AT135233B - Einrichtung zur internen Lastverteilung zwischen parallelarbeitenden Kraftwerken. - Google Patents

Einrichtung zur internen Lastverteilung zwischen parallelarbeitenden Kraftwerken.

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  Einrichtung zur internen   Lastverteihmg   zwischen parallelarbeitenden Kraftwerken. 



   Die Forderung nach einer möglichst wirtschaftlichen Betriebsführung der Kraftwerke führt immer mehr zum   Zusammenschluss   sowohl einzelner Werke wie ganzer Netze. Durch diese Vereinigung ergeben sich vollkommen neue Probleme sowohl technischer wie wirtschaftlicher und organisatorischer Natur. Ein häufig vorkommender Fall ist der, dass an einer bestimmten Übergabestelle des Netzes eine einer konstanten oder bestimmten   Änderung   unterworfene Leistung zwischen den beiden Vertragsparteien in der einen oder andern Richtung ausgetauscht wird. Mit der Einhaltung dieser Ubergabeleistung werden ein oder mehrere Kraftwerke beauftragt.

   Die an der Übergabestelle   tatsächlich abgegebene   bzw. aufgenommene Leistung wird mittels Fernmessung dem fahrplanhaltenden Werk mitgeteilt und mit dem Sollwert der vertragsmässig zu liefernden Leistung verglichen. Ein eventueller Unterschied zwischen dem gemessenen Wert und dem Sollwert wird dazu benutzt, die Steuerung der Maschinen so zu verstellen, dass wieder Übereinstimmung herrscht. Eine solche Steuerung ist als externe Steuerung zu bezeichnen. 



   Anders liegen die Verhältnisse bei der internen Steuerung, z. B. innerhalb städtischer Werke. 



  Hier handelt es sich   hauptsächlich darum,   die zu liefernde Leistung   möglichst   wirtschaftlich auf die einzelnen alle derselben Gesellschaft angehörenden Werke zu verteilen. Bisher ging man dabei so vor, dass von einer Lastverteilerstelle aus allen Kraftwerken die Summenleistung des gesamten Netzes fernmesstechnisch gemeldet wird. Jedes Kraftwerk übernimmt dann einen, ganz bestimmten Anteil der Gesamtbelastung. Falls eines der zusammengehörigen Kraftwerke ein ausgesprochenes Grundlastwerk ist, so wird man dieses im allgemeinen mit seiner wirtschaftlichsten Belastung fahren und nur den Rest der zu liefernden Leistung anteilmässig von den übrigen Kraftwerken übernehmen lassen. 



   Diesem Anteilsystem haften aber verschiedene   Nachteile   an. Von den zusammengehörigen Kraft-   werken muss naturlich ein Werk die Frequenz des Netzes halten. Im allgemeinen wird man zu diesem Zwec k   ein grosses Kraftwerk nehmen müssen, das am günstigsten als Grundlastwerk benutzt wird. Bei plötzlichen   Lastahwankungen   wird es eine bestimmte Zeit dauern, bis die andern Werke auf ihren vorschriftmässigen Leistungsanteil nachreguliert haben, so dass in der Zwischenzeit die gesamten Spitzen vom frequenzhaltenden Werk übernommen werden müssen, wodurch die Wirtschaftlichkeit des Gesamtbetriebes u. U. nicht unwesentlich beeinträchtigt wird.

   Ausserdem besteht noch der Nachteil, dass das Anteilsystem dem Lastverteiler keine Freizügigkeit in den Dispositionen lässt bzw. seine Anordnungen nur auf umständliche Weise auszuführen gestattet. 



   Durch die Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch vermieden, dass in der Lastverteilerstelle für einen Teil oder alle der unter gleichem Kommando stehenden Kraftwerke bzw. Maschinen Sollwertgeber vorgesehen sind, die vom Lastverteiler von Hand, halbautomatisch oder vollautomatisch verstellt werden können. Der Lastverteiler soll in diesem Falle nicht nur die Summenleistung sämtlicher Werke an diese melden, sondern er soll in jedem Moment bzw. in bestimmten ausreichenden Zeitabschnitten für die unter seinem Kommando stehenden Werke den Fahrplan vorschreiben. Zu diesem Zwecke stellt er die Sollwertgeber je nach den vom Betrieb gerade verlangten Verhältnissen mit Hilfe von automatischen oder halbautomatischen Einrichtungen bzw. von Hand ein.

   Die eingestellten Sollwerte werden dann beispielsweise   fernmesstechniseh   an die einzelnen Kraftwerke übertragen. In dem betreffenden Kraftwerk wird hierauf   entsprechend dem ferngemessenen Sollwert dieSteuerung   der Maschinen selbsttätig einreguliert. Man kann hiebei die Steuerung sowohl auf die Antriebs-als auch auf die elektrische Seite der Maschinen einwirken lassen. Durch die beschriebene Einrichtung zur internen Lastverteilung wird ein wirtschaftlicher   undsehnellbeweglicher   Betrieb bei der Parallelarbeit mehrerer unter einer Leitung stehender Werke gewährleistet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zur internen Lastverteilung zwischen parallelarbeitenden Kraftwerken, dadurch gekennzeichnet, dass in der Lastverteilerstelle für einen Teil oder alle der unter gleichem Kommando stehenden Kraftwerke bzw. Maschinen Sollwertgeber vorgesehen sind, deren vom Lastverteiler von Hand, halbautomatisch oder vollautomatisch eingestellte Sollwerte mit einer Fernmesseinrichtung nach den einzelnen Kraftwerken übertragen werden und hier zur automatischen Verstellung der Steuerung der betreffenden Kraftwerksmaschinen dienen, wobei die beeinflusste Steuerung sowohl die Antriebs-wie die elektrische Seite umfassen kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT135233D 1930-01-03 1930-12-31 Einrichtung zur internen Lastverteilung zwischen parallelarbeitenden Kraftwerken. AT135233B (de)

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