CH211346A - Ventilauslaufhahn. - Google Patents
Ventilauslaufhahn.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
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- E03B9/02—Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
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Description
Ventilauslaufhahn. Wasserauslaufhahnen, welche für das Freie bestimmt sind, hat man bis jetzt wegen der Frostgefahr vorzugsweise derart ausge bildet, dass man das Hahngehäuse im Innern des Gebäudes anordnet und dort an die Druck leitung anschliesst. Das zur Bedienung erfor derliche Organ eines solchen Hahnes wird, damit es stets zugänglich ist, auf einer durch die Mauer hindurch verlängerten Spindel auf gesetzt. Ferner wird am Hahngehäuse ein ebenfalls durch die Mauer hindurch geführtes Rohrstück angeschlossen.
Diese Ausbildung hat aber den Nachteil, dass zwei voneinander getrennte Mauerdurchbrüche erforderlich sind, was die Montage wesentlich verteuert.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Ventilauslaufhahn, bei welchem dieser Nach teil vermieden ist. Dieser Ventilausdaufhahn zeichnet sich erfindungsgemäss durch ein den Ventilkörper einschliessendes, mit einem Ein lass versehenes Halmgehäuse aus, mit wel chem ein die Ventilspindel umschliessendes Organ verbunden ist, an das ein Deckorgan mit einem Auslaufstutzen und mit einer Füh- rung für die Ventilspindel anschliesst, das Ganze derart,
dass die Flüssigkeit bei geöff netem Ventil das genannte Organ durch strömt, in das Deckorgan gelangt und aus dem letzteren austritt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes in einem Längsschnitt dargestellt.
1 ist das Hahngehäuse mit einem seit lichen Einlaufstutzen 2 für den Anschluss der Druckwasserleitung 3. In der Achse des Hahngehäuses 1 liegt der Auslaufstutzen 4, welcher bei der Montage zweckmässig in die Mauer 5 versenkt wird. Der Boden,des Hahn gehäuses 1 ist durch eine einschraubbare Kappe 6 mit einem Sechskant 7 gebildet, wel che Kappe eine zentrische Vertiefung auf weist.
Eine Dichtungsscheibe 11 sitzt auf einem Ventilkörper 10, der eine zentrale Boh rung 8 mit Schraubengewinde aufweist, in welches ein mit einem Schraubengewinde aus gestatteter Teil einer Spindel 9 eingreift. Ein abgesetzter Teil des Ventilkörpers 10 trägt auf einem Aussengewinde eine Hülse 12, deren freies Ende auf die Spindel zu umge bördelt ist und sich ringförmig an die Dich tung 11 anlegt. Der Ventilsitz wird durch ein hülsenförmiges Organ 13 gebildet, das im Innern des Auslaufstutzens 4 eingeschraubt ist und dessen lichter Durchmesser grösser ist als der Aussendurehmesser der durch dieses Organ hindurchgeführten Spindel 9.
In den Auslaufstutzen 4 des Hahnge- hä.uses 1 ist ferner das eine Ende eines Roh res 14 eingeschraubt, dessen anderes Ende mit einem Aussengewinde ausgestattet ist und über die Mauer 5 vorsteht. Auf dieses Rohrende ist eine Deckkappe 15 mit einem seitlichen Ausflussrohrstutzen 16 aufgesetzt Die Deckkappe 15 weist ausserdem eine Boh rung für die Spindel 9 auf, in welcher Boh rung eine mittels einer Mutter 17 festgehal tene Dichtung 18 zur Verhinderung des Durchtrittes von Flüssigkeit längs der Spin del eingesetzt ist.
Auf dem freien Spindel ende ist ein Handrad 18 als Betätigungsorgan für den Ventilauslaufhahn festgemacht.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei geschlossenem Ventil liegt die Dich tung 11 des Ventilkörpers 10, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, am Organ 13 an. Zum Öffnen des Ventils wird das Handrad im Gegenuhrzeigersinne gedreht, wodurch der Ventilkörper 10, der sich innerhalb des Halm gehäuses 1 nicht drehen, wohl aber achsial verschieben kann, eine Verschiebung in Rich tung auf die Kappe 6 erfährt-, so da,ss Flüssig keit aus der Druckleitung 3 und durch den zwischen dem Organ 13 und der Spindel 9 vorhandenen Hohlraum in das Rohr 14 und damit in die Deckkappe 15 gelangt und aus dem Ausflussrohrstutzen 16 des letzteren aus strömen kann.
Das Schliessen des Ventils er folgt durch Drehen des Handrades im Uhr zeigersinne, wobei der Ventilkörper 10 achsial auf das Organ 13 zu verschoben wird. Der Ausflussrohrstutzen 16 trägt ein Aussenge winde für den Anschluss eines Schlauches oder eines Strahlreglers.
Der beschriebene Ventilauslaufhahn erfor dert, im Gegensatze zu den bisher gebräuch lichen Ausführungen, nur einen Mauerdurch- bruch. Er lässt sich leicht durch eine passend gewählte Länge des in die Mauer einzusetzen den Rohres 14 und der Ventilspindel jeder Mauerstärke anpassen, ohne dass die übrigen Teile eine Änderung erfahren müssen.
Die Ventildichtung lässt sich auf einfache Weise leicht auswechseln, wenn sich dies als not wendig erweist, indem nach Wegnahme der Kappe 6 die Ventilspindel durch Drehung in die gestrichelte Stellung ausgezogen werden kann, in welcher Stellung der Ventilkörper 10 mit der Dichtungsscheibe 11 und der Hülse 12 seinen Sitz auf dem Spindelgewinde ver lassen hat und aus dem Ventil- bezw. Hahn gehäuse herausgenommen werden kann, worauf sich die Hülse 12 ebenfalls entfernen lässt. Der Ventilauslaufhahn kann ebenfalls bei unter Verputz montierten Druckleitungen Verwendung finden, wobei lediglich erforder lich ist, dass die Kappe 6 zugänglich bleibt.
Der beschriebene Ventilauslaufhahn kann sowohl als Garten wie auch als Spülhahn ver wendet werden. Letzteres kommt insbeson dere dort in Frage, wo Abortanlagen ausser halb von Gebäuden liegen, wie dies bei länd lichen Siedelungen noch häufig der Fall ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ventilauslaufhahn, gekennzeichnet durch ein den Ventilkörper einschliessendes, mit einem Einlass versehenes Hahngehäuse, ein mit diesem verbundenes, die Ventilspindel umschliessendes Organ und ein an dieses letztere angeschlossenes Deckorgan mit einem Auslaufstutzen und einer Führung für die Ventilspindel, derart, dass die Flüssigkeit bei geöffnetem Ventil das genannte Organ durch strömt, in das Deckorgan gelangt und aus dem letzteren austritt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Ventilauslaufhahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass das Halmge häuse mittels einer wegnehmbaren Kappe (6) abgeschlossen ist, welche derart ange ordnet und ausgebildet ist, dass sie nach Herausschrauben der Ventilspindel aus .dem Ventilkörper ein Herausnehmen des letzteren aus dem Hahngehäuse ermöglicht.2. Ventilauslaufhahn nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Ventilsitz ein im Hahn gehäuse wegnehmbar angeordnetes Organ (13) vorgesehen ist, welches die Ventil spindel umschliesst und den Durchtritt von Flüssigkeit nach der Deckkappe (15) bei geöffnetem Ventil ermöglicht.B. Ventilauslaufhahn nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilkörper auf einem Gewinde der Ventilspindel ver schiebbar sitzt und eine wegnehmbare Hülse trägt, welche eine Dichtungsscheibe an den Ventilkörper andrückt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH211346T | 1939-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH211346A true CH211346A (de) | 1940-09-15 |
Family
ID=4447292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH211346D CH211346A (de) | 1939-03-25 | 1939-03-25 | Ventilauslaufhahn. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH211346A (de) |
-
1939
- 1939-03-25 CH CH211346D patent/CH211346A/de unknown
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