CH214769A - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Rauch und Wärme in Räucherkammern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Rauch und Wärme in Räucherkammern.

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CH214769A
CH214769A CH214769DA CH214769A CH 214769 A CH214769 A CH 214769A CH 214769D A CH214769D A CH 214769DA CH 214769 A CH214769 A CH 214769A
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CH
Switzerland
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flap
sawdust
air
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air supply
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Zuberbuehler Albert
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Zuberbuehler Albert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus
    • A23B4/0523Smoke generators using wood-pyrolysis or wood-friction

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Description


  Zusatzpatent zum     Hauptpatent    Nr. 208941.    Im Hauptpatent ist ein Verfahren be  schrieben, welches sich dadurch kennzeich  net, dass durch einen gasbeheizten Körper  Wärme erzeugt wird und dass durch beweg  liche Stichflammen, welche einen     Streifen    der       Sägemehloberfläche    bestreichen können, das  Sägemehl entzündet wird, um die vorgesehene  Rauchentwicklung herbeizuführen.  



  Als Ergänzung zu der     Erfindung    gemäss  dem     Hauptpatent    ist im nachstehenden ein  Verfahren und eine Vorrichtung beschrieben,  welche dazu dient, durch genau regelbare  Anordnung des Sägemehls gegenüber den  Stichflammen und durch Regulierung der  Luftzufuhr und des Luftabzuges     1\Tärme    und  Rauchdichte den Erfordernissen des Räucher  gUtes anzupassen.  



  Die Räucherkammern bestehen in der       Rebel    aus einem Schacht von zirka 1     m2     Horizontalquerschnitt und zirka 2 bis 3 m  Höhe. Auf der Sohle des Schachtes befin  det sich das Sägemehl, wobei ein Rost und       Unterluftzutritt    nicht vorhanden sind, so  dass die Verbrennung des Sägemehls von oben    nach unten stattfinden muss. In einer Höhe  von zirka 1 m .über dieser Sohle ist ein ein  fahrbarer Warenkorb vorgesehen. Durch  die Öffnung, durch die der Warenkorb in  die Räucherkammer gelangt, wird auch das  Sägemehl in den     Brennraum    geschüttet.

   Da  dieser Raum meistens mit Rauch durchsetzt  ist, kann die Verteilung des Sägemehls nicht  beobachtet werden, es besteht daher keine  Möglichkeit, das Sägemehl so in den     Brenn-          raum    zu schütten, dass es in einen günstigen       Brennbereich    der Stichflammen gelangt. Die  günstige Anordnung des Sägemehls zu den  Stichflammen allein vermag jedoch ohne ent  sprechende Frischluftzufuhr ein Entzünden  und Verglimmen des Sägemehls nicht zu be  wirken. Es ist daher notwendig, dass den  Stichflammen und der     Sägemehlschicht    eine  entsprechende     Luftregulierung    zugeordnet  wird. Zur Erzeugung von Rauch ist eine  Frischluftzufuhr erforderlich, die keine oder  keine wesentliche Zuggeschwindigkeit hat.

    Es ist daher notwendig, dass durch eine grosse  Öffnung auf Höhe der     Sägemehloberfläche         Luft in grosser Menge eintreten kann, die  das Glimmen des Sägemehls ermöglicht. Da  gegen muss gleichzeitig der Abzug in den  Kamin derart gedrosselt werden, dass nur ein  geringes Entweichen der Gase möglich ist.  Sobald Wärme und Rauchdichte das ge  wünschte Mass übersteigen, muss die Möglich  keit bestehen, durch Regulieren entsprechen  der Organe im Rauchraum einen Durchzug  zu erzeugen, um den Raum zu kühlen und  zu entlüften.

   Dasselbe kann auch geschehen,  um den Rauch     zii        erneuern.    Bei dieser Ent  lüftung ist jedoch zweckmässig die Luft so  zu leiten, dass dieselbe die glimmende     Säge-          mehloberfläche    möglichst wenig berührt, da  mit ein Anfachen des glimmenden Sägemehls  vermieden wird.  



  Vorliegende Erfindung besteht nun unter       anderem    in einem Verfahren nach dem Pa  tentanspruch I des Hauptpatentes, nach wel  chem Verfahren durch wenigstens ein von  aussen     bedienbares    Räumorgan in dem ein  geschütteten Sägemehl mindestens eine zu  einem drehbaren     Stichflammenrohr    wenig  stens teilweise konzentrische Mulde gebildet  wird, derart, dass die Stichflammen das die  Mulde bildende Sägemehl erreichen können,  um dieses zu entzünden, und dass durch ent  sprechende Einstellung von     Luftregelorganen     zeitweise Frischluft zur Verminderung der  Rauchdichte     und    zur     Erneuerung    des Rau  ches durch den Räucherraum geleitet wird,

    ohne dass dabei das Glimmen der Sägemehl  schicht in unerwünschter Weise verstärkt  wird.  



  Zur Ausübung des obigen Verfahrens  dient eine weitere Ausbildung der Vorrich  tung nach Patentanspruch     1I    des Hauptpaten  tes, bei welcher ein     Heizflammenrohr    mit  einem darüber angeordneten Glühstab und  Schutzblech und ein drehbares Stichflammen  rohr mit einem gemeinsamen Hahn verbun  den sind und zur     Beheizung    des Rauch  raumes und zum Entzünden des Sägemehls  dienen. Die Erfindung besteht darin, dass  ein Raumorgan mit wenigstens zum Teil kon  zentrisch zum     Stichflammenrohr    gebogenem  Umfangsrand vorgesehen ist, derart, dass die    Stichflammen über diesen     Umfangsrand     hinaus reichen können, und dass das Räum- .

    Organ mit     einer    Stange verbunden ist, die  ausserhalb des Ofens einen Handgriff zur  Bedienung aufweist, dass ferner eine Luft  zufuhrklappe     und    eine     Abzugklappe    derart  in     zwa.ngläufige    Verbindung     -ebracht    wer  den     können,    dass die     Al)zuglklappe    geschlossen  ist, wenn die     Luftzufuhrklappe    am weitesten  geöffnet ist, und dass ferner die beiden Klap  pen so gestellt werden können, dass beide  offen sind, wobei die     Luftzufuhrklappe    der  art eingestellt ist,

       da.ss    der Luftzug nach dem       Brandherd    gedrosselt ist.  



  In     beiliegender        Zeichnung    ist eine bei  spielsweise Ausführungsform der Vorrich  tung nach der Erfindung veranschaulicht, es  zeigt:       Fig.    1 einen     Sehnitt    durch eine Räucher  kammer von vorn gesehen,       Fig.    2     einen    Schnitt der Räucherkammer  von der Seite gesehen.  



       Fig.    3 eine Ansieht der     Brennerpartie    von  vorn gesehen,       Fig.        -1    die     Raumvorrichtung    in der Drauf  sieht,       Fig.    5 und 6 Details.  



  Der     Räucherraum    1 ist mit einem Rauch  abzug ? und einem Warenkorb 3 mit W     a.ren-          tragstangen    4 versehen. Auf der Sohle 5  liegt Sägemehl 6, das in bekannter     MTeise     durch die Stichflammen 7 der beweglichen       Brennerrohre    8 entzündet wird. Durch die  Türe 9 wird der     VTarenkorb    3, der beispiels  weise an dem T-Träger 10 hängt. aus-     und     eingefahren. Das Sägemehl wird durch die  geöffnete Türe 9 auf die Sohle 5 geschüttet.

         Parallel    zu den     Brennerrohren    8, beispiels  weise durch diese geführt, sind Räumorgane  1.1 verschiebbar, die mit einer aus denn  Räucherrohr herausragenden, mit Handgriff  13 versehenen Stange 12 verbunden sind und  welche infolge entsprechend gebogenem Um  fangsrand das Sägemehl an der Oberseite zur  Hauptsache konzentrisch zu den drehbaren       Brennerrohren    schichten. Um die Räum  organe<B>11</B> verschieben zu können, werden die       Brennerrohre    8 derart gedreht, dass deren      Rohrstutzen 15 senkrecht nach unten stehen,  so dass die Räumorgane mit ihrem Schlitz  16 die Stutzen 15 passieren können. Nach  erfolgter Räumung können die Stichflammen 7  die Oberfläche der erzeugten Mulden bestrei  chen.  



  Zur Belüftung des Brandherdes und der  Räucherkammer ist eine     Rauchabzugklappe     17 vorgesehen, welche mit einer Luftzufuhr  klappe 18 mittels der Hebel 19 und 20 und  der Zugstange 21 und 22 verbunden ist.  Durch Auslösen des     Stiftes    23 kann die Zug  stange 21 von der Klappe 18 gelöst werden,  so dass die     Rauchabzugklappe    17 unabhän  gig eingestellt werden kann, wobei die Stange  21 mit einem der Löcher 24 über den     Stift     25 gesteckt wird. Die     Luftzufuhrklappe    18  ist     beispielsweise    als zweiflügelige Klappe  ausgebildet, deren Drehpunkt auf etwa zwei  Drittel der     Klappenhöhe    sitzt.

   Sie dreht sich  auf einer feststehenden Stange 26 und kann  mit der     Handgriffschraube    27 und dem  Klemmstück 28 in jeder Lage festgestellt  werden. Die Klappe 17, auf deren Achse 29  der Hebel 30 sitzt, ist durch die Hebel 19  und 20 und durch die Stangen 21 und 22  derart mit der Klappe 18 in Verbindung, dass  bei geschlossener Stellung a der Klappe 18  die Klappe 17 in Stellung d steht, also ge  öffnet ist. Wenn die Klappe 18 in waag  rechter Stellung b, also am weitesten geöff  net ist, ist die Klappe 17 in geschlossener  Stellung e.

   Klappt man nun die Klappe 18  noch weiter nach oben in Stellung c, dann  öffnet sich die Klappe 17 und der kurze  Schenkel der Klappe 18 setzt sich gegen die       Sägemehlschicht,    welche an dieser Stelle     un-          verbrennt    bleibt, und versperrt den Luft  zutritt zum Brandherd. Es entsteht dadurch  in dieser Stellung ein intensives Durch  ziehen der Luft durch die Rauchkammer, wo  durch diese entlüftet wird, ohne dass durch  den Luftzug eine gesteigerte     Brennwirkung     des Sägemehls entsteht.

   Zur Erzielung des  Verfahrens sind mannigfaltige Ausführungs  arten denkbar, die beschriebene beispielsweise    Ausführungsform     bildet    jedoch eine billige  und zuverlässige     Einrichtung    zur Ausübung  des Verfahrens und weist im übrigen alle  jene Merkmale auf, welche im Patentanspruch       II    des Hauptpatentes erwähnt     sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPR t7 CHE I. Verfahren nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass in das eingeschüttete Sägemehl durch wenigstens ein von aussen bedienbares Räum organ wenigstens eine zu einem drehbaren Stichflammenrohr mindestens zum Teil kon zentrische Mulde eingearbeitet wird, derart, dass die Stichflammen das die Mulde bildende Sägemehl erreichen können, um dieses zu entzünden, und dass durch entsprechende Ein stellung von Luftregelorganen zeitweise Frischluft zur.
    Verminderung der Rauch dichte und zur Erneuerung des Rauches durch den Räucherraum geleitet wird, ohne dass dabei das Glimmen der Sägemehlschicht in unerwünschter Weise verstärkt wird. II. Vorrichtung nach Patentanspruch II des Hauptpatentes zur Ausübung des Ver fahrens nach dem Patentanspruch hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass ein Räumorgan mit wenigstens zum Teil konzentrisch zum Stichflammenrohr gebogenem Umfangsrand vorgesehen ist, derart, dass die Stichflammen über diesen Umfangsrand hinausreichen kön nen, und dass das Räumorgan mit einer Stange verbunden ist,
    die ausserhalb des Ofens einen Handgriff zur Bedienung auf weist, dass ferner eine Luftzufuhrklappe und eine Abzugklappe derart in zwangläufige Verbindung gebracht werden können, dass die Abzugklappe geschlossen ist, wenn die Luft zufuhrklappe am weitesten geöffnet ist, und dass ferner die beiden \Klappen so gestellt werden können, dass beide offen sind, wobei die Luftzufuhrklappe derart eingestellt ist, dass der Luftzug nach dem Brandherd ge drosselt wird.
CH214769D 1939-04-24 1939-07-29 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Rauch und Wärme in Räucherkammern. CH214769A (de)

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