CH218337A - Anstichvorrichtung für steril zu haltende Getränke. - Google Patents

Anstichvorrichtung für steril zu haltende Getränke.

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CH218337A
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Inventor
Aellig Rudolf
Gerber Willy
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Aellig Rudolf
Gerber Willy
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
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    • B67D2210/00013Sterilising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
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Description


      Anstichvorrichtung    für steril zu haltende Getränke.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Anstichvorrichtung    für auch während  der Ausschankzeit in luftabgeschlossenen Be  hältern     steril    zu haltende Getränke.  



  Diese Vorrichtung ist dadurch gekenn  zeichnet, dass ein Zapfhahn mit einem Ventil  einer im     Behälterinnern    angebrachten, das  komprimierte Schutzgas enthaltenden Flasche  in Wirkungsverbindung steht, und zwar so,  dass bei     Getränkentnahme    zugleich ein Teil  des     Pressgases    aus der Flasche der Schutz  schicht über dem Getränk zugeführt wird.  



  Inder Zeichnung ist .ein     Ausführungsbei-          spiel    der Vorrichtung schematisch     .dargestellt,     und es zeigt:       Fig.    1 die Anordnung der Vorrichtung in  .einem Fass .als Behälter,       Fig.    2 ein Detail, zum Teil im Schnitt.  In einer im Behälterdeckel (hier .einer       Fassstirnwand)    1 eingesetzten Büchse 2 ist  ein     Ventilgehäusekörper    3 eines Anstich  ventils 4 eingeschraubt. Der Ventilgehäuse  körper 3 trägt über eine Hülse 5 eine Flasche  6.

   Diese Flasche 6 stützt sich in einer am         Fassboden    angebrachten Führung 6' und ent  hält das für die     Sterilhaltung    des Getränkes  7 notwendige Schutzgas 8 in gepresstem Zu  stand. Die- Flasche 6 kann als Stahlflasche  ausgebildet, mit einem Überzug 9 z. B. aus       Kupfer,    Zinn oder Kunststoffversehen sein.       Ebenso    sind alle andern mit dem Getränk in  Berührung kommenden Teile der Vorrichtung  in nichtrostenden und säurefesten Materia  lien ausgeführt oder     wenigstens    damit über  zogen. Das     Anstichventil    4 sitzt auf einer  mit Linksgewinde 10 versehenen Ventilstange  11, die an ihrem aussen     liegenden.    Ende ein  Handrad 12 trägt.

   Es könnte auch ein  Knebelgriff vorgesehen sein. Auf der     Ventil-          seite    weist die Stange eine viereckige Vertie  fung 13 auf. In diese Vertiefung reicht teil  weise ein     Vierkantkopf    15 einer Ventilspindel  16, welch letztere dicht auf     einem    Sitz 17 des  Flaschenkopfes 18 anliegt. Die Ventilspindel  15 ist mit Rechtsgewinde 19 versehen.  Bei Linksdrehen der     Ventilstange    11 hebt       diese        Lias    Ventil 4 vom Sitz 20 ab.

   Es kann  Getränk 7 aus dem Behälter 22 durch einen      Schlitz<B>2</B>3 der Hülse 5 in einen jetzt     frei-          gelegten.    Kanal 24 strömen und von diesem  aus durch einen Stutzen 25 ausserhalb des Be  hälters 22 und Schlauch 26 abfliessen.  



  Bei Linksdrehen der     Ventilstange    11  nimmt diese aber auch über     Vierkantkopf    15  die Ventilspindel 16 zwangsweise mit. Letz  tere kann sich, da mit Rechtsgewinde 19 ver  sehen, vom Sitz 17 abheben und sich     achsial     entgegen der Ventilstange 11 verschieben.  Es strömt     Pressgas    aus der Flasche 6 durch  eine Öffnung 28 in die über     dem'Flüssigkeit.s-          spiegel    lagernde Schutzschicht. Die Flasche  6 ist mittelst Schrauben 29 an der Hülse 5  gegen     Achsialverschiebung    lösbar gesichert.  Die Hülse 5 könnte aber auch auf einem mit  Gewinde versehenen Flaschenhals aufge  schraubt sein.  



       Mittelst    der     beschriebenen    Vorrichtung  kann das Getränk im Behälter auch während  der ganzen     Anstichzeit    steril gehalten wer  den. Es ist kein zusätzlicher Filterspund not  wendig zur Einführung von Aussenluft, eben  so kein Anschluss an     ausserhalb    des     Behälters     befindliche     Druckgasflaschen.    Das am     Fass-          bauch        ülfliche    angebrachte Spundloch ist bei       Verwendung    dieser Vorrichtung überflüssig.  



  Die     Anzapfvorrichtung    liesse sich natür  lich auch an Behältern mit Blech- oder Glas  wandungen mit geeigneten zugehörigen     Dich-          tungsmuttern    befestigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anstichvorrichtung für während der Aus schankzeit in luftabgeschlossenen Behältern steril zu haltende Getränke, dadurch gekenn zeichnet, dass ein Zapfhahn mit einem Ventil einer im Behälterinnern angebrachten, kom primiertes Schutzgas enthaltenden Flasche in Wirkungsverbindung steht, derart, dass bei Getränkentnahme jeweils ein Teil des Press- gases aus der Flasche der Schutzschicht über dem Getränk zugeführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anstichvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle mit dem Getränk in Berührung stehenden Teile aus nichtrostenden oder säurefesten Materia lien bestehen bezw. überzogen sind.
    2. Anstichvorrichtung nach Patentan- spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilgehäusekörper (3) im Behälterdeckel eingeschraubt ist und im Behälterinnern eine Pressgasflasche trägt. 3.
    Anstichvorrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasventil der Flasche .mit dem Anzapfventil (4) in zwangsläufiger Verbindung steht und beide sich beim Drehen entgegengesetzt achsial ver schieben.
CH218337D 1939-05-02 1939-05-02 Anstichvorrichtung für steril zu haltende Getränke. CH218337A (de)

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