CH217907A - Schüttelförderrinne. - Google Patents
Schüttelförderrinne.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G27/00—Jigging conveyors
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Description
Scliüttelför der r inne. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schüttelförderrinne, die beispielsweise bei Griessputzmaschinen Verwendung finden kann.
Schüttelförderrinnen an Giessputzmaschi- nen sind bekannt, bei welchen das Fördergut entweder durch Anordnung einer Rinne mit geneigtem Boden oder durch schräge Auf hängung der Rinne gegen den Auslauf der selben fortbewegt wird.
Die Anordnung sol- eher Schüttelrinnen ergibt aber gewisse Sehwierigkeiten. Wenn der Boden der Rinne gegen die Ausläufe zu geneigt ist, ist es erforderlich, dass die verschiedenen Auslauf stellen schon bei der Herstellung der lIa- sehine bekannt sind, denn andernfalls könnte die Masehine erst an der Verwendungsstelle fertiggestellt werden. Eine Schüttelrinne mit sehräger Aufhängung hat den Nachteil. dass < las Fürdergut nur nach einer Richtung fort bewegt werden kann.
Mit der erfindungsgemässen Schüttel- förderrinne werden die angeführten Mängel beseitigt. Diese Schüttelförderrinne ist da- durch gekennzeichnet, dass sie einen in der Längsrichtung hin und her bewegbaren För- dertrog aufweist, in welchem sich über die Breite des Troges erstreckende Stossschau feln, die auf dem im Trog befindlichen För- dergut zu schwimmen bestimmt sind, ober halb ihres Schwerpunktes schwingbar ein gehängt und derart ausgebildet sind,
dass bei Bewegung des Fördertroges in der einen Richtung die Stossschaufeln einen zusätz lichen Druck auf das unter ihnen befindliche Gut ausüben und dieses zur Teilnahme an der Bewegung des Troges zwiiagen können, während bei Bewegung des Troges in ent gegengesetzter Richtung das Gut vom Druck der Schaufeln entlastet wird und infolge seines Beharrungsvermögens sich relativ zum Trog fortbewegen kann.
Zweckmässig werden die Stosssehaufeln auf ihrer dem Fördergut zugekehrten Seite mit Vorsprüngen oder Zacken versehen, wel che quer zur Förderrichtung verlaufende und im gewünschten Bewegungssinne des Gutes gerichtete Sperrflächen bilden, um bei Be- wegung des Troges im Bewegungssinne des Gutes die von den Schaufeln verursachte Hemmung des Gutes gegen Rutschen relativ zum Trog zu verstärken.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Schüttelförderrinne im Längs schnitt, Fig. ? eine Stossschaufel im Längsschnitt und Fig. 3 im Grundriss, Fig. 4 den Aufhängestab einer Stossschau fel; . Fig. 5 veranschaulicht das Einhängen der Stossschaufel an den Stab.
Die dargestellte Schüttelförderrinne be sitzt die Form eines Troges 1, welcher von Aufhängeorganen 2 getragen wird und in seinem mittleren Teil eine Auslauföffnung 3 aufweist. An den gegenüberliegenden Längswänden des Troges sind eine Anzahl sich quer über den Trog erstreckende Stan gen 4 mit ihren Enden befestibt. An diesen Stangen sind Stossschaufeln 5 eingehängt, deren untere Fläche mit gegen die Auslauf öffnung gerichteten sperrzahnähnlichen Vor sprüngen oder Zacken 6 versehen ist. welche quer zur Förderrichtung verlaufende Sperr flächen<I>a</I> und weniger geneigte Flächen<I>h</I> (Fig. 2) bilden.
Jede Schaufel 5 besitzt zwei Aufhängearme 7, an deren Enden Haken 8 befestigt sind. Die kreisförmige Hakenöff nung 9 entspricht dem Durchmesser der Auf hängestäbe 4, während der Eintritt 10 zu dieser 'Öffnung etwa verengert ist. Der Stab 4 besitzt an zwei dem Abstand der beiden Haken 8 entsprechenden Stellen je eine Ab flachung 11, die zum Einhängen der Schau felhaken dient. Die Abflachungen 11 be finden sich auf der untern Seite der in der Schüttelrinne 1 befestigten Stäbe 4. und, wie Fig. 5 zeigt, wird zum Einhängen der Schau fel diese in senkrechter Lage mit nach unten gerichtetem Haken 8 gehalten.
In dieser Lage kann die verengerte Eintrittsöffnung 1() des Hakens über die abgeflachte Stelle dt-s Stabes 4 geschoben werden, worauf die Schaufel in der Pfeilrichtung nach unten ge- klappt wird; in der Arbeitsstellung der Schaufel kann diese somit nicht vom Stab 4 aligelioben werden. und sie ist. daher hegen ein Herausfallen infolge Vibration der Schüt telrinne zesichert.
Die 'Wirkungsweise der beschriebenen Schüttelrinne ist wie folgt: Wenn die hin und her bewegte Schüttelrinne mit Fördergut beschickt wird, so werden die Stossschaufeln 5 entsprechend der Höhe des im Trog 1 be findlichen Gutes angehoben und legen sich sozusagen schwimmend auf das CTut. Die Höhe des Gutes im Trog darf aber nur so bemessen sein, dass sich der Schwerpunkt der schwimmenden Schaufeln unterhalb des Auf hängepunktes derselben befindet. Das Ge wicht der Schaufeln wirkt also auf (las För- dergut und drückt es leicht gegen den Boden des Troges.
Wenn die sich hin und her be wegende Rinne in Fig.1 nach links sch-,vingt. so ist das Gut in der rechten Hälfte des Troges gezwungen, an der Bewegung der Rinne nach links teilzunehmen, indem die gegen das Gut wirkenden Sperrflächen 6a der Zacken 6 der Schaufeln einen zusätzlichen Druck der Schaufeln nach unten auf das Gut erzeugen und dieses infolge Reibung am Bo den des Troges und der )Virkung der Sperr flächen mitgenommen wird. Die in der lin ken Hälfte des Troges befindlichen Schau feln 5 wirken jedoch bei der Bewegung der Rinne nach links mit ihren Stossflächen fia nicht auf das Gut.
Der Druck der Schau feln auf das Gut wird durch den Druck des Gutes auf die Verbindungsflächen (;1i bei nahe aufgehoben und infolge seines Behar rungsvermögens bleibt das Gut an Ort. und Stelle, während der Trog mit den Schaufeln nach links schwingt.
Die schr < ihen Flächen der Zacken 6 gleiten über das Gut liinwe-, und dieses bewegt sich also relativ zuni Trog gegen die Auslauföffnung :
i. Wenn (lie Rinne nach rechts schwingt, tritt. die umge kehrte Wirkung, ein, in der rechten Hälfle <I>des</I> Troges bleibt (las Cxut, absolut geiioinin(@ii, < in Ort und Stelle und die Stossschaufeln rutschen über das Glut.
hinweg. n(-lebcs sich also relativ zum Trog geben die Auslauf öffnung bewegt, während in der linken Hälfte des Troges die Sperrflächen der Zak- ken 6 verursachen, dass das Gut die Bewe gung des Troges mitmacht. Das Fördergut wird also im Trog intermittierend gegen die Auslauföffnung fortbewegt, und das mit den Sperrflächen versehene und auf der Förder- gutschicht schwimmende Ende der Stoss schaufeln "bewegt sich in der Arbeitsstel lung mit jedem Hub der Schüttelrinne auf- und abwärts.
Die mit der beschriebenen Schüttelförder- rinne versehenen Maschinen, beispielsweise Griessputzmaschinen, können serienweise in gleicher Ausführung hergestellt werden, und das zu befördernde Gut kann in waagrechter Rinne mit senkrechter Aufhängung oder Stützung in beiden Richtungen transportiert erden.
Es sind am Ort der Aufstellung der Maschine nur die den jeweiligen Verhältnis sen angepassten Auslauföffnungen in der Rinne anzubringen und die Stossschaufeln entsprechend der gewünschten Förderrich- tung einzuhängen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schüttelförderrinne, dadurch gekennzeich net, dass sie einen in der Längsrichtung hin und her bewegbaren Fördertrog aufweist, in welchem sich über die Breite des Troges er streckende Stossschaufeln. die auf dem im Trog befindlichen Fördergut zu schwimmen bestimmt sind, oberhalb ihres Schwerpunktes schwingbar eingehängt und derart ausgebil det sind, dass bei Bewegung des Fördertroges in der einen Richtung die Stossschaufeln einen zusätzlichen Druck auf das unter ihnen befindliche Gut ausüben und dieses zur Teil nahme an der Bewegung des Troges zwingen können,während bei Bewegung des Troges in entgegengesetzter Richtung das Gut vom Druck der Schaufeln entlastet wird und in folge seines Beharrungsvermögens sich rela tiv zum Trog fortbewegen kann. UN TERAN SPRüCHE 1. Schüttelförderrinne nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet.dass die Stossschaufeln auf ihrer dem Fördergut zu gekehrten Fläche mit Vorsprüngen versehen sind, welche quer zur Förderrichtung ver laufende und im gewünschten Bewegungs- sinne des Gutes gerichtete Sperrflächen bil den, um bei Bewegung des Troges im Bewe gungssinne des Gutes die von den Schau feln verursachte Hemmung des Gutes gegen Rutschen relativ zum Trog zu verstärken.?. Schüttelförderrinne nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossschaufeln mittels Haken an Stäben schwenkbar aufgehängt sind, die an den Aufhängestellen Abflachungen aufweisen, welche bestimmt sind, beim Einhängen der Schaufeln mit einer verengerten Eintrittsöff nung der Haken zusammenzuwirken und das Einhängen der Schaufeln in einer be stimmten Lage gestatten, jedoch nach Schwenkung der Schaufeln in ihre Arbeits stellung ein Abfallen derselben von den Stä ben verhindern.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=4450364
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| CH217907D CH217907A (de) | 1941-02-20 | 1941-02-20 | Schüttelförderrinne. |
Country Status (1)
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1941
- 1941-02-20 CH CH217907D patent/CH217907A/de unknown
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