CH216970A - Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich. - Google Patents
Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich.Info
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Description
Kinematographischer Aufnahineappar at mit optischem Ausgleich. Zur Erreichung höherer Bildfrequenz bei kinematographischen Aufnahmeapparaten mit optischem Ausgleich gibt es verschiedene Wege. Im allgemeinen wird eine höhere Bild frequenz durch die Bildverkleinerung er reicht. Für Aufnahmegeräte mit feststehen dem Objektiv verwendet man für diese Zwecke Prismenvorsätze, die entweder als Frequenzverdoppler oder als Vervierfacher gebaut werden können.
Derartige Apparate besitzen folgende Nachteile: 1. grösserer Lichtverlust, ,. besonderer Anbau und dadurch nicht ohne weiteres verwendbar in Verbindung mit Vorsatzfernrohren oder Nahaufnahmeeinrich- tungen, 3. grosse Empfindlichkeit der Vorsätze. Eine andere Lösung zur Erreichung der Frequenzverdopplung besteht darin, dass man die Spiegelzahl unter Beibehaltung der an dern Verhältnisse vergrössert. Man erreicht dabei. ebenfalls, z.
B. bei verdoppelter Spie gelzahl, eine Halbierung des normalen Spie- gelfeldes und damit eine Verdopplung der Aufnahmefrequenz. Bisher wurde für jede Frequenz ein eigener Apparat mit einer be stimmten Spiegelzahl verwendet.
Der kinematographische Aufnahmeappa rat nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass zur Erreichung verschiedener Bild frequenzen Spiegelkränze verschiedener Spie gelzahl vorgesehen sind, z. B. 30 und 60 Spiegeln, die wahlweise in die Aufnahme stellung bringbar sind. Diese 'Spiegelkränze können beispielsweise gemeinschaftlich auf einer Welle verschiebbar gelagert sein, so dass sie durch Verschieben in den Strahlen gang eines Objektives eingeschaltet werden können.
Da dann beim Wechsel der Spiegel kränze meist auch ein Wechsel einer zwi schen Objektiv und Spiegelkranz lagernden Blende notwendig ist, kann weiterhin die dem Spiegelkranz zugehörige Blende zwangs läufig bei der Einschaltung des Spiegel kranzes in den Strahlengang gebracht werden. Bei den bekannten Bildfeldunterteilungen muss. die Blende bekanntlich von Hand ein geschoben werden. Zweckmässig ist ein ein ziges Objektiv vorhanden; dann können Zu satzteile für den Aufnahmeapparat, wie Vor satzfernrohr oder Zwischenstück für Abbil dung von 1 : 1, ohne besondere Veränderung verwendet werden. Ebenso kann ein dauern der Schutz der empfindlichen optischen Teile gewährleistet werden.
Die Erreichung einer höheren Bildfrequenz ist lediglich durch Einschalten eines Spiegelkranzes mit einer höheren Spiegelzahl möglich.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei spielsweise Ausführungsform des Aufnahme apparates nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Axialschnitt durch die La gerung zweier Aussenspiegelkränze in einer Stellung, in der sich der Spiegelkranz mit 30 Spiegeln in der Aufnahmestellung befindet, Fig. 2 einen Axialschnitt durch die La gerung der beiden Spiegelkränze in der Stel lung, in der der Spiegelkranz mit 60 Spiegeln sich in der Aufnahmestellung befindet,
Fig. 3 die zwischen Spiegelkranz und Ob jektiv gelagerte Blende mit verschiedenen Ausschnitten und Fig. 4 schematisch die Kamera im Schnitt.
Nach der Zeichnung sind die beiden Spie gelkränze 1 und 2 auf einer gemeinsamen Hohlwelle 3 verschiebbar gelagert. Die Spie gelkränze bestehen je aus einem aus einem Stück hergestellten, ringförmigen Glaskörper, auf dessen Umfang die spiegelnden Flächen aufgeschliffen sind. Der Antrieb der Hohl welle erfolgt von A aus durch ein nicht be sonders dargestelltes Getriebe. Zwecks Ver schiebung der Spiegelkränze auf der Hohl welle sind die Spiegelkranznaben mit Flach keilen 4 und 5 versehen, die in Nuten 6 der Hohlwelle geführt sind. Zur Verstellung der Spiegelkränze in axialer Richtung dient ein Schneckengewinde 14 hoher Steigung, wel ches auf einer auf der Welle 13 befestigten Mutter 16 angeordnet ist.
Die Mutter 16 greift mit ihrem Gewinde in das Gewinde des Teils 17 des Knopfes 18. Der Knopf 18 ist mit dem Knopf 15 über eine Stiftkupplung 19 verbunden. Bei Verstellung der Spiegelkränze in axialer Richtung erfolgt durch Druck auf den Knopf 15 eine Entkupplung desselben von dem Kopf 18, wobei durch gleichzeitiges Verdrehen des Knopfes 15 die Welle 13 bezw. die mit ihr durch Flachkeile 4, 5 ver bundenen Spiegelkränze 1 und 2 auf der Hohl welle 3 verschoben werden. Die Mutter 16 wird gegen Drehung durch zwei am Knopf 15 befestigte Stifte 20, 21 gesichert.
Zwei in dem Knopf 14 nicht besonders dargestellte Rasten bewirken die Festlegung der beiden Spiegelkränze in der jeweiligen Aufnahme stellung. Vor den Spiegelkränzen 1 und 2 ist die Bildblende 7 gelagert. Eine Druckfeder 8 ist einerseits mit der Gehäusewand 9 und anderseits mit der Blende 7 verbunden. Die Blende besitzt einen Mitnehmer 10, durch den unter dem Einfluss der Feder 8 die Blende 7 stetig an den Rand des Spiegel kranzes gedrückt wird, so dass jeweils der zu dem eingeschalteten Spiegelkranze gehörige Ausschnitt in den Strahlengang kommt. Vor der Bildblende befindet sich das Aufnahme objektiv 11, und vor dem Objektiv 11 das lichtempfindliche Filmband 12.
Aus dem in Fig. 4 schematisch dargestell ten Schnitt durch die Kamera ist der Weg des vom aufzunehmenden Gegenstand zu rückgeworfenen Lichtes innerhalb der Ka mera ersichtlich.
Das Kameragehäuse 22 weist den Licht schacht 23 auf, durch welchen das Licht vom Gegenstand auf die Spiegelflächen 24 am Umfange des Spiegelkranzes 1 oder 2 fällt. Von diesen Spiegelflächen wird das Bild zu rück und durch die Blende und das Objektiv 11 auf den Filmstreifen 12 geworfen.
Vor dem Lichtschacht 23 können, wie in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angege ben, in einer Schlittenführung 25 für beson dere Fälle Vorsatzfernrohre oder Nah aufnahmeeinrichtungen auswechselbar an geordnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Erreichung verschiedener Bildfrequenzen Spiegelkränze verschiedener Spiegelzahl vergesehen sind, die wahlweise in die Aufnahmestellung bringbar sind. Ul\TTERANSPRüCHE 1. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Patentansprach, dadurch gekennzeich net, .dass zwei Aussenspiegelkränze verschie dener Spiegelzahl gemeinsam auf einer Welle verschiebbar gelagert sind.2. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwangsläufig mit der Verschiebung der Spiegelkränze ein zu dem Spiegelkranz gehöriger Blendenaussehnitt in den Strahlen gang gebracht wird.3. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine unter dem Einfluss einer Feder stehende Schiebeblende mit unterschiedlichen Aus- schnitten, die einen Mitnehmer besitzt, der bei der Verschiebung der Spiegelkränze betätigt wird, wodurch die Blende in die Aufnahme stellung gebracht wird. 4.Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spiegelkränze auf einer Hohl welle gelagert sind, in der sich eine von einem Knopf aus mittels Schneckengang ver stellbare Welle befindet, die mit den Spiegel kränzen durch in Nuten geführte Flachkeile verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1941
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