CH207263A - Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung der Übertragungseigenschaften eines elektrischen Übertragungskreises durch eine Steuerspannung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung der Übertragungseigenschaften eines elektrischen Übertragungskreises durch eine Steuerspannung.

Info

Publication number
CH207263A
CH207263A CH207263DA CH207263A CH 207263 A CH207263 A CH 207263A CH 207263D A CH207263D A CH 207263DA CH 207263 A CH207263 A CH 207263A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
dependent
sep
capacitors
circuit
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Guanella Gustav Ing Dipl
Original Assignee
Guanella Gustav Ing Dipl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Guanella Gustav Ing Dipl filed Critical Guanella Gustav Ing Dipl
Publication of CH207263A publication Critical patent/CH207263A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G7/00Volume compression or expansion in amplifiers

Landscapes

  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung der Übertragungseigenschaften eines  elektrischen Übertragungskreises durch eine Steuerspannung.    Die     vorliegende    Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren und     eine        Vorrichtung    zur       Veränd@erun.g    der     übertragungseigenechaften          elektrischer    Kreise     in    Abhängigkeit von       einer        Steuerspannung.    Das     Problem    der       Kopplungsbeeinflussung    durch     eine    beson  dere     Regelspannung     <RTI  

   ID="0001.0014">   tritt    in der Schwach  strom- und     Hochfrequenztechnik    häufig auf.  Es     handelt    eich dabei ,gewöhnlich um die       Veränderung    des     Ampliinudenverhältnissses     zwischen der     Ausgangsspannung    und der       Eingangsspannung    eines     Regelkreises    bei ge  gebener     Eingangsspannung,    wie dies zum  Beispiel bei Anordnungen zum     automatischen          S,abwundausgleieh,

      zur Erweiterung     oder    Be  grenzung der Dynamik von Sprache und  Musik und     bei.    ähnlichen     Einrichtungen    der  Fall ist.  



  Das     erfindungsgemäss    gekennzeichnete  Verfahren zur Änderung des     Übertragungs-          masses    eines     Übertragungskreises    eignet sich  aber auch für     zahlreiohe,    später     beschrie-          bene    besondere Aufgaben, wo das Ampli-         tudenverhältnis    oder auch die     ,gegenseitige          Phasenlage    von     Wechselströmen    oder     ,

  Span-          nungen    rasch oder langsam durch eine ent  sprechend veränderliche     Regelspannung        be-          einflusst    werden soll.  



  Es ist bekannt, die     Übertragun;gseigen-          schaften        mittels    Elektronenröhren mit ge  krümmter     Charakteristik    zu     verändern,     indem durch     Veränderung    .der     mittleren          Steuergittervorspannung    und bei besonderen       Mehrgitterröhren    (z.

   B.     Hegoden)        durch    Ver  änderung der     Vorspannung        eines        Hilfss-          gitters,die        Übertragung        geändert    wird.  



  Eine     spannungsabhängige    Kopplungs  änderung kann bekanntlich     beispielsweise     auch erreicht werden durch entsprechende  Änderung der     Vormagnetisierung    '.eisen  gesättigter     .Spulenkerne        (vergl.    z. B.     Brit.    Pa  tent Nr. 442 392, 436 482, 455<B>190).</B>  



  Gemäss vorliegender Erfindung werden       nun    in einem     Übertragungskreis    Kondensa  toren mit     mechanisch    nicht verschiebbaren  Belägen     verwendet,    welche     Beläge    in Ver-           bindung    mit einer geeigneten     Zwischen-          schieht    die Kapazität dieser     Kondensatoren     von der angelegten     Vorspannung    abhängig       machen,    wobei die     Anordnung    dieser ver  änderbaren Kapazitäten derart getroffen  wird,

   dass ihre durch eine     bestimmte    Vor  spannungsvariation erzeugte     Veränderung     die     Übertrag@zng    beeinflusst.  



  Zur Ausführung     .dieses        Verfahrens    ei  nen     sich        Kondensatoren,    die eine dünne       Sperrschicht    zwischen     geeigneten    Elektroden  in der Weise enthalten, dass die Kapazität  bei den in Frage kommenden Frequenzen von  einer zwischen den Belägen     angelegten          Gleiehspannung    abhängt, wobei der Verlust  winkel 45' nicht     überschreitet.    Da diese  dünne und schlecht leitende     Sperrischieht,     deren Stärke im allgemeinen 10-3 cm nicht  überschreitet,

   ein     wesentliches    Merkmal die  ser     Kondensatoren    darstellt     und    da sich für  den vorliegenden Zweck in vielen Fällen auch  die normalen     Sperrschichtgleiehrichter    eig  nen, werden diese     Kondensatoren    im folgen  den als     Sperrsehichtkondensatoren        bezeichnet..     



  Es kann für den physikalischen     31e-          cha.nismus    dieser     Sperrschi:chtkondensato:ren     keine allgemein     gültige    physikalische Erklä  rung gegeben werden. Eine     vorspannungs-          abhängige        Kapazitätsbeeinflussung    lässt sich  jedoch bei zahlreichen     Anordnungen    mit,     a,us-          reichend    dünnem und entsprechend     ein-          gelagertem        Dielektrikum    nachweisen.

   So  tritt diese     Erscheinung        beispielsweise    in den  meisten Fällen bei den     verschiedenen    bekann  ten     Trockengleichrichtern,    wie     8elengleicli-          richter,        Kupferoxy        dulgleiehrichter,    in     Sperr-          richtung    auf.

   Auch bei den     weniger        gebi < äuc    .h  lichen     Gleichrichterkombinationen    (Uran  dioxyd-,     Zinlzoxy        dgleicliricliter        usw.)    ist       diese        Kapazitätsbeeinflussung        nachzuweisen.     Es kann sich bei der     Spe@rrsehicht    um eine  zweckmässig eingelagerte Isolierschicht han  deln,

   die aus einer angrenzenden     Ilalbleiter-          schicht    oder auf irgendeine     andere    an sich       bekannte        Art        gebildet        wird,    wie z.     B.    durch  Auftrag genügend dünner Schichten orga  nischer Lacke auf einer Leiter-     bezw.    Halb  leiterelektrode.

      Für das     7nistandekommen    der     vorspan-          nunbmsabhängigen        1iapaz,itätsbeeinflussun,g    ist  stets auch die     Beschaffenheit    .der angrenzen  den Elektroden und     namentlich    die Art der  Berührung     bezw.    die     Übergangszone    bis zur  eigentlichen     Sperrschicht    von     wesentlicher          Bedeutung.     



  Auch die     bekannten        Elektrolytgleichric        h-          ter    und die trockenen oder nassen     Elektrolyt-          kondensatoren    zeigen einen     vorspaunungs-          abhängi,gen    Kapazitätsverlauf.

   Eine beson  ders     ausgeprägte        Vorspannun:gsahhängigkeit     weisen beispielsweise Zellen auf, 'bei     denen     als     Anodenmaterial    Wolfram,     Niob    oder     Tan-          tal    in einem     geeigneten    Elektrolyt     verwendet     wird. Die     Sperrsehieht    wird     bei    solchen       Elektrolytzellen    durch die     Formierung    zwi  schen Elektrolyt und     Metall    gebildet.

   Dabei  ist häufig neben einer sehr raschen Kapa  zitätsbeeinflussung     noch    eine relativ lang  same Einwirkung der     Vorspaunung    zu     be-          obaehten,        welehe    als     spannuna    abhängige  Formierung zu deuten ist.  



       Bei    den     ':Sperrschichtkondensatoren    vom       beschriebenen    Typus darf die     Vorspannung     natürlich immer nur so weit     variiert    wer  den, dass der     Verlustwinkel    die:

       zulässige     Grenze nicht     überschreitet,    dass ferner eine  Verzerrung der     übertragenen        WecllseIspan-          nungen    durch     Gleichriehtung    in zulässigen  Grenzen bleibt und dass der     Durchgangs-          gleielistrom    den zulässigen Wert nicht über  schreitet.     insbesondere    kleiner als<B>15'</B> bleibt.

         Bei    Zellen, die in der einen     Richtung        strom-          dtirch@ässig    sind     (.z.        ss.    Trocken- oder     Elek-          tro15#tgleichriebter),    muss deshalb im all  gemeinen mit     Vorspannungen        gearbeitet          werden,        die        in     wirken.

   Mit den       beschriebenen        Sperrschiebtkondensatoren    kön  nen bei     Vorspannungsänderungen    von 6-1\3  Volt     Kapazitätsänderungen    um     30-50/'o    er  zielt werden.  



  Die     vorspa.nnungsa.bh < tn--ige        Kapazitäts-          beeinfliiscun.g    von     Sperrschichtkondensatoren     kann auch zur     Verinderung    der     Abstimmung     elektrischer     Sehivingkreise    nutzbar gemacht  werden.     Dieses    Verfahren zur Abstimmungs  kontrolle wird im     schweizerischem    Patent      Nr. 202 347 beschrieben. In diesem Pa  tent ist der Aufbau und das Verhalten  der     vorspannungsabhängigen        Kondensatoren          etwas    näher umschrieben.

   Diese Umschrei  bung kann in sinngemässer Weise     aueh    für  die     Sperrschichtkondensatoren    übernommen  werden, die zur Ausführung des vorliegenden       erfindun,b    gemässen Verfahrens geeignet sind.  



  Einige     Ausführungsbeispiele    der Erfin  dung werden im folgenden anhand der       Fig.    1 bis 13     beschrieben.     



  Die     vorspannungsabhä.nbg¯igen'Sperrschicht-          kondensatoren        sind        in,den    Figuren     durch    ein  besonderes Symbol     dargestellt,        das        stets    mit       K    bezeichnet     ist,

      wobei durch     unsymme-          trisehe        Zeichnung    der     tStärke        beider    Beläge  auf das     meist        unsymmetrische    elektrische       Verhalten    hingewiesen wird.  



       In        Fig.    1     ist    eine     T-Schaltung,        in        Fig.    2  eine     ff-iSchaltumg,    in     Fig.    3 eine     Brüeken-          schaItung        dargestellt,    bei ,denen :das Verhält  nis -der Ausgangsspannungen     E#!    an den  Klemmen 13, 14     bezw.    23, 24     bezw.    33, 34  gegenüber ,der     Eingangsspannung    E<B>:

  ,</B> an den       Eingangsklemmen    1-1, 12     bezw.    21, 22     bezw.     3.1, 32 in bekannter Weise abhängig     iet    von  den     einzelnen    Impedanzen Z     und    der Be  lastung an den Ausgangsklemmen.

   Bei den       Impedanzen    Z     handelt        es    sich um     Zweipole,     die weder     solche        Resonanzkreise    enthalten,  noch in     ihrer        Zusammeneehaltun:g        derartige          abgestimmte    Kreise ergeben, deren Abstim  mung bei der     Änderung    der     Übertragun:gs-          eigenschaften    wesentlich     verändert    wird.

    Durch Variation dieser Impedanzen Z     lässt     sich nun     bekanntläoh        das        Verhältnis    der Aus  gangsspannung     EZ    zur     Eingangsopannung    El  verändern.  



  Es enthalten nun     einzelne    dieser Impe  danzen Z einen oder     mehrere        Sperrschieht-          kondensatoren,    welche     nötigenfalls    noch mit  andern     Schaltelementen        in,der    Weise     zusam-          mengeschaltet    sind, dass das     Übertraguugs-          mass    der     Netzuierke        durch        eine    besondere       Steuerspannung    in     ,gewissen    Grenzen ver  ändert werden kann.

   Es liegt auf :der     Hand,          dass    dabei in vielen Fällen einzelne Impedan  zen überhaupt weggelassen werden können,    wie dies z. B. bei dem Ausführungsbeispiel       Fig.4gezeigt    wird, und dass     .aus    den an  geführten     Grundschaltungen        anderseits    auch       kompliziertere    Netzwerke mit steuerbaren       Übertragungseigenschaften    abgeleitet     werden     können.

       Immerhin        lassen    sich auch     (Schal-          tungen    zur     vorspannun,gsabhängigen.        Beein-          flussung,der        Übertragungseigenschaften    durch       Sperrschichtkondensatoren        angeben,    welche  nicht ohne     weiteres    auf die Grundschaltun  gen     Fig.    1, 2 und -3     zurückzuführen    sind.  



  In einfachster Weise lässt     sich    das     'Span-          nung:sverhältnis    bei     Potentiometerschaltungen          steuern,    wie dies zum     Beispiel    in     Fig.    4 ge  zeigt     wird.        Das        .Spaunurogsvexhältnis    im  Leerlauf     ist    d     abei     
EMI0003.0119     
    wobei unter     Z"    die Impedanz des     Sperr-          sehichtkondeneators        eingeführt        ist,

      durch  deren     vonspannungsabhängige        Änderung        -also     das     Spannungsübersetzungsverhältnis        beein-          flusst    werden     kann.    Dieses     Übersetzungsver-          hältnis    ist im     allgemeinen    komplex, das     heisst          es    besteht     ein        Phasenunterrsehied        zwischen          Ausgangespannung        E,

      und Eingangsspan  nung     E,.    Der     Phasenunterschied    kann     prak-          tiech        vermieden    werden,     wenn    Z aus     einer     Kapazität     besteht,    deren     Verlustwinkel          nötigenfalls    durch besondere     Zusützwider-          stände,    z.

   B.     ;gemäss        Fig.    12, dem     mittleren          Verlustwinkel    von     K        angepasst    wird.  



       In,    vielen Fällen     empfiehlt        sich        Vertau-          schung    von Z und     g    in     Fig.    4.  



       An,Stelle    von Z in     Fig.    4 kann ebenfalls  ein     'Sperrschichtkondensator        verwendet    wer  den, wie dies in     Fig.    5     :gezeigt    wird. Dabei       müssen        K,.    und     K2    in entgegengesetztem  Sinne gesteuert werden,     z.    B.     unter        Verwen-          dung,der        Batterie    B.

   Die     Kondeneatomen    C,  und C" dienen zur Fernhaltung der     Vorspan-          nung    vom     Eingangs-    und     Ausgangsstrom-          kreis.    Die     Drosseln        (oder        genügend        hoch-          ohmige    Widerstände)     W,    und     Wz        vermeiden     einen Kurzschluss der     Wechselspannungen     über den     Stauerglkchs-tromkreis..    Durch Ver  änderung des     Ab,

  griffes   <B>58</B> der     Batterie    B      können die verlustbehafteten Kapazitäten der       Spernschnehtkondensatoren        K,    und     K,    in     ent-          gegenigesetztem    Sinne verändert werden, wo  durch eine Änderung der Ausgangsamplitude  von     E-.    bei     konstanter        Amplitude    der Ein  gangsspannung E,     zustande    kommt.  



  Die     Potentiometerschaltuugen        Fig.    4 und  5, welche     durch        Weglassung        einer    Impedanz       atts        Fig.    1 oder 2 abgeleitet werden können,       entsprechen    in manchen Fällen noch nicht  ganz den praktischen Bedürfnissen.

   Wenn       beispielsweise    die Forderung nach     konstan-          tem        Innenwiderstand    an den zwei Eingangs  und Ausgangsklemmen     besteht,    so müssen  die Schaltungen bekanntlich aus     mindestens     drei Zweipolen aufgebaut werden.

   Auch aus       Gründen    einer möglichst     einfachen    Zufüh  rung der     Vorspannung    zu den einzelnen       Sperrschichtkondensatoren    können     noch        7ahl-          reiche    besondere Schaltungen von Vorteil  sein, die sich nach dem     heutigen    Stande der       Soha.ltungstechnik    ohne besondere Schwierig  keiten angeben lassen.  



  Die Anwendung von     Schaltungen,    die       sieh    auf eine     Brückenschaltung    gemäss     Fig.    3       zurückführen    lassen, empfiehlt sich besonders  in     solchen    Fällen, wo     Kopplungsänderungen     bis zur     vollständigen    Entkopplung möglich  sein sollen. Ein     Schaltungsbeispiel    wird  durch     Fig.    6 dargestellt. Z, und Z_ seien  zwei .gleiche     Impedanzen,    die nötigenfalls       durch    besondere     Parallelwiderstände    gleich  stromdurchlässig gemacht sind.

   Die     Sperr-          schichtkondensatoren        K,    und     K,    werden       durch    eine von den Klemmen 67 und 68 über  die Wechsels     Stromsperren   <I>TV"</I>     W_    zugeführte  Gleichspannung e in     entgegengesetztem     Sinne     beeinflusst,    so     dass    durch diese     Steuer-          spa-nnung-    ein     ursprüngliches    Brückengleich  gewicht mehr oder weniger gestört     werden     kann.

   Bei     konstanter    Amplitude der Ein  gangsspannung E, kann also die Amplitude  der Ausgangsspannung     E.,    vom Wert Null       (bei        Brückengleichgewicht)    bis zu einem be  stimmten Betrag     gesteigert    werden.  



  An Stelle der     beiden    Impedanzen Z, und       ZZ    in     Fig.    6 kann in     gewissen    Fällen auch  eine Drosselspule mit     Mittelanzapfung    ver-    wendet werden, deren     Induktivität    so gross  ist,     dass    durch die Verbindung mit     K,    und       K2    bei den vorkommenden Frequenzen     keine          Resonanzen        auftreten.     



  Die     vorspannungsabhän,gi.gen        Kapazitäten          K"    KZ erfordern im allgemeinen eine be  stimmte     R.uhevorspa.nnung,    die in     @Sperrich-          tung    wirkt, wenn es sich     @dabei        beispielsweise     um Trockengleichrichter handelt. Zu     diesem     Zwecke können zum Beispiel die Batterien  B,,     B.    in     Fi,g.    6 dienen.

   Statt an der in der       Fig.    6     angegebenen    Stelle kann auch eine  Spannungsquelle in     Serie    mit einem     Wechsel-          strom-Sperrwi@derstand        zwischen    den Klem  men 68, 64     vorgesehen    werden.  



  Soll der     Eingang    und der Ausgang der       Schaltung        gegenüber    einem     bestimmten    Ver  gleichspotential (z. B. Erdpotential)     symme-          trisch    sein, so empfiehlt sieh symmetrische       Schaltung    vom Typus der     Fi,g.    7.

   Die Steuer  spannung e wird den vier     Sperrschichtkon-          densatoren        K,-K4        über        Mittelanzapfungen     der Drosseln oder Widerstände     W,    und     I1'_,     zugeführt.     -Sind    bei einem bestimmten Vor  spannungswert (z. B. Spannung 0) die Kapa  zitätswerte der vier     Sperre        chichtkon:den;sato-          ren    gleich gross, so ist die Ausgangsspan  nung     E,    bei einer bestimmten Amplitude der       Eingangtsspannung    E, gleich Null.

   Mit wach  sender     Steuerspannung    wird das Brücken  gleichgewicht gestört, und dementsprechend  wächst die Amplitude der     Ausgangs        span-          nung.     



       Bei    solchen     Schaltungen    würde es sich  unter Umständen auch empfehlen, die Steuer  spannung e bei den Klemmen 73 und 74 auf  zudrücken und dafür die     Ausgangsspannung          E,    bei den Klemmen 77 und 78 zu ent  nehmen.  



  Es liegt auf der     Hand,    dass den Sperr  schichtkondensatoren in     Fig.    7 neben der       Steuerspannung    e im allgemeinen noch eine       bestimmte,    in Sperrichtung aller     Kondensa-          toren    wirkende Ruhespannung zugeführt  werden muss,

   damit die gesamte     Gleieh.span-          nung    an den einzelnen Kondensatoren in kei  nem Fall die     zuläseigen    Grenzen     über-          schreitet.        Solche        Ruhespannungsquellen        sind       
EMI0005.0001     
  
    in <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> durch <SEP> die <SEP> Batterien <SEP> <I>B,-B4</I> <SEP> an  gegeben. <SEP> Den <SEP> besonderen <SEP> Verhältnissen <SEP> ent  sprechend <SEP> kann <SEP> die <SEP> Ruhespannung <SEP> aber <SEP> auch
<tb>  auf <SEP> zahlmeisshe <SEP> andere <SEP> Arten <SEP> zugeführt <SEP> wer  den.

   <SEP> In <SEP> besonders <SEP> einfacher <SEP> Weise <SEP> lässt <SEP> sich
<tb>  die <SEP> Ruhespannung <SEP> -gemeinsam <SEP> mit <SEP> der <SEP> ver  änderlichen <SEP> !Steuerspannung <SEP> e <SEP> zuführen,
<tb>  indem <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> die <SEP> Kondensatoren <SEP> KZ
<tb>  und <SEP> X4 <SEP> oder <SEP> K, <SEP> und <SEP> K3 <SEP> in <SEP> Fig. <SEP> 7 <SEP> ,dur-eh <SEP> Fest  kondensatoren <SEP> ersetzt <SEP> werden, <SEP> deren <SEP> Kapa  zität <SEP> und <SEP> Verlustwinkel, <SEP> nötigenfalls <SEP> unter
<tb>  Zuhilfenahme <SEP> besonderer <SEP> Zusatzwiderstände,
<tb>  den <SEP> entsprechenden <SEP> Weinten <SEP> von <SEP> K1 <SEP> und <SEP> K3
<tb>  bezw. <SEP> K2 <SEP> und <SEP> K4 <SEP> bei <SEP> einer <SEP> bestimmten <SEP> Vor  spannun:g <SEP> angepasst <SEP> werden. <SEP> Die <SEP> :Steu:

  erspan  nung <SEP> e <SEP> wird <SEP> dann <SEP> in <SEP> solchen <SEP> Grenzen <SEP> ver  ändert, <SEP> @dass <SEP> sie <SEP> für <SEP> die <SEP> beiden <SEP> verbleibenden
<tb>  Sperwchlchtkondeneatoren <SEP> K1 <SEP> und <SEP> K3 <SEP> bezw.
<tb>  K2 <SEP> und <SEP> K4 <SEP> stets <SEP> in <SEP> Sperriehtun;g <SEP> wirkt, <SEP> so
<tb>  dass <SEP> -weitere <SEP> Spannungsquellen <SEP> nicht <SEP> nötig
<tb>  sind.
<tb>  



  Versichiedene <SEP> der <SEP> für <SEP> die <SEP> Kopplungsbeein  flussung <SEP> mit <SEP> @Sperrs@chichtkon@dematoren <SEP> ge  eägneten <SEP> 'Schaltungen <SEP> zeigen <SEP> .grosse <SEP> Ähnlich  keit <SEP> mit <SEP> bekannten <SEP> M <SEP> odulationsschaltungen.
<tb>  So <SEP> lässrt <SEP> sich <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> :die <SEP> Schaltung
<tb>  Fig. <SEP> 7 <SEP> in <SEP> eine <SEP> bekannte <SEP> Rinigmo(lulatoTs-chal  tung <SEP> überführen, <SEP> indem <SEP> man <SEP> die <SEP> Konden  satoren <SEP> durch <SEP> Gleiebrrichter <SEP> ersetzt <SEP> und <SEP> be  sondere <SEP> %hevorspaunungsquellen <SEP> vermeidet.
<tb>  Aus <SEP> verschiedenen <SEP> bekannten <SEP> Modulations  schaltun:

  gen <SEP> lassen <SEP> sich <SEP> umgekehrt <SEP> in <SEP> ein  facher <SEP> Weise <SEP> Schaltungen <SEP> zur <SEP> Kopplungs  beeinflussung <SEP> durch <SEP> SperTschichtkondensato  ren <SEP> e1leiten, <SEP> indem,die <SEP> nichtlinearen <SEP> Wider  stände <SEP> durch <SEP> Sperrs,chiehtkondensatoTen <SEP> er  setzt <SEP> werden. <SEP> Der <SEP> wesentliche <SEP> Unterschied
<tb>  besteht <SEP> in <SEP> adlen <SEP> Fällen:

   <SEP> in <SEP> (der <SEP> Tatsache, <SEP> dass
<tb>  bei. <SEP> den <SEP> in <SEP> Frage <SEP> kommenden <SEP> bekannten
<tb>  Modulationsschaltungen <SEP> Schaltelemente, <SEP> wie
<tb>  Trocken- <SEP> oder <SEP> Röhrengleiehuiehtetr, <SEP> verwendet
<tb>  werden, <SEP> deren <SEP> Wechs.elstromwiderstand <SEP> @dureh
<tb>  Verlagerung <SEP> auf <SEP> einer <SEP> niehtlineairen <SEP> Charak  teristik <SEP> von <SEP> einer <SEP> Vompannung <SEP> abhängig <SEP> ge  macht <SEP> ist, <SEP> während <SEP> beim <SEP> Verfahren <SEP> zur
<tb>  Kopplungsbeeinflussung <SEP> im <SEP> wesentlichen
<tb>  nicht <SEP> Widerstände, <SEP> sondern <SEP> Kapazitäten <SEP> mit
<tb>  einem <SEP> unter <SEP> 451 <SEP> liegenden, <SEP> Verlustwinkel       durch besondere     Vorspannurigen        ;

  gesteuert          werden.    Es wird aus     diesem    Grunde möglich,       "veränderliche    Kopplungen     ohne    wesentliche       Wirkleistungsverluste    zu     xealisieren.     



  Die     Verwendung    von     8perrschichtkonden-          satoren        bringt        allerdings        in    vielen Fällen     eine     beträchtliche     kapazitive        Belastung    der     an-          gesehlossenenStromkreise    mit     sich.    So ent  spricht     beispielsweise    bei einer     Schaltung    ge  mäss     Fig.    7 der     innere        ;Scheinwiderstand    an  :

  den     Eingangsklemmen    71, 72 bei     Vernach-          lässigung    der hochohrigen     Impedanzen    W,,       W2    der     mittleren        verlustbehafteten    Kapa  zität     eines        einzelnen        :

  SperTsehichtkondensa-          tors.    Durch die     Vorspannung    e     wird        dieser          Eiugaugsscheinwiderstand    nur     wenig        beein-          flusst.        Wenn        es        sich        nuir        um    die Übertra  gung     ein'e'r        besti,mmlen'        Frequenz    oder     eines     schmalen Frequenzbandes handelt,

   so     können          diese    innern Kapazitäten durch passend be  messene     Induktivitäten        kompensiert        werden,          so,dass    nur     ein,den        Verlusten        entsprechender          ohmscher        Widerstand        übrig        bleibt.        Diese          Induktivität        ist        parallel    zu den Eingangs  klemmen 71,

   72 zu     schalten.        und    so zu be  messen,     .dass    sie mit der     mittleren        Kapazität          eines        Kondensators        g    auf die Frequenz der  bei den     Eingangsklemmen        aufgedrückten          Wechselspannung        abgestimmt    ist.

   Bei der  Schaltung     Fig.7    kann auch     an        Stellte    von       W,    eine     in        obiger        Weise    bemessene     Induk-          tivität    mit     Mittelanzapfung    vor     .gesehen    wer  den.  



  In     ,gewissen        Fällen    empfiehlt es sich  auch, die     genannte        Induktivität    nicht par  allel zu den Eingangsklemmen zu schalten,  sondern in Serie dazu, so     dass    sie vom     Ein-          gangssIramdurchflossen        wird.        Aus        Symme-          triegründen    ist     es    bei     symmetrischen        Schal-          tungen,    wie z.

   B.     Fig.    7, von     Vorteil,    (die       S        erieinduktivität    auf zwei     Wicklungen        zu          verteilen,        ,die    je vor     eine        Eingangsklemme     (71     bezw.    72)     geschaltet        werden.     



  In     ähnlicher        Weise    lässt sich     eine   <B>an-</B>  nähernd konstante     Fingangskapazitit    auch  bei andern Schaltungen, wie z. B.     Fg.    5,  durch Parallel- oder     Serieinduktivitäten    bei  den     Eingangsklemmen        kompensieren.         Es wurde im bisherigen gezeigt, wie sich       unter    Verwendung von     Sperrsehichtkonden-          satoren    Schaltungen realisieren lassen,

       deren"          Amplitudenübertragungsverhültnis    durch eine  besondere Steuerspannung     beeinflusst    werden  kann. In vielen Fällen besteht     jedoch    die  Forderung nach einer     steuerspannungsabhän-          gigen        Phasendrehung    der übertragenen Wech  selspannung.     Auch    diese Forderung lässt sich  durch zahlreiche Schaltungen erfüllen, wie  in     Fig.    8 an einem     Beispiel    gezeigt wird.

   Die       Scheinwiderstände    der     Sperrschichtkonden-          satoren        K,        und        h.    mögen bei einer bestimm  ten     Vo-rspannung    den     ohmschen    Widerstän  den Z, und     Z2    entsprechen.

   In     diesem    Falle  ist also die Ausgangsspannung     E.,    gegenüber  der     Eingangsspannung    um<B>90'</B>     phasen-          gedreht,    wenn von den zusätzlichen Phasen  drehungen abgesehen wird,     welche        durch    die       Verlustwiderstände    von     h',    und     h,    sowie  die     Belastung    der Ausgangsklemmen 88 und  84 hervorgerufen sind.

   Diese Phasendrehung  lässt sich nun durch entsprechende Kapazi  tätsänderungen der     SperrschichtlLondensato-          ren    vergrössern und     verkleinern,    sie hängt  also von der über die     Weehselstrombloekie-          rungsu-iderstände        TT'"   <U>TV.</U> und die     olimsehen     Widerstände     Z"    Z, den     Kondensatoren    zu  geführten Steuerspannung e ab.  



  Es lassen sieh noch zahlreiche Schaltun  gen zur     vorspa.nnungsabhängigen        Phasen-          drehung    aus bekannten Schaltungen     ableiten,     bei welchen<I>eine</I> -Veränderung der Phasen  drehung durch Veränderung von     Kapazitäten     (z. B. Drehkondensatoren) erfolgt.  



  Die Schaltung     Fig.    8 kann auch um  gewandelt werden in eine     .Schaltung    zur vor  spannungsabhängigen     Beeinflussung    des Am  plitudenübertragungsmasses, indem man     statt     den     ohmschen    Widerständen     Z"        Zentspre-          chende    Kapazitäten vorsieht, die zur Zufüh  rung der     Vorspannung    e zu den Sperr  schichtkondensatoren     K    durch     hocbahmige     Widerstände     überbrückt    sind.

      Obschon es sich bei den     für    die Kapa  zitätsänderungen massgebenden     Vorspannun-          gen    im allgemeinen um     Steuerspannungen            handelt,    die in     zweckmässiger        Weise    von  aussen zugeführt werden, können diese Span  nungen in vielen Fällen mit Vorteil auch in  diesen Schaltungen selbst erzeugt werden,  z. B. in Abhängigkeit von der Amplitude,  Frequenz oder Phasenlage der     übertragenen     Ströme und Spannungen.  



  Eine solche     Schaltung,    die sich zur     Am-          plitudenbegrenzun.g    einer Wechselspannung  eignet, wird beispielsweise durch     Fig.    9 dar  gestellt. Dabei wird durch     W    ein     Span-          nungsteiler,    z. B. eine     Induktivität    mit einer       Mittelanzapfung    95, bezeichnet.

   Die Kapa  zität des     Kondensators    C entspreche einer be  stimmten extremen Kapazität des verlust  behafteten     .Sperrschiehtkondensators        h        bei     maximaler     Vonspannung.    Dabei ist nötigen  falls auch der     Verlustwiderstand    von     K     durch     Gusshaltung    von     Widerständen    bei C,  z. B. gemäss Schaltung 12a oder     12b,    nach  gebildet.

   In     diesem    Falle ist also der Aus  gangskreis gegenüber dem Eingangskreis     ent-          koppelt,    das heisst die Ausgangsspannung     E.,;     bleibt Null,     unabhängig    von der Eingangs  spannung E,.  



  Durch den     Gleichriohter    C wird der  Kondensator C, über den     Wechselstromsperr-          widerstand    TV,     entsprechend    der Amplitude  der     Ausgangs        wecbselspan,nung        E=    aufgela  den.

   Mit dieser     Gleichspannung,    die der Aus  gangsspannung entspricht,     wird    auch der       Sperrsehiehtkondensutor        K    über die     untere     Hälfte von     TV    aufgeladen.     Bei    geringer Am  plitude     ist    diese     Vorspannung    klein, das  heisst die Kapazität von K     ssdeicht    stark ab  von -der Kapazität C, wodurch eine     feste     Kopplung des Ausgangskreises mit dem Ein  gangskreis     zustande    kommt.

   Mit wachsender       Ausgangswechselspannung    nähern sich die  beiden Kapazitäten mehr und mehr, das heisst  die Kopplung wird     verkleinert,    so     dass    ein  Wachsen der Amplitude von     E,    über     einen     bestimmten Grenzwert vermieden wird.

   Bei  stark     schwankender    Amplitude der Ein  gangsspannung kann also mit einer     der-          artigenSchaltung    die     Ausgangsspannung        E,     auf annähernd konstante Amplitude geregelt       werden.              ts    handelt sich bei der     angegebenen          Schaltung        Fig.9    um eine     Rüückwärts@regler-          schaItung,

      bei der     also        dis        Übertraguugs-          eigenschaften    von der     Aus;gaagsamplitwde          gesteuert    werden. Durch Vertauschen von       Eingang        und    Ausgang lässt sieh daraus in       einfacher        Weise        auch    eine     Verwärtsregler-          schaltung    bilden.

   An     Stelle    einer Regelung  auf     konstante        Ausgangsamplitude    lässt sich  auch eine     Regelung    auf übertriebene     Ampli-          tudenunterschiede        realisieren,    wenn durch       passende    Bemessung der     Schaltelemente     dafür gesorgt     wird,

          dass        bei        wachsenden        Vor-          spannungen    von     K    das     Brückengleiohgewicht     mehr und mehr gestört wird.  



       ,Schliesslich        kann.    in vielen Fällen beider       selbsttätigen        Amplitudenre,gelung    auch     ein     besonderer     Gleichrichter    (z. B. G in     Fig.    9)       vermieden    werden,     wie        dies    in     Fig.    10 an  Hand     eines    Beispiels     ,gezeigt    wird.

   Die bei  den     8perTschichtko.ndensatoren        K,        und        KZ     seien in     entgegengesetztem    Sinne in (Serie ge  schaltet und ollen     Gleichrichterwirkung    zei  gen,     wie        -dies    zum     Beisspiel    der     Fall    ist,       wenn;    normale Trockengleichrichter     zurr        Ver-          wendung    kommen.

   Bei     wachsender    Ampli  tude der Ausgangsspannung     E2    laden     'sich     also ,die beiden     vorspannungsahhängigen    Ka  pazitIten     K"        K2    und über     die        Wech@selstrom-          sperrwiderstände        W"        'W,    -auch     ,die    beiden  grossen     Kondensatoren        C"        C2    mit     einer          Gleichspannung    auf, die ,

  dem     halben,S,aheitel-          wert    der     Ausgangswechselspannung        EZ    ent  spricht.     Dementsprechend    möge sich also ,die       Seriekapazität    der     @S.perrschiohtkapazitäten          K1,        K2        verkleinern,    so     ,dass    ,die     Belastung    ,der  Impedanz Z     und,damit    auch der     Spannungs-          abfall    in Z abnimmt.

   Auf     diese        Weise    wird  also das     Amplitudenverhältnis    von     EJE,    bei       wachsender        Ausgangswechselspannung    ver  grössert, wodurch eine Vergrösserung     ,des        Am-          plitudenumfanges    (sog.     Dynamikerweiterrung)          zustande    kommt.

   In vielen Fällen. können die       besonderen        Kondensatoren        C,,        C2    nebst den       ohmschen    oder induktiven     Widerständen        W,,          W2        auch    erübrigt werden, weil die     mittlere          Aufladung    von     Ff"        K,

      zur     Kapazitätsände-          rung        ausreicht.    Natürlich lässt sich auch der         umgekehrte        Uffekt        (Dynamikprmssung)durch     ähnliche Schaltungen ebenfalls erreichen.  



  Bei ,grosser Amplitude der     auftretenden          Wechselspannungen    muss     berücksichtigt    wer  den,     .dass    durch einen     Gleiohrichtereffekt    der       Sperrschiehtkondensatoren    in     gewissen    Fällen  auch     unerwünschte        Aufladungen    dieser Kon  densatoren     auftreten    können, wodurch die der  aufgedrückten     Steuerspannung        entsprechen-          den        Kapazitätswerte        .gestört    werden..

   Mit  Rücksicht auf den     spannungsabhängigen          Kapazitätsverlauf        können    auch     nichtlineare          Verzerrungen    auftreten. Es     muss        desbul'b    im       allgemeinen    dafür gesorgt werden, dass die       Wechselspannungen    an diesen     Kondensatoren          eine    gewisse     Amplitude    nicht     überschreiten.          Dies    kann     beispielsweise        erreicht    werden,

    indem man mehrere     .Sperrschichtkondensato-          ren        in    Serie schaltet, oder indem     man.    einen       Sperrschichtkondensator    mit     einem    Konden  sator genügend     kleiner        konstanter    Kapazität  in Serie schaltet,

       der        seinerseits    nötigenfalls  durch     einen        Parallelwiderstand    für die     nuf-          zudTückenclen        Vorspannungen        überbrückt    wer  den kann. Vergleiche z.

   B. den     Zweipol        nach          Fig.    11, durch welchen     beispielsweise    die       Sperrscliichtkondensatoren        in,den    beschriebe  nen     Schaltungen    ersetzt     werden        können.     



  Diese zugeschalteten Festkapazitäten müs  sen in     vielen    Fällen den ,gleichen Frequenz  gang,     das    heisst den :gleichen     Verlauf    von       Scheinwiderstand    und     Verlustwinkel    in     Ab-          hängigkeit    von der Frequenz     aufweisen,

      wie  ihn die     Sperrschichtkondensatoren    bei einer  bestimmten     Vorspannung        aufweisen.    Die  Spitze des dem     Sperrschichtkondensator    ent  sprechenden     Impedanzvektors    bewegt sich bei  Änderung der Frequenz     erfahrungsgemäss    im       allgemeinen    angenähert auf     einem        Kreis.    Als       Nachbildung    empfiehlt sich     eine        .Schaltung     gemäss     Fig.    12a     bezw.        12b,

      du roh welche ein  entsprechender Verlauf von Kapazität und  Verlustwinkel in grossen Frequenzbereichen  erreicht     werden    kann.  



  Die Verwendung solcher     Nachbildungen     empfiehlt sich     besonders        dann,    wenn     fre-          quenzunabhängige        Übertragungseigenschaften     der Schaltung gefordert     werden.    Die be-           schriebenen        Nachbildungen    können zum     Bei-          spiel    auch an Stelle der Impedanz Z in     Fig.    4  oder 10     bezw.    als Nachbildung von     K,

      und       K4    in     Fig.    7     bezw.    an Stelle der Kapazität C  in     Fig.    9 vorgesehen werden.  



  Aus obigen     Ausführungen    geht hervor,       da.B    eine Kopplung unter Verwendung von       Sperrschichtkondensatoren    in     mannigfacher     Weise nach.     Massgabe    einer von aussen zu  geführten oder im Kreise selbst erzeugten       Steuerspannung    verändert werden kann, sei  es durch Veränderung einer     Längsimpedanz          (Fig.4),    einer Ableitung     (Fig.10),    beider  gemeinsam     (Fig.    5),

   oder durch     Veränderung     der     Abgleiehung    einer     Brückenschaltung          (Fig.    ö, 7, 8,<B>9).</B> Dabei kann im     besonderen     das     Amplitudenverhältnis    ,der Eingangs- und  Ausgangsspannung oder auch die gegen  seitige     Phasendrehung    dieser Spannungen     be-          einflusst    werden.

      Die beschriebenen Schaltungen können  naturgemäss nur als     Beispiele    für die Ver  wendung von     Sperrschichtkondensatoren    mit       vorspannungsabhängi.ger    Kapazität zur Ver  änderung von Kopplungen     betrachtet    werden.  Unter     Verwendung    der heutigen Kenntnisse  der     Elektrotechnik,    insbesondere der     Schwach-          strom-    und Hochfrequenztechnik, lassen     ;sich     noch zahlreiche Schaltungen angeben, welche  den verschiedenen Forderungen jeweils in be  sonders günstiger Weise gerecht werden.  



  Bei der diese     Übertragungseigenschaften     beeinflussenden Steuerspannung kann es  sich auch um eine     rasch    veränderliche Span  nung handeln, so z. B. um Niederfrequenz  schwingungen im hörbaren Frequenzbereich  oder auch um     Sehwin.gungen    noch höherer  Frequenz.  



  In diesem Falle wird also die     bei    den       Eingangsl--,lemmen        aufgedrückte    "Trägerfre  quenz" durch diese Steuerwechselspannung  moduliert. Die     Spannung    .an den Ausgangs  klemmen ist     amplitudenmoduliert,    wenn  durch :die Schaltung das     Amplitudenübertra-          bungsverhältnie    durch die     Steuerspannung     beeinflusst wird, oder sie ist phasenmoduliert,  wenn das     Phasenübertraügungsmass    steuer-         spannun,gs@abhängig    ist.

   Ist die Schaltung       insbesondere    derart     abgeglichen,    dass bei aus  bleibender     Steuerspannung    auch die Aus  gangsspannung zu Null wird, so handelt es  sich um eine Modulation mit unterdrückter       Träger,#velle,    wie sie beispielsweise auftritt       bei        Ringmodulatorsehaltungen.     



  Bei den bekannten     Gleichrichter-Modula-          tionsschaltungen    kommt die     Modulation     durch das     vorspa        nnungsabhängige        Verhalten          nichtlinearer        Widerstände    zustande, über  welche     naturgemäss    ein beträchtlicher Ver  luststrom fliesst,

       während    bei der     Verwven-          dung        vorspannungsabhängiger    Kapazitäten  im wesentlichen nur     kapazitive        Blindleistung          aufgenommen    wird, welche nötigenfalls  durch passend     bemessene        Induktivitäten     kompensiert werden kann. Die bei den Ein  gangsklemmen aufgenommene     Wirkleistung     ist deshalb im Gegensatz zu den bekannten       Gleichriehter-Modulation@svorriehtungen    (z. B.

         Ringmodulatorschaltung)        nicht    viel grösser  als die Wirkleistung der bei den Ausgangs  klemmen     abgegebenen        modulierten    Wechsel  spannung. Auch die erforderliche     Steuer-          leistung    ist     naturgemäss    nur gering.

   Bei  grossem     Frequ        Lenzunterschied        zwischen    Träger  welle und Steuerfrequenz kann die Leistung  der     abgegebenen    modulierten     Wechselspan-          nun,g    um ein Mehrfaches grösser     sein    als die  Steuerleistung,     was    bei normalen     Gleich-          riehtermodulationsschaltungen        grundsätzlich     nicht möglich ist.  



  Mit     Rücksicht    auf die verhältnismässig  geringe     Steuerleistung    lässt sieh das beschrie  bene     Modulationsverfa.hren    auch zu     Verstär-          kungszwecken        verwenden.    Man kann der  artige Verstärker, die unter Ausnutzung der       vorspannunösabhängigenKapa.zitätsbeeinflus-          sun;

  g    arbeiten,     treffend    als     Kondensatorver-          stärker        bezeichnen.    Der Aufbau     =und    ,die Wir  kungsweise     eines    solchen Verstärkers ist an  Hand     des        Schaltungsbeispiels        Fig.        1,3    gezeigt.

    Über Klemmen 131, 132     dieses    zweistufigen  Verstärkers wird     eine        konstante        Wechsel-          spannung    El     zugeführt,    deren     unveränder-          lich@e        Frequenz    wesentlich höher     ist    als die  Frequenz der über Klemmen 137, 138 zu-           geführten        zu        verstärkenden        Wechselspan-          nung    e,.

   Parallel     _    zur     Hocbfrequenzspeise-          spannung    E, liegen die     jeweils        hinterein-          andergeschalteten        vorspannungsabhänbgigen     Kapazitäten     K,,        K2        bezw.        K3,

          K4.    Der     kapa-          zitive        B#lnndstrom    über diese     Kapazitäten          wird        kompensiert    durch     ,die        Induktivität    L,  ,die mit der mittleren:

       Kapazität,däeser    Kon  densatoren auf     ;die        konstante    Frequenz von  E,     abgestimmt    ist.     Über    eine     Mittelausfüh-          rung    231, 2'32 :der     Induktivität    L wird den  Kondensatoren die     Ruhevorspa.nnung        e,    der       Batterie    B zugeführt, welche durch     idie          ;

  grossen        Kapazitäten        C,    und     C,    für alle  Wechselspannungen     überbrückt        'asst.    Über       eine        Anzapfung    233 der Batterie B     bezw.     über den     ohmschen    oder     induktiven    Wider  stand W,     ka        .nn    ,dem     Punkt        I35        zwischen    bei  den Kapazitäten     K,

          und        K2        eine        bestimmte          Vorspannuung        zugeführt    werden, welche für  das Verhältnis dieser beiden     Kapazitäten     massgebend ist.

   Die     Anzapfung    23'3 bei B  ist so     ,gewählt,        .dass        beispielsweise,die    Kapa  zität von     K,.        etwas        ;

  grösser        isst        als        die    Kapa  zität von     K2,    wenn die zu     verstärkende          Spannung    e, = 0     ist.        Entsprechend    -dem       Kapazitätsunterechied    von     K,    und     K2    tritt  also bei 135     gegenüber    der Klemme     1,3$    eine       Hochfrequenzspannung        EZ    auf,

   die auf alle  Fälle     kleiner    ist     als        El.    Wichst nun e, zu  einem positiven Wert an, so vergrössert sich  die     Vorspannung    an     K2,    während die     VoT-          spannung    an     K,    kleiner wird. Dementspre  chend     verkleinert        sieb.        .beispielsweise        auch    die  Kapazität von     K2,        während    die     Kapazität     von     I[,    grösser wird.

   Der     Kapazitätsunber-          sohied    zwischen     K,    und     g2    vergrössert     sich     also bei     wachsendem    e,, und damit     vergrössert     sich auch die     Hochfrequenzspaunung        E2    bei  135. Umgekehrt kann der Kapazitätsunter  schied durch eine negative     Steuerspannung    e,  verkleinert werden, bis die     Hochfrequenz-          apannun.g        E2    bei 135 zu Null     wind.     



       Frs    liegt nun auf der     Hand,    dass die Ver  hältnisse nicht wesentlich geändert werden,  wenn beim Punkt 1.35     beispielsweiss    über :den  Kondensator     C3        Hochfrequenzleistung    ent  nommen wird, vorausgesetzt,     dass    der Be-         lastungswiderstand        gross    ist ,gegenüber dem       Scheinwiderstand    der     Kondensatoren        K,,        K2.          Insbesondere    wird dadurch auch die über  137,

   1.88 aufgenommene     Steuerleistung    nicht  wesentlich vergrössert. Im vorliegenden Fälle  wird nun die bei 185     gegenüber    138 auf  tretende     Hoehfrequenzspannung        EZ    beispiels  weise     mit,den        Trockenigleichrichtern        G,-G,     gleichgerichtet, so     dass    am Eingang des       Übertragers    T, eine     Niederfrequenzspan-          nung        e2        auftritt,

      die bis auf     eine    -Gleich  stromkomponente der     Eingangsspannung        e,          entspricht.        Entsprechend    dem     Übersetzungs-          verhältnis    ,

  dieses     Übertragers    ist die     @Sekun-          därspannung        e3    um ein     Mehrfaches        .grösser     als     e2    und auch grösser als     e1.    Nun     erfolgt     nochmals in analoger     Weise        Steuerung    der       vorspannungsabhängigen        Kapazitäten        Kg,        g.,

       über die     Hochfrequenzsperre        WZ    und Gleich  richtung der     modulierten    Hochfrequenz     E,     in     G,-G".        An.    ,den Klemmen 1,33, 184 kann  somit eine     Niederfrequenzspannung        e3    ent  nommen werden, die     grösser    ist als e,, wobei  auch die abgegebene     Leistung    ,grösser     ist    als  die bei 137, 138 aufgenommene Steuer  leistung.  



  Es lassen sich nun     zahlreiche    Modifika  tionen und     Erweiterungen    bei solchen     VeT-          stärkereinrichtungen        vornehmen.    Die     Gleieh-          richtung    der modulierten Hochfrequenz kann  statt mit den     vier        Gleichrichtern        G,-G4          bezw.        G,-G"    in irgendeiner andern an sich       bekannten    Weise     erfolgen.    Die ;Stufenzahl  des Verstärkers lässt sich nötigenfalls ver  grössern.  



  Durch mehrere     getrennte        Hochfrequenz-          stromquellen        bezw.    durch geeignete Filter in  der     :Stromzuführang    zu den einzelnen Stu  fen können Rückkopplungen über den     @Speise-          stromkreis    nötigenfalls     vermieden    werden.  



  Die     Eingangskapazität    der     Schaltung    bei  den     .Steuerklemmen   <B>137,</B>     1,3$    kann durch ge  eignete     Anpassungsnetzwerke    vermieden wer  den.

   Handelt es sich bei der Steuerspan  nung e,     insbesondere    um     ein        Frequenz-          gemisch    relativ     geringer        Bandbreite,    so ge  nügt hierzu     unter    Umständen eine entspre-           chend    bemessene     Induktivität,

      welche parallel  zu diesen beiden Klemmen     ges.ehaltet        wird.     An Stelle der bei     Fig.    13 gezeigten Steue  rung des     Amplitudenübertragungsverhält-          nisses    mit     Hilfe    der Kapazitäten     K1,        K2.          bezw.        K;_        K.,    kann auch irgend eine andere  hierzu geeignete Vorrichtung mit     vorspa.n-          nungsabhängigen    Kapazitäten     vorgesehen     sein, z.

   B. gemäss     .Schaltung        Fig.    4, G oder 7.  Schliesslich können die Übertrager T, welche  im allgemeinen zur Spannungserhöhung vor  gesehen sind, vermieden werden, wenn     ,die     modulierte     Hochfrequenzspannung    vor der  Gleichrichtung durch     geeignete    Mittel (z. B.       Hochfrequenzübertrager    oder Resonanztrans  formator) vergrössert wird.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zur Veränderung der Über tragungseigenschaften eines elektrisohen Übertragungskreises in Abhängigkeit von einer Steuerspannung-, dadurch < ge- kennzeichnet, da.ss in diesem Übertra- gung .kreis Kondensatoren mit mecba- nisch nicht verschiebbaren Belägen ver wendet werden,
    welche Beläge in Ver bindung mit .einer Zwischenschicht die Kapazität von der angelegten Vorspan- nung abhängig machen, wobei die An ordnung dieser Kapazitäten derart ist, dass ihre durch eine bestimmte Vorspan- nungSvariation erzeugte Veränderung die Übertragung beeinflusst. II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch.
    I, dadurch g o ekennzeichnet dass der elektirisehe Über- tragungskreis aus einem Netzwerk be steht, welches mindestens einen die elek- trisehen Übertragungseigenschaften be- einflussenden Kondensator aufweist, der eine Sperrschicht von höchstens 10-3 cm Stärke enthält,
    die zwischen geeigneten Belägen so eingelagert ist, dass dessen Kapazität von der zwischen beiden Be lägen angelegten Vorspannung abhängt, wobei der Verlustwinkel bei der mitt leren Vorspannung 45' nicht übersteigt. UNTERANSPRtrCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die vorspan- nungsabhängigen Kapazitäten in einen elektrischen Vierpol eingeschaltet wer den, welcher keine Schwingkreise ent hält, dass Ganze derart, dass :durch Ver änderung dieser Kapazitäten die Über- tra,,.unb eigenschaften des Vierpols be einflusst werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die vorspan- nungsabhängigen Kapazitäten in einen elektrischen Vierpol eingeschaltet wer den, welcher mindestens einen Schwing kreis enthält, derart, dass durch Verände rung dieser Kapazitäten die Übertra- gungseigenschaften des Vierpols ohne wesentliche Abstimmungsänderung der Schwingkreise beeinflusst -werden. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass bei einer aus mindestens zwei Zweipolen bestehenden @Spannun-g@steiler- schaltung mindestens in einen dieser Zweipole eine vorspannungsabhängige Kapazität eingeschaltet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gehennzeich- net. dass mindestens eine vorspa.nnungs- abhä.ngige Kapazität in einer Brücken schaltung so angeordnet wird, da,ss durch Xrrderung der Vorspannung die Brüeken- abgleiellung und damit die elektri schen Übertragungseigenschaften beein- flusst werden. 5.
    Verfahren. nach Patenta.nsprueb. I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die vorspannun;sabhä.ngigen Kapazitäten in einer Gleich.riehter-Modu- lationsschaltung verwendet werden, wo bei denselben neben den veränderlichen Vorspannungen noch so bemessene feste Vorspannangen zugeführt erden, dass der Verlustwinkel dieser Kapazitäten kleiner als<B>1-5'</B> bleibt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass zur Vermeidung unzulässig igrosser WeehEelspannungen an den vorspau- nungsabhängigen Kondensatoren mehrere solche Kondensatoren in Serie geschaltet werden.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zur Vermeidung unzulässig ;grosser Wechselspannungen am vor- spannungsabhängigen Kondensator ein nicht vorspannungsabhängiger Konden sator dazu in Serie ,ges,chaltet wird.
    B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch :gekennzeich net, @dass in die (Schaltung ausser den vorspanuungsabhängigen auch andere veränderbare Impedanzen aufgenommen werden, durch welche die Wirkung .der vorspannungsabhängigen gapazitätsändierung beeinflusst werden kann. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch ;gekennzeich- net, @dass der sscheinwderstand und der Verlustwinkel von ausser den vorspan- nungsabh;änbo:
    gen Kondensatoren vorge sehenen, nicht vorspannungsabhängigen Kondensatoren durch Serie- und Parallel, schaltung ohmscherWiderstände in einem grösseren Frequenzbereich diesen vorspan- nungsabhängigen Kondensatoren ange passt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I; da durch gekennzeichnet, dass die Zufüh- rung .der Vorspannung zu den vorspan- nungsabhänbgigen Kondensatoren so er folgt, dass für die Vorspannung in der .Schaltung kein gurzschluss besteht und ,
    dass die Zuführungsleitung der Vorspan- nung für die zu beeinflussendenWechsel- ströme gesperrt ist. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass die mittlere Vorspannung an den 'vorspannungs- abhängigen Kondensatoren so gewählt wird, dass bei kleinen Verlusten Kapazi- tätsänderungen um 30-:50 % durch Vor- spannungeänderungen von 6-12 Volt er reicht werden können. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 11, dadurch ;gekennzeich- net, dass zur Einhaltung,der geforderten Vorspannungsbereiche an den vorspan- nungsabhängigen Kondensatoren beson dere Gleichspannun.gsquellen zu,den von aussen zugeführten .Steuerspannungen in Serie geschaltet werden. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch I, @da- ,durch gekennzeichnet, @dass das Verhält- nie der Amplitude der Auso"an,gsspan- nung zur Amplitude der Eingangsspan nung des elektrischen Übertragungs- kreises in Abhängigkeit von :der iSteuer- spanuung beeinflusst wird. 14.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1,3, dadurch gekennzeich- net, dass die Ausgang@s:spannun@g des Übertragungskreises :durch eine von der Eingangsspannung abhängige 'Steuer spannung auf einen veränderten Dyna- mikumfang geregelt wird. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch<B>13,</B> dadurch gekennzeich net, dass die Ausgango spaunung -des Übertragunb kreise s durch eine ampli- tudenabhängige Regelspannung auf einen bestimmten Pegel Teguliert wird, der von Amplitudenänderungen der Eingaugs- spannung nur wenig abhängt. 1,6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Phasen unterschied zwischen Ausgangespannung und Eingangsspannung des elektrischen Übertragungskreises in Abhängigkeit von der Steuerspannung beeinflusst wird. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die @Steuer- spanroung @durch Gleichrichtung einer zwischen zwei Klemmen des Übertra gungskreises auftretenden Wechselspan- nung gebildet wird. 1,8.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 17,dadurch gekennzeich- net, @dass mindestens ein vorspannungs- ,abhängiger Kondensator ,gleichzeitig zur Gleichrichtung dient, so dass die Steuer spannung im Übertragungskreis selbst ohne besondere Gleichrichter erzeugt wird. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 17 und 18, dadurch ge kennzeichnet, dass im Übertrabgungskreis zwei in entgegengesetztem Sinne ihrer Durchlässigkeit zueinander in Serie ge schaltete vorspannungmsahhängige Kon densatoren einseitiger Stromdurchlässig- keit verwendet werden, wobei sich beide Kondensatoren entsprechend derWechsel- spa.nnungsamplitude aufladen und -die Gesamtkapazität der Kondensatoren der Amplitude der angelegten Spannung entspricht. 20.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der unver- änderliche kapazitive Blindwiderstand zwischen den Eingangsklemmen des elek trischen Übertragungskreises durch Ver bindung mit einer entsprechenden Induk- tivität kompensiert wird. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der kapazitive Blindwiderstand, welchen der elektrische Übertragungskreis für die Steuerspan- nung darstellt, durch Verbindung mit einem entsprechenden induktiven Wider stand kompensiert wird. 22. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass dem Übertragungskreis als Ein gangsspannung eine Hochfrequenz kon stanter Amplitude zugeführt wird, wel che mit der niederfrequenten Steuerspan- nung a.mplitudenmoduliert wird. 23.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeich net, dass dem Übertragungskreis als Eingangsspannung eine Hochfrequenz spannung konstanter Frequenz zugeführt wird, welche mit der niederfrequenten Steuerspannung phasenmoduliert wird. 24.
    Verfahren nach Pa.tentan.spruch I und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass die Ausgangsspannung des Übertragungskreises gleichgerichtet wird, wodurch man eine Spannung erhält, die bei vergrösserter Leistung der zugeführ- ten Steuerspannung entspricht. 25.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass .die gleichgerichtete Ausgangs spannung eines elektrischen Übertra gungskreises als Steuerspa,n.nung einem nächsten gleichartigen Übertragungskreis zugeführt wird. 26. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass die Frequenz der Eugangsspa.n- nung des Übertragungskreises minde stens fünfmal ,grösser ist als sie höchste vorkommende Frequenz der Steuerspan- nung. 27.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Sperr sehieht der vorspannungs@abhängigen Kon- ,densatoren zwischen metallischen Elek troden eingelagert ist. 28. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Sperr schicht den vorspannungsabhängigen Kon- den6atoren mindestens einseitig durch einen elektrischen Halbleiter begrenzt ist. 29.
    Vorrichtung nach Pa.tentanaprueh Ti, da durch gekennzeichnet, dass die iSperr- schicht als Grenzschicht aus einem an grenzenden Halbleiter gebildet ist. 30. Vorrichtung nach Patentanspruch II,da- durch gekennzeichnet, dass die Sperr- schicht aus einer besonders aufgetragenen Isolierschicht besteht. 31.
    Vorrichtung nach Patentü.nspruch II"da- durch gekennzeichnet, dass die Schichten der vorspannungsabhängigen Kondensa toren in ihrer Reihenfolge und Be schaffenheit einem Trockengleichrichter entsprechen. 32. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Sperr schicht einseitig durch einen Elektrolyt begrenzt ist.
    33. Vorriehtunig nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die Sperr- schicht aus einer auf elektrolytischem Wege gebildeten Schicht besteht. 34.
    Vorrichtung nach Patentansprucb II und Unteranspruch 32, dadurch ,gekennzeich- net, daB die Schichten der vorspannungs- abhängigen Kondensatoren in ihrer Reihenfolge und Beschaffenheit einem Elektrolytgleichrichter entsprechen.. $5. Vorrichtung nach
    Patentanspruch <B>11</B> und Unteranspruch 32, dadurch gekennzeich- net, dali die :Schichten des vorspan- nungeabhäugigen Kondensators in ihrer Reihenfolge und Beschaffenheit einem Elektrolytkondensator entsprechen.
CH207263D 1937-11-25 1937-11-25 Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung der Übertragungseigenschaften eines elektrischen Übertragungskreises durch eine Steuerspannung. CH207263A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH207263T 1937-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH207263A true CH207263A (de) 1939-10-15

Family

ID=4445441

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH207263D CH207263A (de) 1937-11-25 1937-11-25 Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung der Übertragungseigenschaften eines elektrischen Übertragungskreises durch eine Steuerspannung.

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH207263A (de)
NL (1) NL53708C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL53708C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE905151C (de) Schwingungserzeuger
DE2950411A1 (de) Gleichrichtervorrichtung mit gesiebter ausgangsspannung
DE102011077716A1 (de) Ladevorrichtung und Verfahren zum Laden eines elektrischen Energiespeichers
DE1951829A1 (de) Phasenmodulator
DE102017129180A1 (de) Drahtlose Leistungsempfangsvorrichtung, drahtloses Leistungsübertragungssystem, das diese verwendet, und Gleichrichter
DE2644767A1 (de) Schaltungsanordnung fuer fernsteuerempfaenger
DE3015919A1 (de) Filterschaltung
DE69322934T2 (de) Vorrichtung mit einer Schaltung zum Verarbeiten eines Wechselsignals
DE1541712A1 (de) Vorrichtung zum AEndern der Frequenz von sinusfoermigen elektrischen Signalen und hierfuer geeignete elektronische Schaltung
CH207263A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung der Übertragungseigenschaften eines elektrischen Übertragungskreises durch eine Steuerspannung.
DE574954C (de) Modulationsschaltung
DE2248682A1 (de) Haltekreis fuer fernsprechleitungen
DE1766326A1 (de) Schaltungsanordnung nach Art eines Radiodetektors
DE887061C (de) Schaltung zur Regelung des Amplituden- und/oder Phasenverhaeltnisses zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung eines Vierpols fuer Hoch-frequenz mittels einer Steuergleichspannung
DE3229043A1 (de) Yttrium-eisen-granat-(yig)-resonator
DE1107814B (de) Schaltungsanordnung zur exakten 90íÒ-Phasendrehung einer Wechselspannung
DE759434C (de) Frequenzabhaengiger Spannungsteiler zur Umwandlung einer frequenz-modulierten Wechsepspannung in eine amplitudenmodulierte
DE471632C (de) Gegentaktschaltung zur Modulation von Hochfrequenzschwingungen
CH437443A (de) Puls-Amplituden-Modulations-Übertragungsanlage
DE422230C (de) Verfahren zur Erzeugung einer Gleichspannung aus einer oszillierenden Spannung in einem beliebigen vielfachen Betrag derselben unter Verwendung mehrerer Grundgruppen, bestehend aus zwei Kondensatoren und zwei in Reihe geschalteten Ventilen
CH517420A (de) Schaltungsanordnung zur impulsweisen Energieübertragung zwischen mit Kondensatoren versehenen Anschlüssen
CH255230A (de) Gleichrichteranlage, insbesondere zur Batterieaufladung.
DE3304136C2 (de)
DE895010C (de) Einrichtung zur Konstanthaltung der einer Gleichspannungsquelle hohen Innenwiderstandes entnommenen Gleichspannung
DE681280C (de) Einrichtung zum Regeln der Frequenz eines Schwingungssystems mittels einer mit dem Schwingungssystem gekoppelten elektrischen Entladungsroehre, deren Innenwiderstand beeinflusst wird