CH213912A - Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Herstellung von Schutzüberzügen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Herstellung von Schutzüberzügen.

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CH213912A
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Dewey And Almy Chem Comp
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L15/00Compositions of rubber derivatives
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Herstellung von Schutzüberzügen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines Mittels zur Her  stellung von Schutzüberzügen für Behälter  aus Papier, Karton, Metall usw., die zur Auf  nahme von Flüssigkeiten oder halbfesten       Stoffen,    wie beispielsweise empfindlichen       Nahrungsmitteln,    z. B. Milch, Bier, sowie       Zylinderöl    usw., bestimmt sind.  



  Der Zweck der Erfindung besteht darin,  ein Deckmittel zu     schaffen,    das, gleichgültig  ob es auf Pappe, Metall     etc.    aufgebracht wird,  vollständig     wasserundurchlässig    ist, das ausser  dem leicht     aufzutragen    und im Verbrauch sehr  sparsam ist. Das neue Mittel soll auch mit  den bereits     vorhandenen    Vorrichtungen ohne  -Umbau derselben und ohne Anwendung hoher  Temperatur oder Druck anzuwenden sein. Die  Viskosität des neuen Mittels soll so sein,     dass,     wenn die Behälter eingetaucht worden sind,  das Mittel. leicht abläuft und eine nur dünne,  gleichmässige Schutzschicht     zurücklässt.     



  Die erwähnten Zwecke werden erfindungs  gemäss dadurch erreicht, dass man Kautschuk  durch Erhitzen     depolymerisiert    und das so er-         haltene    Produkt mit Wachs oder wachsähn  lichen     Stoffen        dispergiert,    das Ganze derart,  dass das Endprodukt eine Viskosität erhält,  die nicht wesentlich grösser als diejenige des  Wachses oder wachsähnlichen     Stoffes    bei glei  cher     Temperatur    ist. Als     wachsähnlicher    Stoff       kommt    z. B.     Paraffin    in Frage.  



  Das Verfahren kann zum Beispiel wie  folgt durchgeführt werden  Heller     Krepe-Gummi    wird in, einer Schale,  zum Beispiel aus nicht rostendem     Stahl,    aus  gebreitet und erhitzt. Die Temperatur wird  so hoch gehalten, dass     Depolymerisation    in  genügendem Masse eintritt. Die Erwärmung  erfolgt in     oxydierender    Atmosphäre in     einem     Ofen bei etwa 150   C, wobei aber die ver  dampfenden     Stoffe    abgeführt werden.

   Nach       etwa    18 Stunden entsteht eine     klare,    durch  sichtige, bernsteinähnliche Masse, die ausser  ordentlich     klebrig    ist, aber immerhin noch       gummiähnliche    Eigenschaften aufweist.  



  Das erhaltene Produkt     wird    aus der Schale  entfernt und in eine heizbare Mischmaschine,  zum Beispiel in einen sogenannten Werner           Pfleiderer-Mischer    eingebracht. Die     Erwärmung     erfolgt durch Dampf; der Dampfdruck     wird     auf etwa 0,5     atm.    gehalten. Es wird nun       Paraffin    beigemengt, und zwar gleich viel, wie  G<U>ummi</U> vorhanden ist. Es wird Paraffin mit  einem     Schmelzpunkt    von     56-580    C gewählt,  Viskosität Stromer Skala bei 90 0 C 6,5 sec.  bei 100 Umdrehungen und mit 100 g Ge  wicht.

   Der     Paraffin        wird        langsam    unter fort  währendem     Umrühren    während etwa einer  Stunde zugeführt, bis eine klare, homogene  Dispersion vorhanden ist.     .Inzwischen    wurde  in dampfgeheizten Kesseln bekannter Bauart  eine grössere Menge     Paraffin    geschmolzen.  



       Diesem        Paraffin        wird        nun        15%        der        er-          haltenen        Gummi-Paraffin-Dispersion    beige  mengt, nachdem die Dispersion durch ein  feines Sieb von 80 bis 120 Maschen pro cm'  durchgeführt wurde. Die Mischung wird ge  rührt, bis eine gleichmässige, klare Flüssigkeit  entsteht.  



  Anscheinend wird der     depolymerisierte     Gummi nicht lediglich im Paraffin     bezw.    im  Wachs     dispergiert,    sondern es entsteht eine  gegenseitige Dispersion von Wachs und     de-          polymerisiertem    Gummi.

   Die beschriebene       Arbeitsweise    könnte auch so abgeändert wer  den, dass alles     Paraffin    in den     Mischkessel          eingebracht        und    das ganze Verfahren in ein       und    derselben     11aschine        durchgeführt    wird,  der oben beschriebene Weg ist jedoch ökonomi  scher.  



  Das erhaltene Produkt besitzt eine Viskosi  tät von etwa 11 sec., gemessen mit Stromers       Viskosimeter    und unter den oben angegebenen  Bedingungen. Der Unterschied zwischen die  ser     Viskosität    und derjenigen, welche das als       Ausgangsstoff    benutzte Wachs besitzt (6,5 sec.),  ist praktisch ohne Bedeutung; die Viskosität  soll nur so sein, dass die Dispersion zur An  wendung kommen kann.  



  Das erhaltene Produkt wird in Schalen  gegossen und erstarrt     in    diesen zu Kuchen,  die direkt zum Versand gebracht werden  können.  



  Papierbehälter werden in das erwärmte  Material eingetaucht. Beim Eintauchen des       Papierbehälters    bleibt eine nur dünne     Schicht       des Materials haften, der übrige Teil tropft  ab. Die Behälter werden vorteilhaft erst dann  mit dem     Material    überzogen, wenn sie fertig  geformt sind.

   Das     Material    dringt nicht in  das Papier oder Pappe, sondern bildet einen  sehr glatten, glänzenden     Film,    der fest am  Papier oder an der     Pappe        haftet.    Der Film  klebt nicht nur gut,     sondern    ist elastisch in  einem grossen     Temperaturbereich.    Der     Film     ist auch     undurchlässig,    zum Beispiel zeigt das  Papier keine blauen Flecken,

       wenn    der     Be-          hälter        mit        einer    3     %        Jod        enthaltenden        Lösung     gefüllt wird.  



  Behälter aus Metall, Glas oder kerami  schem Gut werden auf folgende Weise mit  dem Schutzmittel   überzogen: Die Behälter  werden zunächst etwa auf die Temperatur  des     geschmolzenen    Materials erwärmt, worauf  sie entweder mit Material gefüllt oder sehr  kräftig bespritzt werden. Die Behälter werden  dann in eine Kammer gebracht, in welcher  die     Temperatur    des geschmolzenen Materials  herrscht. Die Behälter lässt man auslaufen und  abkühlen. Es bleibt verhältnismässig nur wenig       Material    zurück.  



  Es können mineralische und     vegetabile     Wachse und wachsähnliche Stoffe, wie     Paraffin,     verwendet werden. Für     Metallbehälter    eignen  sich aber     erfahrungsgemäss        Produkte    mit.       mikrokristallinem    Gefüge, wie solche zum  Beispiel als     Nebenprodukt    bei der     Raffination     von     Petroleum    entstehen. Der     Schmelzpunkt     liegt bei diesen Produkten genügend hoch,  dass der Belag eine     Pasteurisiertemperatur     aushält, eine Temperatur, welcher z. B.

   Metall  behälter für Bier häufig ausgesetzt     werden.     Die Wahl des Wachses hängt von der Ware  ab, welche in dem Behälter aufbewahrt wer  den soll. Es können Verwendung     finden    z. B.  Paraffine,     mikrokristalline    Wachse, chlorier  tes     Naphtalin,        Karnaubawaehs,    Insekten  wachs,     insbesondere    Bienenwachs.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Herstellung von Schutzüberzügen für Be hälter aus Papier, Karton, Metall usw., die zur Aufnahme von Flüssigkeiten oder halb- festen Stoffen bestimmt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass man Kautschuk durch Erhitzen depolymerisiert und das so erhaltene Produkt mit Wachs oder wachsähnlichen Stoffen dis pergiert, das Ganze derart, dass das End produkt eine Viskosität erhält, die nicht wesentlich grösser als diejenige des Wachses oder wachsähnlichen Stoffes bei gleicher Tem peratur ist.
    1I. Mittel zur Herstellung von Schutz überzügen, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man Kautschuk in oxy dierender Atmosphäre erhitzt und das so er haltene Produkt mit geschmolzenem Wachs dispergiert;
    wobei die Vermischung in solchem Mengenverhältnis erfolgt, dass die Viskosität des Endproduktes annähernd diejenige des Wachses bei gleicher Temperatur ist.
CH213912D 1939-08-16 1939-08-16 Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Herstellung von Schutzüberzügen. CH213912A (de)

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