CH216970A - Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich. - Google Patents

Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich.

Info

Publication number
CH216970A
CH216970A CH216970DA CH216970A CH 216970 A CH216970 A CH 216970A CH 216970D A CH216970D A CH 216970DA CH 216970 A CH216970 A CH 216970A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mirror
recording apparatus
cinematographic
rings
shaft
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Zeiss Ikon
Original Assignee
Zeiss Ikon Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon Ag filed Critical Zeiss Ikon Ag
Publication of CH216970A publication Critical patent/CH216970A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/06Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating reflecting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description


  Kinematographischer     Aufnahineappar        at    mit optischem Ausgleich.    Zur Erreichung höherer Bildfrequenz bei  kinematographischen Aufnahmeapparaten     mit     optischem Ausgleich gibt es     verschiedene     Wege. Im allgemeinen wird eine höhere Bild  frequenz durch die Bildverkleinerung er  reicht. Für Aufnahmegeräte mit feststehen  dem Objektiv verwendet man für diese  Zwecke     Prismenvorsätze,    die entweder als       Frequenzverdoppler    oder als     Vervierfacher     gebaut werden können.

   Derartige Apparate  besitzen folgende Nachteile:  1. grösserer Lichtverlust,       ,.    besonderer     Anbau    und dadurch nicht  ohne weiteres verwendbar in Verbindung mit       Vorsatzfernrohren    oder     Nahaufnahmeeinrich-          tungen,     3. grosse Empfindlichkeit der Vorsätze.  Eine andere Lösung zur Erreichung der       Frequenzverdopplung    besteht darin, dass man  die Spiegelzahl unter Beibehaltung der an  dern Verhältnisse vergrössert. Man erreicht  dabei. ebenfalls, z.

   B. bei verdoppelter Spie  gelzahl, eine Halbierung des normalen Spie-         gelfeldes    und damit eine Verdopplung der       Aufnahmefrequenz.    Bisher wurde für jede  Frequenz ein eigener Apparat mit     einer    be  stimmten Spiegelzahl verwendet.  



  Der     kinematographische    Aufnahmeappa  rat nach der     Erfindung    zeichnet sich dadurch  aus, dass zur Erreichung verschiedener Bild  frequenzen Spiegelkränze verschiedener Spie  gelzahl vorgesehen sind, z. B. 30 und 60  Spiegeln, die wahlweise     in    die Aufnahme  stellung     bringbar    sind. Diese 'Spiegelkränze  können beispielsweise gemeinschaftlich auf  einer Welle verschiebbar gelagert sein, so  dass sie durch Verschieben in den Strahlen  gang eines Objektives     eingeschaltet    werden  können.

   Da dann beim Wechsel der Spiegel  kränze meist auch ein Wechsel einer zwi  schen Objektiv und Spiegelkranz lagernden  Blende notwendig ist, kann     weiterhin    die  dem Spiegelkranz zugehörige Blende zwangs  läufig bei der Einschaltung des Spiegel  kranzes in den Strahlengang gebracht werden.  Bei den bekannten     Bildfeldunterteilungen              muss.        die    Blende bekanntlich von Hand ein  geschoben werden. Zweckmässig ist ein ein  ziges Objektiv vorhanden; dann können Zu  satzteile für den Aufnahmeapparat, wie Vor  satzfernrohr oder Zwischenstück für Abbil  dung von 1 : 1, ohne besondere Veränderung  verwendet werden. Ebenso kann ein dauern  der Schutz der empfindlichen optischen Teile  gewährleistet werden.

   Die Erreichung einer  höheren Bildfrequenz ist lediglich durch  Einschalten eines Spiegelkranzes mit einer  höheren Spiegelzahl möglich.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine bei  spielsweise Ausführungsform des Aufnahme  apparates nach der Erfindung dargestellt. Es  zeigt:       Fig.    1 einen     Axialschnitt    durch die La  gerung     zweier        Aussenspiegelkränze    in einer  Stellung, in der sich der Spiegelkranz mit 30  Spiegeln in der Aufnahmestellung befindet,       Fig.    2 einen     Axialschnitt    durch die La  gerung der beiden Spiegelkränze in der Stel  lung, in der der Spiegelkranz mit 60 Spiegeln  sich in der Aufnahmestellung befindet,

         Fig.    3 die zwischen Spiegelkranz und Ob  jektiv     gelagerte    Blende mit verschiedenen  Ausschnitten und       Fig.    4 schematisch die Kamera im       Schnitt.     



  Nach der Zeichnung sind die beiden Spie  gelkränze 1 und 2 auf einer gemeinsamen  Hohlwelle 3 verschiebbar gelagert. Die Spie  gelkränze bestehen je aus einem aus einem  Stück hergestellten, ringförmigen Glaskörper,  auf dessen Umfang die spiegelnden Flächen       aufgeschliffen    sind. Der Antrieb der Hohl  welle erfolgt von A aus durch ein nicht be  sonders dargestelltes Getriebe. Zwecks Ver  schiebung der Spiegelkränze auf der Hohl  welle sind die     Spiegelkranznaben    mit Flach  keilen 4 und 5 versehen, die in Nuten 6 der  Hohlwelle geführt sind. Zur     Verstellung    der  Spiegelkränze in axialer Richtung dient ein  Schneckengewinde 14 hoher Steigung, wel  ches auf einer auf der Welle 13 befestigten  Mutter 16 angeordnet ist.

   Die Mutter 16  greift mit ihrem Gewinde in das Gewinde des  Teils 17 des Knopfes 18. Der Knopf 18 ist mit    dem Knopf 15 über eine Stiftkupplung 19  verbunden. Bei     Verstellung    der Spiegelkränze  in axialer Richtung erfolgt durch Druck auf  den Knopf 15 eine Entkupplung desselben  von dem Kopf 18, wobei durch     gleichzeitiges     Verdrehen des Knopfes 15 die Welle 13       bezw.    die     mit    ihr durch Flachkeile 4, 5 ver  bundenen Spiegelkränze 1 und 2 auf der Hohl  welle 3 verschoben werden. Die     Mutter    16  wird gegen Drehung durch zwei am Knopf  15 befestigte     Stifte    20, 21 gesichert.

   Zwei  in dem Knopf 14 nicht besonders     dargestellte     Rasten bewirken die Festlegung der beiden       Spiegelkränze    in der jeweiligen Aufnahme  stellung. Vor den Spiegelkränzen 1 und 2     ist     die Bildblende 7 gelagert. Eine Druckfeder 8  ist einerseits mit der Gehäusewand 9 und  anderseits mit der Blende 7 verbunden. Die  Blende besitzt einen     Mitnehmer    10, durch  den unter dem Einfluss der Feder 8 die  Blende 7 stetig an den Rand des Spiegel  kranzes gedrückt wird, so dass jeweils der zu  dem eingeschalteten     Spiegelkranze    gehörige  Ausschnitt in den Strahlengang kommt. Vor  der Bildblende befindet sich das Aufnahme  objektiv 11, und vor dem Objektiv 11 das  lichtempfindliche Filmband 12.  



  Aus dem in     Fig.    4 schematisch dargestell  ten Schnitt durch die Kamera ist der Weg  des vom aufzunehmenden Gegenstand zu  rückgeworfenen Lichtes innerhalb der Ka  mera ersichtlich.  



  Das Kameragehäuse 22 weist den Licht  schacht 23 auf, durch welchen das Licht vom  Gegenstand auf die Spiegelflächen 24 am  Umfange des Spiegelkranzes 1 oder 2 fällt.  Von diesen Spiegelflächen wird das Bild zu  rück und durch die Blende und das Objektiv  11 auf den Filmstreifen 12 geworfen.  



  Vor dem Lichtschacht 23 können, wie in       Fig.    4 mit strichpunktierten Linien angege  ben, in einer Schlittenführung 25 für beson  dere Fälle     Vorsatzfernrohre    oder Nah  aufnahmeeinrichtungen auswechselbar an  geordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich, dadurch gekenn- zeichnet, dass zur Erreichung verschiedener Bildfrequenzen Spiegelkränze verschiedener Spiegelzahl vergesehen sind, die wahlweise in die Aufnahmestellung bringbar sind. Ul\TTERANSPRüCHE 1. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Patentansprach, dadurch gekennzeich net, .dass zwei Aussenspiegelkränze verschie dener Spiegelzahl gemeinsam auf einer Welle verschiebbar gelagert sind.
    2. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwangsläufig mit der Verschiebung der Spiegelkränze ein zu dem Spiegelkranz gehöriger Blendenaussehnitt in den Strahlen gang gebracht wird.
    3. Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine unter dem Einfluss einer Feder stehende Schiebeblende mit unterschiedlichen Aus- schnitten, die einen Mitnehmer besitzt, der bei der Verschiebung der Spiegelkränze betätigt wird, wodurch die Blende in die Aufnahme stellung gebracht wird. 4.
    Kinematographischer Aufnahmeapparat nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Spiegelkränze auf einer Hohl welle gelagert sind, in der sich eine von einem Knopf aus mittels Schneckengang ver stellbare Welle befindet, die mit den Spiegel kränzen durch in Nuten geführte Flachkeile verbunden ist.
CH216970D 1940-03-14 1941-01-17 Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich. CH216970A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE216970X 1940-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH216970A true CH216970A (de) 1941-09-30

Family

ID=5830502

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH216970D CH216970A (de) 1940-03-14 1941-01-17 Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH216970A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1236329B (de) Einrichtung zur Verhinderung der Geraeuschuebertragung bei Filmaufnahmekameras
CH216970A (de) Kinematographischer Aufnahmeapparat mit optischem Ausgleich.
DE677939C (de) Phortographische Kamera mit Auswechselobjektiven und gekuppeltem Entfernungsmesser
DE2330265A1 (de) Photographische kamera mit mehreren objektiven
DE3525526C1 (en) Motion-picture film camera with viewing magnifier extension
AT147911B (de) Mikrophotographische Kamera.
DE651272C (de) Basisentfernungsmesser, insbesondere in Verbindung mit photographischen Kameras
AT261396B (de) Gerät zum Ausgleich der Parallaxe zwischen einem Sucher und einem Aufnahmeobjektiv einer photographischen Kamera
AT142331B (de) Photographische Kamera mit Entfernungsmesser.
DE683350C (de) Mit der Einstellung gekuppelter Entfernungsmesser fuer photographische Apparate
DE928441C (de) Vorrichtung an auswechselbaren Objektiven fuer photographische Kameras
DE958877C (de) Schreibprojektor
DE663946C (de) Photographische Kamera mit Objektiveinstellfassung und gekuppeltem Basisentfernungsmesser
DE2151123C3 (de) Aus Doppelfernrohr und Kamera bestehendes Gerät
DE939485C (de) Spiegelreflexkamera mit je einem gesonderten Aufnahme- und Sucherobjektiv
AT141600B (de) Photographische Klappkamera mit Objektivverschluß.
AT64378B (de) Stehendes Fernrohr.
DE652839C (de) Basisentfernungsmesser
AT278394B (de) Einrichtung zur Kompensation zufälliger Bewegungen von optischen Geräten
DE915178C (de) Unsymmetrischer Basisentfernungsmesser fuer photographische Kameras
AT142336B (de) Einrichtung an Photokameras zum Zwecke der Scharfeinstellung des Objektivs auf das aufzunehmende Objekt mittels eines Entfernungsmessers.
AT200438B (de)
AT208695B (de) Kamera, insbesondere kinematographische Aufnahmekamera
AT218869B (de) Kinematographische oder photographische Kamera mit Objektivrevolver
CH692368A5 (de) Wechseleinrichtung für ein Kamerasystem.