CH211166A - Dampfturbine, deren Gehäuse in einer waagerechten, axialen Ebene in eine obere und untere Hälfte unterteilt ist, und welche an Kammern dieser Gehäusehälften angeschlossene Leitkanalgruppen aufweist. - Google Patents

Dampfturbine, deren Gehäuse in einer waagerechten, axialen Ebene in eine obere und untere Hälfte unterteilt ist, und welche an Kammern dieser Gehäusehälften angeschlossene Leitkanalgruppen aufweist.

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CH211166A
CH211166A CH211166DA CH211166A CH 211166 A CH211166 A CH 211166A CH 211166D A CH211166D A CH 211166DA CH 211166 A CH211166 A CH 211166A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
steam
chambers
steam turbine
flange
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Application number
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Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
Original Assignee
Escher Wyss Maschf Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D9/00Stators
    • F01D9/06Fluid supply conduits to nozzles or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


  Dampfturbine, deren Gehäuse in einer waagerechten, axialen Ebene in eine obere und  untere Hälfte unterteilt ist, und welche an Kammern dieser Gehäusehälften  angeschlossene     Leitkanalgruppen    aufweist.    Die Erfindung betrifft eine Dampf  turbine, deren Gehäuse in einer waagrechten,       axialen    Ebene in eine obere und untere  Hälfte unterteilt ist, und welche an Kam  mern dieser Gehäusehälften angeschlossene       Leitkanalgruppen    aufweist.  



  Bei solchen Turbinen tritt der Übelstand  auf, dass diejenigen Gehäuse- und Flanschen  stellen, welche an die zuerst Dampf erhalten  den Kammern angrenzen, stärker erwärmt  werden, als die übrigen Teile. In bezug auf  die Flanschen bewirkt dies ein Verbiegen,  Ausbuchten und     dergl.    der stärker erwärm  ten     Flanschstelle    gegenüber den damit ver  schraubten, kälter gebliebenen     Flanschenstel-          len.    Die Folge davon sind eine über Gebühr  hohe Beanspruchung der die Flanschen der  zwei Gehäusehälften verbindenden Bolzen  und die Gefahr, dass die zum Dichthalten  bestimmten Flächen der Flanschen der zwei       Gehäusehälften    so weit von einander ent-    ferne werden,

   dass zwischen den betreffenden  Flächen Dampf durchlecken kann. Um diese       Nachteile    zu beheben und gleichzeitig auch  ein rascheres Anfahren von     Turbinen    der  eingangs erwähnten Art zu ermöglichen,  steht gemäss vorliegender     Erfindung    die beim  Anfahren zuerst Dampf erhaltende Gehäuse  kammer mit     einem    nahe dem benachbarten       Flanschenteil    der gegenüberliegenden Ge  häusehälfte angeordneten Hohlraum in Ver  bindung, so dass die an den     betreffenden          Ilohlraum    angrenzenden Teile der zweiten  Gehäusehälfte auch geheizt werden.

   Zweck  mässig kann dabei ein im Gehäuse vor  gesehener Kanal den in jenen Hohlraum ge  langenden Dampf den dem ersten Laufrad  zugeordneten Leitkanälen     zuführen.     



  Die     Erfindung    ist an Hand der Zeich  nung, die eine beispielsweise Ausführungs  form zeigt, im     nachfolgenden        erläutert.    Es  zeigt:           Fig.    1     einen    senkrecht zur Längsachse  gelegten Schnitt durch eine     Turbine    mit drei  zur Beeinflussung der derselben zuströmen  den Dampfmenge dienenden, schrittweise zu       beeinflussenden    Ventilen, und       Fig.    2 in einem grösseren     Massstab    einen  Schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.    1.  



  1 bezeichnet die untere und ? die obere  Hälfte eines in einer waagrechten, axialen  Ebene unterteilten Turbinengehäuses. 3 be  zeichnet eine     Frischdampfleitung,    in welche  drei, jeweils schrittweise zu betätigende  Ventile 4, 5, 6 eingebaut sind. Die Mittel,  welche diese Ventile 4, 5, 6 zu betätigen ge  statten, sind der Einfachheit halber nicht ge  zeichnet, da sie von üblicher Bauart sein  können. Das Ventil 4 beherrscht den Zutritt  von Frischdampf sowohl zu einer in der  obern Gehäusehälfte 2 vorgesehenen Kammer  7, als auch zu einer in der untern Gehäuse  hälfte 1 vorgesehenen Kammer 9, welche mit  der Kammer 7 über eine Leitung 8 in Ver  bindung steht. Die Kammern 7, 9     liegen     diametral gegenüber.

   Das Ventil 5 beherrscht  den Zutritt von Frischdampf zu einer in der  obern Gehäusehälfte 2 vorgesehenen Kammer  10, während an das Ventil 6 eine Leitung 1.1  angeschlossen ist, welche nach einer in der  untern Gehäusehälfte 1 vorgesehenen Kam  mer 12 führt. Die Kammern 10, 12 liegen  ebenfalls diametral gegenüber. Auf der dem  ersten Leitrad 13     (Fig.    2) der Turbine zu  gewendeten Seite weist jede der Kammern  7, 9, 10, 12 einen     segmentförmigen    Schlitz       1.1        bezw.    15, 16, 17 auf, durch den der für  die     Beaufschlagung    des Leitrades 13 be  nötigte Dampf letzterem zuströmen kann.

   In  der untern Gehäusehälfte 1 ist ferner gegen  über der Stelle, an welcher die Kammer 7  nahe der     Flanschstelle    17 endigt, ein Hohl  raum     2"7    vorgesehen, der durch einen durch  die beiden     Flanschstellen    17, 18 sich er  streckenden Kanal 19 mit der Kammer 7  verbunden ist. In entsprechender Weise ist  in der obern Gehäusehälfte 2, gegenüber der  Stelle, an welcher die Kammer 9 nahe der       Flanschstelle    20 der     untern    Gehäusehälfte 1  endigt, ein Hohlraum 21 vorgesehen, der    durch einen durch die beiden Flanschen  stellen 20, 22 der zwei Gehäusehälften 1       bezw.    2 sich erstreckenden Kanal 23 mit der  Kammer 9     verbunden    ist.

   Ein in der obern  Gehäusehälfte 2 vorgesehener Kanal 24       (verg1.    auch     Fig.    2), sowie ein in einem  Zwischenstück 25     (Fig.    2) vorgesehener  Kanal 26 führen den in den Hohlraum 21  gelangenden Dampf     den    Kanälen des     Leit-          rades    13 zu. In gleicher, nicht gezeichneter  Weise wird auch der in den Hohlraum 2 7  gelangende Dampf den     Kanälen    des     Leit-          rades    13 zugeführt.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Dampfturbine ist folgende: Ist z. B. an  zufahren, so wird von den vorerst geschlos  senen Ventilen 4, 5, 6 nur das     Ventil    4 ge  öffnet, so     dass    nur die Kammern 7 und 9       Frischdampf    erhalten. Zufolge der Kanäle  19 und 23 gelangt dann Frischdampf auch  in die Hohlräume<B>227</B>     bezw.    21, so dass die       Flanschenstellen    17, 18, trotzdem die Kam  mer 12 noch keinen Dampf erhält,     Lind    die       Flanschenstellen    20, 22, trotzdem die Kam  mer 10 noch keinen Dampf erhält, im wesent  lichen gleich stark erwärmt werden.

   Es tre  ten daher an den betreffenden Stellen die in  der Einleitung erwähnten Übelstände nicht  ein. Zudem     bedingt    das Vorsehen der Hohl  räume 27, 21 ein rascheres Durchwärmen des  Turbinengehäuses 1, 2, was ein schnelleres  Anfahren ermöglicht. Dadurch, dass dafür  gesorgt ist, dass der in die Hohlräume 27, 21  gelangende Dampf dem Leitrad 13 zu  strömen kann, wird einmal die Bildung von  Kondensat in den Hohlräumen 27, 21 ver  hindert und sodann der diesen Räumen zu  Heizzwecken zugeführte     Dampf    noch nutz  bringend für die Erzeugung von Leistung  ausgenutzt.  



  Sobald die Turbine unter Last läuft und  die durch das Ventil 4 eingelassene Frisch  dampfmenge nicht mehr ausreicht, wird noch  das Ventil 5 und später erforderlichenfalls       atteh    das Ventil 6 geöffnet. Bei Teillast  können in bekannter     Weise    nur die Ventile  5, 4, oder sogar nur das Ventil 4 offen sein. In  letzterem Falle bürgt der in die Hohlräume      27, 21 gelangende Dampf dafür, dass die       Flanschenstellen    17, 18     bezw.    20, 22 gleich  mässig erwärmt bleiben.  



  Sollte sich die zuerst Frischdampf er  haltende Kammer z.     B.    nahezu über die  ganze untere Hälfte des     Leitradumfanges    er  strecken, so wären in der     obern    Gehäuse  hälfte nahe ihrem Flansch und gegenüber  den Enden jener Kammer zwei Hohlräume  vorzusehen und jeder dieser Räume wäre  dann mit jener Kammer durch einen durch  die Flanschen der zwei Gehäusehälften ge  henden Kanal zu verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dampfturbine, deren Gehäuse in einer waagrechten, axialen Ebene in eine obere und untere Hälfte unterteilt ist, und welche an Kammern dieser Gehäusehälften angeschlos sene Leitkanalgruppen aufweist, dadurch ge kennzeichnet, dass die beim Anfahren zuerst Dampf erhaltende Gehäusekammer mit einem nahe dein benachbarten Flanschteil der ge genüberliegenden Gehäusehälfte angeordne ten Hohlraum in Verbindung steht, so dass die an den betreffenden Hohlraum angrenzen- den 'heile der zweiten Gehäusehälfte auch geheizt werden.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Dampfturbine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein im Ge häuse vorgesehener Kanal den in den Hohlraum gelangenden Dampf den dem ersten Laufrad zugeordneten Leitkanälen zuführt.
    2. Dampfturbine nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, bei welcher zwei zuerst zu beaufschlagende Gruppen von Leitkanälen diametral gegenüber liegend angeordnet sind, von denen die eine Gruppe an einen Flansch der einen Gehäusehälfte und die zweite an einen Flansch der andern Gehäusehälfte an grenzt, dadurch gekennzeichnet, dass jede der diesen zwei Gruppen von Leitkanälen zugeordneten Dampfkammern des Ge häuses mit einem Hohlraum der andern Gehäusehälfte, welcher nahe einem Flansch der letzteren angeordnet ist, in Verbindung steht.
CH211166D 1939-06-05 1939-06-05 Dampfturbine, deren Gehäuse in einer waagerechten, axialen Ebene in eine obere und untere Hälfte unterteilt ist, und welche an Kammern dieser Gehäusehälften angeschlossene Leitkanalgruppen aufweist. CH211166A (de)

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CH211166D CH211166A (de) 1939-06-05 1939-06-05 Dampfturbine, deren Gehäuse in einer waagerechten, axialen Ebene in eine obere und untere Hälfte unterteilt ist, und welche an Kammern dieser Gehäusehälften angeschlossene Leitkanalgruppen aufweist.

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