CH217873A - Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Wellen mittels mehrerer Glühkathoden-Hochleistungsröhren. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Wellen mittels mehrerer Glühkathoden-Hochleistungsröhren.

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CH217873A
CH217873A CH217873DA CH217873A CH 217873 A CH217873 A CH 217873A CH 217873D A CH217873D A CH 217873DA CH 217873 A CH217873 A CH 217873A
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Patentverwertungs-Elektro-Hold
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Patelhold Patentverwertung
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    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/02Electron-emitting electrodes; Cathodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps

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Description


  Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Wellen mittels mehrerer       Glühkathoden-Hochleistungsröhr    en.    Zerlegbare und dauernd an einer Va  kuumeinrichtung angeschlossene     Glühkatho-          den-Hochleistungsröhren    sind an sich be  kannt. Solche Röhren werden hauptsächlich  in     dem        Hochfrequenzendstufe    von Sende  stationen verwendet, wenn sehr kurze elek  trische Wellen mit hoher Leistung erzeugt  oder verstärkt werden sollen. Der wesentliche  Vorteil solcher Röhren besteht darin, dass die  spezifische Anodenbelastung     bedeutend    höher  getrieben werden kann als bei abgeschmol  zenen Röhren.

   Als Nachteil wurde jedoch die       stets    notwendige     Pumpanlage    empfunden,  und man hat daher solche zerlegbaren Röhren  nur dann angewandt, wenn abgeschmolzene  Röhren für die     verlangten    Leistungen oder  für die gewünschten hohen Frequenzen über  haupt nicht mehr     herstellbar    waren. Die       Röhrenbestückung    einer Sendestation weist  dementsprechend möglichst     abgeschmolzeno     Röhren auf, wobei höchstens die Hoch  frequenzendstufe mit zerlegbaren Röhren  ausgerüstet wurde.

      Die vorliegende Erfindung zeigt, dass die  Bedenken und Einwände geigen die zerleg  baren Sende-, Verstärker- oder Gleichrichter  hochvakuumröhren durchaus unbegründet  sind und dass beispielsweise der Betrieb einer  Sendestation wesentlich billiger hinsichtlich  des     Röhrenverschleisses    ausfällt, wenn zer  legbare Röhren     in        breiterem    Ausmass zur An  wendung gelangen. Dabei haben Unter  suchungen ergeben, dass es besonders vorteil  haft ist, nicht nur die Endstufe, sondern z. B.  auch Vorstufen mit zerlegbaren Röhren zu  bestücken.

   Die Erfindung bezieht sich dem  entsprechend auf eine Einrichtung zur Er  zeugung elektrischer Wellen mittels mehrerer  zerlegbarer     Glühkathoden-Hochleistungsröh-          ren,    von welchen wenigstens zwei mit be  triebsmässig verschiedenen Funktionen .zu  einem Aggregat zusammengefasst und an  einer     gemeinsamen        Vakuumeinrichtung    an  geschlossen sind. Es ist also keineswegs not  wendig, jede     dex    zerlegbaren Röhren oder  jede Röhrengruppe mit einer     betimmten    Auf-           gabe    mit je einer eigenen Vakuumeinrichtung  zu versehen, wie dies bisher     angenommen     wurde.

   Die     tberwachung    einer Mehrzahl von  zerlegbaren Röhren wird daher bei der Ein  richtung nach der Erfindung ausserordent  lich vereinfacht. Ein schematisch dargestell  tes     Ausführungsbeispiel    der Erfindung ist in  der Zeichnung angegeben und wird nach  folgend näher erläutert.  



  In der Zeichnung     it    ein Röhrenaggregat  von beispielsweise drei Stufen I,     II,        III    an  genommen. die sämtlich     voneinander        ver-          sehiedene    Aufgaben     zii    erfüllen haben. Jede  der drei Stufen     kann    nur eine oder auch  mehrere Röhren enthalten, die z. B. elektrisch  parallelgeschaltet sind oder im Gegentakt ar  beiten. Die Röhren können ferner als Trioden,       Gleiehrichterröhren    oder     3lehrgitterröhren     ausgebildet sein.

   Die Röhren a, b. c sind an  einen     Vakuumsammelzylinder    d angeschlos  sen, von welchem eine     Vakuumleitung    e zu  der     Hochvakuumpumpeinrichtung    f führt.  Die Röhren werden hierbei an den     Sammel-          zylinder    d nicht unmittelbar, sondern zweck  mässig über Vakuumhähnen g angelegt.

   Eine  solche Einrichtung bietet den Vorteil, dass  eine oder mehrere defekt gewordene Röhren  ohne weiteres entfernt und ausgebessert wer  den können, ohne dass der Betrieb     des    Aggre  gates unterbrochen werden     muss.    In der Va  kuumleitung e ist ein weiterer Hahnen b vor  gesehen, welcher erlaubt, das Aggregat wäh  rend eines     kürzeren    Zeitabschnittes bei     still-          gsetzter        Pumpeinrichtung    zu betreiben.

   Die       Hochvakuumanlage    f ist ferner in bekannter  Weise mit einem     Rezipienten    i und mit der       Vorvakuumpumpe        k,    gegebenenfalls unter  Zwischenschaltung weiterer Hähnen     m,    ver  bunden. Bei sehr langem oder ausgedehntem  Sammelzylinder d können im Bedarfsfalle  mehrere     Pumpeinrichtungen    der beschrie  benen Art an zweckmässig gewählten An  schlussstellen angebracht sein.  



  Die     Überwachung    sämtlicher zerlegbarer  Röhren, die an     den    Sammelzylinder d an  geschlossen sind, erfolgt am besten     miitels     einer     Vakuummesseinrichtung    n. In Einrich  tungen mit grösseren Leistungen sieht     niari       noch eine nicht     eingezeichnete    Relaiseinrich  tung vor, die, vom     Vakuummessgerät    ge  steuert, ein Auspumpen des Sammelzylinders  veranlasst,     soba.1,d    der     Druck    über ein zulässi  ges Höchstmass angestiegen ist.

   Anderseits  kann die Relaisanordnung     beispielsweise    zu  erst die     Vorvakuumpumpe    und anschliessend  auch die     Hochvakuumpumpe    bei gleichzeiti  ger Betätigung der entsprechenden     Vakuum-          hälinen        stillsetzen,    wenn     der    Druck im Sam  nielzylinder unter das erforderliche Mindest  mass abgesunken ist.

   Besonders vorteilhaft ist  es auch,     eine    weitere, ebenfalls von der     Va-          kuummesseinrichtung    gesteuerte Relaisan  ordnung anzubringen, welche     bei    einem  unzulässigen Absinken des Vakuums im  Sammelzylinder selbsttätig die vollständige,  Abschaltung der     Anodenstromquellen    der  Röhren oder wenigstens eine Verminderung  der betriebsmässigen elektrischen Belastung  der Röhren herbeiführt. Ebenso können  Warnsignale zum Ansprechen gebracht wer  den.

   Die Überwachung einer grösseren An  zahl zerlegbarer Röhren mit     verschiedenen     Funktionen ist also     technisch    nicht schwie  riger als die Überwachung nur einer solchen  Röhrenstufe, wenn nach der vorliegenden Er  findung sämtliche Stufen, die zerlegbare  Röhren enthalten, an einen gemeinsamen Va  kuumsammelzylinder angeschlossen sind.  



  Hinsichtlich der verschiedenen auf dem  gemeinsamen Sammelzylinder angeordneten  Röhrenstufen werden vorzugsweise, die     Ver-          stäike-rendstufe    und ihre Vorstufe zu einem  Aggregat zusammengefasst. Das Aggregat  kann aber auch mehrere Vorstufen verschie  dener Leistung umfassen. Auch die Röhren  des     Anodenspannungsgleichrichters    für die       Verstärkerstufendürfen    auf dem gemeinsa  men     Sammelzylinder    angeordnet sein. In     Ein-          rielitungen    zur Erzeugung modulierter Hoch  frequenz hat es sich als günstig erwiesen.

    wenigstens die letzte     Hochfrequenzverstä.r-          kerstufe    und die     Niederfrequenzmodulations-          endstufe    mit     zerlegbaren    Röhren auszurüsten  und im Sinne der Erfindung zu einem Aggre  gat zusammenzubauen.

   Weil zerlegbare  Röhren infolge ihrer günstigen     eleldrischen              Eigenschaften    wesentlich geringeren Raum  bedarf aufweisen als abgeschmolzene Röhren  gleicher Leistung, ist     es    häufig vorzuziehen,  sämtliche Röhren mit einem Anodenverlust  von über ein Kilowatt zerlegbar auszuführen  und in der     beschriebenen    Weise an eine  gemeinsame     Hochvakuumeinrichtung    anzu  schliessen.

   Der sich     eirgebende    gedrängte Zu  sammenbau des gesamten Verstärkers oder  Senders verlangt dann aber eine äusserst  zweckmässige elektrische Entkopplung der  verschiedenen Stufen, wobei besonders auf  kurze     Stromzuführungsleitungen    zu den  Röhrenelektroden zu achten ist. Diese An  forderungen werden am besten dadurch er  füllt, dass die Vakuumeinrichtung im Innen  raum eines mit Metallplatten verkleideten       Gestelles    p angeordnet wird, wobei auf der       obern    Seite dieses Gestelles die zerlegbaren  Röhren auf über das Gestell hinausragenden       Pumpstutzen    befestigt sind.

   Oberhalb der  Deckplatte s des     Gestelles    werden dann me  tallische Abschirmungen q angebracht, die  die notwendige elektrische Entkopplung  zwischen den verschiedenen Stufen gewähr  leisten. Die Abschirmungen q werden mit  dem Gestell galvanisch verbunden und das       letztere    einschliesslich der gesamten Hoch  vakuumanlage geerdet. Es ist ferner günstig,  die     Stromzuführungsleätungen    zu den Elek  troden der zerlegbaren Röhren gleichzeitig  für die Umwälzung des Kühlmittels zu ver  wenden und auf diese Weise die Kühlung der  Anode, der     Gitter    oder der Kathodendurch  führungen ,der Röhren zu erzielen.

   Die  gleichzeitig das Kühlmittel führenden elek  trischen Leitungen werden dann am besten  über Durchführungsisolatoren in der Deck  platte s des Gestelles in seinen Innenraum  eingebracht, wobei die Abzweigung des       Kühlmittelstromkreises    von den     Stromzufüh-          rungsleitungen    erst innerhalb des     Gestelles     stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Wellen mittels mehrerer Glühkathoden- Hochleistungsröhren, gekennzeichnet durch wenigstens zwei zerlegbare Röhren mit be- triebsmässig verschiedenen; Funktionen, die zu einem Aggregat zusammengefasst und an eine gemeinsame Vakuumeinrichtung ange schlossen sind. UNTERANSPRACHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Röhren an einen Vakuumsammelzylinder angeschlossen sind, von welchem aus wenigstens eine Va kuumleitung zu einer Pumpeänrichtung führt.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Röhren über Vakuumhähnen an den Sammelzylinder angeschlossen sind. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in der Vakuum leitung zu der Hochvakuumpumpe ein Ab- schlusshahnen vorgesehen ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, .da durch gekennzeichnet, dass am Vakuum- sammelzylinder eine Vakuummesseinrichtung angebracht ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Vakuummess- einrichtung eine Relaisanordnung betätigt, welche ein Auspumpendes Sammelzylinders veranlasst, sobald das Vakuum unterhalb eines bestimmten Minimalwertes abgesunken ist und anderseits. die Pumpeinrichtung wenigstens teilweises stillsetzt, wenn das Va kuum über einen vorgegebenen Wert ansteigt. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Vakuummess- einrichtung eine Relaiseinrichtung betätigt, welche bei einem unzulässigen Absinken des Vakuums im Sammelzylindeir selbsttätig we nigstens eine Verminderung der betriebs mässigen elektrischen Belastung der Röhren berbeiführt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aggregat die Röhren der Verstärkerendstufe und ihrer Vorstufe enthält. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aggregat die Röhren der Verstärkerendstufe und ihres Anodenspannungsgleichrichters enthält. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aggregat die Röhren einer Hoehfrequenzverstärkerendstufe und ihrer zugeordneten Niederfrequenzmodu- lationsendstufe enthält. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aggregat sämtliche Röhren -der Einrichtung mit einer Anodenverlustleistung von über einen Kilo watt enthält. 11. Einrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass die @akul@m@in- richtun,#, sich im Innern eine:
    m:1 3lcaia11- platten@verkleideten Gestelles befindet, aus welchem auf der obern Seite die Vakuum anschlüsse für sämtliche zerlegbaren Röhren des Aggregates herausragen. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Verstärkerstufen voneinander mittels Metall platten abgeschirmt sind, die mit dem Ge stell in galvanischer Verbindung stehen, und dass ferner das Gestell einschliesslich der Hochvakuumanlage geerdet wird.
CH217873D 1939-02-27 1939-02-27 Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Wellen mittels mehrerer Glühkathoden-Hochleistungsröhren. CH217873A (de)

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