CH218655A - Benetzungsflüssigkeit für Filme. - Google Patents

Benetzungsflüssigkeit für Filme.

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CH218655A
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Anthony Felix
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/06Smoothing; Renovating; Roughening; Matting; Cleaning; Lubricating; Flame-retardant treatments

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Description


      Benetzungsflüssigkeit    für Filme.    Bekanntlich verschrammen alle Filme.  wie kinematographische Bildfilme, Ton  filme durch die     Vorführung    in kurzer Zeit  so, dass sowohl die Wiedergabe in akustischer  wie in optischer Hinsicht allmählich mangel  haft wird.    Man hat nun     diesen    Nachteil dadurch  auszugleichen versucht,     ,dass    man die Filme  während der Vorführung mit einer     unbrenn-          baren    Flüssigkeit benetzt, deren Licht  brechung möglichst mit der des Schichtträ  gers übereinstimmt.

   Als dazu geeignete Flüs  sigkeiten sind bekannt:     halogenierte        Kohlen-          wa.sserstoffe,    wie     Tetrachlorkohlenstoff.     



       Tetrachlorkohlenstoff    macht jedoch wie  alle     halogenierten        gohlenwasserstoffe    den  Film durch Entziehen der Weichmacher  ausserordentlich spröde, so dass er aus     diesem          Grunde    nur verhältnismässig kurze Zeit ge  spielt werden kann.  



  Die ferner vorgeschlagenen nicht ver  harzenden Öle sind allein oder in Mischung  mit     Tetrachlorkohlenstoff    nicht verwendbar,    weil sie in kurzer Zeit den Film     verschmie-           en        bezw.    unbrauchbar machen.  



  Nach ,der     Erfindung    werden :die Nach  terle der Verwendung nicht brennbarer     halo-          "enierter        Kohlenwasserstoffe    als     Benetzungs-          flüssigkeiten    für Filme dadurch vermieden,  dass man     diesen,    natürliche oder     künstliche     Wachse, die in erster Linie als Weichmacher  wirken,     zusetzt.    Beispiele für natürliche  Wachse sind Bienenwachs     und        Carnauba-          wachs.     



       Halogenierte        gohlenwasserstoffe    riechen  nun sehr durchdringend. Es ist daher zweck  mässig, ihnen ausserdem Riechstoffe zuzu  setzen, ,die ihren     Eigengeruch    überdecken.  



  Als Riechstoffe kommen z. B.     Eukalyp-          tol    oder     Eukalyptusöl    in Betracht. Ob nun  zwischen diesem und den andern Bestand  teilen des     Erfindungsgemisches    eine Umset  zung     stattfindet    oder nicht,     ist    noch nicht       ermittelt    worden, aber es ist möglich; jeden  falls erhöht der     Eukalyptolzusatz    auch die  Wirkung des     Benetzungsmittels.    Es könnte      auch     Lavendelöl    oder     Fichtennadelöl    zuge  setzt werden.  



  Die Art der     Herstellung    der     Benetzungs-          flüssigkeit    und das     Verhältnis    der zugesetz  ten     Mittel    ist. auch wichtig. Beispielsweise  wird an Wachs ungefähr     1%l000,    an     Riech-          mitteln    aber     etwa        5/looo    zugesetzt.

   Selbstver  ständlich wechseln diese Mengen je nach der  Art des eigentlichen lösenden     Benetzungs-          mittels    und der     Art    der Beimischungen.     Als     besonders gut verwendbar hat sich das nach  dem folgenden     Beispiel        hergestellte        Be#          netzungsmittel    gezeigt.  



  Neben einer weitgehenden     Unterdrük-          kung    des     Grundgeräusches    sowie der Regen  streifen erzielt man     bei    Verwendung der Be  setzungsflüssigkeit nach der Erfindung eine  beträchtlich     verlängerte        Lebensdauer    des  Filmes. Während     bisher    die Filme nur     400-          bis        500mal    gespielt werden konnten,     lüssen     sie sich bei der     Behandlung    mit der Flüssig  keit nach der Erfindung mehr als     3Od)Omal     vorführen.

           Beispiel:     Es werden     zunächst    0,8 g Wachs im  Wasserbade in<B>100</B> g     Tetrachlorkohlenstoff          bei    einer     Temperatur    dicht     unter    dem Siede  punkt gelöst und nach dem     Erkalten    mit  weiteren 800 g     Tetrachlorkohlenstoff    ge  mischt.

   Schliesslich werden 5 g kaltes     Euka-:          lyptol    zugesetzt und das Ganze bis zur voll  ständigen Abkühlung     stehen        gelassen.    Das  Bildband wird     dadurch    benetzt, dass es zwi  schen mit der     Benetzungsflüssigkeit    getränk  ten Hissen hindurchgeführt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Benetzungsflüssigkeit für Filme, da durch gekennzeichnet, dass in mindestens einem nicht brennbaren halogenierten Koh lenwasserstoff mindestens ein natürliches oder künstliches Wachs gelöst ist. UNTERANSPRUCH: Besetzungsflüssigkeit nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in ihr Riechstoffe gelöst sind.
CH218655D 1940-10-28 1940-10-28 Benetzungsflüssigkeit für Filme. CH218655A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1008906A1 (de) * 1998-12-08 2000-06-14 Eastman Kodak Company Zusammensetzung zum Reparieren und Entfernen von Kratzern von photographischen Flächen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1008906A1 (de) * 1998-12-08 2000-06-14 Eastman Kodak Company Zusammensetzung zum Reparieren und Entfernen von Kratzern von photographischen Flächen
US6172775B1 (en) 1998-12-08 2001-01-09 Eastman Kodak Company Composition for repairing and removing scratches from photographic surfaces

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