CH220164A - Staubfeuerung. - Google Patents

Staubfeuerung.

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CH220164A
CH220164A CH220164DA CH220164A CH 220164 A CH220164 A CH 220164A CH 220164D A CH220164D A CH 220164DA CH 220164 A CH220164 A CH 220164A
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CH
Switzerland
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dust
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muffle
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dust firing
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Haftung Kohlensc Beschraenkter
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Kohlenscheidungs Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D1/00Burners for combustion of pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description


  Staubfeuerung.    Es ist bei Staubfeuerungen, insbesondere  für Dampfkessel, üblich, die Brennkammern  je mit mehreren     Brennstaubeinl.ässen    glei  cher Bauart und gleicher grösster Durch  satzleistung auszurüsten, und dem wechseln  den Wärmebedarf des Kessels durch     Zu-          oder    Abschalten     einzelner        Brennstaubein-          lässe,    für welche     Staubbrenner    oder die so  genannten     Mühlenmäuler    gewisser Mühlen  ,     feuerungen    in Betracht kommen, gerecht zu  werden.

   Anders geartete     Brennstoffeinlässe     werden allerdings bereits zusätzlich zu jenen       Betriebsbrennern    angewendet. 'Sie dienen je  doch jeweils nur der Inbetriebsetzung der       Feuerungen    oder der     Warmhaltung    der Kes  sel und führen in der     Regel    andere Brenn  stoffe, wie Gas     und    Öl, zur     Verbrennung    in  die     Brennkammer.     



  Die Anwendung dieser verschiedenarti  gen Brenner und Brennstoffe führt zu einem  verwickelten Aufbau der Feuerungen, sei es  durch eine grosse Anzahl von erforderlichen    Brennstoff- und     Luftleitungen,    sei es durch       schwierige    Anordnung und Ausbildung der  die     Brennkammern    in der Regel auskleiden  den Kesselrohre an den     Einbaue-tellen    der  Brenner.

   Ebenso ist die Bedienung der       Feuerungen    erschwert, da die zusätzlichen  Brenner meist an ganz andern Stellen der  Brennkammer angeordnet sind wie die     Goge-          nannten        Betriebsbrenner.    Schliesslich     steht     Gas als     Hilfsbrennstoff    nur in seltenen. Fäl  len zur Verfügung, und es ist     die    Verwen  dung von<B>01</B> in Staubfeuerungen seines  hohen     Wärmepreises    wegen auch     volkswirt-          schaftlich    nicht gerechtfertigt.  



  Die Erfindung hat eine     Staubfeuerung     insbesondere für Dampfkessel zum Geigen  stand und bezweckt, die erwähnten Nach  teile zu beseitigen.  



  Die vorliegende Staubfeuerung ist da  durch ,gekennzeichnet,     dass    sie     mindestens     einen Brenner für     Brennstaub    aufweist, wel  cher derart     ausgebildet        ist,        dass    er wahl-      weise als Betriebsbrenner, Zünd-     bezw.          Schwachlastbrenner    benutzt werden kann.  Hierdurch werden übliche zusätzliche Hilfs  brenner mit ihren     Ansehlussleitungen    und  dergleichen erspart.

   Gleichzeitig wird der  Aufbau der     Staubfeuerung    und,     gegebeneii-          falls,    die Auskleidung der     Brennkamine.-          mit    Kühlrohren besonders wegen der gerin  geren Anzahl an Durchbrüchen durch     di;@          Brennkammerwände    vereinfacht und die Be  dienung     erleichtert.    Weiterhin kann auf die       Anwendunz    von Hilfsbrennstoffen, wie  und besonders     Ü1,    vollkommen verzichtet  werden.  



  Der     Gegenstand    der     Erfindung    ist in der  Zeichnung beispielsweise in Form einer  Staubfeuerung dargestellt, bei welcher die  Brenner in den Eckkanten der     Brennkammer     angeordnet sind und die Staubstrahlen im  wesentlichen waagrecht gegen die     Breini-          kammermitte    gerichtet sind.

   Es zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten     Schnitt        durch     eine     Brennkammerecke    nach Linie     a---a    in       Flg.    3,       Fig.    2 eine Ansicht der     Brennermündung     in grösserem     Massstabe,          Fig.    3 einen waagrechten Schnitt nach  Linie     b-b        in        F'ig.    1,       Fig.    4 einen waagrechten     Sehniet        geni;

  W          Fig.    3 durch einen Brenner anderer     Bauar-.     Die Staubfeuerung besitzt in den     Eek-          ka.nten    der     Brennkammer    1, welche     nlil          Kesselrohren    ? ausgekleidet ist, die     üblichen     Brenner 3, welche je lediglich aus     einem          Brennstatibrohr    4 mit einem Mundstück 5  aus hitzebeständigem Baustoff bestellen.  Neben (unter) den Brennern sind Zweitluft  einlässe 6 vorgesehen, die mittels durch  Klappen 7 regelbaren Anschlüssen 8 an die  von einem Lufterhitzer kommende Zweit  luftleitung 9 angeschlossen sind.

   An der       Brennkammerecke    befindet sich ferner über  oder, wie gezeichnet, unter dem Brenner 3  ein auf Schwachlast- oder     Dauernormalbe-          trieb    umschaltbarer Brenner 10. Dieser Bren  ner besitzt ein     Brennstaubrohr    4. welches       achsial    in eine am hintern Teil als Dreh  körper, beispielsweise als Zylinder ausgebil-         dete        Sehaniottemuffel   <B>11</B> aus feuerfestem  Baustoff mündet. Der zylindrische Teil der       -Muffel    geht vorn in ein Mundstück mit       langgestrecktem    Querschnitt über, das den  Austritt 12 in die     Brennkammer    bildet.

   Das       Breilnsta.ubrohr    ist hinter seiner Mündung in  der Muffel von einem     Leitschaufelkranz    14  umgeben, über welchen eine Verbindung<B>1.3</B>  zwischen einem rege-- und absperrbaren       Zweitluftanschluss    15 und dem Innern der  Muffel hergestellt ist, wobei die     Leitschau-          feln    so gestellt sind, dass die Zweitluft in  kreisender     Bewegung    in die Muffel eintritt  und der Innenwand der letzteren entlang  strömt. Diese Zweitluft erfasst und verwir  belt einen Teil des bei Schwachlast ein  tretenden Staubes.

   Das Gemisch wird nach       Entzündung    mittels einer durch die     Offnung     1.6 eingeführten Fackel in der Muffel ver  brannt. Dabei wird die     -Muffel    schnell auf  geheizt. so dass die weitere Verbrennung in  der Muffel von ihr selbst aufrechterhalten  und im     Schwachla.stbetrieb    ein brennendes       Staubluftgemisch    in die     Brennkammer    aus  geblasen wird. Diese Betriebsweise lässt sich  jedoch nur bei geringer     Brennstaubzufüh-          rung    erreichen, was aber gerade beabsichtigt  ist.

   Werden dein Brenner die im Betrieb  üblichen Brennstoffmengen zugeführt, so  stösst der Brennstaub durch die sich abküh  lende Muffel hindurch     lind    entzündet sieh  erst in der Brennkammer, und zwar an  der die Brennkammer bereits erfüllenden  Flamme.     Das    Erlöschen des Feuers in der  Muffel kann durch entsprechende Regelung  der     Zweitluftmenge    unterstützt werden.

    Auch können beim Übergang     voll    Schwach  last- oder Zündbetrieb auf den     'Dauerbetrieb     der Feuerung zunächst ein oder mehrere von  den üblichen Betriebsbrennern zugeschaltet  werden, deren     Brentistaubströme    durch die  Flamme des oder der     Schwachlastbrenner     entzündet werden. und der     Brennstaubstrom     des     Sehwachlastbrenners    zunächst abgeschal  tet und die Muffel durch Zweitluft kaltge  blasen werden, bevor der     Brennstaubstrom,     nun aber in einer dem Dauerbetrieb entspre  chenden Menge dem     Schwachlastbrenner    zu-      geführt werden, wodurch er als Betriebs  brenner eingesetzt wird.

   Zweckmässig ist für  den Betrieb des Brenners als Dauerbrenner  das     Brennstaubrohr    4 gemäss     Fig.    4 mit  einem Verlängerungsrohr 18 versehen, wel  ches in die Muffel hinein, gegebenenfalls mit  dem vordern Ende durch die Muffel hin  durch verschiebbar angeordnet ist und mit  dessen Hilfe der Brennstaub als kompakter  Strang unmittelbar bis an die Brennkammer  herangeführt und die     Zündwirkung    der  Muffel ausgeschaltet wird. Es kann auch bei  dieser Ausführung in der Verbindungsöff  nung 13 ein     Leitschaufelkranz    (14) vorge  sehen werden, um in der Muffel 11 eine krei  sende Bewegung der Zweitluft zu erhalten.

    Das Mündungsfeuer des Brenners ist in übli  cher Weise durch eine     Schauöffnung    17 hin  durch zu beobachten.  



  Durch den     langgestreckten    Querschnitt  des Austrittes 12 wird der Einbau des Bren  ners zwischen den Kesselrohren der Brenn  kammer erleichtert und eine gewisse Brem  sung des in der Muffel kreisenden     Staub-          Luftgemisches    erzielt, die einen     Wärmean-          stau    in der Muffel begünstigt.  



  Für den wahlweisen Betrieb der Feue  rung genügt es, einen erfindungsgemässen  Brenner in einer oder je einen solchen Bren  ner in mehreren Ecken des Feuerraumes  vorzusehen. Für etwa noch erforderlich wer  dende zusätzliche     Brennstaubeinlässe    könn  ten Staubbrenner oder     Mühlenmäuler    ange  wendet werden, die zwar ein- und abschalt  bar, sonst aber in ihrem     Brennstoffdurchlass     nicht regelbar sind. Diese Einlässe werden  zweckmässig ebenfalls in den Ecken des  Feuerraumes über oder unter den Brennern  <B>,</B> -tno-eordnet.

   Der beschriebene Brenner ist       #n     ausser bei der angegebenen Feuerung mit  Anordnung des Brenners in einer Ecke  selbstverständlich auch bei allen andern       Staubfeuerungen    für die     Inbetriebsetzung     oder den     Schwachlastbetrieb    einerseits und  für den Dauerbetrieb anderseits zur Anwen  dung und insbesondere auch zum nachträg  lichen Einbau geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Staubfeuerung, insbesondere für Dampf kessel, dadurch gekennzeichnet, dass sie min destens einen Brenner für Brennstaub auf weist, welcher derart ausgebildet ist, dass er wahlweise als Betriebsbrenner. Zünd- bezw. Schwachlastbrenner benutzt werden kann. UNTERANSPRÜUCHE: 1.
    Staubfeuerung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner ein Brennstaubrohr aufweist, welches achsial in eine am hintern Teil als Drehkörper ausge bildete Schamottemuffel mündet, in welche von ihrem hintern Ende her Zweitluft derart eingeführt wird, dass sie an der Muffelinnen- wandung entlang kreist. 2. Staubfeuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Brennstaubrohr in die Muffel hinein verlängerbar ausgebildet ist. 3.
    Staubfeuerung nach Pätentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Brennstaubrohr hinter seiner Mündung von einem Leitschaufelkranz um geben ist, über welchen eine Verbindung zwischen einem regelbaren Zweitluftanschluss und dem Innern der Muffel hergestellt ist. 4. Staubfeuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das in die Staubfeuerungsbrennkam- mer mündende Ende der Muffel einen lang gestreckten Querschnitt aufweist.
    5. Staubfeuerung nach Patentanspruch, mit eckiger Brennkammer und wenigstens einem in einer Ecke der Brennkammer ange ordneten Brenner der genannten Art, da durch gekennzeichnet, dass dieser Brenner so wie zu- und abschaltbare, in ihrem Brenn stoffdurchlass aber nicht regelbare Brenn staubeinlässe übereinander in der erwähnten Ecke angeordnet sind.
CH220164D 1940-05-07 1941-04-04 Staubfeuerung. CH220164A (de)

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DE220164X 1940-05-07

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015171B (de) * 1954-07-14 1957-09-05 Basf Ag Schweroelbrenner
DE973284C (de) * 1948-10-02 1960-01-07 Heinrich Seyfritz Eckenfeuerung mit Abzug der Schlacke in fluessiger Form
FR2488978A1 (fr) * 1980-08-23 1982-02-26 Steinmueller Gmbh L & C Bruleur-injecteur pour combustibles pulverulents a dispositif d'amorcage utilisant egalement un tel combustible

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DE973284C (de) * 1948-10-02 1960-01-07 Heinrich Seyfritz Eckenfeuerung mit Abzug der Schlacke in fluessiger Form
DE1015171B (de) * 1954-07-14 1957-09-05 Basf Ag Schweroelbrenner
FR2488978A1 (fr) * 1980-08-23 1982-02-26 Steinmueller Gmbh L & C Bruleur-injecteur pour combustibles pulverulents a dispositif d'amorcage utilisant egalement un tel combustible

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