CH217352A - Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas oder dergl. für den Betrieb mit verschiedenen Münzen. - Google Patents

Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas oder dergl. für den Betrieb mit verschiedenen Münzen.

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CH217352A
CH217352A CH217352DA CH217352A CH 217352 A CH217352 A CH 217352A CH 217352D A CH217352D A CH 217352DA CH 217352 A CH217352 A CH 217352A
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Hermes Patentverwertun Haftung
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Hermes Patentverwertungs Gmbh
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

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Description


  Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas oder     dergl.    für den Betrieb mit  verschiedenen Münzen.    Die Erfindung     betrifft    einen Selbstver  käufer für Elektrizität, Gas oder dergleichen  für den Betrieb mit verschiedenen Münzen.  Es ist bekannt, für jede Münzart einen be  sonderen     Einwurfschlitz    vorzusehen. Diese       Bauform    leidet aber an verschiedenen Män  geln, insbesondere besteht die Gefahr, dass  beim Einwerfen einer kleineren Münze in den  für eine grössere Münze bestimmten Schlitz  die kleinere Münze nutzlos durchfällt und bis  zur nächsten Geldentleerung durch den       Werksbeamten    für den Abnehmer verloren  geht.

   Bei andern Selbstverkäufern für ver  schiedene Münzen bildet die Münze selbst  mittel- oder unmittelbar die Kupplung     zwi-          sehen    Handgriff und Vorgabewerk. Je nach  der Grösse der Münze müssen verschiedene  Übersetzungsgetriebe eingekuppelt werden.  Dabei ergibt sich mitunter eine     verwickelte     Getriebekonstruktion.

   Bei einer     andern.    be  kannten     Selbstverkäuferart    für den Betrieb    für mehrere     Münzen    wird bei dem     Eindrük-          ken    der Münze ein federbelasteter Taster ver  stellt, der durch eine Schablone oder derglei  chen     einen    dem Münzwert     entsprechenden     Weg für das durch ein nachgiebiges Getriebe       mit    dem Handgriff verbundene Vorgabewerk  bereitstellt. Solche     Selbstverkäufer    erschwe  ren den Münzeinwurf, da beim Eindrücken  einer Münze eine Federkraft     überwunden     werden muss.

   Insbesondere besteht dabei die  Gefahr, dass bei unvollständigem Eindrücken  der Münze diese herausgeschleudert wird  und verlorengeht. Bei den meisten     bekannten     Selbstverkäufern dieser Art     kann    ferner der  Betrieb durch zu rasches Drehen des Hand  griffes gestört werden, auch ist zu befürch  ten, dass bei zu raschem Drehen     empfindliche     Getriebeteile     aufeinanderschlagen    und ver  schleissen. Besonders     unerwünscht    ist ein  Verschleiss der den Weg des Vorgabewerkes  begrenzenden Anschläge; weil dadurch der      Abnehmer für die eingeworfene Münze mehr  oder weniger erhält, als ihm eigentlich zu  kommt.  



  Die Erfindung hat die Aufgabe, die oben  genannten Mängel zu beseitigen. Sie geht von  einem Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas  oder dergleichen für den Betrieb mit ver  schiedenen Münzen mit einem den     Fort-          scha-ltweg    des Vorgabewerkes bestimmenden       Münzwertprüfer    in dem für sämtliche Mün  zen gemeinsamen     lll_iinzkanal    und einem  Kraftspeicher, der durch die Betätigungsvor  richtung bei stillstehendem Vorgabewerk zu  nächst aufgeladen und hierauf unter Mit  nahme des Vorgabewerkes entladen wird,  aus.

   Erfindungsgemäss ist der Kraftspeicher  über ein nachgiebiges Glied mit dem Münz  wertprüfer und dieser über eine nur einsei  tig wirkende Kupplung mit dem Vorgabe  werk derart verbunden, dass     beim    Aufladen  des Kraftspeichers zunächst die eine Hälfte  der Kupplung bis zum Auftreffen des Münz  wertprüfers auf die Münze ausholt und hier  auf unter     Leergang    des nachgiebigen Glie  des der Kraftspeicher völlig aufgeladen  wird, während bei der     da.rauffolgenden    Ent  ladung des Kraftspeichers die eine Kupp  lungshälfte unter Mitnahme der andern  Kupplungshälfte und des Vorgabewerkes in  die Ausgangsstellung zurückkehrt.  



  Am besten wird, um Betrugsmöglichkei  ten auszuschliessen, zwischen dem Handgriff  und dem Kraftspeicher ein     Anfangsleergang     eingeschaltet, der bewirkt, dass am Anfang  der     Betätigung    des Handgriffes zunächst ein       Münzschlitzverschluss    geschlossen wird, bevor  die     Aufladung    des Kraftspeichers beginnt.  Man verhütet dadurch, dass nach Einstecken  eines Blechstreifens oder dergleichen durch  den     Münzeinwurfschlitz    der Kraftspeicher  aufgeladen werden kann und bei seiner Ent  ladung das Vorgabewerk weiterbewegt, und  dass nach dem     Wiederherausziehen    des Blech  streifens der Betrug nicht nachgewiesen wer  den kann.

   Die Betätigung des Selbstver  käufers durch eingeworfene Falschmünzen,  Blechstücke oder dergleichen, die nach der       Fortsehaltung    des Vorgabewerkes in die<U>Kas-</U>         sette    durchfallen, kann und braucht nicht  verhütet zu werden, da dies     bei    der Öffnung  der Kassette sofort nachweisbar ist und ent  sprechende Nachzahlung verlangt werden  kann.  



  Es empfiehlt sich, ausser dem Münzwert  prüfer, der den     Fortschaltweg    des Vorgabe  werkes entsprechend dem     Wert    der Münze  einstellt, zwecks Vermeidung von Betrugs  möglichkeiten und andern     Nachteilen    noch  einen in den Münzkanal greifenden Münz  anwesenheitsprüfer zu verwenden, der nur  bei Anwesenheit einer Münze eine Betätigung  des Vorgabewerkes zulässt, bei leerem Münz  kanal dagegen die Betätigungsvorrichtung  nicht wirksam werden lässt, z. B. gegen Dre  hung     über    den     Anfangsleergang    hinaus       sperrt    oder von dem Vorgabewerk     bezw.    dem  Kraftspeicher entkuppelt.

   Dieser Münz  anwesenheitsprüfer kann nach dem     Münz-          verschluss    beim weiteren Ausgleich des An  fangsleerganges betätigt werden. Der Münz  wertprüfer kann als ein Taster ausgebildet  sein, der von dem Kraftspeicher über ein  nachgiebiges Glied, z. B. eine kraftschlüssige  Kupplung, eine Rutschkupplung oder der  gleichen, angetrieben wird und über eine nur  einseitig wirkende Kupplung, z. B. ein Klin  kengetriebe, mit dem     Vorgabewerk    verbun  den ist.

   Da der Weg des Tasters beim Auf  treffen auf die Münze sein Ende erreicht,  kann das Vorgabewerk nicht weiter gedreht  werden, als dem Weg des     Tasters        entspricht.     Die überschüssige Bewegung des Handgrif  fes     bezw.    des Kraftspeichers wird durch das  nachgiebige Glied aufgenommen. Vorteilhaft  ist, den     Münzwertprüfer    beim Aufladen des  Kraftspeichers von seiner Anfangslage aus  bis zum Auftreffen auf die Münze ausholen  und erst bei der Entladung des Kraftspei  chers das Vorgabewerk über die einseitig  wirkende Kupplung betätigen zu lassen.

    Durch entsprechende Abstimmung des Kraft  speichers kann dann auch die Kraft, mit der  der     Münzwertprüfer    in seine Anfangslage  zurückgebracht wird, auf eine zwar ausrei  chende, aber nicht zum Verschleiss führende  Grösse eingestellt werden. Die . Ausführung      des     Münzwertprüfers    als ein vom Kraftspei  cher     bezw.    vom Handgriff     betätigter    Taster  gestattet einen freien Einwurf der Münze.  Entsprechendes gilt für den Münzanwesen  heitsprüfer, wenn dieser ebenfalls als Taster  ausgeführt ist.  



  Die Erfindung soll an Hand des in der  Zeichnung dargestellten Ausführungsbei  spiels näher erläutert werden.  



  Ausserhalb der Gehäusewand 1 ist der  Handgriff 2 angebracht, der mit der inner  halb des Gehäuses angeordneten Kurbel 3  verbunden ist, deren einer Arm am festen  Anschlag 4 anliegt. Die Kurbel 3 bildet den  Antriebsteil einer nur einseitig wirkenden  und nur in     bestimten    Lagen     einrückbaren     Kupplung, deren     Abtriebsteil    aus der mit  den Klinken 400 versehenen Scheibe 5 be  steht. Mit der Scheibe 5 ist das Rad 6 und  der Arm 7 verbunden, der zwischen den An  schlägen 8, 9 des Rades 10 beweglich ist.  Eine Feder 11 sucht den Arm 7 gegen den  Anschlag 8 zu drängen, so dass bei der Dre  hung des Handgriffes 2 erst der Anfangs  leergang zwischen den Teilen 7 und 9 über  wunden werden muss, bevor das Rad 10 mit  genommen wird.

   Auf der Welle des Rades  10 sitzt auch noch das mit der Klinke 12  zusammenarbeitende Sperrad 13, das nur  über Teile seines Umfanges verzahnt ist und  eine Rückdrehung verhütet. Ferner ist auf  der gleichen Welle die Doppelkurbel 14 an  gebracht, die ein abgefederter Hebel 15 in  die dargestellte oder in eine um<B>180'</B> da  gegen versetzte Lage zu drängen sucht. Mit  dem Rad 6 ist über das Rad 16 die Welle 17  verbunden, auf der fest die Steuerscheibe 18  mit dem Nocken 19 und der Nase 20 sitzt.  Sie arbeitet mit dem unter der Einwirkung  der Feder 21 stehenden Hebel 22 zusammen,  der auf der andern Seite den Münzanwesen  heitsprüfer 23 trägt. Lose auf der Welle 17  sitzen die     unrunden    Scheiben 24, 25, die  über eine kraftschlüssige, aus den Teilen 26  bestehende Kupplung mit der Scheibe 18 ver  bunden sind.

   Die Scheibe 24     arbeitet    mit  dem durch eine Feder 27 beeinflussten, das         Widerlager    28 bildenden Schieber 29 zusam  men, der mit einem     Fortsatz    30 in den Weg  der Kurbel 3 ragt. Die Scheibe 25 steuert  über den Hebel 31 den von einer Feder 32  in die     Offenstellung    gedrängten, unmittelbar  hinter der Gehäusewand 1 gelagerten Münz  schlitzverschluss 33 für den Münzkanal 34.  35 ist der     Einwurfschlitz    für die Münzen.  Durch einen Ausschnitt 36 des     Münzkanals     34 greift der Teil 23, durch einen Ausschnitt  37 der Teil 28.

   Durch     einen    Ausschnitt an  der Rückwand 38 greift der auf der Welle  39 sitzende Taster 40, der an der eingewor  fenen Münze 41 einen Anschlag findet. Auf  der Welle 39 sitzen noch mehrere Taster, die  an anderer Stelle in Schlitze des Münzkanals  greifen und der Einfachheit halber weggelas  sen sind. Die besondere Formgebung des       Widerlagers    28 sorgt dafür, dass die     kleineren     Münzen tiefer sitzen als die grösseren Mün  zen. Jeder Münze ist ein besonderer Taster  zugeteilt.

   Die Taster sind dem Wert der  Münze entsprechend gegeneinander versetzt,  so dass also bei Münzen grösseren Wertes die  Welle 39 einen     grösseren    Drehwinkel zurück  legen muss, bis der entsprechende Taster auf  die Münze auftrifft, als bei Münzen kleine  ren Wertes.  



  Mit dem Rad 10 ist über die Teile 42 der  Antriebsteil 43 einer     intermittierenden    Kupp  lung mit den     Abtriebsteilen    44, 45 verbun  den. Der Teil 44 besteht aus einer Klinke,  die in einen Schlitz 46 der Scheibe 43 grei  fen kann. In die Bahn der Klinke ragt der       Ausrücker    47. Eine Feder 48 sucht die  Scheibe 45 mit ihrem Ansatz 49 gegen den  Anschlag 50 zu drängen. Mit dem Rad 45  ist über das Rad 51 die den Finger 52 tra  gende Welle 53 verbunden. Lose auf der  Welle sitzen die     miteinander    verbundenen  Räder 54. Eine Feder 55 sucht den Finger  52 gegen den Anschlag 56 zu drängen. Mit  dem Teil 54 ist über die Welle 39 der Taster  40 verbunden, ebenso die andern, nicht dar  gestellten Taster.

   Die Teile 52, 55, 56 bil  den eine kraftschlüssige Kupplung. Ferner  treiben die Teile 54 den Antrieb 58 mit der  Klinke 59 einer nur einseitig wirkenden      Kupplung an, deren Abtrieb aus dem Klin  kenrad 60 mit der Sperrklinke 61     besteht.     6? ist ein die Klinke gegen das Klinkenrad  drängender fester Anschlag, der ein Schleu  dern des Rades 60 nach Beendigung des       Fortschaltschrittes    verhütet. Das Klinkenrad  60 ist mit dem einen Teil 63 des     Vorgabe-          werkdifferentials    verbunden, dessen anderer  Teil 64 durch eine mit dem Zähler verbun  dene Welle 65 angetrieben wird.

   Der dritte  Teil 66 des Vorgabedifferentials trägt einen  Zeiger 67 und eine     Auslösescheibe    68 für den       Verbrauchsmittelschalter,    der durch die mit  den Teilen 42     gekuppelte    Kurbel 69 in be  kannter Weise eingeworfen wird. Da. solche  Bauformen von Vorgabewerken bekannt sind,  sollen sie hier nicht näher erläutert werden.  



  Der Selbstverkäufer arbeitet folgender  massen: Nachdem der Knopf 2 in die dar  gestellte Lage gebracht ist, wird die Münze  41 eingeworfen. Nun wird der Knopf 2 im  Pfeilsinne von Anschlag 4     weggedreht.    Die  Scheibe 25 bewirkt dann zunächst     über    die  Teile 31 und 33 den Verschluss des Schlitzes  35, dann gleitet der Teil 22 von dem Nocken  19 ab, so dass der     Anwesenheitsprüfer    23  durch den Schlitz 36 des Ein      -urfkanals    34  auf die Münze 41 tastet. Der Anschlag auf  die Münze verhütet, dass der Teil 22 durch  die Feder 21     zivisehen    die Vorsprünge 19  und 20 einfällt und die Scheibe 18 sperrt,  was aber der Fall wäre, wenn im     Münzkanal     keine Münze sässe.

   Kurz nachdem die An  wesenheit der Münze geprüft ist, trifft der  bisher unter Leergang im Pfeilsinne bewegte  Arm 7 auf den Anschlag 9 und nimmt das  Rad 10 und die mit ihm verbundenen Ge  triebeteile mit. Dadurch wird die als Kraft  speicher dienende Feder 48 unter     Abhebung     des     Fortsatzes    49 vom Anschlag 50 aufgela  den. Der Finger 52 macht die     Aufladebewe-          gung    mit. Die Teile 56 und 58 werden durch  die Feder 55 so lange nachgedrängt, bis der  Taster 40 auf die     Münze    41 trifft. Von nun  an nehmen die Teile 56 und 58 an der      @ei-          teren    Bewegung des Fingers 52 nicht mehr  teil.

   Nach etwa einer Umdrehung trifft die  Nut 46 und die Klinke 44 auf den Aus-         rücker    47. Die Klinke 44 wird dadurch aus  der Nut ausgehoben. Der jetzt freigewordene  Kraftspeicher läuft zurück, nimmt beim  Rückweg mittels des Fingers 52 die Teile 56  und 58 mit. Dadurch wird das Vorgabewerk       63    bis 67 entsprechend dem Münzwert fort  geschaltet. Beim Aufladen des Kraftspeichers  fand eine     Fortschaltung    des Vorgabewerkes  nicht statt, weil hier die Klinke 59 leer über  die Zähne des Klinkenrades 60 glitt.

   Das  Ausrücken der Klinke 44 durch den Teil 47  findet unter der Einwirkung des abgefeder  ten Hebels 15 und der Doppelkurbel 14 statt,  die wie ein     Rastengetriebe    arbeiten und be  wirken, dass der letzte Teil der Halbdrehung  des Rades 10 selbsttätig erfolgt unter Auf  hebung des Kraftschlusses zwischen den Tei  len 400 und 5. Bei dieser letzten Bewegung  gleitet der Teil 29 von dem Nocken der  Scheibe 24 ab mit der Folge, dass die Feder  27 das     Widerlager    28 aus dem Münzkanal 34  zieht und die Münze nach unten durchfällt.  Der gleiche Teil 29 verhütet bei der Weiter  drehung, dass die Scheibe 24 in die Aus  gangslage gelangt, indem er sich gegen die       Nockenstirne    244 legt.

   Es bleibt deshalb  auch der Schlitz 35 verschlossen, da sich in  der geschilderten Stellung die Nut der  Scheibe 25 noch nicht beim Teil 31 befindet.  Erst wenn der Knopf 2 in die Ausgangsstel  lung bis zum Anschlag 4 zurückgedreht wird  und die Kurbel 3 den Teil 30 in der Pfeil  richtung zur Seite schiebt, gibt der Teil 29  die Scheibe 24 frei, so dass diese und die  Scheibe 25 unter der Einwirkung der kraft  sehlässigen Kupplung 26 in die gezeichnete  Ausgangsstellung zurückkehren können, in  der wieder der Schlitz 35 geöffnet ist.  



  Die Erfindung     bietet    unter anderem den  Vorteil, dass Betrugsmöglichkeiten weit  gehend ausgeschlossen sind, dass die Münze  widerstandslos eingeworfen werden kann, dass  die     Fortschaltung    des Vorgabewerkes und  der damit verbundenen empfindlichen Ge  triebeteile der Handbetätigung entzogen ist  und ausschliesslich unter der Kraft eines ent  sprechend eingestellten Kraftspeichers er  folgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas oder dergleichen für den Betrieb mit verschie denen Münzen mit einem den Fortschaltweg des Vorgabewerkes bestimmenden Münzwert- hrüfer in dem für sämtliche Münzen gemein samen Münzkanal und einem Kraftspeicher, der durch die Betätigungsvorrichtung (2) bei stillstehendem Vorgabewerk zunächst auf geladen und hierauf unter Mitnahme des Vor gabewerkes entladen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kraftspeicher (48) über ein nachgiebiges Glied (52, 55, 56) mit dem Münzwertprüfer (40) und dieser über eine nur einseitig wirkende Kupplung (59 bis 62) mit dem Vorgabewerk (63 bis 67)
    derart ver bunden ist, dass beim Aufladen des Kraft speichers (48) zunächst die eine Hälfte (59) der Kupplung (59 bis 62) bis zum Auftref fen des Münzwertprüfers (40) auf die Münze (41) ausholt und hierauf unter Leergang des nachgiebigen Gliedes (52, 55, 56) der Kraft speicher völlig aufgeladen wird, während bei der darauffolgenden Entladung des Kraft speichers (48) die eine Kupplungshälfte (59) unter Mitnahme der andern Kupplungshälfte (60) und des Vorgabewerkes (63 bis 67) in die Ausgangsstellung (62) zurückkehrt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Selbstverkäufer mit einem von der Betätigungsvorrichtung gesteuerten Münz schlitzverschluss, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Be tätigungsvorrichtung (2) und dem Kraftspei cher (48) ein Anfangsleergang (7, 9) ein geschaltet ist, bei dessen Ausgleich der Münzschlitzverschluss (33) geschlossen wird. 2.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass mit der Betätigungsvorrichtung (2) ein in den Münzkanal (34) greifender Mün- zenanwesenheitsprüfer (23) verbunden ist, der nach dem Münzschlitzverschluss (33) beim Ausgleich des Anfangsleerganges (7, 9) gegen die eingeworfene Münze (41) tastet und nur bei Anwesenheit einer Münze (41) eine Betätigung des Vorgabewerkes (63 bis 67) zulässt, bei leerem Münzkanal (34) da gegen die Betätigungsvorrichtung (2) nicht wirksam werden lässt. 3.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kraftspei cher (48) eine intermittierende Kupplung (43 bis 46) vorgeschaltet ist, deren Antriebsteil aus einer genuteten Scheibe (43, 46) und deren Abtriebsteil aus einer Klinke (44) be steht, in deren Wegende ein Ausrücker (47) ragt. 4.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Anfangsleergang (7, 9) und der Betätigungs vorrichtung (2) eine einseitig wirkende, nur in bestimmten Stellungen einrückbare Kupp lung (3 bis 5) eingeschaltet ist, deren An triebsteil (3) mit der Betätigungsvorrichtung (2) verbunden ist und deren Abtriebsteil (5) durch ein Rastengetriebe (14, 15) in be stimmte, gegeneinander versetzte Stellungen gedrängt wird. 5.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Münz schlitzverschluss (33) durch ein Getriebe (25, 31) derart gesteuert ist, dass nach der Betäti gung des Vorgabewerkes (63 bis 67) der Münzschlitz (35) verschlossen bleibt und erst durch Rückdrehung der Betätigungsvorrich tung (2) in die Ausgangslage geöffnet wird. 6.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass das Getriebe (25, 31) den durch eine Feder (32) in die Offenstellung gedrängten Münzschlitzverschluss (33) in die Schliessstel lung zwingt und durch Anlegen des Teils (31) an den Umfang der Scheibe (25) in die ser Stellung sperrt. 7.
    Selbstverkäufer nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Betätigungs- vorrichtung (2) und der Steuerscheibe (25) für den Münzschlitzversehluss (33) eine kraft schlüssige Kupplung (26) eingeschaltet ist, und dass die Steuerscheibe (24) durch einen das Durchfallen der Münze (41) bewirken den Freigabeteil (28, 29) zunächst in der der Schliessstellung des Verschlusses (33) ent sprechenden Lage gesperrt wird und der Freigabeteil (28, 29) erst durch Rückwärts- drehung der Betätigungsvorrichtung (2)
    in die Ausgangslage aus der Sperrstellung unter gleichzeitiger Öffnung des Verschlusses (33) entfernt wird.
CH217352D 1939-10-09 1940-10-29 Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas oder dergl. für den Betrieb mit verschiedenen Münzen. CH217352A (de)

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