CH220197A - Schuhwerk mit biegsamer Laufsohle. - Google Patents

Schuhwerk mit biegsamer Laufsohle.

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CH220197A
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CH
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footwear
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flexible
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Zierold Paul
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Zierold Paul
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/141Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form with a part of the sole being flexible, e.g. permitting articulation or torsion

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Schuhwerk mit biegsamer Laufsohle.    Die Erfindung betrifft ein mit einer aus       einemLederersatzstoff    bestehenden, biegsamen  Laufsohle versehenes Schuhwerk., wobei die  Laufsohle von einem ihrer beiden seitlichen  Ränder beginnende und quer zu ihr verlau  fende Einschnitte besitzt, die in der Nähe der  gegenüberliegenden     Kante    endigen, während  zwischen diesen Einschnitten gleichartige       Einschnitte    vorgesehen sind, welche an der  zu den     erstgenanntenEinschnitten    gegenüber  liegenden seitlichen Sohlenkante beginnen  und in der Nähe der gegenüberliegenden  Sohlenkante endigen, zum Zweck, die ur  sprünglich unbiegsame Sohle biegsam zu  machen.  



  Das Wesen der Erfindung besteht darin,  dass die dem Schuhwerk zugekehrte Fläche  der Laufsohle     ausgehöhlt    und     aufgerauht    und  mittels eines Klebmittels mit dem Schuh  werkboden verbunden ist. Durch die hohle  Form wird die biegsame Laufsohle der be  kannten     vorerwähnten    Art     insofern    wesent-    lieh verbessert, als die Laufsohle mit ihrer  gesamten Fläche an der sich in diese Aus  höhlung einlegenden Fläche des Schuhwerk  bodens anliegt, so dass die Flächen beider  Teile sich überall berühren und durch ein       Klebmittel    fest miteinander     verbunden    wer  den können,

   während die     Aufrauhung    der       Sohleninnenfläche    dem     Klebmittel        einen    gu  ten Halt verleiht. Es ist zweckmässig, die       Einschnitte,    von der     Sohlenlauffläche    begin  nend, nur so tief zu halten, dass die Sohlen  innenfläche eine     zusammenhängende    Fläche  bildet.

   Eine derartig ausgebildete Sohle ist  beispielsweise     insofern    vorteilhafter als jene  mit     Einschnitten    der     bisher    genannten Art,  indem hierbei das flüssige     Klebmittel    nicht  in die     Einschnitte    laufen und diese verkleben  kann.

      Auf der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsformen bei  spielsweise dargestellt,     und    zwar zeigt:           Fig.    1 eine Damensohle, von oben ge  sehen;       Fig.    ?     dieselbe    Sohle im Schnitt nach  Linie     A-B    und       Fig.    3 im Schnitt. nach Linie     C-D,          Fig.    4 dieselbe Sohle in Seitenansicht,  stark gebogen,       Fig.    5 dieselbe Sohle in Verbindung mit  einem     Damenschuhvorderteil    in     Seitenansicht     beim Laufen.  



  Die     Fig.    6, 7 und 8 zeigen eine weitere       Ausführungsform    einer biegsamen Sohle,  und zwar in     Fig.    6 von oben gesehen, in       Fig.    7 im Längsschnitt     E-F    und in     Fig.    8  im Querschnitt     G-H.     



  Die dargestellte und aus Holz bestehend  gedachte Sohle 1 ist ausser ihrem Spitzenteil     -?     und ihrem breiten Ende 3 mit Einschnitten 4  versehen, die am Sohlenrande 5     beginnend    in der  Nähe des gegenüberliegenden Sohlenrandes 6  endigen, während sich zwischen zwei der  artigen Einschnitten 4 gleichartige Ein  schnitte 7 befinden, welche am letztgenann  ten Sohlenrand 6 beginnen und in der Nähe  des gegenüberliegenden Randes 5 enden.  



  Wie insbesondere aus den     Fig.    ? und 3  ersichtlich ist, verläuft die     Sohleninnenfläche     in Länge     und    Breite in einer nach innen ge  richteten Bogenform und ist ausserdem auf  gerauht. Diese Aushöhlung der     Sohleninnen-          fläche    kann zum Beispiel mittels eines Ho  bels,     Fräsers    oder eines sonstigen     Werk-          zeuges,    aber auch dadurch geschehen, dass  sie einem Dämpf- und     Pressverfahren    aus  gesetzt wird.

   In     Fig.    4 soll nur gezeigt wer  den,     wie    stark sich eine derartige Sohle bie  gen lässt, wenn deren Einschnitte eng     anein-          anderliegen,    ohne dass dabei mit einem Bruch  derselben gerechnet werden muss. Für den  praktischen Gebrauch kommt jedoch im all  gemeinen eine Höchstbiegung der Holzsohle  nur in einer Weise in     Betracht,    die aus     Fig.    5  ersichtlich ist.  



  Zwecks     Verbindung    einer Sohle dieser  Art mit zum Beispiel einer am Schuhwerk 10  befestigten Unterlage 11 werden die Sohlen  innenfläche     undloder    die Aussenfläche der  Unterlage 11, soweit letztere von der Sohle    später abgedeckt wird, mit Kitt oder     einem     sonstigen Klebmittel bestrichen und nach  dem     Aufbringen    der Sohlenfläche auf die  Unterlage 11 oder umgekehrt, beide Körper  stark     gegeneinandergepresst,    wodurch beide  Körper eine dauernde,     besonders        innige    Ver  bindung miteinander eingehen.

       Gleichwohl     kann die     biegsame    Holzsohle ausserhalb der  von den Einschnitten beherrschten Zone in  besonderen Fällen durch dort vorgesehene  Löcher 12 mittels Nägeln gegen eine vor  zeitige     bezw.        ungewollte    Trennung vom  Schuhwerk gesichert  -erden. Bemerkt sei  schliesslich noch, dass sich gedämpftes Bu  chenholz für durch Einschnitte biegsame  Holzsohlen besonders gut eignet.  



  'Wie aus den     Fig.    1_i bis 8 ersichtlich ist,  kann die Sohle auch in der Weise     ausgeführt     werden, dass die Einschnitte 4, 7, von der       Sohlenlauffläche    beginnend, nur so tief ge  halten sind, dass die     Sohleninnenfläche    eine  zusammenhängende dünne Fläche bildet.  Während dadurch die Biegsamkeit der Sohle  praktisch nicht     beeinträchtigtwird,    verhindert  dieser volle Sohlenteil 13 eine ungewollte  Dehnung der gesamten Sohle in ihrer Längs  richtung, insbesondere vor oder im Zeitpunkt  ihrer Verbindung mit dem Schuhwerk, und  ausserdem den Einlauf eines flüssigen Kleb  mittels in die Spalten der Einschnitte 4, 7.

    Im übrigen ist es auch angängig, die     Sohle     aus einem künstlichen Werkstoff herzustel  len, welcher in der     Stärke    einer Sohle einen  unbiegsamen Körper ergibt.  



  Die     Aufrauhung    der     Sohleninnenfläche     erstreckt sich bei beiden Beispielen nur auf  die Zone, in welcher die Einschnitte 4, 7 ein  ander überlappen; sie könnte sich aber auch  auf die ganze     Sohleninnenfläche    erstrecken.  



  Es ist ferner zweckmässig, die Laufsohle  vor     Anbringung    der Einschnitte in einem  Dämpfverfahren Reich zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüGHE I. Schuhwerk mit einer aus Lederersatz stoff bestehenden Laufsohle, wobei die Lauf sohle von einem ihrer beiden seitlichen Rän der beginnende und quer zu ihr verlaufende Einschnitte besitzt, die in der Nähe der ge genüberliegenden Kante endigen, während zwischen diesen Einschnitten gleichartige Einschnitte vorgesehen sind, welche an der zu den erstgenannten Einschnitten gegen überliegenden seitlichen Sohlenkante begin nen und in der Nähe der gegenüberliegenden Sohlenkante endigen, zum Zweck, die ur sprünglich unbiegsame Sohle biegsam zu ma chen, dadurch gekennzeichnet, dass -die dem Schuhwerk (10)
    zugekehrte Fläche der Lauf sohle ausgehöhlt und aufgerauht und mittels eines Klebmittels mit dem Schuhwerkboden verbunden ist. Il. Verfahren zur Iierstellung eines Schuhwerkes mit einer aus Lederersatzstoff bestehenden, biegsamen Laufsohle nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle nach Anbringung der Ein schnitte auf einer Fläche ausgehöhlt und auf gerauht und mit dieser Fläche unter Anwen dung von Druck mittels eines Klebmittels mit dem Schuhwerk verbunden wird. UNTERAN SPRtrCHE 1.
    Verfahren zur Herstellung eines Schuh werkes mit einer aus Lederersatzstoff be stehenden, biegsamen Laufsohle nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle vor der Anordnung der Einschnitte in einem Dämpfverfahren weich gemacht wird. 2. Schuhwerk nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die #Lufrax,Uung der dem Schuhwerkboden zugekehrten Sohlen fläche nur in der Zone vorgesehen ist, in wel cher die, Einschnitte (4, 7) einander über lappen. 3.
    Schuhwerk nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (4, 7), von der Sohlen lauffläche beginnend, nur so tief gehalten sind, dass die Sohleninnenfläche eine zu sammenhängende Fläche bildet. 4. Schuhwerk nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sohle aus gedämpftem Bu chenholz besteht.
CH220197D 1940-07-05 1940-11-27 Schuhwerk mit biegsamer Laufsohle. CH220197A (de)

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