CH213906A - Verfahren zur Herstellung einer reaktionsfähiges Chlor enthaltenden Isatinverbindung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer reaktionsfähiges Chlor enthaltenden Isatinverbindung.

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CH213906A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer reaktionsfähiges Chlor enthaltenden     Isatinverbindung.       Es wurde gefunden, dass man zu reak  tionsfähiges Halogen enthaltenden     Isatinver-          bindungen    gelangt, wenn man auf     Isatinver-          bindungen    Halogenwasserstoff in Gegenwart  von     Chlorsulfonsäure        einwirken    lässt. Unter  diesen Bedingungen tritt das Halogen über  raschenderweise in die     3-Stellung    des     Isatins     ein, während die reaktionsfähige     a-Stellung     nicht     beeinflusst    wird.  



  Die Reaktion kann mit     Isatinen    als sol  chen, sowie mit in beliebiger Weise substituier  ten     Isatinen,    zum Beispiel auch mit     hTaphth-          isatinen,        durchgeführt    werden. Unter     "Isatin-          verbindungen"    werden im übrigen auch     Thio-          isatine        bezw.    Derivate von     Thioisatinen    ver  standen.

   Geht man von     Isatinverbindungen     aus, die in der 5- und/oder     7-Stellung        un-          substituiert    sind, dann findet ausserdem Ein  tritt von     Sulfochloridgruppen    statt.  



  Die Reaktion führt man zum Beispiel in  der Weise durch, dass man die als Ausgangs-    Substanz zur Verwendung     kommende        Isatin-          verbindung    in     Chlorsulfonsäure,    oder einem  Gemisch von     Chlorsulfonsäure    und Schwefel  säure löst und     Salzsäure    einleitet, oder ein  Salz zufügt,

   das mit     Chlorsulfonsäure        bezw.     Schwefelsäure     Salzsäure        entwickelt.    Man lässt  die Reaktion zweckmässig bei     Temperaturen          zwischen        ungefähr   <B>0-60'</B> vor sich gehen.

    Bei Verwendung von in 5- und/oder     7-Stellung          unsubstituierten        Isatinen    kann     ganz    oder zum  Teil von einer äussern Zufuhr von     Salzsäure     abgesehen werden, da das durch den     Eintritt     der     Sulfochloridgruppen    freiwerdende Wasser  mit der     Chlorsulfonsäure        Salzsäure    entwickelt.  



  Die Verfahrensprodukte stellen     infolge    ihres  Gehaltes an reaktionsfähigem Halogen wert  volle Zwischenprodukte dar.  



  Gegenstand dieses Patentes ist ein Ver  fahren zur     Herstellung    einer reaktionsfähiges  Chlor enthaltenden     Isatinverbindung,    die wahr  scheinlich folgende Konstitution besitzt:    
EMI0002.0001     
    Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,  dass man auf     Isatün    in Gegenwart von Chlor  sulfonsäure     Chlorwasserstoffsäure    einwirken  lässt. Man kann die     Chlorwasserstoffsäure    als  Gas einleiten, oder ein     Salz    zufügen, das mit       Chlorsulfonsäure        Chlorwasserstoffsäure    bildet.  Man kann die     Chlorsulfoiisäure    auch durch  konzentrierte Schwefelsäure verdünnen.

      <I>Beispiel:</I>  In 500 Gewichtsteile     Chlorsulfonsäure     werden unter Rühren 100 Gewichtsteile     Isa-          tin    in kleinen Portionen     eingetragen,    wobei  die Temperatur auf<B>55-600</B> ansteigt. Hier  auf hält man die Temperatur 2-3 Stunden  auf<B>60'</B> und trägt während dieser Zeit all  mählich 30 Gewichtsteile Kochsalz ein. Die  Lösung, deren Farbe sich     inzwischen    aufge-    hellt hat, wird dann in     Eiswasser        eingerührt.     Es scheidet sich eine farblose     kristallirische     Verbindung ab, die nach einigem Rühren ab  gesaugt und mit kaltem Wasser gewaschen  wird.

   Die Ausbeute beträgt 125 Gewichts  teile. Das Produkt löst sich sehr leicht in       Äther        und        kristallisiert        aus        60        %iger        Essig-          säure    in fast farblosen, derben Prismen, die  bei 169 0     schmelzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer reaktions fähiges Chlor enthaltenden Isatinverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Isatin Chlorwasserstoffsäure in Gegenwart von Chlor- sulforisäure einwirken lässt. Die neue Verbindung ist in Äther sehr leicht löslich und bildet aus 60 0%iger Essig säure umkristallisiert fast farblose, derbe Prismen vom Smp. 169 0.
CH213906D 1938-09-17 1939-09-09 Verfahren zur Herstellung einer reaktionsfähiges Chlor enthaltenden Isatinverbindung. CH213906A (de)

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