CH242591A - Gerät zum Einbau in Räucherkammern zur Erzeugung von Rauch und Wärme. - Google Patents

Gerät zum Einbau in Räucherkammern zur Erzeugung von Rauch und Wärme.

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CH242591A
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Zuberbuehler Albert
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Zuberbuehler Albert
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    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/044Smoking; Smoking devices
    • A23B4/052Smoke generators ; Smoking apparatus

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Description


  Gerät zum Einbau in Räucherkammern zur Erzeugung von Rauch und Wärme.    Zum Erzeugen von Rauch und Wärme     in     Räucherkammern werden verschiedene     Mittel     und Methoden angewendet. Ein grosser Teil  der Räucherkammern ist sehr primitiv ein  gerichtet. Die Wärme und der Rauch werden  einfach durch Verbrennen von Holz     und     Sägemehl erzeugt.  



  Dauerwurstwaren, wie solche, auch der  Landwirt herstellt, werden während relativ  langer Zeit geräuchert, so dass sie austrock  nen und dadurch lange Zeit haltbar werden.  Die Frischräucherwaren, welche Metzger und  Wurstfabriken herstellen, dürfen nicht aus  trocknen; ihre Haltbarkeit ist daher auf  wenige Tage     beschränkt.    Während zur Her  stellung von Dauerwurstwaren Räucherkam  mern primitivster Art, bei welchen der Rauch       und    die Wärme einfach durch Verbrennen  von Holz und Sägemehl erzeugt wird, ge  nügen, sind für die Herstellung saftiger, gut  aussehender Frischräucherwaren, die höch  stens einige Stunden im Rauch hängen dür  fen, Rauch und Wärmeverhältnisse erforder  lich, die in Räucherkammern,

   in welchen der    Rauch und die Wärme einfach durch Ver  brennen von Holz und Sägemehl erzeugt wer  den, praktisch nicht zu erzielen sind, weil der       Verbrennungsprozess    von Sägemehl und Holz  vom     natürlichen    Zug des     Kamins    und von  der Feuchtigkeit des Holzes     und    des Säge  mehls abhängt, so dass die Wärme- und       Rauchverhältnisse    nicht     willkürlich        bestimmt     werden können.  



  Um diesem Übelstand     entgegenzuwirken,     sind in die Räucherkammern zusätzliche regu  lierbare Wärmeerzeuger eingebaut worden.  beispielsweise     Gasheizbrenner    oder elektrische       Heizelemente.    Auch die Verbrennung des  Sägemehls wird     durch        eingebaute        Gasbrenner     oder elektrische Heizkörper     beeinflusst.     



  Es hat sich jedoch gezeigt, dass die durch  Gasbrenner erzeugte Wärme auf bestimmte       Wurstwaren        nachteilig    wirkt,     weil    die er  zeugten Gase     infolge    der     relativ    grossen  Frischluftzufuhr, die für die     Verbrennung     des Gases erforderlich ist, zu feucht     sind.     Elektrische     Heizbrenner    dagegen erzeugen  eine zu trockene Luft.

   Es ist daher sehr      schwierig, die für den Räucherprozess gün  stigen Wärme-, Rauch- und Feuchtigkeits  verhältnisse im Rauchraum herzustellen und  beizubehalten, so dass eine aufmerksame War  tung erforderlich ist und trotzdem die Ware  nicht immer in der gewünschten     -Räucher-          qualität    erzeugt werden kann. Ist der Rauch  zu heiss, dann trocknet die Ware zu sehr     aus,     wobei selbstverständlich auch Fett entweicht.  Ist der Rauch jedoch zu kalt, dann werden  die Waren nicht durchgehend gleichmässig  geräuchert. In beiden Fällen ist die Ware un  ansehnlich,     entweder    fleckig, rissig öder  schmierig.

   Auch die Haltbarkeit der Ware  ist     selbstverständlich    weitgehend von der  Rauch- und     Wärmeeinwirkung    beim Räu  chern abhängig. Die Verwendung verschie  dener Fleischsorten und der Querschnitt der  Wurstwaren bestimmen weitgehend die er  forderlichen Verhältnisse von Rauch und  Wärme im Rauchraum. Dünne Würste, wie  Frankfurter und     Wienerli    usw., erfordern an  dere Rauch- und     Wärmeverhältnisse    als  dicke Würste, die für den Aufschnitt be  stimmt sind.  



  Wesentlich ist auch, dass die Wärme     und     die Rauchdichte über den ganzen Rauchraum  querschnitt, in welchem die Ware hängt,  gleichmässig verteilt ist, was ohne zusätzliche  Wärmequellen gar nicht erreicht werden  kann, weil die natürliche Verbrennung von  Holz und Sägemehl dort am intensivsten ist,  wo der durch den Kamin erzeugte Luftzug  am stärksten wirkt, also in der Mitte des  Luft- bezw. Rauchstromes.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, ein in  Serien herstellbares Gerät zu schaffen, das  in Rauchöfen eingebaut werden kann und  mittels welchem verschiedene für den gün  stigsten     Räucherprozess    erforderliche Be  triebszustände zum Räuchern der Ware ein  gestellt werden     können.     



  Die     Erfindung    besteht darin, dass das Ge  rät     mindestens    zwei in     einer    Vorderwand des  selben montierte Luftregelklappen, einen  parallel zu den Drehachsen der Luftregel  klappen angeordneten.

   Zündflammenbrenner,  links und rechts winklig zu den genannten    Achsen der Luftregelklappen angeordnete  Gasherz- und Zündflammenbrenner sowie  über diesen treppenartig übereinander ange  ordnete elektrische Heizkörper     aufweist,    dass  die Gasheizbrenner und eine der Luftklap  pen sowie die elektrischen Heizkörper durch  wenigstens teilweise in einem über den Klap  pen angeordneten Raum untergebrachte elek  trische Steuerorgane automatisch durch einen  Thermostat steuerbar     sind,    und dass eine der       Luftklappen    sowohl von Hand als auch auf  elektrischem Wege automatisch vom genann  ten Thermostat steuerbar ist, das Ganze dazu  bestimmt, in eine Öffnung der Stirnwand  eines Rauchofens geschoben und an dieser  Wand befestigt zu werden.  



  In beiliegender Zeichnung     ist        eine    bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht; es zeigt:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch das     in          einen    Rauchraum eingebaute Gerät;

   _       Fig.    2 in .der rechten     Hälfte    eine Front  ansicht des Gerätes, in der linken Hälfte  einen     Schnitt    nach     Linie        I-I        in        Fig.    3,       Fig.    3     eine    Draufsicht des Gerätes nach       Fig.    1 und 2,       Fig.    4 die     Luftregelklappen    in geschlos  sener     Stellung,

            Fig.    5 die     Luftregelklappen    in der     Stel-          lung    beim Räuchern,       Fig.    6 die     Luftregelklappen        in    der Stel  lung zur totalen Entlüftung des Rauch  raumes.  



  Die Vorderwand 1 des Rauchofens hat  eine     Öffnung    2, die durch T-Eisen 3     einge-          fasst    ist. Der Boden des     Räucherraumes    ist  mit feuerfesten Platten 4     ausgelegt.    Das Ge  stell des Gerätes zum Erzeugen -von Rauch  und Wärme besitzt die Vorderwand 5 und  die Rückwand 6, an der die Tragbleche 7 an  geordnet sind, welche durch die Verbindungs  stangen 8 mit der Vorderwand 5     in        einem     Abstand, der nahezu der Ofentiefe entspricht,       miteinander    verbunden sind. Die Vorderwand  greift über die T-Eisen 3 und wird an diesen  durch Riegel oder Schrauben 9 befestigt.

   Mit  den Fussplatten 6' an der Rückwand 6 stützt  sich das Gestell auf die Bodenplatten 4 ab.      In der Vorderwand sind die Luftregelklap  pen 10 und 11 auf dem Gasbrennerrohr 12  schwenkbar gelagert. Am einen Ende der  Klappe 10 ist die Klappe 13 derart gelenkig  befestigt, dass zwischen den beiden Klappen  ein Spalt 14 von ungefähr 1 cm Breite ver  bleibt. Das Gasbrennerrohr 12, auf dem die  Klappen 10 und 11 schwenkbar gelagert sind,  ist drehbar, so dass die aus diesen austreten  den langen Zündflammen 12' bei entsprechen  der Einstellung ihrer Richtung auf das Säge  mehl 29 auftreffen     und    dieses     entzünden.     Diese Zündflammen können so gerichtet wer  den, dass sie durch den Luftspalt 14 zwi  schen den Klappen 10 und 13 hindurchbren  nen.

   Durch den Gasstrahl wird Luft mit  gerissen, die den Gasflammen und dem dahin  terliegenden Sägemehl den zur intensiven       Verbrennung    erforderlichen Sauerstoff lie  fert. Es kann auch Frischluft unter der  Klappe 13 hindurch in Pfeilrichtung ein  strömen (Fug. 5) und zur     Verbrennung    des  Sägemehls beitragen. Links und rechts der  Klappen sind die zum Rohr 12 senkrecht ste  henden Gasbrennerrohre 15 und 16 angeord  net. Die Rohre 15 sind zu Blaubrennern aus  gebildet. Sie haben beispielsweise zwei Rei  hen Löcher, aus denen die Flammen aus  treten und auf die     in    der     Strahlrichtung    lie  genden Glühstäbe 17 auftreffen. Über den  Rohren 15 sind die Zündflammenrohre 16  angeordnet, die als Gelbbrenner wirken.

    Diese Zündflammenrohre können mit den He  beln 15' gedreht werden, so dass die aus den  Rohren austretenden langen Zündflammen  16' horizontal gerichtet werden können und  im Raum hinter den Luftklappen als     Heiz-          brenner    wirken, wodurch besonders die durch  die Öffnung der Klappe 10 eintretende  Frischluft erwärmt wird. Schräg nach  unten gestellt, dienen diese Zündflammen  ebenfalls zum Anbrennen des Sägemehls.  Über den beiden Brennerrohren ist ein Ab  deckschirm 18 angeordnet, der ein Ver  schmutzen derselben durch von der Ware ab  tropfendem Fett oder Wässer verhindert und  die aus den Röhren 15 und 16 ausströmenden  Gase zwecks gegenseitiger Entzündung auf-    fangen kann.

   In den obern Ecken des Ge  stelles über den Brennerrohren 15 und 16  sind,     treppenförmig    von     innen    nach     aussen    an  steigend, beispielsweise drei     stangenförmige     elektrische Heizkörper 19 so zueinander an  geordnet, dass zwischen denselben je ein Luft  spalt 20 bleibt. Die Teile 15, 17, 18 und 19  sind in der Wand 6, 7 verschiebbar geführt,  so dass sie sich bei Erwärmung frei nach  hinten ausdehnen können.

   Durch die seitliche       Anordnung    der erwähnten Heizelemente wird  eine Luftströmung erzeugt, welche auch- er  zeugten     Raüch    mitreisst, so dass sowohl die  Wärme als auch der Rauch sich über die  ganze     Breitenausdehnung    des Gerätes rela  tiv gleichmässig verteilt. Die Blaubrenner 15  beziehen     einen    Teil ihrer Verbrennungsluft  von ausserhalb des Rauchraumes, so dass  durch diese eine zusätzliche Luftzufuhr     bezw.     turbulente     Strömung    entsteht.

   Arbeiten an  Stelle der Blaubrenner 15 die elektrischen  Heizkörper 19, so entsteht auch durch diese  ein Luftauftrieb, durch welchen ein Teil von  der durch die Klappenöffnung einströmenden  Luftabgelenkt     wird,    die sich im Rauchraum       verteilt.    Über den Klappen sind in dem ge  schlossenen Raum 28 auf der Innenseite des  Deckels 21 die elektrischen Schaltorgane zur  Schaltung der elektrischen Heizkörper auf  montiert, während die Schaltergriffe 22 und  22' zur     Handbetätigung    dieser Organe auf  der     Aussenseite    des Deckels 21 angeordnet  sind, ebenso die Signallampen 27.

   Durch einen  Kontakt 23' des Kontaktthermometers 23,  der die     Temperatur    im Rauchraum feststellt,  können entweder das Gasventil 24, welches  die     Gasleitung    für die Gasbrenner steuert,  oder die erwähnten Schalter für die Strom  zuführung zu den elektrischen Heizkörpern       elektrisch-automatisch        betätigt    werden, was  durch Umstellen eines nicht näher bezeich  neten Schalters von vornherein bestimmt  wird. Das Thermometer 23 weist ferner einen  einstellbaren Kontaktschieber 23" auf. Dieser  dient als Sicherheitsorgan gegen     Überhitzung     des Rauchraumes.

   Durch den Thermostaten       bezw.    Thermometer wird, wenn dieser die  Stellung der höchstzulässigen Temperatur er-      reicht, ein Arbeitsstromkreis geschlossen. Die  ser Stromkreis betätigt einen im Raum 28 be  findlichen Elektromagneten 25, der die in  diesen Raum ragende, einen Haken bildende  Klinke 26 anzieht, welche die     Fallklappe    11  zuhält, so dass diese fallen kann,     wenn    die  Klinke hochgezogen wird. Gleichzeitig wird  auch ein Schütz betätigt, welches den Strom  zu den Heizelementen 19 abschaltet. Dieser  Zustand wird durch ein Lichtsignal (oder  Alarmsignal) angezeigt. Die Klinke 26 kann  auch durch Anheben ihres freien Endes von  Hand ausgelöst werden.  



  Die Arbeitsweise des Gerätes ist folgende:  Nachdem der Boden des Rauchraumes mit  Sägespänen beschickt und der Warenkorb mit  den zu räuchernden Waren in den Rauch  raum geschoben ist, werden die Klappen 10  und 13 aus der Stellung gemäss Fig. 4 in die  in Fig. 5 gezeigte Stellung gebracht. Die  Zündflammen des Brennerrohres 12, das die  Drehachse der Klappen 10 und 11 bildet,  werden entzündet und durch den Spalt 14 ge  leitet, so dass das hinter den Klappen 10, 13  liegende Sägemehl 29 entzündet     wird.    An  schliessend werden die Zündflammen der  Zündflammenrohre 16 entzündet und hori  zontal gestellt, so dass sie als Heizflammen  wirken.

   Die Gasheizbrenner 15 und die elek  trischen Heizkörper 19 werden ebenfalls in  Betrieb gesetzt, so dass eine ganz intensive  Raumheizung entsteht, welche die Tempera  tur in etwa 5 Minuten im Rauchraum auf  etwa 120  bringt. Die kalte Ware wird rasch  auf die     gewünschte        Temperatur    gebracht und  an ihrer Oberfläche getrocknet. Nun wird  eine der Heizelementgruppen von Hand ab  gestellt, bis die Temperatur auf 80  zurück  sinkt, worauf der Thermostat eingeschaltet  wird, der die weitere     Temperaturregulierung     übernimmt. Inzwischen hat sich im Raum  durch das verbrennende Sägemehl Rauch ent  wickelt.

   Durch Abwärtsschwenken der Zünd  flammen 16' in die in Fig. 2 strichpunktiert  gezeigte Stellung kann nun das Sägemehl,  wenn notwendig, auf einer grösseren Fläche  angezündet werden, so dass der Rauch sofort  dichter wird. An der schiefstehenden Klappe    10, die in der in Fig. 5 gezeichneten Stel  lung steht, bricht sich die Luft und wird  tiefer in den Rauchraum geworfen, wodurch  im hintern Teil des Brandherdes Sägemehl  oder Holz verbrennt. Durch die bei der  Klappe 13 in Pfeilrichtung eintretende Luft  wird Sauerstoff zu den vordersten Schichten  des Sägemehls geführt. Die Luft der beiden  Luftströme verwirbelt sich und bewirkt da  durch eine gleichmässige Verteilung des Rau  ches im Rauchraum. Diese     Rauchverteilung     wird durch Strömungen, welche durch die  seitlich angeordneten Heizkörper erzeugt  wird, unterstützt.  



  Von den Heizelementen werden durch  einen Handschalter     jeweils        entweder    die elek  trischen Heizkörper oder die     Gasheizbrenner     permanent eingeschaltet, so dass nur     eine    der  beiden.     Heizgruppen    durch den     Stromkreis,     welcher durch den Kontakt 23' des Thermo  states 23 betätigt wird, selbsttätig ein- und  ausschaltet, während die andere     Heizelement-          gruppe    eingeschaltet bleibt.

   Steigt also     die,     Temperatur über die für den     Räucherprozess     erforderliche Temperatur von etwa 80 , so  wird eine der beiden     Heizelementgruppen     automatisch so lange abgeschaltet,     bis    die  Temperatur im     Räucherraum    unter 80  ge  sunken ist, so dass der Thermostat die betref  fende Heizgruppe wieder einschaltet. Durch  den Sicherheitskontakt 23", der - z. B. auf       etwa    90  steht, wird der Stromkreis des Ma  gneten 25 geschlossen, der die     Klinke    26 an  zieht und die Fallklappe . 11 auslöst.

   Die       Fallklappe    11 fällt auf die Klappe 10 und  bringt diese annähernd in Horizontallage,     wie     in     Fig.    6 gezeichnet. In dieser Stellung der  Klappen 10 und 11 kann so viel     Frischluft     in den Rauchraum eintreten, dass die Über  temperatur augenblicklich verschwindet.  Gleichzeitig     wird    auch ein nicht näher ge  zeichnetes Schütz gesteuert, das dabei beide  Heizgruppen     ausschaltet.    Die     Klappe    13 lässt  noch so viel Unterwind nach dem Sägemehl  brandherd strömen, dass die Glut nicht ver  löscht.

   Da dieser Vorgang eine neue Einstel  lung der Klappen und der Heizkörper be  dingt,     wird    er durch     eine    Signallampe (oder      ein Alarmsignal) angezeigt. Durch das be  schriebene Gerät werden folgende Fort  schritte erzielt:  1. Das Gerät kann für den grössten Teil  aller     vorhandenen    Räucherkammern in einer       Standardausführung    verwendet werden, wo  bei dessen Herstellungskosten relativ gering  sind und Montagekosten sich auf ein Mini  mum beschränken.  



  2. Das Gerät umschliesst verschiedene Or  gane zur Erzeugung von Rauch und Wärme,  so dass den Verhältnissen entsprechend elek  trischer Strom, Gas, Sägemehl oder Holz zur  Erzeugung von Rauch und Wärme verwen  det werden kann.  



  3. Das Gerät kann von Leuten ohne Fach  kenntnisse aus dem Rauchofen entfernt und  gereinigt werden, da der     Anschluss    der elek  trischen     Leitung    durch Stecker erfolgt und  die     Gaszufuhr    durch Lösen einer Verschrau  bung unterbrochen werden kann.  



  4. Durch das automatische Zu- und Ab  schalten einer zusätzlichen Wärmequelle zu  einer     permanenten    Wärmequelle werden       Temperaturschwankungen    auf ein     Minimum     reduziert. Durch die Verwendung verschie  denartiger Wärme- und Rauchquellen, d. h.  Holz, Sägemehl, Gas und Elektrizität, und  die Kombination derselben können die Feuch  tigkeitsverhältnisse im Rauchraum weit  gehend bestimmt werden. Durch das Ab  schalten aller Wärmequellen und einer plötz  lichen Entlüftung des Rauchraumes durch  Öffnen einer zusätzlichen Luftklappe wird  ein Überhitzen der Ware unmöglich, auch  dann, wenn zur Erzeugung des Rauches aus  schliesslich Holz verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Einbau in Räucherkammern zur Erzeugung von Rauch und Wärme, bei welchem zur Erzeugung der Wärme Gas brenner und elektrische Heizkörper Anwen dung finden und zum Anbrennen von rauch erzeugendem Brennstoff Gaszündflämmen gebildet werden können, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gerät mindestens zwei in einer Vorderwand desselben montierte Luft- regelklappen, einen parallel zu den Dreh achsen der Luftregelklappen angeordneten Zündflammenbrenner, links und rechts winklig zu den genannten Achsen der Lüftregelklappen angeordnete Gasherz- und Zündflammenbrenner sowie über diesen trep penförmig übereinander angeordnete elek trische Heizkörper aufweist,
    dass die Gas- heizbrenner sowie die elektrischen Heizkör per durch wenigstens teilweise in einem über den Klappen angeordneten Raum unterge brachte elektrische Steuerorgane automatisch durch einen Thermostat steuerbar sind, und dass eine der Luftklappen sowohl von Hand als auch auf elektrischem Wege automatisch vom genannten Thermostat aus steuerbar ist, das Ganze dazu bestimmt, in eine Öffnung der Stirnwand eines Rauchofens geschoben und an dieser Wand befestigt zu werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass links und rechts der Luftklappen und winklig zur Drehachse der selben ein Blauheizbrenner und ein Gelbzünd flammenbrenner angeordnet sind.
    2. Gerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die links und rechts der Luftregelklappen und winklig zu deren Drehachse angeordneten Zündflammenrohre drehbar sind, so dass deren Flammen, wenn sie horizontal gerichtet sind, zum Erwärmen der einströmenden Luft in den Raiun hinter den Luftregelklappen bren- neu, und wenn die Zündflammen nach unten geneigt sind,
    diese gleichzeitig auch zum Entzünden des Sägemehls dienen können. 3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündflammen- und Blaubrennerrohre, welche seitlich der Luft klappen angeordnet sind, übereinanderliegen, derart, dass die Zündflammenrohre oben und die Blaubrennerröhre unten sind, damit sich die Flammen der beiden Rohre kreuzen und gegenseitig entzünden können. 4.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Heiz- elemente zu beiden Seiten der Luftregelklap- pen treppenförmig von innen nach aussen an steigend angeordnet sind, damit in der Brei tenmitte des Gerätes zwischen den elektri schen Heizelementen ein nach oben offener freier Raum für die aufsteigende Wärme und den Rauch bleibt. 5.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorderwand drei Luftklappen vorhanden sind, von denen zwei um ein Zündflammenrohr schwenkbar und übereinander angeordnet sind, während die dritte Klappe an einem Ende der untern Klappe jener beiden Klappen angelenkt ist. 6. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die an der untern Klappe angelenkte Klappe so an der ersteren be festigt ist, dass zwischen den beiden Klappen ein Spalt entsteht, durch welchen die Zünd flammen des als Klappenachse dienenden Zündflammenrohres nach dem hinter den Klappen liegenden Sägemehl dringen und dieses entzünden können. 7.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizelemente in einer hintern Gestellwand verschiebbar gelagert sind, damit sich dieselben ausdehnen können. B. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Luftregelklappen übereinander angeordnet sind, von denen die obere als Fallklappe ausgebildet ist und. durch einen Haken in ihrer Schliessstellung gehalten bezw. ausgelöst wird. 9.
    Gerät nach Patentanspruch, mit zwei übereinander angeordneten Luftregelklappen, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Luft regelklappe beim Auslösen auf die untere Luftregelklappe auffällt und diese in eine annähernd horizontale Lage verdreht: 10. Gerät nach dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe mit einem Thermostat versehen ist, der zwei einstell bare Kontaktschieber aufweist, von welchen der eine auf die Arbeitstemperatur und der andere auf eine Übertemperatur einstellbar ist. 11.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es eine normalerweise verriegelte Fallklappe als Luftregelklappe besitzt und die Verriegelung der Fallklappe durch einen Elektromagnet geöffnet werden kann, dessen Stromkreis durch den Thermo stat bei Übertemperatur geschlossen wird. 12. Gerät nach Patentanspruch und Un teranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass beim Öffnen der- Fallklappe gleichzeitig die elektrischen und die Gasheizelemente auto matisch abgeschaltet werden. 13.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es so eingestellt werden kann, dass zum Regulieren der Wärme im Rauchraum nur eine der beiden Heizelemen- tengruppen durch den Thermostat geschaltet wird, während die andere Heizelementen- gruppe permanent eingeschaltet bleibt und nur bei Eintreten einer Übertemperatur im Räucherraum ausgeschaltet wird, wobei sich gleichzeitig eine Luftfallklappe öffnet.
CH242591D 1943-03-29 1943-03-29 Gerät zum Einbau in Räucherkammern zur Erzeugung von Rauch und Wärme. CH242591A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1155000B (de) * 1961-12-12 1963-09-26 Raeucherschmidt Kommanditgesel Gasbrenneraggregat fuer Raeucherkammern mit im Verbrennungsraum angeordneten Gasbrennern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1155000B (de) * 1961-12-12 1963-09-26 Raeucherschmidt Kommanditgesel Gasbrenneraggregat fuer Raeucherkammern mit im Verbrennungsraum angeordneten Gasbrennern

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