Fräs- trommel mit auf der Welle gelagerten Wind flügeln,
Fig. 5 den Querschnitt durch eine Fräs trommel mit am Trommelgehäuse befestigten Windflügeln, Fig. 6 die Ausblaseäffnungen an der Trommeloberfläche, Fig. 7 den Querschnitt durch eine press- luftführende Lenkweiche, Fig. 8 eine mechanisch verstellbare Schleuder, Fig. 9 und 10 Schaufeln in Zahnform und Fig. 11 und 12 federnd nachgiebige Schaufelkanten.
Gemäj3 Fig. 1 und 2 sind im Hohlraum des offenen Schaufelrades 1 auf der Rad- welle 2 mit einer erhöhten Drehzahl, um laufende Windflügel 3 gelagert, die bei ihrem Umlauf die Aussenluft durch die in den seitlichen, festen Wandverschalungen 4 ausgesparten, eventuell bis in den Scluie,
- schaufelbereich verlängerten Luftschlitze 5 einsaugen und den dabei erzeugten Wind gemeinsam mit dem Schnee durch den Aus- wurfschacht 6 ins Freie drücken. Der als Schneeträger dienende Windstrom verhindert dadurch eine satte Berührung und somit eine grössere Reibung zwischen dem Schnee einer- seits und der Wandung sowie der Lenk- -eiche anderseits und verleiht dem Schnee eine höhere Geschwindigkeitsenergie und eine grössere Schleuderweite.
3n den seit lichen Wandverschalungen angebrachte Luft taschen 7 mit hochgelegenem Saut-mund ver hindern das Verstopfen der Luftschlitze 5 beim Durchfahren hoher Schneelagen und damit ein etwaiges Versagen der Wind- erzeugungseinrichtung.
Um den Windstrom und damit die. Schleuderweite regeln und nach der Schnee beschaffenheit ändern zu können, kann man in den Taschen 7 die mit Deckkappen 8 ver- sehenen, je durch einen Zahnantrieb 9 v er- schwenkbaren Scheiben 10 anordnen, mit denen man die Luftschlitze 5 mehr oder weniger öffnen und schliessen kann.
Der An trieb der Windflügel: 3, die zu beiden Seiten des Schaufelantriebes, beispielsweise eines aus Kurbelwelle 11, Gelenkwelle 12, Schnecke 13 und Sohneckenrad 14 bestehenden An triebes, angeordnet sind, erfolgt über die Vorge.legeräder 15, 16 und die beiderseitigen Schnecken 17 und Schneckenräder 18, vor zugsweise mit einer übersetzten Drehzahl.
Bei Verwendung von mit gleicher Drehzahl wie das Schaufelrad umlaufenden Wind flügeln empfiehlt es sieh, diese als innere Fortsetzung der Schneeschaufeln an den seit lichen Wandungen und Speichen der Troin- niel zu befestigen, wa,s eine paarweise Hin tereinanderlagerung von Schnee- und von Luftschaufeln ergibt.
In Fig. 3 sind zwei an den innern und äussern Wellenenden gelagerte, von seitlich -eordneten Kraftantrieben in Umdrehun-, <B>i</B> -inL- <I>n</I> versetzte Windflügel ersichtlich, die vor nehmlich längs der über ihnen befindlichen Lenkweichen eine Blaswirkung ausüben. Da bei ist eine von der Anordnung nach Fig. 1 und 2 verschiedene Lagerung der Schnee- ,schaufeln und Windfliigel vorgesehen.
Wäh rend nach Fig. 1 und 2 die Schneeschaufeln mit: den äussern Wellenenden fest verbun den und von dort aus angetrieben sowie mit ihren innern freien Enden auf den innern Abcclilusswa.ndungen der Windflügel gela gert sind und die Windflügel durch den ganzen innern Hohlraum reichen, sind nach Fig. 3 die Sehneesehaufeln innenseitig, mit. der Radwelle verbunden und die Windflügel nur an den innern und äussern Enden der Wellen und der Sehnee.schaufeln angeordnet.
Eine andere Art der Erzeugung eines künstlichen Schachtwindes besteht nach Fig. 1 und 7 in der Zuleitung der von einem Luftpresser kommenden Druckluft durch die Leitung 19 in das Innere der hohlen Sehwenkwrelle 21 der Lenkweiche 22 oder über ein Knierohr 23 an die Schneide der L enkweiclie. Dabei können die in der -#Van- dung der Holil -elle ?1 bezw. des Kni±rohres ?3 angesparten
Schlitze :.i0 und die in den zugehörigen eingeschobenen Steuerrohren 24 vorgesehenen Sehlitze beim Umschwenken der Teiche ?? durch die sinngemässe Ver drehung der Zahnräder 25 und 26 so über einander gelegt werden, dass in beiden Schwenkstellungen der 'Weiche nur die jeweils sühneebeaufsehlagten Flächen von der Pressluft getroffen und dadurch von einem den Schnee tragenden und mitablenkenden, reibungslosen Luftpolster bestrichen werden.
Die beiden gescliilclerten @Viiiderzeu- giingsarten können auch zusammenwirkend an einer Schleuder Verwendung finden und ferner kann die Pressluft auch an einer an dern Stelle des Schachtes oder der Trommel eingeführt werden.
Die F'ig. 4 zeigt eine Frästrommel, auf deren Welle Windflügel 3 gelagert sind, die mit grösserer Drehzahl als die Trommel delle angetrieben werden, während nach Fig. 5 die Windflügel 27 in fester Verbin dung und mit gleicher Drehzahl mit der Trommel umlaufen und die Luft durch äussere feste Waudverseha.lungen einsaugen. In beiden Fällen verlässt die Pressluft -durch entsprechend gross zu bemessende Öffnun gen (Fig. 6) an .den Schneeaustritts;stellen mit dem Schnee die Trommel.
Zur Erzielung einer wirksamen Ent lastung des Fahrzeugrahmens und einer be quemen Höheneinstellung der Schneidkanten sowie einer leichten Lenkbarkeit der Schleu der ist diese gemäss Fig. 1 auf frei einschlag baren Bodenrollen 29 z. B. mittels je einer hydraulischen Pumpe 28 abgestützt und durch einen senkrechten Zapfen 29' am Fahr zeugrahmen schwenkbar geführt. Die Pumpe 28 kann, wie Fig. 8 zeigt, auch am Fahr zeugrahmen gelagert und durch eine Kette 30 mit dem Halter der zugehörigen Boden rolle 29 verbunden sein. Die Bodenrollen 29 sind dabei nach Fig. 8 in Schrägschlitzen 31 ihrer Halter verschiebbar und durch Quer wellen 32 miteinander verbunden.
Die An ordnung der Pumpen 28 und der Rollen 29 nach Fig.1 ergibt eine vollkommene Rahmen entlastung, während -die Ausführung nach Fi.g. 8 nur eine, teilweise Entlastung des Fahrzeugrahmens ermöglicht.
Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen an den Kanten zahnförmig ausgebildete Schau feln. welche alle die Vorteile der Spitz hacke gegenüber der Breitschneide auf weisen. Gemäss Fig. 11 und 12 sind an den festen Schaufelkanten 33 besondere, an Fe dern 35 abgestützte Schneidkanten 36 vor gesehen, die in Zylindern 34 mittels Kolben entgegen der Wirkung der Federn 35 ge führt sind und den Anstoss der Schaufeln auf ein festes Hindernis elastisch und daher schonend für die Schaufeln und die ganze Schleuder gestalten.
Snow blower. The known snow blowers with shovel or milling drums not only have the disadvantage that the centrifugal width and the side deflection due to the unfavorable, frictional change in direction is much smaller than with the radial throwers, but also have the further disadvantage that an im Inside the drum, a slight vacuum can quickly clog the drum and the shaft and thus cause the centrifuge to fail.
These inconveniences, which at the same time prevent the achievement of a halfway satisfactory throwing distance, are to be avoided according to the invention in that additional wind-generating means are provided for the purpose of better snow throwing. Wind blades, air presses or other devices for generating an artificial wind or a circulating air acting in the direction of the snow jet can be used for this purpose.
In the drawing show: F-. 1 shows the cross section through a road snow blower with wind blades mounted on the shaft, FIG. 2 shows a detail in front view, FIG. 1 shows the front view with divided, separately driven wind blades, FIG. 4 shows the cross section through a milling drum with wind blades mounted on the shaft,
5 shows the cross section through a milling drum with wind blades attached to the drum housing, FIG. 6 shows the exhaust openings on the drum surface, FIG. 7 shows the cross section through a steering switch guiding compressed air, FIG. 8 shows a mechanically adjustable sling, FIGS. 9 and 10 blades in tooth form and FIGS. 11 and 12 resiliently flexible blade edges.
According to FIGS. 1 and 2, in the cavity of the open paddle wheel 1 on the wheel shaft 2 at an increased speed, around rotating wind blades 3 are mounted, which during their rotation allow the outside air to pass through the openings in the lateral, fixed wall cladding 4, possibly up to the Scluie,
- Suck in the air slots 5 extended in the shovel area and press the wind generated in the process together with the snow through the discharge chute 6 into the open. The wind flow, which acts as a snow carrier, prevents full contact and thus greater friction between the snow on the one hand and the wall and the steering oak on the other hand, and gives the snow higher speed energy and a greater throwing distance.
Air pockets 7 attached to the side wall cladding with a raised Saut-mund prevent the air slots 5 from clogging when driving through high snow layers and thus a possible failure of the wind-generating device.
To the wind power and thus the. To regulate the throwing distance and to be able to change it according to the snow texture, the disks 10 provided with cover caps 8 can be arranged in the pockets 7, each pivotable by a toothed drive 9, with which the air slots 5 can be opened and closed more or less can.
The drive of the wind blades: 3, which are arranged on both sides of the blade drive, for example a drive consisting of a crankshaft 11, cardan shaft 12, worm 13 and son corner wheel 14, takes place via the feed wheels 15, 16 and the worms 17 on both sides and worm wheels 18, preferably with a geared speed.
When using wind blades rotating at the same speed as the paddle wheel, it is advisable to attach them as an inner continuation of the snow shovels to the lateral walls and spokes of the tunnel, which results in a pair of snow and air shovels .
In Fig. 3, two wind blades mounted on the inner and outer shaft ends, offset by laterally-arranged power drives in revolutions, <B> i </B> -inL- <I> n </I>, mainly longitudinally the steering points located above them exert a blowing effect. Since the arrangement of FIGS. 1 and 2 is provided with a different mounting of the snow blades, shovels and wind blades.
1 and 2, the snow shovels are firmly connected to the outer shaft ends and are driven from there and with their inner free ends are supported on the inner walls of the wind blades and the wind blades extend through the entire inner cavity, are according to Fig. 3, the tendon blades on the inside, with. connected to the wheel shaft and the wind blades only arranged at the inner and outer ends of the shafts and the Sehnee.schaufeln.
Another way of generating an artificial shaft wind consists according to FIGS. 1 and 7 in the supply of the compressed air coming from an air compressor through the line 19 into the interior of the hollow Sehwenkwrelle 21 of the steering switch 22 or via a knee tube 23 to the cutting edge of the L enkweiclie. The in the - # Van- dung der Holil -elle? 1 resp. of the knee tube? 3 saved
Slots: .i0 and the seat braids provided in the associated inserted control tubes 24 when the ponds are swiveled? by the analogous rotation of the gears 25 and 26 are placed on top of each other so that in both swivel positions of the 'switch, only the respective sühneebeaufsehlagen surfaces are hit by the compressed air and thus covered by a smooth air cushion that carries the snow and deflects it.
The two types of closed-circuit production can also be used together on a centrifuge and the compressed air can also be introduced at another point on the shaft or the drum.
The F'ig. 4 shows a milling drum, on the shaft of which wind blades 3 are mounted, which are driven at a higher speed than the drum dent, while according to FIG. 5, the wind blades 27 rotate in a fixed connection and at the same speed with the drum and the air through external fixed Soak in Waudverseha.lungen. In both cases, the compressed air leaves - through openings to be dimensioned appropriately large (Fig. 6) at the snow outlet; with the snow, the drum is placed.
To achieve an effective Ent load the vehicle frame and a convenient height adjustment of the cutting edges and easy maneuverability of Schleu is this according to FIG. 1 on free impact ble floor rollers 29 z. B. supported by means of a hydraulic pump 28 and pivoted through a vertical pin 29 'on the driving tool frame. The pump 28 can, as shown in FIG. 8, also be mounted on the vehicle frame and connected by a chain 30 to the holder of the associated floor roller 29. The bottom rollers 29 are slidable according to FIG. 8 in inclined slots 31 of their holder and shafts 32 connected to each other by cross.
The arrangement of the pumps 28 and the rollers 29 according to Figure 1 results in a complete frame relief, while -the execution according to Fi.g. 8 only allows partial relief of the vehicle frame.
9 and 10 illustrate at the edges of the tooth-shaped look blades. all of which have the advantages of the pickaxe over the broad-edged edge. 11 and 12 are on the fixed blade edges 33 special, on Fe countries 35 supported cutting edges 36 before seen, which are ge leads in cylinders 34 by means of pistons against the action of springs 35 and the impact of the blades on a solid obstacle and elastic therefore make it gentle on the blades and the entire sling.