Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Herstellung von Schutzüberzügen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung eines Mittels zur Her stellung von Schutzüberzügen für Behälter aus Papier, Karton, Metall usw., die zur Auf nahme von Flüssigkeiten oder halbfesten Stoffen, wie beispielsweise empfindlichen Nahrungsmitteln, z. B. Milch, Bier, sowie Zylinderöl usw., bestimmt sind.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, ein Deckmittel zu schaffen, das, gleichgültig ob es auf Pappe, Metall etc. aufgebracht wird, vollständig wasserundurchlässig ist, das ausser dem leicht aufzutragen und im Verbrauch sehr sparsam ist. Das neue Mittel soll auch mit den bereits vorhandenen Vorrichtungen ohne -Umbau derselben und ohne Anwendung hoher Temperatur oder Druck anzuwenden sein. Die Viskosität des neuen Mittels soll so sein, dass, wenn die Behälter eingetaucht worden sind, das Mittel. leicht abläuft und eine nur dünne, gleichmässige Schutzschicht zurücklässt.
Die erwähnten Zwecke werden erfindungs gemäss dadurch erreicht, dass man Kautschuk durch Erhitzen depolymerisiert und das so er- haltene Produkt mit Wachs oder wachsähn lichen Stoffen dispergiert, das Ganze derart, dass das Endprodukt eine Viskosität erhält, die nicht wesentlich grösser als diejenige des Wachses oder wachsähnlichen Stoffes bei glei cher Temperatur ist. Als wachsähnlicher Stoff kommt z. B. Paraffin in Frage.
Das Verfahren kann zum Beispiel wie folgt durchgeführt werden Heller Krepe-Gummi wird in, einer Schale, zum Beispiel aus nicht rostendem Stahl, aus gebreitet und erhitzt. Die Temperatur wird so hoch gehalten, dass Depolymerisation in genügendem Masse eintritt. Die Erwärmung erfolgt in oxydierender Atmosphäre in einem Ofen bei etwa 150 C, wobei aber die ver dampfenden Stoffe abgeführt werden.
Nach etwa 18 Stunden entsteht eine klare, durch sichtige, bernsteinähnliche Masse, die ausser ordentlich klebrig ist, aber immerhin noch gummiähnliche Eigenschaften aufweist.
Das erhaltene Produkt wird aus der Schale entfernt und in eine heizbare Mischmaschine, zum Beispiel in einen sogenannten Werner Pfleiderer-Mischer eingebracht. Die Erwärmung erfolgt durch Dampf; der Dampfdruck wird auf etwa 0,5 atm. gehalten. Es wird nun Paraffin beigemengt, und zwar gleich viel, wie G<U>ummi</U> vorhanden ist. Es wird Paraffin mit einem Schmelzpunkt von 56-580 C gewählt, Viskosität Stromer Skala bei 90 0 C 6,5 sec. bei 100 Umdrehungen und mit 100 g Ge wicht.
Der Paraffin wird langsam unter fort währendem Umrühren während etwa einer Stunde zugeführt, bis eine klare, homogene Dispersion vorhanden ist. .Inzwischen wurde in dampfgeheizten Kesseln bekannter Bauart eine grössere Menge Paraffin geschmolzen.
Diesem Paraffin wird nun 15% der er- haltenen Gummi-Paraffin-Dispersion beige mengt, nachdem die Dispersion durch ein feines Sieb von 80 bis 120 Maschen pro cm' durchgeführt wurde. Die Mischung wird ge rührt, bis eine gleichmässige, klare Flüssigkeit entsteht.
Anscheinend wird der depolymerisierte Gummi nicht lediglich im Paraffin bezw. im Wachs dispergiert, sondern es entsteht eine gegenseitige Dispersion von Wachs und de- polymerisiertem Gummi.
Die beschriebene Arbeitsweise könnte auch so abgeändert wer den, dass alles Paraffin in den Mischkessel eingebracht und das ganze Verfahren in ein und derselben 11aschine durchgeführt wird, der oben beschriebene Weg ist jedoch ökonomi scher.
Das erhaltene Produkt besitzt eine Viskosi tät von etwa 11 sec., gemessen mit Stromers Viskosimeter und unter den oben angegebenen Bedingungen. Der Unterschied zwischen die ser Viskosität und derjenigen, welche das als Ausgangsstoff benutzte Wachs besitzt (6,5 sec.), ist praktisch ohne Bedeutung; die Viskosität soll nur so sein, dass die Dispersion zur An wendung kommen kann.
Das erhaltene Produkt wird in Schalen gegossen und erstarrt in diesen zu Kuchen, die direkt zum Versand gebracht werden können.
Papierbehälter werden in das erwärmte Material eingetaucht. Beim Eintauchen des Papierbehälters bleibt eine nur dünne Schicht des Materials haften, der übrige Teil tropft ab. Die Behälter werden vorteilhaft erst dann mit dem Material überzogen, wenn sie fertig geformt sind.
Das Material dringt nicht in das Papier oder Pappe, sondern bildet einen sehr glatten, glänzenden Film, der fest am Papier oder an der Pappe haftet. Der Film klebt nicht nur gut, sondern ist elastisch in einem grossen Temperaturbereich. Der Film ist auch undurchlässig, zum Beispiel zeigt das Papier keine blauen Flecken,
wenn der Be- hälter mit einer 3 % Jod enthaltenden Lösung gefüllt wird.
Behälter aus Metall, Glas oder kerami schem Gut werden auf folgende Weise mit dem Schutzmittel überzogen: Die Behälter werden zunächst etwa auf die Temperatur des geschmolzenen Materials erwärmt, worauf sie entweder mit Material gefüllt oder sehr kräftig bespritzt werden. Die Behälter werden dann in eine Kammer gebracht, in welcher die Temperatur des geschmolzenen Materials herrscht. Die Behälter lässt man auslaufen und abkühlen. Es bleibt verhältnismässig nur wenig Material zurück.
Es können mineralische und vegetabile Wachse und wachsähnliche Stoffe, wie Paraffin, verwendet werden. Für Metallbehälter eignen sich aber erfahrungsgemäss Produkte mit. mikrokristallinem Gefüge, wie solche zum Beispiel als Nebenprodukt bei der Raffination von Petroleum entstehen. Der Schmelzpunkt liegt bei diesen Produkten genügend hoch, dass der Belag eine Pasteurisiertemperatur aushält, eine Temperatur, welcher z. B.
Metall behälter für Bier häufig ausgesetzt werden. Die Wahl des Wachses hängt von der Ware ab, welche in dem Behälter aufbewahrt wer den soll. Es können Verwendung finden z. B. Paraffine, mikrokristalline Wachse, chlorier tes Naphtalin, Karnaubawaehs, Insekten wachs, insbesondere Bienenwachs.
Process for the manufacture of an agent for the manufacture of protective coatings. The invention relates to a Ver drive for the production of a means for the manufacture of protective coatings for containers made of paper, cardboard, metal, etc., the acquisition of liquids or semi-solids, such as sensitive foods, eg. B. milk, beer, and cylinder oil, etc., are determined.
The purpose of the invention is to create a covering medium which, regardless of whether it is applied to cardboard, metal, etc., is completely impermeable to water, which is also easy to apply and very economical in use. The new agent should also be able to be used with the existing devices without rebuilding the same and without applying high temperature or pressure. The viscosity of the new agent should be such that when the containers have been immersed, the agent. runs off easily and only leaves a thin, even protective layer.
The purposes mentioned are achieved according to the invention by depolymerizing rubber by heating and dispersing the product thus obtained with wax or wax-like substances, the whole thing in such a way that the end product has a viscosity which is not significantly greater than that of the wax or wax-like substance at the same temperature. As a wax-like substance z. B. paraffin in question.
The process can be carried out, for example, as follows. Light crepe gum is spread out and heated in a bowl, for example made of stainless steel. The temperature is kept so high that sufficient depolymerization occurs. The heating takes place in an oxidizing atmosphere in an oven at around 150 C, but the substances that evaporate are removed.
After about 18 hours a clear, transparent, amber-like mass is created, which is not only really sticky, but still has rubber-like properties.
The product obtained is removed from the bowl and placed in a heatable mixer, for example in a so-called Werner Pfleiderer mixer. The heating is done by steam; the vapor pressure is reduced to about 0.5 atm. held. Paraffin is now added, the same amount as G <U> ummi </U> is available. Paraffin with a melting point of 56-580 ° C. is selected, the viscosity of the Stromer scale at 90 ° C. 6.5 seconds at 100 revolutions and with 100 g weight.
The paraffin is added slowly with continued stirring over about an hour until a clear, homogeneous dispersion is present. In the meantime, a large amount of paraffin has been melted in steam-heated kettles of known design.
15% of the rubber-paraffin dispersion obtained is then added to this paraffin, after the dispersion has been carried out through a fine sieve of 80 to 120 meshes per cm '. The mixture is stirred until a uniform, clear liquid is obtained.
Apparently, the depolymerized rubber is not just BEZW in paraffin. dispersed in the wax, but a mutual dispersion of wax and depolymerized rubber is created.
The procedure described could also be modified so that all paraffin is introduced into the mixing vessel and the entire process is carried out in one and the same machine, but the route described above is more economical.
The product obtained has a viscosity of about 11 seconds, measured with Stromer's viscometer and under the conditions given above. The difference between this water viscosity and that which the wax used as the starting material possesses (6.5 sec.) Is practically irrelevant; the viscosity should only be such that the dispersion can be used.
The product obtained is poured into bowls and solidifies in these to form cakes, which can be sent straight to the shipping department.
Paper containers are immersed in the heated material. When the paper container is immersed, only a thin layer of the material adheres, the remaining part drips off. The containers are advantageously only coated with the material when they are completely shaped.
The material does not penetrate the paper or cardboard, but rather forms a very smooth, shiny film that sticks firmly to the paper or cardboard. The film not only sticks well, it is also elastic over a wide temperature range. The film is also opaque, for example the paper does not show any bruises,
when the container is filled with a solution containing 3% iodine.
Containers made of metal, glass or Kerami Shem goods are coated with the protective agent in the following way: The containers are first heated to about the temperature of the molten material, whereupon they are either filled with material or sprayed very vigorously. The containers are then placed in a chamber at the temperature of the molten material. The containers are allowed to drain and cool. Relatively little material remains.
Mineral and vegetable waxes and wax-like substances such as paraffin can be used. However, experience has shown that products are also suitable for metal containers. microcrystalline structure, such as those produced as a by-product of the refining of petroleum. The melting point of these products is high enough that the topping can withstand a pasteurization temperature, a temperature that is e.g. B.
Metal containers for beer are often exposed. The choice of wax depends on the goods that should be kept in the container. It can be used e.g. B. paraffins, microcrystalline waxes, chlorinated naphthalene, Karnaubawaehs, insect wax, especially beeswax.