CH212533A - Nach dem Reaktionsprinzip wirkende Schallwiedergabevorrichtung. - Google Patents

Nach dem Reaktionsprinzip wirkende Schallwiedergabevorrichtung.

Info

Publication number
CH212533A
CH212533A CH212533DA CH212533A CH 212533 A CH212533 A CH 212533A CH 212533D A CH212533D A CH 212533DA CH 212533 A CH212533 A CH 212533A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
armature disk
flexible membrane
sound reproduction
reproduction device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bell Telephone Manufac Anonyme
Original Assignee
Bell Telephone Mfg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell Telephone Mfg filed Critical Bell Telephone Mfg
Publication of CH212533A publication Critical patent/CH212533A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R11/00Transducers of moving-armature or moving-core type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description


  Nach dem Reaktionsprinzip wirkende     Schallwiedergabevorrichtung.       Die     Erfindung    betrifft eine nach dem       Reaktion2prinzip    wirkende Schallwiedergabe,       vorriehtung.        Derartige        Schallwiedergabevor-          richtungen    unterscheiden sich von den  üblichen     Schallwiedergabevorrichtungen,    bei  .denen die     Schallenergie    von einer biegsamen,  durch das     elektromagnetische    System betätig  ten Membrane hauptsächlich durch Strahlung  übertragen     wird,    dadurch, dass die Schall  energie infolge Wechselwirkung zwischen  ,

  dem elektromagnetischen System und dem  Gehäuse der     Vorrichtung    durch     Fortleitung     auf     einen    mit dem Gehäuse in     Verbindung          stehenden    ,     Gegenstand    übertragen wird.  Solche Vorrichtungen weisen     praktisch    keine  Schallstrahlung auf.

   Die     Fortleitung    der  Schallschwingungen von der     Sch@allwieder-          g.abevorriehtung    nach dem Hörnerv des  Hörers kann dabei     unmittelbar    von .der Vor  richtung auf     Teile-,des    Ohres und Schädel  knochen oder     mittelbar    zum Beispiel über  ein gewöhnliches Kissen oder ein     Hörerkis-          sen    erfolgen,    Die Erfindung bezweckt die     Schaffung          einer        verbesserten        Schallwiedergabevorrich-          tung    dieser Art, die sowohl als,

       "Härerkissen-          Telephon"    und für die direkte     Übertragung     auf die     Schädelknochen,    als auch zur Bestim  mung der Schwerhörigkeit von     Patienten    ver  wendet werden kann.

   Für diesen letzteren  Zweck können der     Vorrichtung    gewisse Fre  quenzen zugeführt     werden,    um     festzustellen,     in welchem Teil des Hörbereiches das Hör  vermögen eines     Patienten    beeinträchtigt ist,  und falls die     Sprechfrequenzen    der Vorrich  tung über     einen    geeichten Ausgangsstrom  kreis zugeführt werden,     lässt    sich     ausserdem     der Grad der Schwerhörigkeit für diese Fre  quenzen     bestimmen.     



  Die     erfindungsgemässe        Schallwiedergabe-          vorrichtung    besitzt     ein    zylindrisches Gehäuse  und eine nicht biegsame     Membrane,    welche  auf der einen Seite an mindestens zwei Stel  len gegen den Gehäuserand anliegt und auf  der andern Seite in der Mitte mit dem Ge  häusedeckel verbunden ist, und ist dadurch           g        e        'kennzeichnet,

          dass        an        der        nicht        biegsainen        L'     Membrane auf der vom Gehäusedeckel abge  wendeten Seite eine Ankerscheibe befestigt  ist, die mittelst einer biegsamen Membrane  ein im übrigen frei angeordnetes elektroma  gnetisches System mit einer Sprechstrom  spule     trägt,    durch welche Anordnung dieses  System beim Ansprechen auf Sprechstrom  praktisch axial zur Ankerscheibe schwingt  und     idie    Schwingungen über die biegsame  Membrane, die Ankerscheibe und die nicht  biegsame Membrane auf das Gehäuse samt  Deckel übertragen werden,

   welch letztere  Teile ihrerseits die Schwingungen auf irgend  einen mit ihnen in Berührung stehenden Kör  per übertragen können.  



  Unter einer biegsamen Membrane ist  dabei eine Membrane zu verstehen, die sich  bei der Erregung der     Sprechstromspule    in  radialer Richtung biegt, während unter einer  nicht biegsamen Membrane eine solche zu  verstehen ist, die eine     vernachlässigbar    kleine  radiale     Durchbiegung    zeigt.  



  Die Erfindung ist nachstehend an Hand  eines in der beiliegenden Zeichnung dar  gestellten Ausführungsbeispiels näher be  schrieben.  



  In der Zeichnung zeigt die     Fig.    1 einen  Schnitt durch die     Schallwiedergabevorrich-          tung    und die     Fig.    2 eine Ansicht von vorne  bei abgenommenem Gehäusedeckel.  



  Das verhältnismässig leichte     zy        lindrische          Gehäuse    1, welches aus einem     Kunstha.rzpro-          dukt    oder sonst einem zweckmässigen Mate  rial besteht, ist mit einem aus dem gleichen  Material bestehenden     Gehäusedeckel    2 ver  sehen, dessen Oberfläche je nach dem Ver  wendungszweck der Vorrichtung geformt       sein    kann.  



  Das mit einem Dauermagneten 9 und  einer biegsamen Membrane 18 versehene und  im Vergleich zum Gehäuse relativ schwere  elektromagnetische System ist mittels einer  Schraube 24 auf der vom     Gehäusedeckel    2  abgewendeten Seite einer praktisch nicht  biegsamen Membrane 27 an dieser befestigt.  Die Membrane 27 liegt mittelst den an ihrem    Rand vorhandenen bogenförmigen Vorsprün  gen 25, die in entsprechend geformte Aus  sparungen ?6 des Gehäuserandes passen, am  Gehäuse 1 an und wird zusammen mit dem  an ihr     befestigten    Gehäusedeckel, der gegen  den Kopf der Schraube andrückt, in der ge  wünschten Lage gehalten.  



  Das elektromagnetische System, welches  lediglich von der Sehraube 24 getragen wird  und in dem durch die Membrane 27 und das  Gehäuse 1 begrenzten Raum frei angeordnet  ist, weist eine als Grundplatte dienende Stahl  scheibe 8 auf, die in der Mitte mit. einer  ,Öffnung zur Aufnahme des     Befestigungs-          fortsatzes    12 des massiven zylindrischen Ma  gnetkernes 11 dient, dem eine an der bieg  samen     lUembrane    18 befestigte Ankerscheibe  19 gegenüberliegt. Ferner ist die Scheibe 8  mit einer weiteren Öffnung versehen, die zur  Aufnahme einer     Isolierhülse    14 dient, durch  welche die     Anschlussdrähte    einer den Magnet  kern 11. umgebenden     Sprechstromspule    13  hindurchführen.

    



  Die Spule 13 ist von einem ringförmigen       Stahlmagneten    9 umgeben, welcher einen  Ring 16 aus     magnetisierbarem    Material     trägt,     der ungefähr den gleichen Aussendurchmes  ser besitzt wie die Stahlscheibe 8 und die  kreisrunde Ankerscheibe 19 umgibt, wobei  die     Stahlscheibe    8, der Ringmagnet 9 und  der Ring 16 durch die Schraubenbolzen 10,  die durch entsprechende Aussparungen am  Umfange des Ringmagnetes 9     hindurchfiih-          ren,    zusammengehalten werden.  



  Der innere Durchmesser des Ringes 16  ist grösser als der Durchmesser des Magnet  kernes 11, und ferner besitzt der Ring 16 eine  gegen seine Ringöffnung hin offene kreis  runde Aussparung 20.  



  Der Ring 16 trägt auf der Oberseite eine  flache, dünne und biegsame Membrane 18, die       mittelst    sechs Schrauben 31 am Ring     be-          festigt    ist. Diese Membrane besteht aus  Phosphorbronze und ihr Durchmesser ist grö  sser als derjenige der Aussparung 20.  



  Die Membrane 18 trägt, wie erwähnt,  eine im Vergleich zu ihr verhältnismässig  schwere kreisrunde Ankerscheibe 19 aus Ma-      Knetstahl, die direkt vor dem zentralen Ma  gnetkern 11 angeordnet ist.  



  Diese     Ankerscheibe    19 ist mit einem axial  angeordneten Ansatz 22 versehen, der durch  eine zentrale Öffnung in der     flexiblen    Mem  brane und eine zentrale Öffnung in     einer     Gegenplatte 21 hindurchgeht, welch letztere  durch drei durch die Membrane 18 hindurch  führende Schrauben 32     mit,der    Ankerscheibe  verschraubt ist.  



  Die     Ankerscheibe    19 besitzt in der Mitte  eine mit einem Gewinde versehene     Bohrung     für die Schraube 24, welche durch eine     Un-          terlagsscheibe    23, die nichtbiegsame Mem  brane 27 und die Gegenplatte 21 hindurch  geht und zur Befestigung des Fernhörer  systems an der Membrane 27 dient.  



  Das Gehäuse ist mit einer seitlich ange  brachten Bohrung versehen, in welcher     eine     Einführungstülle 3 eingesetzt ist, durch wel  che die Zuleitungsdrähte 4 für die Spule 13  in das Gehäuse eingeführt werden, wobei  diese Drähte vermittelst einer mit der  Schraube 6 befestigten Platte 5 in der ge  wünschten Lage     festgeklemmt    sind. Die  Drähte 4 endigen an den Schrauben 7, unter  denen Lötösen 29 liegen, an die die     An-          schlussdrähte        30,der    Spule 13 angelötet sind.  



       Zweckmässigerweise    wird als Impedanz  des elektromagnetischen Systems beispiels  weise eine solche von 8 Ohm gewählt, in wel  chem Falle, falls die Vorrichtung unter  einem gewöhnlichen     Kissen,    zum Beispiel       Bettkissen    oder mit     einem    Hörerkissen ver  wendet wird, für den Betrieb     ungefähr     250     Milliwatt    erforderlich sind. Das System  kann jedoch für jede andere Impedanz bis zu  6000 Ohm ausgebildet werden.  



  In Fällen     in    denen Übertragungsleitungen  von einiger Länge     verwendet    werden müssen,  beispielsweise in Spitälern, empfiehlt sich  eine Impedanz von etwa 500 Ohm. Da die  Vorrichtung über einen     grossen    Frequenz  bereich arbeitet, empfiehlt es sich ferner  eine     Verstärkeranlage    mit guter     Aussiebung     zu verwenden.  



  Aus dem Vorangehenden geht hervor, dass  das     Fernhörersystem    "schwebend" befestigt    und bedeutend schwerer als das Gehäuse  ist.  



       Wenn    der Spule     Sprechfrequenzströme     zugeführt werden, so versucht das System  infolge seiner Trägheit das Gehäuse in Bewe  gung zu setzen. Das Gehäuse ist nun aber  so dimensioniert, dass es nur mit kleiner Am  plitude     schwingt    und da es eine verhältnis  mässig kleine Fläche besitzt, findet bei frei  stehender     Aufstellung,der    Vorrichtung prak  tisch     keine        Schallausstrahlung    statt.  



  Wenn die     Vorrichtung    jedoch unter einem       Kissen    angeordnet wird, auf dem der Kopf  des Hörers ruht, dann schwingt das Fern  hörersystem trotz des auf das Gehäuse aus  geübten Widerstandes mit voller Kraft und  die     Schwingungen    werden über die zwischen  der Vorrichtung und dem Kopfe liegenden  Körper nach dem Kopfe des Hörers über  tragen.  



  Der Gehäusedeckel 2, der auf das Gehäuse  aufgeschraubt wird, kann mittelst     einer     Schraube 28 (Fix. 2) festgehalten     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nach dem Reaktionsprinzip wirkende Schallwiedergabevorrichtung mit einem zy- lindrischen Gehäuse und einer nichtbieg samen Membrane, welche auf der einen Seite an, mindestens zwei Stellen gegen den Ge häuserand anliegt und auf der andern Seite in der Mitte mit dem Gehäusedeckel in Ver bindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass an der nichtbiegsamen Membrane auf der vom Gehäusedeckel abgewendeten Seite eine Ankerscheibe befestigt ist,
    die mittelst einer biegsamen Membrane ein im übrigen frei an geordnetes elektromagnetisches System mit einer Sprechstromspule trägt, durch welche Anordnung dieses System beim Ansprechen auf Sprechstrom praktisch axial zur Anker scheibe schwingt und die Schwingungen über die biegsame Membrane, die Ankerscheibe und die nichtbiegsame Membrane auf das Gehäuse samt Deckel übertragen werden,
    welch letztere Teile ihrerseits die Schwingun- gen auf irgendeinen mit ihnen in Berührung stehenden Körper übertragen 'können, <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schallwiedergabevorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Ankerscheibe kreisrund ist.
    2. Schallwiedergabevorrichtung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerscheibe von einem Ring aus magnetisierbarem Material umgeben ist, weicher mit einem gegenüber ,der Anker- scheibe angeordneten und die Sprechstrom spule tragenden Magnetkern starr verbun den ist.
CH212533D 1938-01-21 1939-01-20 Nach dem Reaktionsprinzip wirkende Schallwiedergabevorrichtung. CH212533A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB212533X 1938-01-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH212533A true CH212533A (de) 1940-11-30

Family

ID=10159786

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH212533D CH212533A (de) 1938-01-21 1939-01-20 Nach dem Reaktionsprinzip wirkende Schallwiedergabevorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH212533A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4139742A (en) * 1977-02-02 1979-02-13 Walker Jay F Cutaneous communication device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4139742A (en) * 1977-02-02 1979-02-13 Walker Jay F Cutaneous communication device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3214636C2 (de)
DE69106432T2 (de) Piezoelektrischer Wandler.
DE3027048A1 (de) Elektroakustischer uebertrager fuer hoerhilfsgeraete
DE3208678A1 (de) Sprechanbahnungsgeraet
DE1941569C3 (de) Elektromagnetischer Mehrkanal-Tonabnehmer
DE3801474C2 (de)
DE2521676A1 (de) Anordnung fuer kopfhoerer
DE1929881A1 (de) Akustischer Generator
AT516871B1 (de) Elektromagnetischer Signalwandler für einen Knochenleitungshörer
DE2658595A1 (de) Elektroakustischer wandler
DE2362001A1 (de) Dynamischer lautsprecher mit schwingspule
CH212533A (de) Nach dem Reaktionsprinzip wirkende Schallwiedergabevorrichtung.
DE1240937B (de) Elektromagnetischer Wandler, insbesondere kleinster Abmessungen
DE3134319A1 (de) Schallaussendende vorrichtung
DE7300802U (de) Elektroakustischer wandler oder empfaenger mit abgeglichenem anker
DE3237520A1 (de) Kopplungsglied fuer ein stabfoermiges kondensatormikrophon
DE2536732C2 (de) Plattenspieler-Tonabnehmer-System
DE821222C (de) Knochenleitungskopfhoerer
DE3007115A1 (de) Lautsprecher und magnet hierfuer
DE3023162A1 (de) Akustoelektronischer wandler
DE959924C (de) Elektroakustischer Wandler, insbesondere Hoerkapsel in Fernsprechanlagen
DE958391C (de) Schallwiedergeber, insbesondere fuer Hoergeraete fuer Schwerhoerige
DE2242756C3 (de) Elektroakustischer Wandler
CH195377A (de) Akustische Vorrichtung.
DE3007991A1 (de) Elektroakustischer wandler